Universität Erfurt

Staatswissenschaftliche Fakultät

Studienaufbau

Überblick Studienaufbau

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Das 6-semestrige Bachelor Studium an der Universität Erfurt beinhaltet eine Haupt- und eine Nebenstudienrichtung, von denen entweder eine oder beide an der Staatswissenschaftlichen Fakultät absolviert werden können. Je nachdem, ob eine oder zwei Staatswissenschften studiert werden, ergeben sich Besonderheiten, die beachtet werden müssen. Das Studium untergliedert sich in eine Orientierungsphase (1. und 2. Semester) und in eine Qualifizierungsphase (3. bis 6. Semester).

Studierende mit staatswissenschaftlicher Haupt- und Nebenstudienrichtung

Studierende, die sowohl ihre Haupt- als auch ihre Nebenstudienrichtung im Bereich der Staatswissenschaften (Rechtswissenschaften, Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Internationale Beziehungen, Nebenstudienrichtung Management) absolvieren, nehmen an der gemeinsamen einjährigen Orientierungsphase der Staatswissenschaftlichen Fakultät teil. Dabei belegen alle Studierenden in den ersten beiden Semestern die gleichen Kurse im Umfang von 60 Leistungspunkten, ganz gleich welche Kombination aus den Studienrichtungen Rechtswissenschaften, Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Internationale Beziehungen und Management sie in der Qualifizierungsphase weiterstudieren möchten. 

In der gemeinsamen einjährigen Orientierungsphase werden die theoretischen und methodischen Grundlagen für das weitere Studium gelegt. Dies gibt den Studierenden auch die Möglichkeit herauszufinden, welche beiden Staatswissenschaften sie am meisten interessieren und welche Fächerkombination sie in den Semestern 3 bis 6 weiterstudieren möchten. Folgende Pflichtveranstaltungen werden in der Orientierugnsphase in den ersten beiden Semestern belegt:

Gemeinsame Orientierungsphase Staatswissenschaften (Semester 1 und 2)
Studienrichtung
ModulLehreinheit

Rechtswissenschaften

 

 

 

Grundlagen des Rechts I (6LP)

 

Historische Grundlagen des Rechts (3LP)
Übung Juristisches Arbeiten (3LP)

Staatsrecht (6LP)

 

Staatsorganisationsrecht (3LP)
Grundrechte (3LP)

Zivilrecht I (6LP)

 

Vertragsrecht I (3LP)
Vertragsrecht II (3LP)

Sozialwissenschaften





Sozialwissenschaftliche Grundlagen: Regieren (6LP)

 

Einführung in die Internationalen Beziehungen (3LP)
Einführung in die Analyse Politischer Systeme (3LP)

Sozialwissenschaftliche Grundlagen: Statistik (6LP)

 

Statistik (3LP)
Übung Statistik (3LP)

Sozialwissenschaftliche Grundlagen: Theorien (6LP)

 

Einführung in die Sozialwissenschaftlichen Theorien (3LP)
Übung Sozialwissenschaftliche Theorien (3LP)

Wirtschafts-wissenschaften

 

 

 

Volkswirtschaftslehre I (6LP)

 

Einführung in die Mikroökonomie (3LP)
Einführung in die Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler (3LP)

Volkswirtschaftslehre II (6LP

 

Einführung in die Makroökonomie (3LP)
Einführung in die Ökonomie des Staates (3LP)

Management (6LP)

 

Einführung in das Strategische Management (LP3)
Einführung in die Organisation (3LP)

 

Einführung in das Staatswissenschaftliche Studium (6LP)

 

Nach Beendigung der gemeinsamen einjährigen Orientierungsphase beginnt ab dem dritten Semester die Qualifizierungsphase, in der sich die Studierenden für die nächsten vier Semester auf zwei Studienrichtungen spezialisieren. Dabei müssen Veranstaltungen im Umfang von 120 Leistungspunkten abolviert werden, die sich auf die Hauptstudienrichtung (60 LP), die Nebenstudienrichtung (30 LP) und das Studium Fundamentale bzw. Berufsfeld (30 LP) verteilen. Nähere Informationen zu den Wahlmöglichkeiten in den einzelnen Studienrichtungen finden Sie unter: Studienrichtung Rechtswissenschaften, Studienrichtung Sozialwissenschaften, Studienrichtung Wirtschaftswissenschaften, Internationale Beziehungen und Nebenstudienrichtung Management.

Studierende mit nur einer staatswissenschaftlichen Haupt- oder Nebenstudienrichtung

Studierende, die nur eine staatswissenschaftliche Studienrichtung studieren, belegen in der einjährigen Orientierungsphase nur die Module dieser Studienrichtung im Umfang von 18 LP (siehe oben). Darüber hinaus müssen noch zwei weitere staatswissenschaftliche Module im Umfang von insgesamt 12 LP aus einer oder zwei anderen staatswissenschaftlichen Studienrichtungen absolviert werden. In der Qualifizierungsphase ab dem dritten Semester gelten die oben beschriebenen Bedingungen. Wird eine Staatswissenschaft als Hauptstudienrichtung studiert, müssen darin 60 LP belegt werden. Wird eine Staatswissenschaft als Nebenstudienrichtung studiert, werden darin 30 LP abolviert.

Hinweise zur Ausgleichsregelung in der Orientierungsphase:

Gem. § 3 Abs. 1 c) B-PO-Sta kann während der O-Phase in der Hauptstudienrichtung „einmalig ein nicht bestandenes Modul durch ein mindestens gleichgewichtiges Modul in derselben Studienrichtung ausgeglichen werden, das mit der Note befriedigend (3,0) bestanden wurde.“ Eine analoge Regelung gilt gem. § 4 Abs. 1c) B-PO-Sta auch für die Nebenstudienrichtung.

Werden Haupt- und Nebenstudienrichtung aus den staatswissenschaftlichen Studienrichtungen (Rechtswissenschaft, Sozialwissenschaft oder Wirtschaftswissenschaft) gewählt und ist damit die sogenannte „gemeinsame O-Phase Staatswissenschaften“ zu absolvieren, gilt die vorgenannte Regelung in zwei der drei staatswissenschaftlichen Studienrichtungen, unabhängig davon, ob es sich um die Haupt- oder die Nebenstudienrichtung handelt.

Für Studierende, die ihre zweite Studienrichtung nicht im Bereich der Staatswissenschaften gewählt haben, erstreckt sich das Studium der Staatswissenschaftlichen Studienrichtung (Haupt- oder Nebenstudienrichtung) auf die drei jeweiligen Pflichtmodule sowie zwei weitere Module aus den übrigen Staatswissenschaften. (Bspw.: Hauptstudienrichtung: Erziehungswissenschaften, Nebenstudienrichtung: Staatswissenschaften-Sozialwissenschaften - 3 sozialwissenschaftliche Pflichtmodule sowie zwei Module aus Recht- und/oder Wirtschaftswissenschaften). Analog zur Nebenstudienrichtung Management, siehe unten,  besteht in diesem Falle zwischen den fünf Modulen der O-Phase eine einmalige Ausgleichsmöglichkeit.

Ein Modul besteht i. d. R. aus mehreren Lehrveranstaltungen. Die Bestehens-Regelung der jeweiligen Module finden Sie in den Modulbeschreibungen jeweils unter dem Modulprüfungscode #99. Einzelne Lehrveranstaltungen können hingegen nicht ausgeglichen werden; die Ausgleichsregelung bezieht sich ausschließlich auf die Modulebene.

Unter einem „gleichgewichtigen“ Modul sind die damit zu erwerbenden Leistungspunkte (i. d. R. 6 LP) zu verstehen. Danach kann ein Modul mit 6 LP nicht durch ein Modul mit 3 LP ausgeglichen werden.

Mit „derselben“ Studienrichtung ist gemeint, dass Module bspw. der wirtschaftswissenschaftlichen Studienrichtung nur mit Modulen der wirtschaftswissenschaftlichen Studienrichtung ausgeglichen werden können. Dies gilt analog für die Module der Studienrichtungen Rechtswissenschaften und Sozialwissenschaften.

Eine Ausnahme gilt hier für die Nebenstudienrichtung Management: Gem. § 4 Abs. 3 B-PO-Man „kann einmalig ein nicht bestandenes Modul durch ein Modul ausgeglichen werden, das mindestens mit der Note befriedigend (Note 3,0) bestanden wurde.“ Hier gilt die vorgenannte Bindung an die jeweilige Studienrichtung ausdrücklich nicht, sondern zwischen den fünf Modulen der O-Phase der Nebenstudienrichtung Management besteht eine uneingeschränkte Ausgleichsmöglichkeit.

Das Modul „Einführung in das staatswissenschaftliche Studium“ (ESS) ist grds. mit allen Modulen der drei zuvor benannten Studienrichtungen ausgleichbar. Dies gilt jedoch nicht im umgekehrten Fall, d. h. ein rechtswissenschaftliches, sozialwissenschaftliches oder wirtschaftswissenschaftliches Modul kann nicht mit dem ESS-Modul, quasi als sogenannter „Joker“, ausgeglichen werden, da es nicht einer Studienrichtung angehört.

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