Kondolenzbuch für Herrn Professor Dr. Alexander Thumfart

Alexander Thumfart

Die Universität Erfurt und ihre Staatswissenschaftliche Fakultät haben mit großer Betroffenheit erfahren, dass Herr Professor Dr. Alexander Thumfart nach kurzer Krankheit im Alter von 62 Jahren verstorben ist. Um Anteilnahme zu bekunden und Erinnerungen zu teilen, hat die Fakultät dieses Kondolenzbuch eingerichtet. Einträge können über das unten stehende Formular oder per E-Mail an staatswissenschaften@uni-erfurt.de gesandt werden.

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Virtuelles Kondolenzbuch

Die Universität Erfurt und die Staatswissenschaftliche Fakultät verlieren mit Alexander Thumfart eine allseits anerkannte Persönlichkeit, die mit Begeisterungsfähigkeit und Charme weit über unseren Campus hinaus einzunehmen wusste. Er war über sämtliche Einrichtungen und Bereiche unserer Universität geschätzt; sein Wirken hat uns und viele andere sehr bereichert.

Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg
Präsident der Universität Erfurt     

Prof. Dr. Till Talaulicar
Dekan der Staatswissenschaftlichen Fakultät

Lieber Alexander, die traurige Nachricht Deiner letzten Reise hat uns erschüttert. Du warst ein sehr wichtiger Teil der Staatswissenschaftlichen Fakultät, der Du seit ihrer Gründung angehört und die Du in vielerlei Hinsicht im guten Sinne geprägt hast. Du wirst uns als Mensch fehlen und wir werden viel von Dir vermissen: Deine Offenheit, Deine Zugewandtheit, Deine Herzlichkeit und Deine Fähigkeit, Ausgleich über verschiedenste Grenzen zu schaffen. RIP. In immerwährender Verbundenheit, Till Talaulicar

Alle, die Alexander als Kollegen, Hochschullehrer, Politiker und vor allem als Person näher kennenlernen durften verlieren einen Menschen, dessen Offenheit, Respekt für andere, soziales Engagement, Belesenheit und Herzlichkeit beeindruckt hat.  Mit großer Stärke, Zuversicht und Integrität ist er seinen Idealen gefolgt und hat unsere Fakultät, Universität und Stadt bereichert. Lieber Alexander, es schmerzt uns sehr, dass wir nie wieder im Kreise unserer gemeinsamen Freunde bei Wein und gutem Essen zusammensitzen werden. Franziska und Guido Mehlkop

Mein aufrichtiges Beileid an die Hinterbliebenen. Alexander war ein großartiger Kollege, mit außerordentlichem politischen Engagement und großem Herz. Achim Kemmerling

Ich bin geschockt über diese Nachricht und den Verlust dieses wunderbaren Menschen! Habe ihn erst vor wenigen Wochen in der Innenstadt getroffen und ihn mit seiner typischen Ruhe und tiefen Freundlichkeit erlebt. Er wird fehlen! Christian

Sie waren ein Professor in Amt und Würden, voller Menschlichkeit und Respekt allen gegenüber - Ruhen Sie in Frieden, Herr Professor Dr. Thumfart. Ö. K.

Als früheres Mitglied der staatswissenschaftlichen Fakultät habe ich Alexander als Mensch sehr gerne gehabt. Mit Esprit, Wissen und einem klaren moralischen Kompass hat er vor allem Studierende beeindruckt und zu selbständigem und wissenschaftlichem Denken motiviert. Sein konsequentes staatsbürgerliches Engagement war vorbildlich. Nicht nur bei Podiumsdiskussionen lernte ich ihn als vorausschauenden grünen Politiker kennen, der ohne Kompromisse die Klimakatastrophe ansprach und zu verhindern suchte. Danke, Alexander! Helge Peukert

Ein großartiger Mensch, der viel zu früh gegangen ist !!!! Frank Molle-Lungershausen

In stiller Trauer um einen Kollegen an der Universität, mit dem jede Begegnung eine Freude war. Im akademischen Horizont, Schwerpunkt Ideengeschichte, strahlte Alexander Thumfart stets ein Vertrauen in die Vernunft aus. Im politischen Horizont verbinde ich seinen Namen mit dem Stichwort "responsible democracy" (Martha Nussbaum). RIP. Prof. Dr. Christoph Bultmann

Der Tod von Alexander Thumfart ist ein großer Verlust für die Universität. Als Dekan der Kath.-Theol. Fakultät drücke ich den Angehörigen und der Staatswissenschaftlichen Fakultät unser aller Anteilnahme aus.
Alexander hat mich persönlich immer beeindruckt, weil er ein optimistischer Mensch war. Er besaß die menschliche Größe, nicht nachtragend zu sein. Wir zollen Respekt der Leistung und dem Charakter eines sehr klugen, engagierten, neugierigen, hilfsbereiten und kraftvollen Kollegen, der für viele auch ein Freund geworden ist. Jörg Seiler

Es war immer ein Vergnügen, den Kollegen Thumfart am Campus zu treffen. Seine fröhliche und umgängliche Art wirkte stets belebend und erfrischend, wenngleich er in Gremien und bei inhaltlichen Disputen auch hartleibig sein konnte. Aber so soll fröhliche Wissenschaft sein. Mit dem viel zu frühen Tod von Alexander Thumfart, der aus einem sehr aktiven und produktiven Leben gerissen wurde, wird die Universität ein großes Stück ärmer. Ich werde Kollegen Thumfart immer in warmer Erinnerung behalten, ich habe ihn sehr geschätzt. Prof. Dr. Ernst Hany

Mein tiefes Beileid an alle Angehörigen und Freund:innen, an die Kolleg:innen an der staatswissenschaftlichen Fakultät und ganz besonders an die Studierenden, die einen großartigen, inspirierenden und warmherzigen akademischen Lehrer verloren haben. Aus allen Begegnungen mit Alexander Thumfart, allen Gesprächen, über Alltagsdinge ebenso wie über (hochschul)politische und philosophische Themen, durfte ich immer neue Einsichten und - wichtiger noch - Zuversicht mitnehmen. Danke für alles, Herr Thumfart, Sie waren mir in jeder Hinsicht, ganz besonders in Ihrem mutigen politischen Engagement für Demokratie und Umwelt, ein Vorbild. Ihre Präsenz fehlt uns so sehr. Ruhen Sie in Frieden! Katharina Waldner

Wenn eine Universität ein freundliches, zugewandtes, heiteres, offenes, humorvolles Gesicht hat, kurzum, wenn sie eine Seele hat, dann zeigt sich diese in Menschen wie Alexander. Als wir uns zuletzt trafen, hast Du noch so zuversichtlich in die Zukunft geblickt - die Nachricht von Deinem frühen Tod ist ein Schock und erfüllt mich mit tiefer Trauer. Florian Kreutzer

Wir werden Alexander Thumfart sehr vermissen - als Mensch, als Wissenschaftler und als wunderbaren Kollegen. Jürgen Martschukat

Lieber Alex, Du warst mir Schulfreund in Kempten und Kommilitone in Augsburg, Menschenfreund, Wandersmann durch den Thüringer Wald, ein Mann der Tat, Prof, Stadtrat, Grüner, Denker, sprühender Geist, Spötter (wenn‘s jemand verdient hatte) und mit viel und oft skurrilem Humor gesegnet (abendliche Runden lebten davon). Du warst ein Kontaktpfleger und hattest immer noch einen Koffer in Kempten/Allgäu. Ich hatte mich schon auf einen Lebensabend hierzulande mit Dir gefreut, aber nun kam leider alles ganz anders. Ich bin traurig und werde Dich vermissen und wenn es nur mal etwas ist, wo ich denke: Was würde wohl Alex dazu sagen? Insofern bist Du eine moralische Instanz über Deinen so frühen, unnötigen Tod hinaus! Ruhe in Frieden, alter Freund! Dein Pepe. Peter Mäuerle, Kempten/Allgäu

Alexander Thumfart war nicht nur ein herausragender Intellektueller, der mit scharfem Verstand die losen Enden unseres wissenschaftlichen Diskurses zu verbinden wusste und dabei Brücken von der antiken bis in die moderne Theorie baute. Er war auch eine moralische Instanz im besten Wortsinn, die Seele dieser Universität, weil sich Menschen über Jahrzehnte vertrauensvoll an ihn wendeten, wenn sie Rat und Hilfe suchten. In zahlreichen gemeinsamen Lehrveranstaltungen im Studium Fundamentale durfte ich erleben, wie er Studierende begeisterte - er war und bleibt in vielerlei Hinsicht mein Vorbild. Als Mitbegründer eines Ausschusses gegen Rassismus und Co-Initiator der von 163 Wissenschaftler:innen der UE unterzeichneten Petition gegen die Wahl von Kemmerich bewies er die Sensibilität eines Kämpfers. - Ich vermisse seine Blitzgescheitheit, seinen Witz, seine Freundschaft und nicht zuletzt die langen Fußballabende mit ihm. - Rest in peace, amico! Kai Hafez

Tief bewegt nehmen wir Abschied von Herrn Professor Dr. Alexander Thumfart, der die Stadtwerke Erfurt Gruppe über viele Jahre im Stadtrat und diversen Aufsichtsgremien intensiv begleitet hat. Sein freundliches Wesen mit dem steten Streben, immer gute Lösungen für alle Beteiligten als Kompromiss zu erreichen wird uns fehlen. Peter Zaiß, Geschäftsführer SWE Stadtwerke Erfurt GmbH

Lieber Alexander Thumfart,
es fällt mir nicht leicht, nach dieser völlig überraschenden Nachricht, die richtigen Worte zu finden. Wir hatten einen sehr guten und freundschaftlichen Kontakt und konnten uns über viele Probleme verständigen. Das dies nicht mehr möglich ist, kann man nur schwer begreifen. Wir verlieren mit Dir einen hoch angesehenen Kollegen und dieser Verlust schmerzt sehr. Ruhe in Frieden, wir werden Dich nicht vergessen.
Mein herzliches Beileid gilt Deinen Angehörigen. PD Dr. Uwe Mosebach

Was für ein trauriger Tag! Am 22. August 2022, ist Alexander Thumfart, unser Freund, Wegbegleiter, Visionär, Vor- und Nachdenker, Streiter und Schlichter, Professor, Kollege und Menschenfreund unerwartet und viel zu früh nach schwerer Krankheit verstorben.
Diese traurige Nachricht macht uns fassungslos. Wir hatten noch so vieles gemeinsam vor. Den kurzen Kampf mit dem Krebs hat er aufgenommen und zuversichtlich in die Zukunft geschaut. Er hat nie gejammert – im Gegenteil. Wir sollten uns keine Sorgen um ihn machen, er käme schon zurecht. Und immer stand er uns mit Rat und Tat zur Seite – bis zuletzt. Alexander Thumfart war ein Streiter für die Demokratie, für Gerechtigkeit, für ein faires Miteinander und für eine menschliche Welt. Von 2004 bis 2019 arbeitete er für BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN ehrenamtlich als Stadtrat, ab 2013 als Fraktionsvorsitzender. Er hat die Fraktion mit seiner offenen Art geprägt, er war Vordenker für eine klimagerechte Stadt und hat wie nur wenige für den Radverkehr in Erfurt gestritten. Besonders wichtig war ihm die Kultur als Lebenselixier für eine lebendige Stadtgesellschaft. Hier hat er immer Kultur und Stadtentwicklung zusammen gedacht und auch gelebt. Mit der Gründung des Kulturcafés legte er gemeinsam mit anderen Engagierten den Grundstein für das heutige KulturQuartier, die erste Kulturgenossenschaft in Thüringen. Und er hat natürlich auch für die Universität und Erfurt als Universitätsstadt gestritten. Nie von oben herab sondern immer auch aus Sicht der Studierenden und aller an der Hochschule Beschäftigten.
Innerhalb unserer Fraktion und im Kreisverband war Alexander im Ringen um gute Entscheidungen immer darum bemüht, dass jeder und jede Einzelne im dialogischen Prozess auf Augenhöhe eingebunden wird. Ihm war es wichtig, dass eine Entscheidung kooperativ und im Sinne aller zustande kam, und nicht, weil er als Vorsitzender etwas vorgab. Mit den anderen Stadtratsfraktionen suchte er durchaus die kritische Auseinandersetzung und konnte dennoch andere Standpunkte wertschätzen, selbst wenn er anderer Meinung war. Über Fraktionsgrenzen hinweg waren seine Meinung und seine Argumente entsprechend geschätzt. Es war auch seiner Gelassenheit und seinem Gespür für Gerechtigkeit geschuldet, dass er nach 15 Jahren ehrenamtlicher Kommunalpolitik aus freien Stücken nicht mehr für die Stadtratswahlen 2019 kandidierte. Er wollte "Platz machen" für die Jungen und deren Ideen, wie er stets sagte. Er hat Platz gemacht, dass er allerdings nur drei Jahre später viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde, ist nicht in Worte zu fassen.
Als Universitätsprofessor liebte er die Lehre, aber weit wichtiger waren ihm die Studierenden, von denen er eine hohe Wertschätzung erfuhr und Kontakte weit über die Studienzeit bestehen blieben. Auch an der Universität war ihm sein Engagement für grüne Ideen wichtig, dort begleitete er unter anderem die Arbeitsgemeinschaft Nachhaltigkeit. Alexander Thumfart wird uns mit seiner Herzenswärme, seinem Humor, seiner Offenheit, aber auch seiner Freude am Austausch und seiner Lust am Debattieren und um Demokratie im wahrsten Sinne des Wortes ringen im Herzen bleiben. Unsere Gedanken sind bei all denen, die ihn nun schmerzlich vermissen.

Astrid Rothe-Beinlich
Fraktionsvorsitzende Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

Tely Büchner
Geschäftsführerin Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

Doreen Denstädt / Jasper Robeck
Sprecher*innen Kreisverband Erfurt BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

Alexander Thumfart war ein wunderbarer Mensch und Kollege.
Oft habe ich ihn der Stadt getroffen, bei Veranstaltungen, beim Einkauf, auf dem Weg zur Uni in der Nordhäuser Straße, auf dem Campus. Immer hatte er zumindest kurz Zeit, ein offenes Ohr und freundliche Worte. Aus jedem Gespräch ging ich mit einem guten Gefühl. Er wollte Dinge Bewegen, konnte Brücken bauen und hat nie ausgegrenzt, immer einbezogen und eingeladen, mitzumachen.
Er wird der Hochschule fehlen mit seinem Elan, der Stadt mit seiner Kreativität und dem Willen zur Veränderung, und den Menschen, mit seiner herzlichen und offenen Art. Lena Kiesewetter

Herr Alexander Thumfart gehörte zu den allerersten Personen, die ich 2005 an der Universität kennenlernen durfte. Er hat mir vermittelt, hier willkommen zu sein. Immer wieder trafen wir uns und es kam sogar zu einem Stufu über "Gedenk- und Erinnerungskultur". Uns verband auch das Interesse an der Sinnfrage, hatte er doch auch evangelische Theologie studiert. Das wurde noch einmal klar, als in meiner Zeit als Vizepräsidentin der Uni ein Kollege aus seiner Fakultät ebenfalls unerwartet starb und wir dann gemeinsam eine Gedenkfeier für diesen Kollegen organisiert haben. Das Leben des Kollegen gemeinsam zu gedenken, hat uns Lehrenden und Studierende damals gut getan.
Alexander Thumfart hat die Universität sehr stark geprägt. Er gehörte zu den Menschen, die die Uni mit Leben füllen und ihr ein Gesicht geben.
Ich wünsche allen Kraft, den Tod von Alexander Thumfart einen Platz im Leben zu geben. Als katholische Theologin möchte ich hinzufügen: möge er ruhen in Frieden. Myriam Wijlens

Alexander Thumfart an unserer Universität zu wissen und kennen zu dürfen, war eine Inspiration seit Beginn meiner Zugehörigkeit zu ihr. In ihm als Wissenschaftler und Universitätslehrer verkörperte sich, wie sich philosophisches Denken über historische Zeiträume hinweg unmittelbar mit kritischer, politisch und kulturell engagierter Zeitgenossenschaft verbinden lässt und wie dies im Handeln, auch vor Ort, gelebt werden kann. Unsere Verantwortlichkeit als universitäre Menschen ist in Dir, Alexander, stets präsent gewesen und bleibt es als ein Vorbild im sich Erinnern.
Mein tiefes Mitgefühl gilt allen Kolleginnen und Kollegen und den Studierenden an der Staatswissenschaftlichen Fakultät sowie allen ihm eng verbundenen Menschen. Auch an der Philosophischen Fakultät trauern wir um einen hochgeschätzten Kollegen und uns in verschiedensten Aktivitäten sehr nahen Menschen. Dein weitreichendes, vielfältiges Engagement und Deine Diskussionsfreudigkeit, Alexander, Deine nie versiegende Fähigkeit zu wacher Mitmenschlichkeit und Zugewandtheit fehlen uns sehr. Sabine Schmolinsky

Wie merkwürdig es doch ist. Hier, über diesen Zeilen ist sein Bild. Er lächelt, wie er es oft tat. Er strahlt Herzlichkeit aus, wie er es oft tat. Er ist der Alexander Thumfart, den wir kannten und schätzten.
Und doch ist das Bild ohne Farbe, es zeigt, dass das einer ist, der eigentlich noch da sein müsste. Einer, den wir so dringend brauchen - als Mutmacher, als Visionär, als akademischen Lehrer. Die Trauer über den Verlust Alexander Thumfarts sitzt mir noch immer tief und ich bin dankbar, ihn gekannt und geschätzt zu haben; als Politiker, Professor, Mensch. Paul-Philipp Braun

"Hast du Angst vor dem Tod", fragte der kleine Prinz die Rose. Darauf antwortete sie: "Aber nein. Ich habe doch gelebt, ich habe geblüht und meine Kräfte eingesetzt soviel ich konnte."
Dieses Zitat von Antoine de Saint-Exupéry trifft nicht auf jeden zu, sicher aber auf Alexander Thumfahrt. Er hat gelebt, geblüht, seine Kräfte eingesetzt ... und auch gestachelt, aber immer fürs Gute. Besonders im Stadtrat, wenn er sich mit viel Leidenschaft, Expertise und wortgewaltig für seine Ideale und die Stadt Erfurt einsetzte. Er brauchte keine Angst zu haben. Er hat gelebt! Er fehlt trotzdem! Steffen Linnert, Beigeordneter der Landeshauptstadt Erfurt

Mit Alexander Thumfart verliert Erfurt, aber auch Thüringen einen engagierten, klugen Wissenschaftler, vor allem aber einen unermüdlichen Vermittler und Streiter für ein demokratisches und tolerantes Miteinander. Ich selbst erinnere mich gern an die vielen Begegnungen und anregenden Gespräche. Sein viel zu früher Tod hinterlässt ein tiefes Loch. Sein Andenken soll uns allen Inspiration und Auftrag sein. Meine Anteilnahme gilt seiner Familie und allen Freunden. Bodo Ramelow,  Thüringer Ministerpräsident 

Lieber Alexander, ich werde Dich vermissen. Deine Herzlichkeit. Deine Kompetenz. Deine heitere Gelassenheit, die mir in vielen Gremiensitzungen immer wieder geholfen hat, mit Problemen leichter und lösungsorientierter umzugehen. Nun können wir nicht mehr bei einem Kaffee oder einem Glas Wein zusammen sitzen. Aber ich stoße mit Dir im Geiste auf Dich an! Tilmann Betsch

Alexander Thumfart habe ich als einen offenen, freundlichen, humorvollen, kooperativen und belesenen Kollegen sehr geschätzt. Seine Bereitschaft, jenseits der Grenzen seiner eigenen Fakultät zu wirken und andere Fakultäten der Universität in vielerlei Hinsicht zu unterstützen, hatte mich immer beeindruckt. Er wird der Universität Erfurt nicht nur als Lehrer, Gelehrter und Forscher, sondern auch als wunderbare Person und politisch engagierter Mensch sehr fehlen. Möge er in Frieden ruhen! Vasilios N. Makrides

Lieber Alexander, nach mehr als 28 Jahren Zusammenarbeit muss ich nun unfassbar schnell und abrupt Abschied von Dir nehmen! Das Projekt einer Universität in Erfurt hat uns zusammengeführt und wir haben in dieser langen Zeit einige Höhen und Tiefen in der Entwicklung dieses "Projekts" miteinander durchlebt. Nach unserem letzten Gespräch im Juli bin ich fest davon ausgegangen, dass Dein Optimismus und ungebrochener Lebenswille Dir auch über die Tiefen helfen werden, mit denen Du in den letzten Monaten zu kämpfen hattest. Ich hätte es wirklich sehr gern gesehen, wenn sich einer Deiner Wünsche mindestens noch einmal 28 Jahre realisiert hätte: nämlich, als "Franke" in "Thüringen alt zu werden". Nun ist es leider anders gekommen... Deine Offenheit, Dein Ideenreichtum und vor allem Deine für mich immer bewundernswerte Ausdauer beim "Bohren dicker Bretter" werden mir sehr fehlen! Frank Ettrich

Mein aufrichtiges Beileid der Familie, den Hinterbliebenen und dem Kollegium der Uni Erfurt. Sein Tod ist ein herber und kaum fassbarer Verlust. Mit ihm geht ein engagierter, kluger und emphatischer Mensch. Freia Zang, Erfurt, ehem. Stadtratsmitglied

Der Verlust eines Mentors und Wegbereiters erfüllt uns mit besonderer Traurigkeit. In Professor Thumfarts Lehre unternahmen wir die ersten Schritte im akademischen Denken. Durch ihn lernten wir, über Ideen der Freiheit und der Gerechtigkeit in einem tieferen Verständnis nachzudenken und uns darüber auszutauschen, wovon wir noch heute in der eigenen Lehre profitieren. Er hatte für uns immer eine offene Tür, nahm sich Zeit für Gespräche über Ideen, Sorgen und Pläne und unterstützte unseren individuellen Werdegang wie auch unsere wissenschaftlichen Projekte in Forschung und Lehre. Professor Thumfart war für uns ein Sinnbild eines akademischen Lehrers und Mentors, dessen kritisches Denken, dessen Sympathie für das Gegenüber und dessen Humor fehlen werden. Sein positives Wesen wird uns immer ein Vorbild bleiben. In stillem Andenken, Dr. Hannes Berger und Lukas C. Gundling

Dear Alexander, Thank you for all your kindness and generosity. It is a gift to have met you. Your ever-welcoming smile, impeccable style of talking, wit, and effortless elegance that could take on Plato to Sen adorned our brief encounter. Those shared moments will be treasured in memories. Dr. Amrita Mondal

Alexander, ich werde dich vermissen. Dein schönes rollendes R, dein Lachen und deinen Bass, mit dem du so tief, wie niemand sonst, Weihnachtslieder singen konntest. Es war immer eine Freude, dich wieder zu treffen. Martin Kimmich

Lieber Alexander Thumfart, das war jetzt zu früh! Eigentlich wollten wir uns doch nochmals - nachdem es die Pandemie so lange nicht zuließ - austauschen. Und da haben Sie sich ganz leise verabschiedet oder vermutlich selbst nicht damit gerechnet, dass der Tod sie so früh "ereilen" wird. Mit Ihrer Weitsicht, Ihrem zivilgesellschaftlichen Engagement und Ihrer steten Zuversicht werden wir Sie auf dem Campus und in der Stadt sehr vermissen. Ruhen Sie in Frieden! Susanne Rau

Lieber Alexander, ich bin sehr traurig und sehe Dich noch, wie Du mir erst vor wenigen Wochen über die Straße zugewunken hast. Deine Freundlichkeit, Deine Offenheit und Dein sehr wacher Geist werden mir sehr fehlen. Wir haben viel diskutiert, auch durchaus kontrovers (etwa vor meiner Wahl zum Beigeordneten); immer aber konnten wir reden - und lachen. Zum Beispiel im Kino, als wir uns gemeinsam den Hobbit angesehen haben. Eine wunderbare Erfahrung bleibt mir unsere gemeinsame Lehrveranstaltung zur Kulturpolitik West und Ost, die Du angeregt hattest. Unvergessen natürlich auch viele Deiner ausgesprochen durchdachten und rhetorisch feinen Redebeiträge im Stadtrat.
Du hast einen festen Platz in meinen Erinnerungen, trotzdem Du nun auf der anderen Straßenseite bleibst - zu früh, zu plötzlich und ohne Deinen freundlichen Gruß. Aber das ist freilich kein Vorwurf an Dich, andere Mächte wollten es so. Ich grüße Dich von Herzen und präge mir alles ganz fest ein, was ich an Dir mag und schätze... Dr. Tobias J. Knoblich

Lieber Alexander, ein letzter Gruß. Du wirst uns allen mit deiner bedachten Klugheit, leisen Ironie, Humor und Weltoffenheit fehlen. Deine Conny Klisch

Ich habe eine bedeutende Vaterfigur verloren! Alexander war zuerst mein Professor, dann mein Mentor. Er engagierte sich sehr stark gegen jegliche Form von Diskriminierung und Rassismus. Er war nah und auf Augenhöhe! Er war ander als seine Kollegen. Deshalb kannte ich nicht einen einzigen Kommilitonen, der ihn nicht mochte. Später wurde er zum Parteifreund, aber nicht im politischen Sinne. Auch hier war er mir stets ein Mentor. Er erklärte nun die politischen Theorien, die ich in der Uni bei ihm lernte, auf praktischer Ebene. Ich lernte viel, so viel von ihm… Später waren wir nicht mehr sehr aktiv in der Partei, aber er war eben anders. Wir blieben in Kontakt und kochten füreinander um die Coronazeit nicht einsam zu verbringen. Ich lernte weiterhin viel und ihn auch auf persönlicher Ebene kennen. Er war derselbe Alexander, wie in der Uni auch. Wenn es um ihn selbst ging, war er immer zurückhaltend, wollte niemanden belasten. Auch mit seiner Krankheit ist er so umgegangen. Nun ist er nicht mehr da und ich kann nichts für ihn tun. Dabei hat er für mich so viel gemacht. Ich habe einen Vater, die Uni einen bedeutenden Professor und die Stadt Erfurt eine Institution verloren! Alexander, du fehlst! Medina Yilmaz

Mit Alexander Thumfart ist ein Kollege von uns gegangen, der seine Rolle als Professor noch umfassend verstanden hat. Dieser Typus wird immer seltener. Umso größer ist die Lücke, die er hinterlässt. In stillem Gedenken, Peter Walgenbach

Mensch Alexander! Neulich sah ich dich durch unsere Straße laufen: ein Stück auf der Via Regia. Wir haben uns oft getroffen da, im Alltag, aber ich habe auch die unvergessliche Erinnerung daran, als ich dich traf und als ich auf dem Weg in die Kirche zur Trauerfeier meines Vaters war. Du wusstest, dass es nichts zu sagen gibt, was uns im religiösen Trost verbindet. Du hattest Zweifel - du fandest meine Hoffnung und meinen Glauben wahrscheinlich als etwas zu unreflektiert. Aber du fandest es auch immer bezaubernd, dass ich mir das bewahrt hatte und hättest gerne auch ein wenig so sein wollen, so etwas unbeschwerter, so etwas weniger am Weltschmerz leidend. Etwas geduldiger wären wir wohl beide gerne gewesen, besonders wenn es darum ging die Welt zu retten. Aber du hast wenigstens immer versucht zu verstehen, was andere daran nicht verstehen wollen und immer und immer wieder versucht nach Argumenten zu suchen, die diese Menschen noch überzeugen sollten.
Einmal haben wir im Wahlkampf, ganz am Anfang deiner kommunalpolitischen Karriere 2004, gemeinsam auf dem Fischmarkt zur Nacht der Museen Äpfel unters Volk gebracht. Du hattest Spaß an der nassforschen Art, die ich gegenüber völlig Fremden an den Tag legte. Schnell waren die Äpfel verteilt und wir konnten selbst die Augenblicke genießen. Das machtest du gerne. Diese kleinen Genüsse im Alltag: so sehe ich dich da sitzen: im Hilgenfeld, in den anderen Cafés der Stadt, im Kino und nach dem Kino. Du mochtest so sehr die Welt der Filme. Die vielen Geschichten und Geschichtchen. Du warst ein Mensch, der sich rühren liess, den nicht alles kalt liess und der etwas einsam wirkte, ganz tief in dir, irgendwie wie allein geblieben.
Nun hast du uns hier allein gelassen. Bist schonmal vorweg gegangen. So wie ich es kürzlich sah. Langsamer als sonst, noch bewusster wahrnehmend gingst du mit dem Rücksack auf dem Rücken und Wanderschuhen außen daran baumelnd dahin. Wohin? Ich weiß es nicht, aber ich dachte jetzt geht er in so einer Situation wandern? Ich spürte, dass du allein Abschied nehmen wolltest. Ein Abschied von dieser Welt, in der Natur, die du so gerne schützen und besser für künftige Generationen bewahren wolltest. Ein Pilger auf der Via Regia, befreit von dem Druck die richtigen Eindrücke hinterlassen zu müssen - nun gingst du schonmal voraus. Mutiger, als ich je gedacht hatte, dass du es sein wolltest. Du hattest mir in meiner schweren Krankheit Mut gemacht: „Du bist mutig!“ - Komisch dachte ich, ich werde einfach nur gesund, was ist daran mutig? Jetzt verstehe ich, was du wohl gemeint hast. Es ist schwer dem Tod ins Auge zu blicken und „Nein“ zu sagen. Du hattest die Kraft verloren. Ich hörte es neulich, am 16.7.22, als du sinngemäß so etwas sagtest wie: „Ja, da müssten wir vielleicht mal überlegen, wie wir noch mehr Leute befragen …“ Du wolltest es nicht mehr, oder fehlte dir die Hoffnung und der Mut?
Ich würde so gerne noch ein bißchen plaudern mit dir: über Gott und die Welt!
Ich hoffe es ist schön da, wo du jetzt bist und viele Bücher hat’s da bestimmt auch für dich! Ade! Beate Wichmann

Lieber Herr Thumfart, es ist schon lange her, dass wir zusammengearbeitet haben. Dennoch bin ich zutiefst betroffen und es schmerz mich sehr, die Nachricht von Ihrem Tode erhalten zu haben! Ich erinnere mich lebhaft an Ihre interessanten Vorlesungen und Seminare, die ich besuchen durfte und die für mich auch immer inhaltlich anregenden Diskussionen im "Institut für Politikwissenschaft". Lange Jahre gehörte Ihr täglicher Weg ins Cafe zu den Routinen, die für mich den Alltag in der Universität ausmachen. Sie werden mir sehr fehlen! Ines Scheidt

Professor Dr. Thumfart durfte ich zu meiner Studienzeit als großartigen Lehrer erleben. Seine Seminare und Vorlesungen hielt er begeistert und mit Charme. Ich habe ihn als engagierten, couragierten Menschen kennengelernt und bin schockiert, dass er so früh gehen musste. Seine zugewandte Art, seinen Humor und seine Menschlichkeit werde ich immer in Erinnerung behalten. Möge er in Frieden ruhen. Mein Beileid allen Hinterbliebenen. A.M.

Alexander Thumfarts Tod ist sehr traurig und tief bestürzend. Ich habe Alexander intellektuell hochgeschätzt und sehr gemocht. Er war kämpferisch und zugleich klug in seinen politischen Aktionen in Bezug auf drängende Situationen und auf unabweisbare Problemlagen. Vielen davon habe ich mich sehr gerne angeschlossen. Und viele dieser Fragen führten zu gemeinsam unterrichteten StuFu-Seminaren, in denen er so gerne und kenntnisreich in die Reflexion des Politischen in literarischen oder filmischen Darstellungen einstieg. Ich erinnere seine freundliche Zugewandtheit aus vielen Begegnungen (en passant, kurz und nebenbei oder als schönen Abend), ohne die ich mir Erfurt kaum vorstellen kann. Bettine Menke

Lieber Alexander, mit großer Trauer und Dankbarkeit nimmt das Team des Erinnerungsortes Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz von dir Abschied. Als ich 2002 mit dem Forschungsprojekt zur Geschichte von Topf & Söhne an der Gedenkstätte Buchenwald begann, kamst du von Dir aus auf mich zu, um über Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu sprechen. In einer Stadt, in der die Beteiligung eines renommierten Unternehmens am Holocaust von vielen verdrängt wurde und die Forderung nach einem Lernort auf dem ehemaligen Firmengelände auf große Widerstände stieß, war deine Einladung wie eine weit geöffnete Tür in einer unüberwindlich scheinenden Mauer. Du warst in dieser Auseinandersetzung ein kluger, verlässlicher und engagierter Unterstützer, ein Wegbereiter. Die Begründung dafür hast du in einem Spendenaufruf für den Erinnerungsort selbst so formuliert: „An diesem Ort soll nicht nur die Erinnerung, sondern vor allem das historisch informierte Fragen und Nachdenken ermöglicht werden. Denn wie uns etwa weite Teile kulturwissenschaftlicher Forschung und Auseinandersetzung gezeigt haben, hängt verantwortliches gesellschaftliches Handeln und Gestalten von Gegenwart und Zukunft in allen sozialen Feldern mit der Fähigkeit zusammen, irritierbar zu sein. Die Konfrontation mit Topf & Söhne als einem ganz speziellen Teil der jüngsten deutschen Geschichte soll und wird zum Nachdenken provozieren, um durch jenes Erinnern eine menschliche und demokratische Kultur zu fördern und lebendig zu erhalten. Wir denken, dass dies unser aller Verantwortung ist. Aus all diesen Gründen kommt dem geplanten Erinnerungsort Topf & Söhne jene schon erwähnte nationale wie auch europäische einzigartige Bedeutung und besondere Relevanz zu.“ Du hast Klugheit und akademische Bildung mit herzlicher Menschlichkeit und einer klaren politischen Haltung verbunden. Du wirst uns und dieser Stadt sehr fehlen. PD Dr. Annegret Schüle, Oberkuratorin am Erinnerungsort Topf & Söhne

Mit vielen und jetzt wehmütigen Gedanken an gute gemeinsame Zeiten, Philosophie im wahren Wortsinn Media vita in morte sumus. Erich Tremmel

Die Universität Erfurt, die Stadt Erfurt, aber allen voran alle Angehörige und Freunde haben einen klugen und engagierten Menschen verloren. Ich werde Herrn Thumfart immer als den diskussionsfreudigen, eloquenten, herzlichen und bodenständigen Hochschullehrer in Erinnerung behalten. Möge er in Frieden ruhen! Peter Tscherny

Aus der Ferne habe ich bestürzt die traurige Nachricht erhalten, dass Alexander Thumfart verstorben ist. Es ist schon viele Jahre her, dass sich unsere Wege gekreuzt haben, als ich in Erfurt gelebt habe und am Max-Weber-Kolleg tätig war. Ich war stets beeindruckt, wie sich ein messerscharfer Intellekt, menschliche Wärme, leise Ironie, magisches Charisma und ein neckischer Humor so wunderbar in einem Menschen vereinen können. Sein Engagement für unseren Planeten und für eine lebenswerte Gesellschaft waren und bleiben mir in guter Erinnerung. Eine Lücke, die nicht zu schließen sein wird. PD Dr. Sabine Sander

Lieber Herr Alexander Thumfart, wie oft habe ich das geschrieben in den vielen Jahren, in denen ich mit Ihnen gemeinsam an der Universität gearbeitet habe. In dieser langen Zeit "blitzte" so manches Mal auch der Mensch "hinter" dem Professor und Vorgesetzten hervor. Ich erinnere mich an Sie als einen Menschen, der mit großer Gelassenheit, viel Humor und einem schier unbegrenzten Wissen alle großen und kleinen Probleme des Alltags angegangen ist. Dabei war Ihnen immer auch der Dialog für ein positives Ergebnis wichtig. Einige Ihrer brillanten Vorträge durfte ich hören, das war ein großer Gewinn für mich und für alle, die Sie hören durften mit Sicherheit auch. Es ist schwer vorstellbar, dass Sie keine Studierenden mehr unterrichten, keine Projekte für die Universität, für Erfurt und für die Wissenschaft auf den Weg bringen. Das ist eigentlich unmöglich. Und doch ist es so, der Tod hat Sie viel zu früh aus dem Leben gerissen. Die Fußstapfen, die Sie hinterlassen haben, sind groß, aber das wissen die Nachfolgenden bereits. Mein Beileid gilt Ihren Angehörigen! A. Lazo Marchena

Lieber Herr Thumfart, Sie bleiben mir vor allem auch als stets fairer und konstruktiver Mitstreiter für eine in vielerlei Hinsicht bessere Universität in Erinnerung, vielen Dank und mögen Sie in Frieden ruhen! Dr. Michael Hinz

Lieber Alexander, die Nachricht von deinem viel zu frühen Tod hat viele, die dich aus deinen vielen Tätigkeiten kannten, zutiefst getroffen. Noch vor kurzem haben wir über deine Projekte und die Weltlage gesprochen. Ich habe deine offene und ehrliche, deine pragmatische und sachorientierte Art für die Interessen dieser Stadt und deine Ideale zu streiten immer sehr geschätzt. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit über die Jahre und alles Gute auf deiner letzten Reise. Du wirst fehlen! Christoph Bimböse, Referent des Oberbürgermeisters

Ja, lieber Alexander Thumfart, wir hatten wirklich einen langen gemeinsamen Weg, auf diesem Campus - und darüber hinaus. Mehr als 20 Jahre... und doch einen Weg, den ich so gerne noch möglichst lange mit Ihnen weitergegangen wäre. Wenn es jemanden brauchte von höchster Integrität, dann war der Reflex immer: Thumfart! Wenn es ein komplexes Problem gab, das einen scharfen Verstand erforderte: Thumfart! Einen gordischen Knoten zu zerschlagen? Thumfart! Einen Vermittler mit Empathie und moralischen Leitplanken... ja, Thumfart. Fast befürchte ich, wir haben Sie zu oft gerufen, Ihren Willen zu helfen und zu unterstützen zu oft strapaziert...
Keine Begegnung, die nicht eine Bereicherung gewesen wäre, es bleibt eine Lücke größer als das sprichwörtliche Scheunentor. Danke, lieber Alexander Thumfart, danke für das Mitunsgewesensein. Und endlich Frieden. Patrick Rössler

Lieber Alex, über 60 Jahre lebten wir beide in der Gewissheit, dass der andere für einen da ist, wenn er gebraucht wird. Du hast mein Leben und Denken so positiv beeinflusst und gabst mir so manchen guten Rat. Für mich hätte es immer so weiter gehen können! Doch jetzt ist plötzlich und unerwartet alles anders. Dich nicht mehr unter uns zu wissen tut sehr weh - Du fehlst! Danke für Alles treuer Freund! Gustav Demski Uffenheim

Lieber Alexander, wenn einem der Arbeitsort zu einer kreativen Heimat wird, dann liegt das vor allem an den Menschen, denen man dort begegnet und mit denen gemeinsam man die Gestaltung von Wissenschaft und Gesellschaft humorvoll reflektieren, gescheit diskutieren und schließlich auch aktiv angehen kann. Für mich bist du in meiner Zeit an der Universität Erfurt ein solcher Freund geworden, und warst darüber hinaus eine beeindruckende intellektuelle und moralische Größe auf dem Campus, deren humanistische, aufklärerische, warmherzige, neugierige, anti-rassistische, ökologische, begeisternde und kämpferische Haltung, mit der dir so eigenen schelmischen Mischung versehen, ein Geschenk für die Universität Erfurt und weit darüber hinaus war. Du konntest sehr dazu beitragen, eine idealistische Zuversicht zu wahren! Ich werde deine Präsenz in Erfurt sehr vermissen und bin dankbar für die Momente, in denen du Gleichgesinnter, Gesprächspartner und geschätzter Freund warst. Anne Grüne

Alexander Thumfart hat mich persönlich tief beeindruckt durch seine Freundlichkeit, seinen Humor und seine Fähigkeit, in einen offenen intellektuellen Austausch zu treten. Auch ich werde ihn sehr vermissen. R.I.P. Norbert Clemens Baumgart

Die Nachricht über den überraschenden Tod von Professor Thumfart hat den Vorstand des Alumnivereins tief bestürzt. Auch heute erinnern wir uns gerne an seine Vorlesungen und Seminare, in denen er uns immer wieder zu begeistern vermochte - sogar für abstrakte politische Theorie. Stets stand er für seine Überzeugungen ein und wusste diese charmant zu vermitteln - weit über die universitären Grenzen hinaus. Seine kritischen Nachfragen, mahnende Worte und anregenden Gedanken werden uns auf unseren Wegen weiterhin begleiten. Der Alumniverein möchten seine Anteilnahme und Betroffenheit ausdrücken. Unsere Gedanken gelten seiner Familie, seinen Angehörigen und seinen Freund*innen. Alumniverein Staatswissenschaften

Danke für alles, lieber Alexander. Für Deine Klugheit, Dein Engagement und Deinen Charme. Du fehlst. Ruhe in Frieden. Susanne Rham

Egal, ob im Hilgenfeld oder auf dem Flur - immer sind wir ihm gerne begegnet, manchmal reichte ein Gruß aus der Ferne, ein anderes Mal vertiefte man sich ins Gespräch. Alexander Thumfart hatte immer ein Ohr für unsere Belange und stand mit Rat und Tat zur Seite. Wir verlieren mit Alexander Thumfart nicht nur einen Kollegen, der sich weit mehr als nur für den akademischen Mittelbau engagierte, sondern vor allem einen hervorragenden Hochschullehrer, einen klugen Ratgeber und eine meinungsstarke Persönlichkeit - mit Weitsicht, Beständigkeit, Humor und Herz. Wir werden die zahlreichen bereichernden Gespräche - auch abseits (hochschul-)politischer Themen - sehr vermissen. In tiefer Anteilnahme, Michael Güpner & Henriette Schubert-Zunker im Namen des akademischen Mittelbaus der Staatswissenschaftlichen Fakultät

Ich durfte Herrn Thumfart die letzten zwei Jahre als Sekretariat begleiten und bin dafür sehr dankbar. Ich habe einen großartigen Menschen kennen lernen dürfen, der mich nicht nur als Vorgesetzter sondern vor allem auch als Mensch inspirierte. Er war stets zuversichtlich, herzlich und fürsorglich. Sein Engagement und seine Belesenheit waren beeindruckend. Der plötzliche Verlust schmerzt mich zu tiefst und ich werde ihn sehr vermissen. Dennoch glaube ich, dass er jetzt irgendwo im Grünen sitzt, lächelnd und mit dem nächsten Ziel im Kopf...und er würde sagen: "Ich habe euch nicht verlassen, ich bin euch nur ein Stück voraus (Verfasser unbekannt)", Sandra Nier

Für meine Trauer finde ich immer noch keine Worte. Die Studierenden verlieren einen begnadeten, großartigen Lehrer, die Universität und Stadt einen Erfurt einen stets engagierten und visionären Kollegen. Ich bin in Gedanken bei Ihnen, lieber Alexander Thumfart, und Ihren Angehörigen. Heike Grimm

Lieber Alexander, seit meinem Studienbeginn warst Du für mich eine prägende Persönlichkeit, von der ich noch so viel lernen wollte. Deine Weitsicht, Deine Fähigkeit, Geschichten zu erzählen und in Texte einzutauchen durfte ich in Seminaren und Vorlesungen und während meiner Mitarbeit erleben. Unsere letzte Begegnung: bei einem Kaffee im Hilgenfeld, mein letztes Wort: Danke. Danke für die Begegnungen auf Augenhöhe, für Deine menschenfreundliche Präsenz, für Deine klugen Worte und Deinen unermüdlichen Einsatz. Du wirst fehlen. Isabelle Lamperti

Lieber Alexander,

kaum gegangen - genauer: kaum plötzlich herausgerissen aus unserer Mitte wird Dein Fehlen an allen Ecken und Enden und vor allem in allen Gesprächen, die bereit sind um viele Ecken herumzudenken schmerzlich spürbar. Deine Abwesenheit schmerzt bitterlich und hinterlässt gleich mehrere wundengleiche Löcher. Löcher in den eng geknüpften Zusammenhängen wissenschaftlicher Analyse und kultureller Spurensuche, zivilgesellschaftlichen und kommunalpolitischen Engagements für ein weltoffenes Erfurt, Thüringen und Europa das seiner Geschichte - anknüpfend (Stichworte Theater, Bürgerstiftung, Gartenkultur ) und vorwarnen lassend (Stichwort: Erinnerungsort Topf & Söhne - die Ofenbauer von Auschwitz) bewusst wird, in dem es sie quellenkritisch erforscht und in ihr (selbst)kritisch und verantwortungsbewusst reflektiert - gerade um die Gegenwart gemeinsam in geduldigen deliberativen Prozessen zu gestalten und damit Zukunft auch über den Horizont der jetzt lebenden Generationen hinaus zu eröffnen. Aber zugleich läßt uns Dein plötzliches Fehlen, Dein nicht mehr antworten, kommentieren, anregen und unterstützen können auch spüren, wieviel Anlässe zu fruchtbar werdenden Erinnerungen an all die geistreichen und neue Perspektiven eröffnende Gespräche und wieviel Gründe zur Dankbarkeit für all Dein Engagement, Deine ganz konkret in Erfurt aber auch Deine und weit über Erfurt hinaus eingebrachte und immer so endlos vorhanden scheinende Energie wir haben. Danke für all das! Ich persönlich habe für gemeinsame Vortrags-und Lehrveranstaltungen, für die Pionierphase des zu errichtenden und nun ins 12. Jahr gehenden Erinnerungsortes Topf & Söhne, für ungezählte gemeinsame Demonstrationen gegen Antisemitismus, Antiziganismus und alle anderen Formen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und - während vieler Jahre gemeinsamer kommunalpolitischer Arbeit in der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen - Du als immer wieder aufmunternder und inspirierender Fraktionsvorsitzender. Danke für all das aber auch für die gemeinsamen immer mit Tagungen verknüpften Reisen nach Kanada, Italien und Spanien und danke für die ungezählten gemeinsamen Vortrags- und Kinoabende, bei denen die Anregungen in unseren Nachgesprächen jetzt so viel präsenter in Erinnerung sind als die Vorträge und Filme selbst. All das wird weiter Früchte tragen und weiter wirken und in all dem - und so vielem anderen - bleibst Du weiter ein inspirierender Teil jenes bunten und bürgerschaftlichen Erfurt, dem Du Dich so leidenschaftlich mit all Deinem Geist, Deinem Humor und Deiner Energie gewidmet hast! Mit lieben und dankbaren Grüßen, Dein Rüdiger

Obigen persönlichen Dank darf ich als Vorsitzender des Förderkreises Erinnerungsort Topf & Söhne e.V. noch durch den hiermit überbrachten offiziellen Dank des gesamten Vorstandes ergänzen. Der Vorstand trauert um Dich als seinem Gründungsmitglied, das in der entscheidenden Phase die Entstehung des Erinnerungsortes durch Wort und Tat wirkungsvoll miterstritten, mitbeworben und seither stets verläßlich unterstützt hat . Auch in diesem Zusammenhang bleibst Du uns ein ermutigendes und stets weiter inspirierendes Beispiel zivilgesellschaftlichen Engagements: Danke! Rüdiger Bender

Auch wenn ich Dich sehr spät näher kennenlernen konnte, die wenigen Begegnungen waren stets inspirierend, nachhaltig und unterhaltsam. Bewundernswert Dein Einsatz für Studierende und die ungebremste Begeisterung für Neues, für das Andere. Du fehlst, mein Freund. Jamal Malik

Lieber Alexander, in der Ferne denke ich zurück, wie wir uns vor 20 Jahren an der Uni trafen, Mittelfranke und Unterfränkin, gerade frisch aus den USA zugezogen. Das Inner-Fränkische war vertraut und immer für einen humorig-hintergründigen Austausch gut. Damals am MWK: warum heisst es 'Knecht Rupprecht' im einen, und 'Pelzmärtel' im andern Franken, wurden wir gefragt. Ganz einfach, der eine ist katholisch, der andere evangelisch, haben wir gelacht. Dass die fränkischen Beamtenstädte beider Konfession schwer konservativ - und mehr - waren, wussten wir aus Erfahrung. Es gab immer viel zu diskutieren. Auch über Orient und Islam, was Dich sehr interessiert hat. Gemeinsam haben wir türkische und kurdische DoktorandInnen ins Ziel gebracht, und auch sonst über die Grenzen von STAWI und PhilFak hinaus gedacht, zuletzt im Globalen von Geschichte und politischem Denken; da ist jetzt einiges unbequem geworden, wäre ein interessantes Debattenfeld gewesen. In der düsteren Zeit der Pandemie haben wir viel telefoniert und auch ein Bier gewagt - und Du wolltest gerne nach Beirut auf einen Vortrag kommen. Ich hatte mich auf Dich in Erfurt gefreut. Was für ein Verlust für die UE, für die Studierenden, für uns alle. Die Besten sterben jung. Ruhe in Frieden. Birgit Schäbler

Die Nachricht hat mich zutiefst betroffen gemacht: Prof. Dr. Alexander Thumfart ist nach kurzer schwerer Krankheit plötzlich verstorben. Erfurt verliert mit ihm eine Persönlichkeit, die als Mensch, Wissenschaftler, Kommunalpolitiker und Freund allseits geachtet und geschätzt wurde. Er war ein Kämpfer für die Sache, dabei immer ehrlich, aufrichtig, sachlich. Er begegnete jedem auf Augenhöhe, fand immer die richtigen Worte, war charismatisch wie bestimmt. Einfach ein toller Mensch. Alexander Thumfart wird eine große Lücke hinterlassen und uns sehr fehlen. Wir werden ihn in unserer Erinnerung bewahren und sein Andenken in Ehren halten. Oberbürgermeister Andreas Bausewein

In stiller Trauer. Raik-Steffen Ulrich

Mit Alexander Thumfart verlieren wir einen im wahrsten Sinne des Wortes engagierten Wissenschaftler, der Wissenschaft nicht im Elfenbeinturm betrieb, sondern stets auf die Probleme der Gegenwart reflexiv anzuwenden wusste. Wir werden sein Andenken ehrend bewahren. Für das Max-Weber-Kolleg, Hartmut Rosa

Alexander hat sich stets für die Belange des akademischen Mittelbaus engagiert, dabei aber immer das Wohl der Universität als Ganze im Blick behalten. So habe ich ihn als Senatsvertreter erlebt: Engagiert und zugleich humorvoll. Genauso konnte ich ihn auch in den vielen Jahren unseres gemeinsamen Weges im Studium Fundamentale Nachhaltigkeit erleben sowie im InnoNet für Bildung für nachhaltige Entwicklung: immer das große Ganze im Blick und zugleich auf die lokalen und individuellen Besonderheiten achtend. Seine Anliegen sind mir ein Vermächtnis und werden mich und hoffentlich auch andere weiter inspirieren. Bettina Hollstein

Alexander Thumfart war einer der ersten Kollegen, die mir als neuberufener Kollegin mit Rat und Tat geholfen haben mich um neuen Umfeld zurecht zu finden. Seine kollegiale Kommunikation und Tatkraft fand ich klasse und inspirierend, und ich hatte mich darauf gefreut, ihn näher kennenzulernen. Ich bin sehr, sehr traurig, dass dies nun nicht geschehen wird und werde noch oft an ihn denken. Ruhe in Frieden! Sophia Hoffmann

Die Nachricht des Todes eines ebenso authententischen wie sympathischen Kollegen hat mich tief getroffen. Über die mehr als 20 Jahre, die ich Herrn Kollegen Thumfart kannte, hatten wir kaum je wissenschaftliche Gemeinsamkeiten. Zu unterschiedlich waren da unsere Perspektiven. Dennoch hatte ich mit ihm immer wieder sehr interessante Gespräche, die von gegenseitigem Respekt und Engagement geprägt waren. Ich werde Alexander Thumfart vermissen. Tobias Rötheli

Ich bin tief bestürzt und betroffen über den viel zu frühen Tod unseres Kollegen Alexander Thumfart. Gern erinnere ich mich an die kurzweiligen, immer freundlichen Begegnungen mit ihm auf dem Campus, seinen Witz und den süddeutschen Zungenschlag mit dem er ihn vorbrachte, und die herzliche Art mit der er Menschen für sich einnehmen konnte. Was für ein großer, großer Verlust. Meine Gedanken sind mit seiner Familie und seinen Lieben. Andreas Goldthau

Lieber Alexander, als Kollege, Herzenspolitiker, Mittelbau-Mitstreiter und Freund bist Du kaum aus der Uni und der Stadt Erfurt wegzudenken. In der Wissenschaft wurde Deine Offenheit für jegliche Themen (auch und vor allem aus der dir gar nicht so fremden "fachfremden" Zeitgeschichte) nur von Deinem Interesse für die Menschen hinter den Forschungsprojekten übertroffen. Die Wissenschaft hast du Wissenschaft sein lassen, wenn es darum ging, sich für die Gute Sache oder für andere Menschen einzusetzen. Es war eine Ehre und eine Freude mit dir zu diskutieren, zu organisieren und sich von Deinem Wissen und Denken inspirieren zu lassen. Von all den schönen Momenten denke ich gerne an die geselligen Unterhaltungen beim gemeinsamen Aufenthalt in Äthiopien zurück. Ich wünsche, du bist einfach wieder einmal auf einer neuen Reise und wir treffen uns irgendwann in einer anderen Welt um darüber so angeregt wie immer zu diskutieren. Machs Gut, wir werden Dich immer in unserer Mitte behalten! Florian Wagner

Ich habe dich als Mitinitiator des an der Universität gebildeten Ausschusses gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit kennengelernt. Ohne dich wäre dieser so wichtige Ausschuss gar nicht zustande gekommen. Deine Einlassungen dort waren Ausdruck tiefer demokratischer Überzeugungen, die immer wieder auf das Recht und den Schutz von marginalisierten Gruppen betonten. Dabei waren deine Zugewandtheit, unerschütterliche Freundlichkeit und dein Humor bei angespannten Diskussionen oft sehr befreiend. Ich habe mich später manchmal gefragt, wie du, lieber Alexander, es geschafft hast, angesichts der Doppelbelastung durch Universität und Politik so zu bleiben, wie du bist. Dein Tod reißt eine schmerzliche Lücke. Rainer Benkmann

Nur kurz haben wir bei den Grünen 2007 zusammen gewirkt, bevor mich meine Wege wieder aus Thüringen heraus geführt haben. Sie sind mir als ein sehr kluger, angenehmer und humorvoller Mensch in Erinnerung geblieben. Ich wünsche deinen Angehörigen jetzt viel Kraft. Du lebst jetzt in unseren Gedanken weiter. Matthias Schröder, Berlin

Es gibt Menschen, mit denen hatte man nicht immer viel zu tun, aber sie blieben und bleiben in Erinnerung, weil das, was und vor allem wie sie etwas gesagt haben, immer "Hand und Fuß" hatte, weil es immer prägnant und immer konstruktiv war. Ich habe Alexander Thumfart als eben einen solchen Kollegen kennengelernt, als jemand dessen Meinung ich immer gerne gehört habe. Die Universität Erfurt verliert hier eine sehr prägnante Stimme! Mein tiefes Mitgefühl ist mit allen, die ihn besser kannten und mit ihm forschten, lehrten und gelebt haben. Sven Jöckel

Alexander Thumfahrt war einer der wenigen politischen Verteter Erfurts, die Soziokultur nicht nur verstanden, sondern auch gewertschätzt und gelebt haben. Mit ihm verlieren wir ein aktives und bedeutsames Mitglied innerhalb der Erfurter Kulturszene und ein Bindeglied zwischen Politik, Wissenachaft und Kultur. Sein Aktionismus im Kulturquartier Schauspielhaus war beispielhaft und wird ihm ein hoffentlich lange währendes kulturelles Denkmal sein. Vielen Dank für die Unterstützung und die Wege, die du vielleicht sogar manchmal unwissentlich bereitet hast. Danke. Kay Albrecht, Vorstand nochson e.V.

Es gibt wenige E-Mails, zumal aus dem beruflichen Umfeld, die man nicht löschen mag, weil sie persönlich berühren. So geht es mir mit der Nachricht, die Alexander Thumfart vor sieben Jahren anlässlich der Geburt unseres Sohns geschrieben hat. Sie zeigt seine Herzlichkeit, seine Zugewandtheit, seinen Humor, Eigenschaften, mit denen er dem neu berufenen Kollegen von Anfang an begegnet ist. Er wollte wissen, mit wem er es zu tun hat, zeigte eine Art und ein Maß an Neugier, an Aufgeschlossenheit und jederzeitiger Hilfsbereitschaft, wie man sie selten findet. Jede Begegnung mit ihm, kürzer oder länger, verabredet oder zufällig, beim Kaffee oder in der Mensa, auf dem Flur, bei einer Besprechung, in Fakultätsrat oder Senat, war angenehm und ungezwungen. Er stand für Toleranz, demokratische Kultur und gegenseitigen Respekt. Unser Campusleben ist ärmer. Carl-Heinz Witt

Lieber Alex, Zoon politikon und Menschenfreund - das warst du. Dein plötzlicher Tod hat mich geschockt und mich sehr traurig gemacht.
Ich vermisse dich, mein Freund seit den gemeinsamen Tagen im Allgäu-Gymnasium in Kempten, dein Stefan. Stefan Kraft

Ich bin erschrocken über den frühen Tod Alexander Thumfarts. Seine Frohgestimmtheit, sein Humor und auch seine zähe Ernsthaftigkeit, z.B. sein großes Engagement in den Gremien und Arbeitsgruppen, so auch für das Studium Fundamentale, werden auf dem Campus und in der Stadt fehlen. Alexander war ein fairer Mensch, der keine Unterschiede zwischen den Menschen nach Rang oder Namen machte, der wertschätzend Kritik übte. So habe ich ihn als Studentin bereits 2001 erlebt und vor kurzem noch in der Stadt und auf dem Campus. Der Austausch mit ihm wird mir fehlen. Herzliches Beileid seinen Angehörigen und allen Mitgliedern der Staatswissenschaftlichen Fakultät! Ein großer Verlust! Brigitte Kanngießer

Sehr geehrter Herr Dr. Thumfart,
bis 2017 durften wir uns von Ihnen lehren lassen. Sie haben nicht nur Sozialwissenschaften gelehrt, sondern für's Leben. Durch Ihre Art, Ihre Ansichten und Ihr soziales Engagement war Ihnen unsere Stimme für Ihr politisches Amt sicher. Wir trauern, dass Sie Ihr Wirken nun nicht mehr auf Erden länger entfalten können. Unser herzliches Beileid übermitteln wir allen Kollegen, Freunden und Ihrer Familie. Ruhen Sie in Frieden. Gerrit und Nicole Störmer

Oft sah man Herrn Thumfart in Gespräche mit den Studierenden auf dem Campus. Ich habe ihn stets für sein weitgehendes Engagement bewundert. Ein echter Mensch, der fehlen wird. Mein Beileid für seine Hinterbliebenen in der Familie, dem Freundeskreis und seinem breiten Wirkungsfeld. Cornelia Betsch

Ein Kaffee und Schokoriegel bei der zeitgleichen Kaffeepause im Hilgenfeld; pointierte, gewitzte Kommentare und Analysen und eine wunderbare, kollegiale Flurnachbarschaft: das alles verlieren wir mit dem Tod von Alexander Thumfart. Er war ein Mensch, der uns immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat, begeistern und inspirieren konnte, der Visionen hatte und den Blick für die unterschiedlichen Personen und ihre Bedürfnisse bewahrte. Ein Kollege, der außerordentlich beliebt und für uns immer unterstützend war. Wir behalten Alexander Thumfart als diesen offenen und engagierten Menschen und Büronachbarn in sehr guter Erinnerung und sind dankbar für die Zeit, die wir gemeinsam hatten. Oliver Kessler, Madeleine Böhm und Katharina Kassar

Lieber Alex, Du bist dir selbst und deiner Berufung immer treu geblieben. Das bewundere ich sehr. Dir verdanke ich meinen ersten Seminarbesuch kurz vor dem Abitur und meinen ersten Gastvortrag anno 1996 in Erfurt kurz nach der Promotion. Du warst der klügste Gelehrte, den ich je kannte, hattest den feinsinnigsten Humor, den ich je erlebte, und das verschmitzteste Lächeln, das ich je bei einem so klugen Gelehrten gesehen habe. Unfassbar, dass du nicht mehr da bist. Such an honour to have known you. Dr. Susanne Maier

Lieber Alexander, ich bin immer noch sprachlos. Noch Mitte Juli hatten wir uns getroffen, sprachen über Deine Krankheit, aber es ging nur darum, wie sehr es Dich einschänken würde und daß Du lieber einige Aufgaben abgeben wolltest, aber doch nicht darum, daß Du vier Wochen später nicht mehr lebst! Es war immer schön, Dich zu sehen, ob in der Uni und in den Sitzungen der Stipendienkommission, wo Du Dich für Gotha engagiert hast, oder einfach so, im Café, im Kreis der Grünen oder auf der Straße auf ein paar Worte. So viel Gelassenheit, Klugheit, politische Erfahrung, Zugewandtheit. Humor. Ich werde Dich sehr vermissen! Martin Mulsow

Lieber Herr Prof. Thumfart, ich war im Urlaub sehr geschockt als ich diese Nachricht erhalten habe. Sie haben mich viel unterstüzt und ich bin jedentag dankbar. Ruhen Sie in Frieden. Linh Nguyen

Die Todesnachricht von Alexander Thumfart hat mich im bzw. nach meinem Urlaub erreicht und zutiefst bestürzt. Wir kannten uns, wie Kolleg:innen einander kennen, ich habe mich immer gefreut, ihn in kurzen Begegnungen auf dem Campus, im Hilgenfeld, in Gremiensitzungen zu sehen. Seine Freundlichkeit, seine Zugewandtheit, seine rundweg positive, herzliche, gut gelaunte, konstruktive Art taten mir immer gut und halfen oftmals, in Gremien zu guten Entscheidungen und Lösungswegen zu kommen. Ich bin dankbar für sein Leben und Wirken in der Uni und in der Politik, dankbar dafür, diesen guten Menschen getroffen zu haben. Julia Knop

Es gibt Nachrichten, die bis ins Mark erschüttern - die Nachricht vom Tode Alexander Thumfarts gehört dazu und hat mich tief bestürzt. Wir kannten uns viele Jahre und haben auf politischer Ebene trotz manchmal divergierender Ansichten gut zusammengearbeitet, aber auch bei anderen Treffen immer ein positives, ein vertrauensvolles und gutes Miteinander gehabt. Es ist noch nicht lange her, da haben wir uns - beide auf dem Weg zu Terminen - zufällig in der Stadt getroffen, wie immer einen kurzen „Schwatz“ gehalten und mit den Worten verabschiedet, dass wir uns nun doch bald mal in Ruhe treffen wollen. 
Dass das nicht mehr stattfinden wird, kann ich kaum begreifen. Alexander war ein kluger, ein herzlicher, ein engagierter Mensch, jemand, der das Leben, die Arbeit, das Miteinander bereichert hat  und ein Gewinn war für alle Menschen, die ihn kannten. Es macht mich traurig, dass er so früh gehen musste. Wenn wir das Zitat von Albert Schweitzer 
„Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen“ für Alexander bemühen, dann ist es ein wahrlich schönes Denkmal, das er bekommen wird! Für seine Angehörigen und alle, die ihn kannten, mein aufrichtiges Beileid und viel Kraft in dieser traurigen Zeit. Frank Warnecke  

Lieber Alexander, tief betroffen habe ich die traurige Nachricht von Deinem Tod erhalten. Im Juli hattest Du geschrieben, dass es Dir nicht gut geht, Du wolltest Dich aber bald wieder melden. Dazu ist es dann leider nicht mehr gekommen... Uns verbindet eine interessante und abwechselungsreiche gemeinsame Zeit an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt. Den Kontakt haben wir nach meinem Weggang nach Trier gehalten und immer wieder bei einer Tasse Kaffee über Gott und die Welt geplaudert. Dein vielfältiges Engagement hat mir imponiert, für Toleranz, Verständigung und Nachhaltigkeit, gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Bei allem Einsatz in der Sache warst Du nie verbissen oder polemisch, sondern stets freundlich, fair und ausgleichend, wenn es passte auch heiter und humorvoll. Chapeau! Du wirst fehlen. Hans-Friedrich Müller

Lieber Herr Professor Thumfahrt, herzlichen Dank für die Denkanstöße und die Unterstützung. Selbst während der Lockdowns blieben Sie in engem Kontakt mit uns, fanden neue Lösungen und boten vielfältige Hilfe an. Sie waren ein wunderbarer Mensch und Professor und fehlen uns bereits. Ruhe in Frieden. Olessya Stiller

Wir möchten allen Angehörigen und Freunden von Professor Dr. Alexander Thumfart unser herzliches Beileid aussprechen. Für die AfD-Fraktion im Erfurter Stadtrat, Stefan Möller

Mit Prof. Alexander Thumfart verbinden mich nicht nur die Vorlesungen während meines Studiums an der Universität Erfurt. Er war in meiner Zeit als studentischer Vertreter in den Gremien der Hochschule, aber auch darüber hinaus, immer ein Lehrender mit offenen Ohren für die Anliegen der Studierenden und ein engagierter Mitstreiter für Vielfalt und ein demokratisches Miteinander an der Hochschule und in der Stadtgesellschaft. Ob für hochschulpolitische Anliegen oder die kleinen und großen Sorgen des Studiums – sein Umgang mit den Menschen war immer ein offener, respektvoller und einer auf Augenhöhe. Den Angehörigen, Freund*innen, Bekannten und Wegbegleiter*innen möchte ich mein herzliches Beileid aussprechen. Es wurde ein großes Loch gerissen und die traurige Nachricht schmerzt so sehr. Ein liebenswerter und engagierter Mitmensch ist von uns gegangen. Er wird fehlen. Christian Schaft, MdL

Unter dem Eindruck dieser unerwarteten Todesnachricht möchte ich den Angehörigen meine herzliche Anteilnahme ausdrücken, aber auch meine Dankbarkeit für alles bekunden, was ich als langjähriger Gasthörer von Professor Thumfart über politische Philosophie der Renaissance wie der Gegenwart lernen durfte. Ich behalte ihn als engagierten, durchaus auch fordernden, aber in seiner Grundstimmung immer freundlich zugewandten akademischen Lehrer in Erinnerung. Er möge in Frieden ruhen. Karl-Siegfried Melzer

Über den plötzlichen Tod von Prof. Dr. Alexander Thumfart sind wir sehr bestürzt. Prof. Thumfart war eine beeindruckende Persönlichkeit und ein großartiger Professor, der als dieser in Erinnerung bleiben wird. Seine sympathische und faire Art schätzten seine Studierenden an ihm sehr. Wir möchten auf diesem Wege auch unseren Dank für seine Unterstützung und Hingabe in der Lehre und den Gremien der Uni und der Stadt ausdrücken. Wir als Studierendenrat der Universität Erfurt sind traurig, eine Person an unserer Uni verloren zu haben, die sich für eine studiennahe und -freundliche Universität eingesetzt hat. Sein Tod ist ein großer Verlust für die Universität und die Stadt Erfurt. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freund: innen; sowie Allen, die um ihn trauern. Studierendenrat der Universität Erfurt - i. V. Elisabeth Menne, Molly Hall & Gina Meier

Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden. (Hermann Hesse)

Lieber Alexander, wo immer du dich bewegt hast und in welchem Kontext wir dich erleben durften, stets hast du dich mit ganzem Herzen, vollem Engagement, mit Witz und Charme, Klugheit und Interesse eingebracht – du hast stets das Unmögliche versucht und dabei so unendlich viel möglich gemacht. Wir sind dankbar, dass wir dich kennen und erleben durften. Du wirst fehlen. Wir wünschen dir Ruhe, Frieden und alles in dieser Welt Unmögliche. Katrin & Dieter Lauinger

Der Tod von Herrn Dr. Alexander Thumfart hat mich sehr traurig gemacht, weil ich und unsere Jüdische Landesgemeinde Thüringen völlig unerwartet einen wirklichen Freund verloren haben. Unter den Demokraten in Thüringen gehörte er zu jenen, die in für Juden schwierigen Zeiten und Augenblicken uns verstanden und deshalb unterstützten. Und unter diesen Partnern gehörte er zu einem Kern, der das auch mit Herz tat. Er hat mit Verstand, Engagement und Herz unsere deutsche Gesellschaft bereichert. Ein wirkliches Vorbild für die oft zu kühlen Intellektuellen. Mein tief empfundenes Beileid gilt seiner Familie, Freunden und Mitstreitern. In ehrendem Gedenken, Prof. Reinhard Schramm, Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen

Lieber Alexander, Deine Unterstützung für die Kooperation mit der Mekelle University in Äthiopien war immer eine große Ermutigung und Bereicherung für uns. Es hat mir viel bedeutet, dass Du bei der Konferenz dabei warst, die wir in Äthiopien organisiert haben. Auch dort hast Du einen bleibenden Eindruck hinterlassen, ich wurde immer wieder nach Dir gefragt und alle haben sich auf die nächste Veranstaltung mit Dir gefreut. Nun werden wir Dich sehr vermissen! Christian Methfessel

Alexander Thumfart musste viel zu früh diese Welt verlassen, hatte noch so viel vor, hatte still und tapfer seit Jahren gegen die Ungewissheit seiner Erkrankung angelebt. Er wird fehlen, aber sein früher Tod mahnt uns , dass wir allzeit auf dünnem Eis wandern, mit Hingabe das Jetzt greifen sollten, zugleich aber stets Anlass zu Demut besteht. Alexander Thumfart hat den Reichtum seines Lebens gelebt. Das darf uns Trost und Beispiel sein. Walter Bauer-Wabnegg

Die wissenschaftliche Neugierde, liebenswürdige Offenheit und das politische Engagement von Alexander wird fehlen. Mit Dir habe ich einen Freund und Kollegen aus gemeinsamen Seminaren verloren - die Erinnerung an Dich wird bleiben. Tilo Wesche

Lieber Alexander, wir können es noch gar nicht fassen, dass Du nicht mehr hier bist. Du wirst uns an vielen Stellen fehlen! Wir haben Dich als engagiert, zugewandt und inspirierend in vielen Zusammenhängen erlebt. Als Vermittler zu Deinen Studierenden für Gespräche mit uns als Gesellschaft für Zeitgeschichte, als Mitglied im Ehrenamtsbeirat des evangelischen Büros für ausländische MitbürgerInnen, als Mitglied im wissenschaftliche Beirat der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, als Stadtrat und Fraktionsvorsitzender und nicht zuletzt als Mitglied von Bündnis 90/die Grünen. In allen diesen Zusammenhängen wolltest Du etwas bewirken. Du hast Realitätssinn, Optimismus und Zuversicht ausgestrahlt. Wir sind dankbar, dass wir Dir begegnet sind. Barbara und Matthias Sengewald

Tief bewegt nehmen ich und das Team des Dezernates für Soziales, Bildung, Jugend und Gesundheit der Landeshauptstadt für immer Abschied von Herrn Professor Dr. Alexander Thumfart. Herr Prof. Thumfart war uns als Mensch und Hochschullehrer Wegbegleiter und Ratgeber in vielen Problemlösungsprozessen. Mit Ruhe, Gelassenheit und der notwendigen Hartnäckigkeit hat er dabei mitgewirkt, die Chancengleichheit aller Erfurterinnen und Erfurter zu erhöhen. Er fehlt uns. Wir werden sein Andenken wahren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Anke Hofmann-Domke, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Soziales, Bildung, Jugend und Gesundheit der Landeshauptstadt

Es ist traurig, dass Alexander so jung verstorben ist. Ich habe ihn immer als lieben Menschen und netten Kollegen erlebt: Freundlich, kommunikativ, mit einem Lächeln im Gesicht. Er hat sich als Hochschullehrer und für politische Anliegen sehr engagiert, hatte eine klare Meinung und Haltung und war zugleich kompromissfähig, ausgleichend und entgegenkommend. Ich werde ihn sehr vermissen. Manfred Königstein
 

Ich hatte im Sommer die Gelegenheit Prof. Thumfart leider nur sehr kurz kennenzulernen und habe ihn als einen sehr engagierten und auf Anhieb sympathischen Menschen wahrgenommen. Mein tiefes Beileid den Angehörigen und Freunden zu diesem Verlust. M. Rauschenbach

Ob über große gesellschaftliche Veränderungsprozesse oder über kleine Zahnräder im System, der Austausch und die Analyse mit Dir regte stets an und setzte viele kleine Samen. Du wirst fehlen! In Dankbarkeit und stiller Trauer. Sebastian Perdelwitz im Namen der Stadtratsfraktion Mehrwertstadt Erfurt

Leider habe ich Alexander Thumfart nur im virtuellen Raum kennen lernen dürfen. Hierbei habe ich ihn immer als einen sehr engagierten, kompetenten und herzlichen Kollegen wahrgenommen, den wir an unserer Universität sehr vermissen werden. Mein Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden. Agnes Pfrang

Unsere oft zufälligen Begegnung und daraus resultierenden guten Gespräche fehlen mir schon jetzt sehr. Der engagierte, unfassbar kluge, warmherzige Alexander Thumfart, den diese Gesellschaft weiter dringend gebraucht hätte, ist nicht zu ersetzen. Martin Thüne

Hiermit möchte ich der Familie von Prof. Thumfart mein herzliches Beileid ausdrücken. Er war ein intellektuell befruchtender und kreativer Geist, der für uns Studenten mehr wie ein guter Kollege und Freund erschien denn als ein Professor. In seiner Zeit an der Uni war er ein überaus engagierter und leidenschaftlicher Hochschullehrer und hat auch gegenüber Studenten nie den Professorenhabitus ausgespielt. Ich werde ihn in guter Erinnerung behalten. Tobias Lehmann

Mit Bestürzung und in Trauer über den Verlust eines sehr geschätzten Kollegen - mein aufrichtigtes Beileid. PD Dr. Christoph Henning, Max Weber Kolleg