Lehrveranstaltungen

Das aktuelle Lehrveranstaltungsangebot finden Sie im Vorlesungsverzeichnis der Universität Erfurt und auf Moodle.

Sommersemester 2020

BA "Africa Uprising: Power, Protest and Movements" (in English)

Africa has been, and still is, often ignored within mainstream debates over power, protests and movements. This silence derives in part from long-standing Western narratives on Africa as too rural, too traditional, and too bound by ethnicity for modern political protest to arise. Although the continent’s long absence from the debate is not surprising, it is entirely unjustified. In this course, in a first block, we study how global civil society is constituted and how international non-governmental organizations (NGOs), such as Friends of the Earth International (FoEI), have started reorienting themselves more towards the global South. We deal with charity and fair trade initiatives on behalf of Africa, and reflect these efforts against existing narratives on the continent in the global North. In a second block, we look at protests, movements and NGOs in a range of African countries (Ethiopia, South Africa). Finally, we bring global movements and African protest back together again by studying recent postcolonial movements in Germany. We will do a city tour with ‘Decolonize Erfurt’ and discuss the need and adequacy for German Political Science to deal with Africa.
Participation in this seminar requires the willingness to actively contribute, for example, in small online group work and discussions. All texts provided for the course need to be read. Each student is asked to prepare a case study of a movement or NGO either dealing with, or being based in, AfricaAfrica has been, and still is, often ignored within mainstream debates over power, protests and movements. This silence derives in part from long-standing Western narratives on Africa as too rural, too traditional, and too bound by ethnicity for modern political protest to arise. Although the continent’s long absence from the debate is not surprising, it is entirely unjustified. In this course, in a first block, we study how global civil society is constituted and how international non-governmental organizations (NGOs), such as Friends of the Earth International (FoEI), have started reorienting themselves more towards the global South. We deal with charity and fair trade initiatives on behalf of Africa, and reflect these efforts against existing narratives on the continent in the global North. In a second block, we look at protests, movements and NGOs in a range of African countries (Ethiopia, South Africa). Finally, we bring global movements and African protest back together again by studying recent postcolonial movements in Germany. We will do a city tour with ‘Decolonize Erfurt’ and discuss the need and adequacy for German Political Science to deal with Africa.
Participation in this seminar requires the willingness to actively contribute, for example, in small online group work and discussions. All texts provided for the course need to be read. Each student is asked to prepare a case study of a movement or NGO either dealing with, or being based in, Africa

WebEx live stream sessions - uni-erfurt.webex.com/meet/lena.partzsch
 Monday, 4 May, 10:15-11:45h
 Fri, 12 June, 12:15-13:45h (extra session in German with Knud Vöcking, Urgewald)
 Mon, 15 June, 14:15-15:45h (Daniel May, GIZ)


BA „Hunger im Überfluss: Agrar- und Ernährungspolitik“

Obwohl so viele Nahrungsmittel produziert werden wie nie zuvor, steigt die Anzahl der Menschen, die an chronischem Hunger leiden, wieder an. Neben der ausreichenden Produktion und gerechten Verteilung von Nahrungsmitteln steht die Agrar- und Ernährungspolitik vor neuen Herausforderungen. Dazu gehören Lebensmittelsicherheit, Klima- und Umweltschutz, die Bereitstellung von Ökosystemleistungen, die Rolle der Biotechnologie (insbesondere Gentechnik), geistige Eigentumsrechte und Biopatente sowie die steigende Nachfrage nach Agrartreibstoffen. Vor diesen Herausforderungen beleuchten wir im Seminar zunächst die aktuelle Agrarpolitik der Europäischen Union (EU). Dabei geht es auch um ihre problematischen Auswirkungen im globalen Süden. Einen weiteren Schwerpunkt bilden politische Initiativen zum Wandel u.a. in Deutschland. So geht es zum einen um „Bio“ und „Fairtrade“ als inzwischen etablierten Alternativen. Wir diskutieren zum anderen aber auch Chancen und Grenzen neuerer Ansätze wie Ernährungsräten und Solidarischer Landwirtschaft (Solawi) u.a. mit Gästen aus der Praxis.
Die Teilnahme am Seminar setzt die Bereitschaft voraus, sich aktiv einzubringen, in Online-Kleingruppen mitzuarbeiten und an Chats zu beteiligen. Die Readertexte müssen gelesen werden. Die Prüfungsleistung besteht darin, eine selbst gewählte Ernährungsinitiative (z.B. Bananen-Bündnis, Solawi) als Fallstudie zu bearbeiten. Dafür organisieren Sie sich bitte in Fallstudien-Teams mit 2-4 Personen. Sie sollten jede*r einen eigenen, aber möglichst mit den anderen vergleichbaren Fall auswählen (z.B. Solawi in unterschiedlichen Städten). Beim ersten Termin via WebEx gibt es dazu mehr Informationen. Eine Teilnahme schon am ersten Termin ist deshalb sinnvoll.

Dienstag, 5. Mai, 10:15-11:45h
uni-erfurt.webex.com/meet/lena.partzsch
Montag, 15. Juni, 14:15-15:45h (Daniel May, GIZ)
Freitag, 10. Juli, 14:15-15:45h (Susan Park, University of Sidney)


BA „Einführung in die Umweltpolitik“

Beschreibung:
Die Klima- und Umweltpolitik bestimmt inzwischen die politische Agenda. Dieses Seminar führt ein in Fragen, Begriffe und theoretische Ansätze der Politikfeldanalyse am Beispiel der Umweltpolitik. Der Aufbau gestaltet sich entlang des sogenannten „Policy-Cycle“. Dieses Modell gibt einerseits Auskunft darüber, wie sich politische Prozesse sinnvoll untersuchen lassen. Als heuristischer Orientierungsrahmen unterscheidet es zwischen Phasen der Problemwahrnehmung, Agenda-Setting, Politikformulierung und Entscheidung, Implementierung sowie Politikevaluierung und Revision bzw. Terminierung. Andererseits wollen wir uns über das Phasenmodell hinausgehend dem Ablauf und den Dynamiken politischer Prozesse zuwenden, d.h. welche Akteure ihre Interessen wie in politischen Auseinandersetzungen durchzusetzen suchen. Wir widmen uns u.a. der Klima-, Energie- und Verkehrspolitik. Geplant sind Diskussionen via WebEx mit Akteuren der umweltpolitischen Praxis.

Sitzungen mit WebEx Live-Stream
Freitag, 8. Mai, 12:15-13:45h
uni-erfurt.webex.com/meet/lena.partzsch
Freitag, 12. Juni, 12:15-13:45h, Seminar via WebEx mit Knud Vöcking
uni-erfurt.webex.com/meet/line.ladner
Freitag, 26. Juni, 12:15-13:45 Uhr, Seminar via WebEx mit MdL Laura Wahl
uni-erfurt.webex.com/meet/line.ladner
Freitag, 3. Juli, 12:15-13:45h, Seminar via WebEx mit Anne-Kathrin Weber
uni-erfurt.webex.com/meet/line.ladner
Freitag, 10. Juli, 14:15-15:45h, Vorlesung mit Susan Park, University of Sydney
uni-erfurt.webex.com/meet/line.ladner


BA „Einführung in die Analyse politischer Systeme und Politikfelder“

Die Vorlesung führt ein in die analytische und vergleichende Politikwissenschaft. Diese umfasst eine Fülle empirischer Studien, die auf sehr unterschiedliche Faktoren hinweisen, warum es in liberalen Demokratien zu politischem Wandel kommt oder ein solcher ausbleibt. In der Vorlesung werden zunächst Ursprünge und Entwicklungslinien der politikwissenschaftlichen Teildisziplin skizziert. Es geht um zentrale Theorien und Methoden (Vergleichende Staatstätigkeitsforschung, Akteurszentrierter Institutionalismus und Mikro-Policy-Analyse). Vor deren Hintergrund werden Akteure, Institutionen und Instrumente vorgestellt. Den Schwerpunkt der Vorlesung bildet der sogenannte „Policy-Cycle“. Als heuristischer Orientierungsrahmen unterscheidet dieses Modell zwischen Phasen der Problemwahrnehmung, Agenda-Setting, Politikformulierung und Entscheidung, Implementierung sowie Politikevaluierung und Revision bzw. Terminierung. Die Phasen werden einzeln vorgestellt und anhand von Studien zur Klima- und Umweltproblematik erläutert. Es geht um Unterschiede zwischen Politikwissenschaft auf der einen und Politikberatung und -gestaltung auf der anderen Seite. Darüber hinaus widmen wir uns der wachsenden Relevanz „nicht-staatlicher“ Politik und Trends hinsichtlich Politikstilen und -paradigmen.

Sitzungen mit WebEx Live-Stream (siehe Link auf Moodle)
Aufzeichnungen der Vorlesungen werden mind. einen Tag vorher als pdf (ohne Audio) und mp4 (mit Audio) auf Moodle – sofern bis dahin möglich – hochgeladen. Im WebEx diskutieren wir den Inhalt, und Sie haben die Möglichkeit Fragen zu stellen!
 Freitag, 8. Mai bis 3. Juli, 15:00-15:45h (bitte vorab Power-Point-Präsentation anschauen – auf Moodle verfügbar)
 Extra: Freitag, 12. Juni, 12:15-13:45h, Seminar via WebEx mit Knud Vöcking
(nicht prüfungsrelevant)
 Extra: Freitag, 26. Juni , 12:15-13:45 Uhr, Seminar via WebEx mit MdL Laura Wahl (nicht prüfungsrelevant)
 Extra: Freitag, 3. Juli, 12:15-13:45h, Seminar via WebEx mit Anne-Kathrin Weber (nicht prüfungsrelevant)
 Freitag, 10. Juli, 14:15-15:45h (Susan Park, University of Sydney; Aufnahme später auf Moodle verfügbar – keine Präsentation vorab)

Tutorien via WebEx Live-Stream
Die Tutorien beziehen sich auf die jeweils vorangegangene Vorlesung, die Sie auf Moodle finden. Im WebEx diskutieren Sie und vertiefen so den Inhalt.
 Montag, 11.Mai bis 13. Juli, 18:00-20:00 mit Emilia Hempel
uni-erfurt.webex.com/meet/emilia.hempel
 Dienstag, 12. Mai bis 14. Juli, 08:00- 10:00h mit Emilia Hempel
 Dienstag, 12. Mai bis 14. Juli, 10:00- 12:00h mit Line Ladner
uni-erfurt.webex.com/meet/line.ladner
 Dienstag, 12. Mai bis 14. Juli, 12:00- 14:00 mit Laurin Schulze
uni-erfurt.webex.com/meet/laurin.schulze
 Dienstag, 12. Mai bis 14. Juli, 14:00- 16:00h mit Helen Breunig
uni-erfurt.webex.com/meet/helen.breunig
 Mittwoch, 13. Mai bis 15. Juli, 14:00- 16:00h mit Paula Scholz
uni-erfurt.webex.com/meet/paula.scholz
 Mittwoch, 13. Mai bis 15. Juli, 16:00- 18:00 mit Paula Scholz
 Donnerstag, 14. Mai bis 16. Juli, 10:00- 12:00 mit Johann Hoffmann
uni-erfurt.webex.com/meet/johann.hoffmann
 Donnerstag, 14. Mai bis 16. Juli, 14:00- 16:00h mit Line Ladner – Sitzung speziell für Fragen rund um digitales Angebot (Fragen per E-Mail an line.ladner@uni-erfurt.de)!
 Freitag, 15. Mai bis 17. Juli, 10:00h-12:00h mit Helen Breunig


MA „Global denken, lokal handeln: Städte als politische Akteure“

Die internationale Politik versagt bei dringlichen Problemen wie dem Klimawandel. Vielerorts wird deshalb die lokale Politik wiederentdeckt. Mit dem Sustainable Development Goal (SDG) 11, Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig zu gestalten, hebt auch die globale Agenda 2030 die wichtige Rolle von Städten für das Erreichen nachhaltiger Entwicklung hervor. Entsprechend bilden sich Städte-Netzwerke, die Impulse geben von der Förderung erneuerbarer Energien bis hin zu einer nachhaltigen Agrar- und Ernährungspolitik. In der Climate Alliance beispielsweise organisieren sich mehr als 1.700 Städte, Kommunen und Regionen sowie NGOs und andere Organisationen aus ganz Europa, lokal etwas zur Verringerung von Treibhausgasemissionen zu tun. Erfurt ist „Biostadt“ und „Fairtrade Town“, d.h. die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln mit kurzen Transportwegen soll ebenso gefördert werden wie der Import fair gehandelter Nahrungsmittel. Vor diesem Hintergrund beschäftigen wir uns im Seminar mit der Umsetzung von Nachhaltigkeit durch die urbane Politik. Geplant sind auch Online-Diskussionen mit Gästen aus der Praxis.
Die Teilnahme am Seminar setzt die Bereitschaft voraus, sich aktiv einzubringen. Die Readertexte müssen gelesen werden. Die Prüfungsleistung besteht darin, in mehreren Schritten die Nachhaltigkeitsbestrebungen in verschiedenen Politikfeldern für eine Stadt der eigenen Wahl (Einzelfallstudie) zu untersuchen. Die Hausarbeit soll auf den einzelnen Verschriftlichungen parallel zum Seminar aufbauen. Beim ersten Termin gibt es dazu mehr Informationen. Eine Teilnahme schon am ersten Termin ist deshalb sinnvoll.

Sitzungen mit WebEx Live-Stream - uni-erfurt.webex.com/meet/lena.partzsch
Montag, 4. Mai, 14:15-15:45h
Montag, 15. Juni, 14:15-15:45h (Daniel May, GIZ)
Freitag, 26. Juni, 12:15-13:45h (Laura Wahl, MdL)


Wintersemester 2019/2020

BA Probleme und Perspektiven der Entwicklungspolitik

Mo 10-14 Uhr – im fast durchgängig zweiwöchentlichen Rhythmus – am 14.10., 28.10., 11.11., 18.11.(!), 25.11., 09.12., 20.01. und 03.02.

Raum: LG 1/215

Die Entwicklungspolitik steht maßgeblich im Zeichen der Sustainable Development Goals (SDGs). Zwar sind diese universell angelegt – die verschiedenen Dimensionen nachhaltiger Entwicklung betreffen alle Länder der Welt. Die SDGs verdeutlichen jedoch die anhaltende Ungleichheit zwischen Geber- und Empfängerländern. Das Seminar führt in Probleme und Perspektiven der Entwicklungspolitik ein. Es gibt einen thematisch breit gefächerten Überblick über Akteure, Strukturen und Handlungsfelder. Die Bedeutung der Gleichberechtigung der Geschlechter in der Entwicklungspolitik wird ebenso thematisiert wie die Zusammenführung von Entwicklungs- und Umweltagenda. Verständlich wird, dass Beiträge zur Armutsminderung nicht mehr nur im Rahmen zwischenstaatlicher Zusammenarbeit erfolgen. Relevant sind auch nicht-staatliche Akteure (Stiftungen, NGOs und Unternehmen). Das Seminar ist jeweils als Doppelsitzung für die folgenden Termine geplant (u.V.): 14.10., 28.10., 11.11., 18.11.(1), 25.11., 09.12., 20.01. und 03.02.

weitere Informationen erhalten Sie auf Moodle


BA Environmental Movements and NGOs (in English)

Monday, 10-14 h, on an almost entirely two-weekly basis, i.e. 21 Oct., 4 Nov., 18 Nov., 2 Dec., 13 Jan., 20. Jan. (!), and 27 Jan.

Room: LG 1/215

More and more movements, groups, networks and organizations are filling up a transnational public space and questioning the primacy of state politics, especially with regard to environmental problems. A sort of idealism runs rampant when it comes to environmental movements and non-governmental organizations (NGOs). These actors are respected lobbyists and service providers for almost all international organizations, as well as policy consultants and watchdogs of the global economy. For some scholars environmental movements and NGOs represent a democratic civil society, while others dispute their representativeness and consider them an expression of neoliberal globalization and the internationalization of the nation-state. This module explains and discusses theoretical and practical implications of the increasing relevance of movements and NGOs in terms of the democratization of political processes and the implementation of sustainability. This two-session seminar is scheduled for the following dates: 21 Oct., 4 Nov., 18 Nov., 2 Dec., 13 Jan., 20. Jan.(!), and 27 Jan.

More informations here Moodle


BA Alles bio oder was? Analyse und Vergleich privater Regulierung

Do. 12-14 Uhr, Doppelsitzung Do. 10-14 Uhr am 14.11. (Exkursion) und am 12.12. und 23.01. in Raum LG 1/332

Raum: LG 1/135

Produkte mit Bio- und Fairtrade-Siegel (z.B. Demeter, Naturland, TransFair) als private Form der Regulierung finden sich in fast allen deutschen Supermärkten. Sie geben an, dass Unternehmen bestimmte Standards einhalten und soziale und ökologische Probleme in ihren Lieferketten angehen. Diese reichen vom übermäßigen Einsatz von Agrochemikalien bis hin zur Finanzierung bewaffneter Konflikte. Private Regulierung soll Transparenz und Verantwortlichkeit fördern. In den meisten Fällen verhilft sie Konsument*innen zu informierten Kaufentscheidungen. Inzwischen gibt es aber z.B. für Holz nicht nur freiwillige Nachhaltigkeits-Zertifizierung, sondern auch verbindliche Sorgfaltspflichten. Unternehmen sind zudem gesetzlich verpflichtet, nur nachhaltig zertifiziertes Palmöl zu importieren, wenn es als Agrartreibstoff zu den Erneuerbare-Energie-Zielen der Europäischen Union beitragen soll. Das Seminar analysiert und vergleicht solche Formen privater bzw. hybrider Regulierung in unterschiedlichen Sektoren. Es gibt einen thematischen Überblick über Handlungsfelder und Akteure. Chancen und Grenzen privater Regulierung werden auch mit Gästen aus der Praxis diskutiert. Geplant ist deshalb das Seminar als Doppelsitzung von 10-14 Uhr stattfinden zu lassen am 14.11., 12.12. und 23.01.

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MA Neue Formen der Regulierung globaler Lieferketten in der Europäischen Union und den USA

Do. 10-12 Uhr

Raum: LG 1/332

Die Europäische Union (EU), die USA und andere westliche Länder sind im hohen Maße auf den Import von Rohstoffen angewiesen. Deren Gewinnung und Herstellung gerade in Nicht-OECD-Ländern geht aber in vielen Fällen mit sozialen und ökologischen Problemen einher. Diese reichen vom übermäßigen Einsatz von Agrochemikalien bis hin zur Finanzierung bewaffneter Konflikte. Durch ihre (Markt-) Macht können die EU und USA auf Standards in globalen Lieferketten Einfluss nehmen, z.B. durch verbindliche Sorgfaltspflichten und Zertifizierung für (Import-) Unternehmen. Im Seminar geht es um die Möglichkeiten und Grenzen solcher Steuerungsansätze anhand konkreter Rohstoff- und Länderbeispiele (u.a. „Konflikt“-Mineralien und Holz aus der DR Kongo, Palmöl aus Indonesien). Wir resümieren über die Entstehung und Verbreitung ebenso wie die Effektivität und Legitimität solcher Steuerungsinstrumente, die inzwischen als Alternative zum internationalen Völkerrecht gelten.

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