Die Abstimmung

Das Semesterticket

Seit 2009 können wir Studierende in Thüringen gegen einen Solidarbeitrag das Semesterticket nutzen und damit alle Regionalzüge im Bundesland nutzen. Studierende im VMT-Bereich können zusätzlich Busse und Bahnen der Verbands Mittelthüringen nutzen (u.a. den ÖPNV in Erfurt, Jena und Weimar).

Für uns bedeutet das: Wir bezahlen einen Solidarbeitrag für das DB Regio-Ticket und einen Beitrag für das VMT-Ticket.

Das Semesterticket stellt für viele Studierende eine Erleichterung im Alltag dar, da sie günstig ihre neue Heimat kennenlernen können oder ihre Universitätsstadt durchfahren können. Für Studierende, die außerhalb der Stadt wohnen und zur Uni pendeln müssen, stellt das Ticket jedoch eine notwendige Voraussetzung dar, ohne die sich ein Studium nur schwer ermöglichen ließe.

Das Ticket ist eine Solidarleistung: Wir alle zahlen unabhängig des Einkommens oder der Entfernung zur Hochschule einen festen Beitrag, damit alle Studierenden die gleichen Möglichkeit haben, zur Uni zu kommen.

Das Semesterticket wird zwischen allen Parteien (Studierende, Studierendenwerk, DB Regio…) auf eine begrenzte Zeit beschlossen. Bevor diese Zeit ausläuft, werden die Bedingungen des Tickets neu verhandelt.

Nun ist es wieder soweit. Nachdem sich die Verhandlungen durch den Ausbruch der Corona-Pandemie verzögert haben, liegt nun ein Angebot für ein neues Semesterticket vor.

Die Abstimmung zum Semesterticket

Das Angebot der DB Regio und des VMT wird nun in die einzelnen Studierendenschaften getragen. Jede Hochschule, also jede Studierendenschaft, entscheidet eigenständig über das Semesterticket. Dabei wird getrennt über das DB Regio- und das VMT-Angebot abgestimmt.

In der Vergangenheit wurden zur Abstimmung Urabstimmungen gehalten, damit Studierende direkt über einen Beibehalt des Tickets abstimmen konnten. Mit der vorherrschenden pandemischen Situation ist es uns nicht möglich, eine Urabstimmung als Urnenwahl für alle Studierende sicher in Präsenz durchzuführen. Auch sind nicht alle Studierenden vor Ort und könnten an einer Präsenzabstimmung teilnehmen. Daher wird der StuRa als eure gewählte Vertretung entscheiden. Trotzdem ist es uns wichtig, eure Meinung zu hören.

Daher haben wir einen Moodle-Raum eingerichtet, in dem ihr in einem Meinungsbild abstimmen könnt. Das Passwort zum Raum habt ihr per Mail am 19.04. erhalten. Der StuRa wird im Anschluss in seiner Entscheidung euer Votum zu Rate ziehen. Das Votum des StuRa wird mit den Voten der anderen Studierendenschaften an das Studierendenwerk übermittelt. Diese führen dann als Vertragspartner mit der DB und dem VMT das Votum aus.

Die KTS hat die Verhandlungen und die zu Abstimmung stehenden Angebote in einem Flyer zusammengefasst:

Flyer Semesterticket (Deutsch)

Flyer Semesterticket (Englisch)

Ablauf der Abstimmung

22.04. - 27.04. Meinungsbild der Studierenden über Moodle
28.04. Beschluss über das Semesterticket durch den StuRa
Übermittlung des Ergebnisses an das StuWe
Im Anschluss Umsetzung des neuen Vertrags mit der DB Regio und dem VMT
Anpassung des Semesterbeitrags zur Rückmeldung zum WiSe 2021/22

Abstimmungstexte

Bahn-Semesterticket:

Ich stimme den folgenden Konditionen des "Semesterticket Thüringen" (DB regio-Ticket) zu:

  • Der Preis des "Semesterticket Thüringen" entwickelt sich entsprechend der veröffentlichten Preistabelle über die Vertragslaufzeit von drei Jahren und
  • das E-Ticket wird als Fahrberechtigungsausweis eingeführt und in die Thoska integriert und
  • der Vertrag verlängert sich über die tabellarisch festgehaltene dreijährige Vertragslaufzeit hinaus jeweils um ein Jahr mit einer jährlichen Preissteigerung entsprechend der prozentualen Entwicklung der Schüler-Monatskarte + 0,5%.

VMT-Semesterticket: 

Ich stimme den folgenden Konditionen des Bausteins VMT-Semesterticket zu:

  • Der Preis des VMT-Semestertickets entwickelt sich entsprechend der veröffentlichten Preistabelle über die Vertragslaufzeit von drei Jahren und
  • darin enthalten ist die einmalige Anhebung des Preissockels um 1,00 € aufgrund der Erweiterung des Anwendungsbereiches und
  • das E-Ticket wird als Fahrberechtigungsausweis eingeführt und in die Thoska integriert und
  • der Vertrag verlängert sich über die tabellarisch festgehaltene dreijährige Vertragslaufzeit hinaus jeweils um ein Jahr mit einer jährlichen Preissteigerung, die der Preissteigerung des Schüler-Monatstickets entspricht.

Ergebnisse der Meinungsbilder

Ergebnis des Meinungsbildes zum Bahn-Semesterticket: 1.685 abgegebene Stimmen (alle gültig).
Ergebnis des Meinungsbildes zum VMT-Semesterticket: 1.493 abgegebene Stimmen (alle gültig).

Die Meinungsbilder sprechen sich für die Annahme der Angebote und damit für die Weiterführung des Bahn- und des VMT-Semestertickets aus.

FAQ

Über was wird jetzt abgestimmt?

Es wird einmal über das Bahnsemesterticket (auch: DB regio-Ticket), abgestimmt. Zum anderen wird über das VMT-Semesterticket abgestimmt, allerdings nur an der UE, der FHE, der BUW, der HfM, der FSU, der EAH und der DHGE - Campus Gera.

Wie sehen die Angebote, die zur Abstimmung stehen, aus?

Das Angebot für die Verlängerung des Bahn-Semestertickets sieht eine Preisentwicklung gemäß der Tabelle 1 bis einschließlich Sommersemester 2024 vor. Darüber hinaus verlängert sich der Vertrag jeweils um ein Jahr mit einer jährlichen Preissteigerung entsprechend der prozentualen Entwicklung der Schüler-Monatskarte + 0,5 %.

Das Angebot für die Verlängerung des VMT-Semestertickets sieht eine Preisentwicklung gemäß der Tabelle 2 bis einschließlich Sommersemester 2024 vor. Darüber hinaus verlängert sich der Vertrag jeweils um ein Jahr mit einer jährlichen Preissteigerung, die der Preissteigerung des Schüler-Monatstickets entspricht.

Bei beiden Verträgen wird außerdem die Umstellung auf das E-Ticket als Fahrausweis festgehalten.

Was ist das E-Ticket?

An allen Standorten soll das sog. E-Ticket eingeführt werden. Damit wird die Thoska technisch als Fahrausweis an andere Fahrkarten im Abomodell angepasst und ist mit den neuen Kontrollgeräten im VMT-Gebiet elektronisch, statt wie bisher nur durch Sichtung, kontrollierbar.

Dabei wird lediglich die Gültigkeit des Tickets geprüft (gültig/ungültig), weitere Daten (z.B. Studierendenstatus, Fachsemester, Matrikelnummer etc.) können nicht ausgelesen werden!

Die Umstellung auf das E-Ticket erfolgt über eine Umrüstung der Thoska-Validierungsstationen an den Hochschulen. Für die Studierenden entstehen keine Zusatzkosten.

Eine Nutzung des Semestertickets ohne E-Ticket-Funktion ist in Zukunft nicht mehr möglich. Die Bahngesellschaften begründen dies mit einer notwendigen Erhöhung der Fälschungssicherheit. Die Einführung ist also alternativlos.

Was passiert, wenn die Mehrheit der Studierendenschaft der Uni Erfurt gegen das Bahn-Semesterticket stimmt?

Sollte die Mehrheit unserer Studierendenschaft beim Bahn-Semesterticket mit “Nein” stimmen, scheiden wir aus dem Vertrag zwischen der DB Regio (Vertragspartner der Bahngesellschaften) und dem Studierendenwerk Thüringen (Vertragspartner der Studierendenschaften) aus. Damit fällt automatisch auch das VMT-Semesterticket weg!

Ab dem Wintersemester 2021/22 hätten die Studierenden der Universität Erfurt dann kein Bahn-Semesterticket mehr und müssten für jede Zugfahrt oder Fahrt im VMT-Gebiet einzeln bezahlen. 

Was passiert, wenn die Mehrheit der Studierendenschaft der Uni Erfurt gegen das VMT-Semesterticket stimmt?

Sollte die Mehrheit unserer Studierendenschaft beim VMT-Semesterticket mit “Nein” stimmen, scheidet unsere  Studierendenschaft aus dem Vertrag zwischen dem VMT und dem Studierendenwerk Thüringen (Vertragspartner der Studierendenschaften) aus. Das Bahn-Semesterticket bleibt davon unberührt.

Ab dem Wintersemester 2021/22 hätten die Studierenden der Universität Erfurt dann kein VMT-Semesterticket mehr und müssten für jede Fahrt im VMT-Gebiet einzeln bezahlen (z.B. im Stadtverkehr in Weimar oder Jena). 

Was passiert, wenn eine andere Hochschule gegen das Semesterticket stimmt?

Sollte sich die Studierendenschaft einer anderen Hochschule gegen das Bahn- oder VMT-Semesterticket aussprechen, scheidet diese aus dem jeweiligen Vertrag aus. Eine Wirkung auf das Bahn- oder VMT-Semesterticket anderer Hochschulen hat diese Entscheidung nicht. Die Preise bleiben für die verbleibenden Hochschulen gleich und werden nicht erhöht, sollten mehrere Hochschulen aussteigen.

Es kann uns also egal sein, was die anderen Hochschulen machen. Auch die Entscheidung der FH Erfurt berührt uns nicht.

Wann findet die Abstimmung an der Uni Erfurt statt?

Vom 22.04. bis zum 27.04. habt ihr die Möglichkeit, im Moodle-Raum zu beiden Tickets abzustimmen.

Achtung: Es sind zwei Abstimmungstexte!

Wie kann ich abstimmen?

Schreibe dich in den Moodle-Raum ein. Das Passwort hast Du am 19.04. durch den StuRa-Vorstand per Mail bekommen. 

Neben einer erneuten Auflistung der Informationen von dieser Homepage findest Du dort auch den Bereich "Abstimmung". Hier gibt es zwei Abstimmungsmodule, eins zum Bahn-Semesterticket und eins zum VMT-Semesterticket. In beiden ist der jeweilige Abstimmungstext aufgeführt, darunter ist jeweils ab Donnerstag, 22.04. eine Abstimmungsmaske freigeschaltet. Du kannst mit ja, nein oder Enthaltung stimmen.  

Wieso findet keine Urabstimmung statt?

In der Vergangenheit wurden zur Abstimmung Urabstimmungen gehalten, damit Studierende direkt über einen Beibehalt des Tickets abstimmen konnten. Mit der vorherrschenden pandemischen Situation ist es uns nicht möglich, eine Urabstimmung als Urnenwahl für alle Studierende sicher in Präsenz durchzuführen. Auch sind nicht alle Studierenden vor Ort und könnten an einer Präsenzabstimmung teilnehmen. Daher wird der StuRa als eure gewählte Vertretung entscheiden. Trotzdem ist es uns wichtig, eure Meinung zu hören.

Daher haben wir einen Moodle-Raum eingerichtet, in dem ihr in einem Meinungsbild abstimmen könnt. Das Passwort zum Raum erhaltet ihr per Mail. 

Was passiert nach der Abstimmung?

Das Ergebnis der Abstimmung wird durch den StuRa in seiner Entscheidung berücksichtigt. Das Votum des StuRa wird mit den Voten der anderen Studierendenschaften an das Studierendenwerk übermittelt. Diese führen dann als Vertragspartner mit der DB und dem VMT das jeweilige Votum aus (z.B. Annahme des Angebots für die Uni Erfurt, Ablehnung für die Uni Jena).