Universität Erfurt

Informationen für Eltern

Glossar

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Abstract

Bei einem Abstract handelt es sich um eine kurze und prägnante Zusammenfassung einer wissenschaftlichen Arbeit.

Akkreditierung

Eine Akkreditierung ist eine alle fünf Jahre zu wiederholende Prüfung und Zertifizierung von Bachelor- und Master-Studiengängen. Eine sogenannte Akkreditierungsagentur bewertet die Studienprogramme einheitlich nach bestimmten Kriterien. So sollen die Qualität in Studium und Lehre erhöht, die Mobilität der Studierenden gesteigert, Studienabschlüsse international vergleichbar und Studiengänge transparent sowie die Orientierung für Studierende, Arbeitgeber und Hochschulen im Bologna-Prozess verbessert werden. Erfolgreiche Akkreditierungen werden durch ein Zertifikat ausgewiesen und von der Hochschule öffentlich gemacht.

Alma Mater

Mit Alma Mater (lat. „nährende/gütige Mutter“) ist die Universität gemeint, die Studierende wie eine „nährende Mutter“ mit Wissen füttert.

Alumni

Die Absolventen einer Hochschule werden als Alumni (Singular: „Alumna / Alumnus“) bezeichnet.

Audimax

Das an Hochschulen gebräuchliche „Audimax“ ist die Kurzform für „Auditorium Maximum“, den größten Hörsaal, der Hochschule, vergleichbar mit der Aula an Schulen. Das Audimax der Universität Erfurt steht zurzeit nicht zur Verfügung.

Auslandssemester

Von der Universität Erfurt wird empfohlen, ein Semester an einer ausländischen Hochschule zu studieren, am besten im dritten oder vierten Semester. Die Planungen hierzu sollten bereits im ersten Semester aufgenommen werden. Informationen über Kooperationen mit Hochschulen im Ausland, Austauschprogramme, Besonderheiten in ausländischen Studiensystemen, Bewerbungsmodalitäten sowie Möglichkeiten zur finanziellen Förderung gibt es im Internationalen Büro der Universität Erfurt.

Bachelor (BA)

Der Bachelor ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss nach einer wissenschaftlichen Ausbildung. Neben dem Einstieg in das Berufsleben ermöglicht er auch die Aufnahme eines aufbauenden Master-Studiums.

BAföG

Als BAföG wird die staatliche finanzielle Studienförderung bezeichnet, die im Rahmen des „Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG)" gewährt wird. Das Gesetz regelt, wer Anspruch auf die Unterstützung hat, deren Gewährung und Höhe maßgeblich durch die Einkommenssituation der Eltern bestimmt wird. „Elternunabhängiges BAföG“ gibt es nur in Ausnahmefällen. Ansprechpartner für alle Informationen rund um Anspruch und Höhe des BAföG sowie Fristen bei der Antragstellung ist das für die Hochschule zuständige BAföG-Amt. Voraussetzung für die Abgabe des Antrags ist die Immatrikulation an der betreffenden Hochschule. Weitere Möglichkeiten zur Finanzierung des Studiums sind z.B. Stipendien, Studienkredite oder Nebenjobs.

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Belegbogen

Wenn die Teilnahme an den gewählten Lehrveranstaltungen feststeht, werden diese innerhalb der dritten und vierten Woche nach Vorlesungsbeginn in den Belegbogen eingetragen, d.h. die Studierenden melden sich verbindlich für diese Lehrveranstaltungen an. Der Belegbogen muss vom Mentor unterschrieben und bei dem Dezernat 1: Studium und Lehre abgegeben werden. Dieser ist verbindlich und kann nicht geändert werden.

Berufsbilder

„Und was machst du so?“ Auf diese Frage geben die Alumni der Universität Erfurt auf der Website www.ich-mag-meine-uni.de Antworten. In kurzen Interviews blicken die Absolventen auf ihre Zeit an der Universität zurück und verraten, was sie heute mit ihrem Abschluss beruflich machen.

Berufsqualifizierender Hochschulabschluss

Als berufsqualifizierenden Hochschulabschluss bezeichnet man einen akademischen Grad, der zur Bewerbung um einen Arbeitsplatz berechtigt, für den ggf. auch ein Hochschulstudium erforderlich ist. Der erste berufsqualifizierende Hochschulabschluss ist der Bachelor.

Blockveranstaltung

Eine Blockveranstaltung ist eine Lehrveranstaltung, die nicht in regelmäßigen Abständen stattfindet, sondern als mehrstündiger „Block“ (z.B. ganztägig am Wochenende).

Bologna

Als „Bologna-Prozess“ wird die 1999 von 29 europäischen Staaten unterschriebene Studienreform bezeichnet. Ihre Ziele sind die Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraums und damit die Förderung von Mobilität, internationaler Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungsfähigkeit. Dafür wurden u.a.  Magister-, Diplom- und Staatsexamensstudiengänge durch das zweistufige Bachelor- und Master-System abgelöst und das Leistungspunkte-System „European Credit Transfer System“ (ECTS) eingeführt.

Campus

  1. Der Campus bezeichnet das Universitätsgelände. Die Universität Erfurt ist eine Campus-Uni, da die meisten Gebäude wie beispielsweise die Bibliothek, Lehrgebäude sowie die Mensa auf einem Gelände zu finden sind. Nur die Fachbereiche Kunst, Musik und die Lehrgebäude der Katholisch-Theologischen Fakultät befinden sich im Herzen der Altstadt. Der gesamte Campus ist an das Eduroam-Netzwerk (W-Lan) angeschlossen.
  2. Campus steht auch für unser Universitätsmagazin CAMPUS, das einmal im Jahr über Neuigkeiten an der Hochschule informiert.

Credit Points (ECTS)

Das Europäische System zur Anrechnung von Studienleistungen – ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) – ermöglicht die einheitliche Bewertung von Studienleistungen im europäischen Raum. Maßgeblich ist der quantitative Arbeitsaufwand der Module, so dass gilt, je aufwendiger ein Modul, desto mehr Leistungspunkte werden vergeben. In die Bewertung fließt der gesamte Arbeitsaufwand von Lehrveranstaltungen über Nachbereitung, Selbststudium, Prüfungsvorbereitung bis hin zur Prüfung ein.

ct/st – Das akademische Viertel

Zeitangaben werden oft mit den lateinischen Zusätzen c.t. (cum tempore, übersetzt: „mit Zeit“) und s.t. (sine temore, übersetzt: „ohne Zeit“) gemacht. Veranstaltungen mit dem Zusatz „c.t.“ beginnen 15 Minuten nach der angegeben Zeit, umgangssprachlich auch als „Akademisches Viertel“ bezeichnet.

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Dekan

Als Dekan wird der Leiter des Dekanats, also der „Geschäftsstelle“ einer Fakultät, bezeichnet.

Dialogorientiertes Serviceverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung (DoSV)

Das Dialogorientierte Serviceverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung (DoSV) soll die Verfahren der Hochschulen für zulassungsbeschränkte (NC-)Studiengänge beschleunigen und für Studienbewerber transparenter machen. Vor allem soll verhindert werden, dass an vielen Hochschulen gleichzeitig ausgesprochene Zulassungen dazu führen, dass die Studienplätze für andere Bewerber für Wochen blockiert sind.
Interessenten können sich über DoSV (hochschulstart.de) an verschiedenen Hochschulen bewerben. Die Daten werden in einer Datenbank zusammengeführt, die es ermöglicht, die Wünsche der Bewerber und die Auswahlentscheidungen der jeweiligen Hochschulen miteinander zu vernetzen. Auf die Bewerbungswünsche kann sofort reagiert werden. Freie oder frei gewordene Studienplätze verschiedener Hochschulen können unmittelbar weiter vergeben werden. Die Auswahlkriterien sind dabei dieselben, wie bei den sonstigen örtlich zulassungsbeschränkten Studiengängen.

E-Mail

Mit der Immatrikulation werden die Zugangsdaten für die Rechner- und E-Mail-Konten per Post zugestellt. Dem Stammdatenblatt vom Dezernat 1: Studium und Lehre können Sie Benutzername und E-Mail-Adresse entnehmen. In einem zweiten Schreiben vom Rechenzentrum erhalten Sie das Anfangspasswort. Das Anfangspasswort ist voreingestellt und muss geändert werden. Die Änderung erfolgt für das Uni-Konto über das Benutzerportal des URMZ und für das E-Mail-Konto über den Webmail-Client

E.L.V.I.S.®

Bei E.L.V.I.S.® handelt es sich hier ausnahmsweise nicht um den King of Rock’n’Roll, sondern um eine Abkürzung für das Erfurter Lehrveranstaltungs- und Informationssystem des Dezernats 1: Studium und Lehre. Unter E.L.V.I.S.® können Belegungen und Notenberichte abgerufen werden.

Erasmus

Das Erasmus-Programm der Europäischen Union ist Bestandteil der Zusammenarbeit im Bildungsbereich der Mitgliedsländer. Im Sinne des Programms werden Studienaufenthalte im Ausland an Partnerhochschulen der Universität Erfurt gefördert. Zur Förderung zählen beispielsweise die Befreiung von Studiengebühren an der gewählten Gasthochschule und die Unterstützung bei der Bewältigung bürokratischer Hürden. Zusätzlich können finanzielle Mobilitätsbeihilfen beantragt werden.

Exmatrikulation

Die Exmatrikulation bezeichnet den Austritt aus der Hochschule, d.h. das Beenden oder Abbrechen des Studiums an einer Hochschule. Zwangsexmatrikuliert wird, wer Prüfungsleistungen nicht erbracht oder sich nicht fristgerecht zurückmeldet hat.

Fachschaftsrat

Bei fachspezifischen Fragen können sich die Studierenden neben den Studienfachberatern auch an die Fachschaften wenden. Sie sind Vertretungen der Studierenden, die für eine Studienrichtung eingeschrieben sind. Der Fachschaftsrat vertritt die Interessen gegenüber der Fakultät.

Fachsemester

Die Semester, die in einer Fachrichtung abgelegt werden, sowie Praxissemester werden als Fachsemester gezählt. Urlaubssemester sind ausgeschlossen.

Fakultät

Fakultäten sind Lehr- und Verwaltungseinheiten einer Hochschule, die verwandte Wissenschaften zusammenfassen. Zur Fakultät gehören Lehrende, Studierende sowie das nicht-wissenschaftliche Personal, geleitet wird sie vom Dekan.

Die Universität Erfurt gliedert sich in die Erziehungswissenschaftliche Fakultät, die Katholisch-Theologische Fakultät, die Philosophische Fakultät sowie die Staatswissenschaftliche Fakultät. Darüber hinaus gibt es das Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien, das ein Institute für Advanced Study mit einem Graduiertenkolleg verbindet.

Graduierung

Die Graduierung ist die Verleihung eines akademischen Grades nach erfolgreichem Studienabschluss, die in der Regel in einem feierlichen Rahmen, der sogenannten Graduierungsfeier, stattfindet.

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Gremien

Der Begriff Gremium bezeichnet die Zusammenarbeit von Personen in einer Gruppe, die sich zum Zweck der Beratung über einen speziellen Themenkomplex über einen längeren Zeitraum hinweg bildet. An der Universität Erfurt sind dies z.B. der Senat und der Hochschulrat.

Grundständiges Studium

Mit dem Erwerb der Hochschulreife kann ein grundständiges, also ein grundlegendes Studium aufgenommen werden, das zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss (Bachelor, grundständiger Magister, Diplom oder Staatsexamen) führt. Eine Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium werden dabei nicht vorausgesetzt.

Gruppenarbeit

Vor allem in Seminaren werden Themen in Gruppen bearbeitet: Gemeinsam werden Lehrinhalte diskutiert und für Referate aufgearbeitet. Platz für gemeinsames Arbeiten ist z.B. in den Gruppenarbeitsräumen der Bibliothek.

Habilitation

Als Habilitation wird die höchste Prüfung deutscher Hochschulen bezeichnet. Mit dieser Auszeichnung wird dem Prüfling die Lehrbefähigung in einem wissenschaftlichen Lehrgebiet bescheinigt. Der- oder diejenige ist nun befähigt, sein Fachbereich wissenschaftlich und in voller Breite in Forschung und Lehre darzustellen.

Hauptstudienrichtung

Das Bachelor-Studium an der Universität Erfurt umfasst eine Haupt- und Nebenstudienrichtung (Zwei-Fach-Bachelor) sowie das Studium Fundamentale. Innerhalb der Hauptstudienrichtung müssen für den Bachelor-Studiengang 90 Leistungspunkte erbracht werden. Außerdem sind Kombinationsregeln von Haupt- und Nebenstudienrichtung zu beachten.

Hausarbeit

Eine Hausarbeit ist eine schriftlich zu erbringende Studienleistung nach wissenschaftlichen Kriterien. Der Aufbau beinhaltet meist Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Einleitung, Hauptteil, Schluss, Quellen- bzw. Literaturverzeichnis (inkl. Abbildungsnachweise für Bilder oder Grafiken), Selbstständigkeitserklärung sowie einen Anhang. Für das Verfassen einer Hausarbeit gibt es zahlreiche Tipps in der Vorlesung Propädeutikum.

HiWi (wissenschaftliche oder studentische Hilfskräfte)

HiWi ist die umgangssprachliche Abkürzung für Hilfswissenschaftler, also studentische Hilfskräfte und wissenschaftliche Hilfskräfte mit Abschluss. Beide Gruppen unterstützen Forschung und Lehre, Verwaltung und Bibliotheken mit einer Arbeitszeit von unter 20 Stunden/Woche.

Hochschulgruppen

An der Universität Erfurt gibt es eine Vielzahl an Studierenden, die sich auch außerhalb des Studiums engagieren. Sie schließen sich meist in Hochschulgruppen zusammen. Außerdem stellen sich alle Hochschulgruppen zu Beginn jedes Semesters auf dem Markt der Möglichkeiten vor.

Übersicht sowie Kurzprofile der Hochschulgruppen

Hochschulinfotag (HIT)

In jedem Frühjahr lädt die Universität Erfurt zum Hochschulinfotag (HIT) auf den Campus ein. Zahlreiche Informations- und Beratungsangebote bieten die Möglichkeit, sich persönlich von den Studien- und Lebensbedingungen in Erfurt zu überzeugen. Studium, studentisches Leben, der Campus, der historische Stadtkern Erfurts – und das Ganze hoch zwei, denn beim Hochschulinfotag stellen sich beide Erfurter Hochschulen, Uni und Fachhochschule Erfurt, vor. Impressionen gibt es auf der gemeinsamen Veranstaltungswebsite www.hit-erfurt.de.

Hochschulreife

Die Allgemeine Hochschulreife bezeichnet den Nachweis der Befähigung für ein Hochschulstudium nach Ablegung einer Reifeprüfung (Abitur). Mit dem Abitur wird in Deutschland die Zugangsberechtigung für ein Studium an einer Universität oder sonstigen Hochschule erworben. Mit dem „Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife”, dem so genannten Vollabitur, wird die uneingeschränkte Studienbefähigung nachgewiesen. Im Unterschied dazu beschränkt das so genannte fachgebundene Abitur, ein „Zeugnis der fachgebundenen Hochschulreife”, den Hochschulzugang auf bestimmte – meist fachgebundene – Studiengänge an Universitäten. Mit einem Zeugnis der Fachhochschulreife, umgangssprachlich auch Fachabitur genannt, wird die Befähigung für ein Fachhochschulstudium nachgewiesen. Das Abitur bzw. der Hochschulzugang ist inzwischen über verschiedene Schul- und Studienformen erreichbar.

Immatrikulation

Die Immatrikulation – die Einschreibung – ist ein Verwaltungsakt, durch den eine Person zum Studierenden und damit zum Mitglied einer Hochschule wird.

Interdisziplinarität

Unter Interdisziplinarität versteht man die Nutzung von Ansätzen, Denkweisen oder Methoden verschiedener Fachrichtungen.

Kanzler

Der Kanzler einer deutschen Hochschule ist der Leiter der Verwaltung und Mitglied des Rektorats bzw. Präsidiums. Er ist Dienstvorgesetzter des nichtwissenschaftlichen bzw. nichtkünstlerischen Personals und zuständig für den Haushalt, die Liegenschaften sowie für Rechts- und sonstige Verwaltungsaufgaben.

Konsekutive Studiengänge

Studiengänge, die sich inhaltlich aufeinander beziehen, werden als konsekutiv bezeichnet. Dies gilt zum Beispiel für einen auf dem Bachelor-Studiengang aufbauenden Master-Studiengang.

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Krankenkasse

Voraussetzung für die Immatrikulation ist eine nachzuweisende Kranken- und Pflegeversicherung oder alternativ die Befreiung von der Versicherungspflicht. Studienanfänger bis zu einem Alter von 25 Jahren sind meist über die Eltern familienversichert. Für Studierende, die z.B. wegen eines Nebeneinkommens von mehr als  400 Euro monatlich nicht familienversichert werden können, bieten die Krankenkassen günstigere Studenten-Tarife an.

Leistungspunkte

Für erfolgreich absolvierte Module werden Leistungspunkte (siehe auch Credit Points) vergeben. Leistungspunkte, die im Rahmen des Bologna-Prozesses festgelegt wurden, sind keine Noten. Sie sind nur als Orientierungsgröße zu verstehen und geben Auskunft darüber, mit welchem Arbeitsaufwand in einem Modul im Durchschnitt zu rechnen ist. Ein Leistungspunkt steht dabei für 30 Stunden Arbeitsaufwand. Dieser umfasst sowohl die Dauer der Anwesenheit in Lehrveranstaltungen als auch die für das Selbststudium aufgewendeten Zeiten. Lehrveranstaltungen an der Universität Erfurt werden meist mit drei oder sechs Leistungspunkten angeboten.

Magister

Der Magister (weiblich „Magistra“) ist wie auch der Master ein akademischer Grad, der mit Lehrer, Vorsteher oder Meister übersetzt werden kann. Wie das Diplom ist der grundständige Magister ein Abschluss im traditionellen einstufigen Studiensystem und berechtigt zur Aufnahme eines Master-Studiums.

Master (MA)

Anders als der grundständige Magister ist der Master ein akademischer Grad, den Hochschulabsolventen als Abschluss einer zweiten wissenschaftlichen Ausbildung erlangen. Das Master-Studium dauert zwei bis vier Semester (ein- bis zweijähriges Vollzeitstudium oder längeres berufsbegleitendes Studium) und ergänzt ein grundständiges Studium. Studienvoraussetzung ist ein Bachelor-Abschluss oder ein Abschluss in einem traditionellen, einstufigen akademischen Studiengang (Magister, Diplom). Ein Master-Studiengang dient der wissenschaftlichen Vertiefung des vorherigen Studiums oder der Erschließung neuer Wissensgebiete.

Einmal pro Jahr findet der Masterinfotag statt, der über eine Vielzahl der Master-Programme informiert und persönliche Gespräche mit Professoren und Studierenden ermöglicht.

Matrikelnummer

Die Matrikelnummer ist eine spezifische Kennung an Hochschulen, die eine Person in einem Personenverzeichnis (Matrikel) eindeutig identifiziert. (Zum Beispiel werden Prüfungsergebnisse aus Datenschutzgründen nur mit Matrikelnummer veröffentlicht.)

Mensa

Verkürzt aus „mensa academica“ (lat.: Universitätsmittagstisch) ist die Mensa die Kantine der Hochschule.

aktuelle Speiseplan

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Mentoren

Für die fachliche Beratung während des Studiums ist ein Mentor (Professor oder akademischer Mitarbeiter) zuständig. Der Mentor wird in den Studieneinführungstagen bekanntgegeben. Mit dem Mentor werden semesterweise persönliche Studien- und Belegungspläne besprochen. Außerdem steht er für viele weitere Fragen rund um die Studienplanung (z.B. Schwerpunktsetzung, Praktikumsplanung, Auslandsaufenthalt etc.) zur Verfügung.

Modul

Jedes Modul setzt sich aus mehreren Lehrveranstaltungen zusammen, die thematisch aufeinander bezogen sind. Auf diese Weise wird ein vertiefender Wissenserwerb in einem Teilgebiet des Studiengangs ermöglicht. Es gibt Pflichtmodule, die belegt werden müssen, und Wahlpflichtmodule, die aus einem thematisch eingegrenzten Bereich gewählt werden können. Die Module sind in der Prüfungsordnung des Studiengangs aufgelistet.

Moodle

Die Universität Erfurt nutzt die E-Learning-Plattform Moodle. Über diese Plattform kann man sich für bestimmte Lehrveranstaltungen anmelden und Inhalte wie Literaturlisten, Noten etc. einsehen.

Nachrückverfahren

Das Nachrückverfahren ist ein System zur Vergabe von Studienplätzen, die in der ersten Vergaberunde nicht besetzt wurden. Nehmen Bewerber einen zugesagten Studienplatz nicht in Anspruch, wird dieser im Nachrückverfahren an Studierende weitergegeben, die zunächst eine Absage erhalten hatten.

Nebenstudienrichtung

Das Bachelor-Studium an der Universität Erfurt umfasst eine Haupt- und Nebenstudienrichtung (Zwei-Fach-Bachelor) sowie das Studium Fundamentale. Innerhalb der Nebenstudienrichtung müssen für den Bachelor-Studiengang 60 Leistungspunkte erbracht werden. Außerdem sind Kombinationsregeln von Haupt- und Nebenstudienrichtung zu beachten.

N.N.

Diese Abkürzung („nomen nominandum“) wird z.B. im Vorlesungsverzeichnis immer dann verwendet, wenn zwar feststeht, dass eine bestimmte Lehrveranstaltung stattfindet, die ausführende Person jedoch noch nicht bekanntgegeben wurde.

Notenbericht

Am Ende des Semesters erhalten die Studierenden Notenbescheinigungen, auch Scheine genannt, für die jeweils belegten Lehrveranstaltungen. Diese sind meist bei den Sekretariaten abzuholen. Der Notenbericht kann parallel im E.L.V.I.S. (Erfurter Lehrveranstaltungs- und Informationssystem) eingesehen werden. Die Anmeldedaten werden in den Studieneinführungstagen bekanntgegeben.

Numerus Clausus (NC) – Zulassungsbeschränkung

Unter Numerus clausus (abgekürzt NC, synonym für Zulassungsbeschränkung) versteht man Einschränkungen der Zulassung an Schulen oder Hochschulen. Der Ausdruck kommt von lateinisch numerus für „Zahl, Anzahl“ und clausus für „geschlossen“, und bedeutet „beschränkte Anzahl“. Heute wird der Begriff meist für die kapazitätsbezogene Begrenzung der Zulassung in bestimmten Studienfächern beim Zugang zu einem Hochschulstudium verwendet. Fälschlicherweise wird der Ausdruck manchmal mit dem [numerischen] Zulassungskriterium gleichgesetzt (Notendurchschnitt, Testwerte u. a.), nach dem die Zulassung erfolgt. Nicht unter den Begriff fallen aber Eignungsfeststellungen, wie sie beispielsweise für Sportschulen/-studien oder den Beleg einer künstlerischen Begabung selbstverständlich sind.

Orientierungsphase (O-Phase)

Das erste Jahr im Bachelor-Studiengang wird als Orientierungsphase bezeichnet. In diesem Jahr sollen sich die Studierenden mit dem Prüfungs- und Universitätssystem vertraut machen, die Studienrichtung kennenlernen und sich in dieser auch bewähren. Bis zum Ende der Orientierungsphase ist es möglich, die Haupt- oder Nebenstudienrichtung zu wechseln. In der anschließenden Qualifizierungsphase ist dies nicht mehr möglich. Die als Pflichtveranstaltungen der Orientierungsphase in den Prüfungsordnungen gekennzeichneten Lehrveranstaltungen müssen bestanden werden.

Praktika

Praktika verbinden das Studium mit der beruflichen Praxis. Sie sollten i.d.R. in der vorlesungsfreien Zeit absolviert werden. Praktika sind in einzelnen Studienrichtungen und im Studienbereich Studium Fundamentale als berufsfeldorientierende praktische Tätigkeit vorgesehen. In der Regel wird ein Praktikumsbericht, der bewertet wird, erstellt. Weitere Informationen gibt es in den Studien- und Prüfungsordnungen der Haupt- und Nebenstudienrichtung sowie des Studium Fundamentale.

Präsidium

Das Präsidium leitet die Universität und vertritt sie nach außen. Es setzt sich an der Universität Erfurt aus dem Präsidenten, dem Kanzler und den Vizepräsidenten für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs sowie für Studium und Lehre zusammen. 

Präsident

Das gewählte akademische Oberhaupt der Universität Erfurt ist der Präsident. Er kümmert sich um repräsentative Aufgaben sowie die Ausrichtung der Lehre und Forschung.

Promotion

Bei der Promotion handelt es sich um die Verleihung des Doktorgrades (Dr.) in einem bestimmten Fach. Die Promotion setzt eine wissenschaftliche Arbeit (Dissertation), die neue wissenschaftliche Erkenntnisse bringen soll, und eine mündliche Prüfung (Rigorosum) voraus.

Prüfungsordnung

Alle Festlegungen zu den Prüfungen eines Studiengangs werden in der Prüfungsordnung getroffen. Sie enthält allgemeine Bestimmungen zu Regelstudienzeit, Prüfungsaufbau, Fristen und Prüfungsvoraussetzungen, Bewertung von Prüfungsleistungen, Wiederholung von Prüfungen, Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen, Prüfungsausschuss und -zeugnis sowie spezifische Bestimmungen für den Studiengang.

Qualifizierungsphase (Q-Phase)

Nach der Orientierungsphase beginnt im zweiten und dritten Studienjahr die Qualifizierungsphase. Ein Wechsel der Haupt- oder Nebenstudienrichtung ist nicht mehr möglich.

Ranking

Rankings bewerten die Qualität von Forschung und Lehre an Hochschulen anhand verschiedener Kriterien. Ein bekanntes Ranking ist das jährlich im ZEIT-Studienführer veröffentlichte CHE-Hochschulranking. Das CHE-Ranking gibt einen groben Überblick über die Qualität der Hochschulen, darüber hinaus empfiehlt sich aber auch eine Besichtigung vor Ort und Gespräche mit Studierenden und Dozenten.

Reader

Ein Reader ist eine Zusammenstellung von wissenschaftlichen Texten eines oder mehrerer Autoren zu einem Oberthema einer Lehrveranstaltung. Die meisten Reader werden bei Copy-Team (Nordhäuser Str. 95, Schlüterstraße 9) im Laufe der ersten Semesterwochen angeboten.

Rechenzentrum

Das Rechenzentrum ist eine zentrale Einrichtung der Hochschule, die als Dienstleister unter anderem für die Pflege des hochschulinternen IT-Netzwerkes zuständig ist. Zu den Aufgaben des Rechenzentrums gehören z.B. auch die Bereitstellung der zentralen Server, die Beschaffung von Hardware und Software sowie die Unterstützung der Hochschulangehörigen bei IT-Problemen.

Regelstudienzeit

Als Regelstudienzeit wird die Anzahl der Semester bezeichnet, die für das Absolvieren eines Studiums geplant sind. Beispielsweise richtet sich  die Förderungshöchstdauer des BAföG nach der Regelstudienzeit.

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Rückmeldung

Die fristgerechte Überweisung des Semesterbeitrags gilt als Rückmeldung für das kommende Semester. Das Versäumen führt zunächst zu Säumnisgebühren und anschließend zur Exmatrikulation.

Scheine (Notenbescheinigungen)

Scheine sind benotete oder nichtbenotete Bescheinigungen über die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung, die die Studierenden am Ende des Semesters erhalten. Der Notenbericht ist außerdem im E.L.V.I.S. online einzusehen.

Schwarzes Brett

An der Universität gibt es in den Lehrgebäuden, im Mensa-Foyer gegenüber der Abteilung Studium und Lehre sowie in der Universitätsbibliothek Schwarze Bretter. Sie bieten genügend Platz für Stellenangebote und -gesuche sowie Wohnungsangebote. Außerdem gibt es eine Vielzahl an Angeboten und Gesuchen für Mitfahrgelegenheiten, Bücher und Möbel.

Semester

Ein Semester ist ein Studienhalbjahr, das die Vorlesungszeit und die vorlesungsfreie Zeit umfasst. Die sogenannten Semesterferien, also die vorlesungsfreie Zeit, wird neben der Erholung auch für Prüfungen, Praktika und Hausarbeiten genutzt.

Das Studienjahr erstreckt sich auf das Wintersemester, das vom 1. Oktober bis zum 31. März des Folgejahres dauert, und das folgende Sommersemester vom 1. April bis zum 30. September. Der Semesterkalender informiert über aktuelle Vorlesungszeiten.

Semesterapparat

Ein Semesterapparat enthält ausgewählte Bücher, Zeitschriftenaufsätze, wichtige Links und eigene Materialien der Dozenten zu den Lehrveranstaltungen. Die Literatur aus dem Semesterapparat steht allen Studierenden in der Universitätsbibliothek zur Verfügung.

Semesterbeitrag

Der Semesterbeitrag umfasst in der Regel Beiträge für dasStudierendenwerk, die Studierendenvertretung (z.B. StuRa) und ggf. wie auch in Erfurt, für das Semesterticket. Er wird an jeder Hochschule erhoben, ist jedoch nicht gleichzusetzen mit einer Studiengebühr.

Semesterferien

Die Semesterferien sind die vorlesungsfreien Zeiten zwischen den Vorlesungszeiten der Semester. Es handelt sich dabei aber keineswegs ausschließlich um „Ferien“, da in dieser Zeit oftmals Prüfungen und Praktika zu absolvieren sowie Nach- und Vorbereitungen von Lehrveranstaltungen zu bewältigen sind. Der Semesterkalender informiert über aktuelle Vorlesungszeiten.

Semesterticket

Das Semesterticket ist eine vergünstigte Fahrkarte für den Öffentlichen Personennahverkehr, die für die Dauer eines Semesters gültig ist. Die Reichweite des Tickets und die Verkehrsmittel sind von Hochschule zu Hochschule verschieden.

In Erfurt sind die Gebühren für das Semesterticket, das für Zugfahrten im Regionalverkehr in Thüringen (Deutsche Bahn) sowie den Öffentlichen Personennahverkehr der Erfurter Verkehrsbetriebe (EVAG) gilt, bereits im Semesterbeitrag enthalten.

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Seminar

Das Seminar ist eine Lehrveranstaltung, in der vertiefendende Inhalte zu einem bestimmten Themengebiet erarbeitet werden. Im Unterschied zur Vorlesung wird der Lehrstoff von den Studierenden unter Anleitung der Dozenten selbstständig erarbeitet und anschließend z.B. in Form von Referaten präsentiert.

Senat

Der Senat ist das höchste Gremium innerhalb der Hochschulverwaltung. Er entscheidet u.a. über Neugründungen von Fakultäten und die Einführung neuer Studiengänge. Der Senat setzt sich zusammen aus dem Präsidenten, der den Vorsitz hat, Vertretern der Hochschullehrer, der Studierenden, der akademischen und nicht-akademischen Mitarbeiten.

Sprachenzentrum

Für einzelne Studienrichtungen ist die Beherrschung von Fremdsprachen vorgeschrieben oder empfohlen. Die Anforderungen sind den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen zu entnehmen. Zu Beginn des Semesters werden Einstufungstests angeboten, die das jeweilige Sprachniveau feststellen. Außerdem organisiert das Sprachenzentrum Sprachtandems, Kinoabende in verschiedenen Sprachen und Sprachstammtische.

Stipendium

Stipendien sind eine finanzielle Unterstützung für Studierende, die im Gegensatz zum BAföG nicht zurückgezahlt werden muss. Vergeben werden Stipendien zum Beispiel von Stiftungen, Hochschulen, politischen Parteien, Konzernen und religiösen Organisationen. Kriterien für die Vergabe sind etwa die akademischen Leistungen, das Talent, die wirtschaftliche Situation und das soziale Engagement der Bewerber.

Studentenfutter

Das Studentenfutter ist eine Nuss-Früchte-Mischung, die es angeblich schon seit dem 17. Jahrhundert gibt. Es gilt bis heute als ein kräftigender Snack für Zwischendurch.

Studierendenwerk

Das Studierendenwerk ist ein zentraler Dienstleister für verschiedene studentische Belange wie z.B. Studienfinanzierung und Wohnen. Der Betrieb der Mensa sowie die soziale Beratung Studierender gehören ebenfalls zu den Service-Angeboten. Dachverband der rund 60 Studentenwerke in Deutschland ist das Deutsche Studentenwerk (DSW).

Studieneinführungstage (STET)

In den unterschiedlichen Veranstaltungen der Studieneinführungstage (kurz: STET) erhalten Sie als Erstsemester wichtige Informationen zum Inhalt und Verlauf des Studiums. Lehrende, Studierende aus höheren Fachsemester (Tutoren) und das Dezernat 1: Studium und Lehre unterstützen bei einem guten Start ins Studium. Die Tutoren zeigen den neuen Studierenden die Einrichtungen der Universität (u.a. Fakultätsgebäude, Bibliothek, Rechenzentrum) und erkunden mit ihnen die Stadt Erfurt. Die Erstsemester-Gruppe der Universität Erfurt auf Facebook unterstützt ein Kennlernen der Kommilitonen bereits vor dem Studium.

Studienfachberatung

Ergänzend zur Allgemeinen Studienberatung wird eine Beratung zu fachspezifischen Fragen von Studienrichtungsbeauftragten und Studienfachberatern angeboten. Diese beraten u.a. zu Studieninhalten und -schwerpunkten, Studien- und Prüfungsordnungen sowie Leistungsanforderungen und -nachweisen.

Studierendenausweis

Nach erfolgreicher Immatrikulation oder Rückmeldung, erhalten die Studierenden ihre Studierendenunterlagen (Studierendenausweis "thoska", Stammdatenblatt) per Post. Der Studierendenausweis gilt bei Vorlage außerdem als Semesterticket.

Studium Fundamentale

Das Studium Fundamentale (StuFu) und das Berufsfeld bilden neben der Haupt- und Nebenstudienrichtung die dritte Säule des Bachelor-Studiums an der Universität Erfurt und sind für die Studierenden verbindlich. Die inhaltliche Öffnung des Studiums hin zur Praxis und die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen stehen dabei im Mittelpunkt.

Das „StuFu“ ist nicht mit dem „Studium Generale“ zu verwechseln, das an vielen Universitäten ein fakultatives, öffentliches Lehrangebot oder eine Fachrichtungen übergreifende Orientierungsphase bezeichnet. 

Studium und Lehre

Das Dezernat 1: Studium und Lehre klärt alle Angelegenheiten im Bereich Lehre: Die Studierenden können den Belegbogen abgeben und online den Notenbericht einsehen. Das Dezernat 1: Studium und Lehre bietet eine persönliche Sprechstunde an, aber auch telefonische Sprechzeitenslots.

Studierendenrat (StuRa)

Der Studierendenrat (StuRa) ist die zentrale Studierendenvertretung der Hochschule, die von den Studierenden direkt gewählt und durch Referate, die sich besonderen Themen widmen, strukturiert ist. Der Studierendenrat versendet übrigens auch einen hochschulinternen Newsletter mit Veranstaltungstipps und Stellenausschreibungen. An manchen Hochschulen wird er als Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) bezeichnet.

Täuschungsversuch

Die Universität Erfurt sanktioniert Täuschungsversuche bei Prüfungen konsequent. Beim ersten Täuschungsversuch in einer Prüfung wird verwarnt, aber schon der zweite Täuschungsversuch führt zum Verlust des Prüfungsanspruches und damit zum Ende des Studiums an der Universität Erfurt.

thoska

Die Thüringer Hochschul- und Studentenwerkskarte (thoska) ist eine Multifunktionskarte, die verschiedene Funktionen (Studierendenausweis, Semesterticket, Bibliotheksausweis sowie Bezahl-, Druck- und Kopierfunktion) sammelt und als Ausweis sowohl für Studierende als auch Mitarbeiter dient. Die Karte müssen Sie zum Studienstart und zu Beginn jeden Semesters (nach Rückmeldung) validieren. Bei Verlust können Sie die Karte per E-Mail (von Ihrem Uni-Konto) an thoska@uni-erfurt.de oder vor Ort im thoska-Büro (Lehrgebäude 2, Raum 304) sperren lassen.

Infos zur Handhabung, zu den Standorten der Validierungs- und Aufladegeräte gibt es unter:
www.uni-erfurt.de/thoska.

Tutoren

In den Studieneinführungstagen (STET) werden die Erstsemester durch Tutoren, Studierende die bereits an der Universität studieren und mit dem Studentenalltag vertraut sind, begleitet. Die Leiter eines Tutorium werden ebenfalls als Tutoren bezeichnet.

Tutorium

Ein Tutorium ist ein die Lehrveranstaltung begleitender kleiner Übungskurs, der von studentischen Tutoren geleitet wird. Der Begriff wird auch für studentisch betreute Einführungsveranstaltungen verwendet.

Übung

Eine Übung findet zusätzlich zu einer Vorlesung statt und dient dazu, die in der Vorlesung angesprochenen Inhalte zu vertiefen.

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Universität

Universitäten (verkürzt vom lateinischen universitas magistrorum et scholarium, „Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden“) sind Hochschulen mit Promotionsrecht, die der Pflege und Entwicklung der Wissenschaften durch Forschung, Lehre und Studium dienen, ein möglichst umfassendes Fächerspektrum (Universalität) bieten und ihren Studierenden wissenschaftsbezogene Berufsqualifikationen vermitteln sollen. Im Vergleich zu Fachhochschulen oder Berufsakademien wird der Forschung hier ein deutlich höherer Stellenwert beigemessen. Manche Studiengänge, wie Medizin oder Rechtswissenschaften, werden nur an Universitäten angeboten.

Die staatliche Universität Erfurt ist eine geisteswissenschaftliche Hochschule mit kultur- und gesellschaftswissenschaftlichem Profil. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen „Bildung“ und „Religion“.

Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/Gotha

Eine Bibliothek an zwei Standorten

Die Universitätsbibliothek Erfurt ist eine moderne Freihand- und Studienbibliothek. Neben dem umfangreichen Literaturangebot, das gedruckt oder elektronisch verfügbar ist, bietet sie zahlreiche Arbeitsplätze und Gruppenarbeitsräume.  Sie bewahrt mit der Bibliotheca Amploniana die herausragende Sammlung an Handschriften und alten Drucken der mittelalterlichen Universität Erfurt.

Die Forschungsbibliothek Gotha auf Schloss Friedenstein gehört zu den bedeutenden deutschen Altbestandsbibliotheken. Sie stellt der Forschung herausragende frühneuzeitliche und orientalische Handschriften und Drucke sowie die kartographisch-geographische Sammlung Perthes bereit.

Universitätssportverein (USV)

Der Universitätssportverein Erfurt e.V. richtet sich mit seinem Sportangebot überwiegend an Angehörige der Erfurter Hochschulen. Er ist mit mehr als 1.000 Mitgliedern einer der größten Erfurter Vereine und mit 16 Abteilungen wohl derjenige mit der größten Vielfalt.

Urlaubssemester (Beurlaubung)

Studierende können auf Antrag vom Studium beurlaubt werden. Eine Beurlaubung erfolgt jeweils für die Dauer eines Semesters und kann in der Regel bis zu insgesamt zwei Semestern gewährt werden. Zeiten des Mutterschafts- und des Erziehungsurlaubs werden auf die 2-Semester-Frist nicht angerechnet. Ein Urlaubssemester zählt nicht als Fach-, aber als Hochschulsemester. Studierende behalten ihren Studienplatz, ohne Studienleistungen ablegen zu müssen.

Vorlesung

Die Vorlesung ist eine Lehrveranstaltung, die in der Regel  von einem Professor bzw. Dozenten frontal gehalten wird.

Vorlesungsverzeichnis

Das Vorlesungsverzeichnis ist ein Online-Register aller Lehrveranstaltungen, die im jeweiligen Semester angeboten werden. Die Lehrveranstaltungen sind nach dem Semester, dem Abschluss, den Studienrichtungen und den dazugehörigen Modulen sortiert. Die Teilnahme an Pflichtveranstaltungen ist garantiert, während der Besuch an Wahlpflichtveranstaltungen für eine bestimmte Teilnehmerzahl beschränkt sein kann, so dass ein Anmeldeverfahren durchlaufen werden muss.

Wartesemester

Ein Anspruch auf Zulassung in einem NC-Studiengang kann auch über die Anerkennung von Wartesemestern erworben werden. Dabei werden die Halbjahre gezählt, die seit dem Erwerb der Studienberechtigung (Hochschulreife) vergangen sind. Nicht gezählt werden Semester, die der Bewerber an einer deutschen Hochschule eingeschrieben war.

Zulassungsbeschränkung – Numerus Clausus (NC)

Unter Numerus clausus (abgekürzt NC, synonym für Zulassungsbeschränkung) versteht man Einschränkungen der Zulassung an Hochschulen. Der Ausdruck kommt von lateinisch numerus für „Zahl, Anzahl“ und clausus für „geschlossen“, und bedeutet „beschränkte Anzahl“. Heute wird der Begriff meist für die kapazitätsbezogene Begrenzung der Zulassung in bestimmten Studienfächern beim Zugang zu einem Hochschulstudium verwendet. Fälschlicherweise wird der Ausdruck manchmal mit dem [numerischen] Zulassungskriterium gleichgesetzt (Notendurchschnitt, Testwerte u. a.), nach dem die Zulassung erfolgt. Nicht unter den Begriff fallen aber Eignungsfeststellungen, wie sie beispielsweise für Sportschulen/-studien oder den Beleg einer künstlerischen Begabung selbstverständlich sind.

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