Vom Studium der Musikerziehung zur eigenen Musikschule

Alumni
Alumni: Stefan studierte Erziehungswissenschaft und Musikerziehung an der Uni Erfurt

Musik, das war schon immer sein Ding. Und sie anderen vermitteln, den Spaß daran an andere weitergeben – das wollte Stefan irgendwie auch. Für seine Studienwahl musste der gebürtige Erfurter deshalb auch nicht lange überlegen. Also schrieb er sich für Erziehungswissenschaft und Musikerziehung an der Uni Erfurt ein, 2013 machte er seinen Abschluss. Und legte damit den Grundstein für seine berufliche Zukunft. Stefan machte „sein eigenes Ding“ und eröffnete das „Schlaghaus“, eine Trommelschule mitten in der Stadt. Ein paar Jahre später übernahm er die Musikschule "Musikwerk". Hier ist er Inhaber, Manager und Lehrer in einer Person. Wer zu ihm kommt, will spielen – Schlagzeug und Percussions. Wir haben ihn mal zum Interview getrommelt, äh, getroffen…

Wie bist du damals auf Erfurt und die Universität aufmerksam geworden?
Stefan: Ich bin in Erfurt geboren und aufgewachsen. Da ich zum Zeitpunkt meines Studienbeginns bereits beruflich in Thüringen verwurzelt war, hat sich nie ein Grund ergeben, meine Heimat dauerhaft zu verlassen. An der Universität Erfurt fand ich die passenden Studiengänge, um meine berufliche Zukunft auch auf akademischem Weg zu beschreiten.

Würdest du dich wieder für die Uni Erfurt entscheiden?
Stefan: Ich mag "meine" Stadt. Erfurt ist weder langweilig beschaulich noch allzu großstädtisch und somit für mich ein schöner Ort, zu leben. In den vergangenen Jahren hat sich hier eine vielfältige kulturelle Szene bzw. ein breites kulturelles Angebot entwickelt. Konzerte, Bars, Kneipen Clubs, Theater – die Tages- und Abendgestaltung ist je nach individuellen Interessen und Tagesform meist gesichert. In der warmen Jahreszeit sind die vielen, schönen Parkanlagen immer für ein Picknick oder ausgedehnte Grillsessions gut.

Wie hat dich die Universität auf das Berufsleben vorbereitet und welche Studieninhalte kannst du jetzt im Beruf anwenden?
Stefan: In meinem jetzigen Beruf zehre ich vor allem von meinen erworbenen Kenntnissen der Unterrichtstheorie und -praxis. Im Musikpädagogikstudium wurde mein Blick auf die Methodik und Didaktik des Musikunterrichts, besonders bei der Arbeit mit Gruppen geschärft und ich hatte die Möglichkeit, meine instrumentalen Fähigkeiten an Klavier und Gitarre sowie im Gesang auszubauen. Dies bereichert meinen Unterricht heute sehr. Zudem haben  mir besonders die Veranstaltungen aus dem Modul Erwachsenenbildung geholfen, als Dozent im Bereich der rhythmisch-musikalischen Weiterbildung für Musikschullehrkräfte, Lehrer an allgemeinbildenden Schulen sowie für Erzieher erfolgreich zu sein.

Hast du einen besonderen Tipp zum Berufseinstieg für unsere zukünftigen Absolvent*innen?
Stefan: Nutzt die Zeit eures Studiums um die Wahl eures späteren Berufes zu konkretisieren und so viel Praxiserfahrung wie möglich zu sammeln.