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Master Gesundheitskommunikation (in Planung): Informationen zum MA-Programm

Cornelia Betsch: Gesundheitskommunikation ist ... eine Liebesheirat zwischen Psychologie und Kommunikationswissenschaft
Grafik Gesundheitskommunikation
Constanze Rossmann: Gesundheitskommunikation ist ... endlich studierbar im deutschlandweit ersten Masterprogramm Gesundheitskommunikation

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass das Programm "Master Gesundheitskommunikation" aktuell in Planung ist. Informationen zum Studienaufbau sowie zu Zugangsvoraussetzungen und Bewerbung finden Sie hier ab Sommersemester 2017.

Profil des Studiums

  • Abschluss: Master of Arts (M. A.)
  • Studienstart: Wintersemester
  • Studiendauer: 4 Semester (120 ECTS-Punkte)
  • Fakultät: getragen von der Philosophischen Fakultät unter Beteiligung aller Fakultäten
  • Akkreditierung: Erstakkreditierung durch ACQUIN erwartet im Mai 2017
  • Studienorientierung: konsekutiv und forschungsorientiert
  • Studiengebühren: keine (nur Semesterbeitrag)

Gegenstand des Studiums

Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention zählen zu den größten Herausforderungen moderner Gesellschaften. Angesichts gesellschaftlicher, demografischer und gesundheitspolitischer Entwicklungen, der Verbreitung gesundheitsschädlicher Lebensstile und der zunehmenden Bedrohungen durch Epidemien verstärkt sich der Bedarf, gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

Kommunikation über Gesundheit und Krankheit bildet einen wichtigen Bestandteil dieser Rahmenbedingungen. Sie spielt einerseits in der Gesundheitsversorgung eine Rolle, kann zur Vermittlung von Risiken und Handlungsoptionen eingesetzt werden und damit zur Gesundheitsförderung und Prävention von Krankheiten beitragen. Andererseits kann suboptimale Kommunikation über Gesundheit auch zu einer verzerrten Risikowahrnehmung führen oder ungesunde Lebensweisen verstärken.

Die Gesundheitskommunikation als interdisziplinäres Forschungsfeld beschäftigt sich mit ebendiesem Spannungsfeld und setzt sich mit den sozialen und psychologischen Bedingungen, Bedeutungen und Folgen von gesundheitsbezogener und gesundheitsrelevanter, intendierter und nicht-intendierter, intrapersonaler, interpersonaler, medialer und öffentlicher Kommunikation auseinander. Dieses interdisziplinäre Masterprogramm widmet sich der Theorie und Praxis der evidenz-informierten Gesundheitskommunikation.

Berufliche Tätigkeitsfelder

  • in Gesundheitsorganisationen oder -behörden
  • in Werbe- oder Marktforschungsagenturen
  • in der Gesundheits- und Pharmaindustrie
  • in Krankenhäusern
  • im Bereich Gesundheitsmarketing und -kommunikation in Unternehmen
  • im Bereich Gesundheitsforschung und -monitoring (z.B. in Forschungsinstituten)
  • in der Wissenschaft (z.B. Promotion)

Studieninhalte

Die viersemestrige Regelstudienzeit des Master-Studiengangs Gesundheitskommunikation umfasst eine dreisemestrige Studienphase und ein Semester zur Erstellung der Master-Arbeit. Das Lehrangebot gliedert sich in folgende Module:

Pflichtbereich:

  • Einführung in die Medien- und Kommunikationswissenschaft oder Einführung in die Psychologie (je nach Vorerfahrung)
  • Grundlagen und Theorien der Gesundheitskommunikation
  • Statistik
  • Empirische Methoden

Wahlpflichtbereich (1 aus 2):

  • Medizinische Grundlagen von Gesundheit
  • Einführung in Public Health

Wahlbereich (3 aus 7):

  • Verhaltensveränderung und Gesundheitsförderung
  • Sozialwissenschaftliche Erklärung individuellen Verhaltens
  • Psychologische Erklärung individuellen Verhaltens
  • Öffentliche Kommunikation
  • Interpersonale und Organisationskommunikation
  • Ethik und Moral
  • Medizinische Grundlagen von Gesundheit oder Einführung in Public Health (wenn nicht im Wahlpflichtbereich belegt)

In einem Praktikum sollen Kontakte und Erfahrungen mit der Praxis vertieft werden. Partner aus der Gesundheitspolitik, Gesundheitsberichterstattung, Gesundheitskommunikation und Gesundheitswirtschaft bereichern das Lehrangebot und bieten Reibungspunkte für eigene Erfahrungen, Praktika und Masterarbeiten.

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zum Studiengang ist ein Abschluss eines der fachlich einschlägigen wissenschaftlichen Studiengänge der

  • Kommunikationswissenschaft,
  • Psychologie (Bachelor).

Auf Antrag und ggf. unter Auflagen werden auch Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Medienwissenschaft, Journalismus, Erziehungswissenschaft, Health Communication, Biologie, Medizin oder Public Health zugelassen. Der Studiengang setzt die Vertrautheit mit empirischen Forschungsmethoden voraus. Nachzuweisen sind benotete Grundkenntnisse in qualitativen und/oder quantitativen Forschungsmethoden sowie in statistischen Auswertungsverfahren und/oder empirische Projektarbeit im Umfang von insgesamt 18 Leistungspunkten.

Bewerbung

Informationen über Bewerbungsfristen und Bewerbungsmodalitäten, Zulassung, Einschreibung finden Sie unter: www.uni-erfurt.de/bewerbung

Bewerbungen nimmt die Universität Erfurt für das Wintersemester vom 1. April bis 15. Juli entgegen. Die Bewerbungen werden in dieser Zeit laufend bearbeitet.

Dem Antrag fügen Sie bitte einen tabellarischen Lebenslauf, Nachweise zum fachlich einschlägigen Vorstudium und ein Motivationsschreiben bei (max. 750 Wörter).

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