Universität Erfurt

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Studieren ohne Abitur - Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte

Auch ohne Abitur ist die Aufnahme eines Studiums unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Folgende Ausbildungswege berechtigen gemäß § 67 und § 70 ThürHG entweder direkt oder nach Prüfung und Feststellung durch die Universität Erfurt:

Eine erfolgreich abgelegte Meisterprüfung

Direkter Zugang zum Studium aller grundständigen Studiengänge an der Universität Erfurt.

Für einige Bachelor-Studienrichtungen gibt es zusätzlich zu den allgemeinen Studienvoraussetzungen besondere Zugangsvoraussetzungen.

Ein erfolgreicher Abschluss eines Bildungsgangs zum staatlich geprüften Techniker oder zum staatlich geprüften Betriebswirt

Direkter Zugang zum Studium aller grundständigen Studiengänge an der Universität Erfurt.

Für einige Bachelor-Studienrichtungen gibt es zusätzlich zu den allgemeinen Studienvoraussetzungen besondere Zugangsvoraussetzungen.

Gleichwertigkeit beruflicher Fortbildung für den Hochschulzugang

Feststellung durch die Hochschule, ob eine berufliche Fortbildung der Meisterprüfung gleichgestellt werden kann.

Die Thüringer Verordnung über die Gleichwertigkeit beruflicher Fortbildung für den Hochschulzugang vom 18. Juni 2009 bestimmt zum einen in
§1
die Kriterien, anhand derer die Hochschule feststellt, ob eine berufliche Fortbildung der Meisterprüfung gleichgestellt werden kann. Zum anderen ist in
§2
- in Verbindung mit der zugehörigen Anlage - geregelt, welche beruflichen Fortbildungen per Verordnung der Meisterprüfung gleichwertig oder gleichgestellt sind.

Wer auf dieser Grundlage ein Studium an der Universität Erfurt aufnehmen möchte, sollte durch die Universität prüfen lassen, ob mit der beruflichen Fortbildung eine Hochschulzugangsberechtigung gegeben ist. Zu diesem Zweck reichen Sie bitte einen förmlichen Antrag auf Feststellung der Gleichwertigkeit beruflicher Fortbildung für den Hochschulzugang ein.
Download Antragsformular (*PDF)

Fristen für die Antragstellung:

  • für ein beabsichtigtes Bachelor-Studium in einer Fächerkombination mit mindestens einer zulassungsbeschränkten Studienrichtung: bis 01.07. (spätestens jedoch bis 15.07. - zusammen mit dem Antrag auf Zulassung)
  • für ein beabsichtigtes Bachelor-Studium in einer Fächerkombination mit zwei zulassungsfreien Studienrichtungen: bis 15.07. (spätestens jedoch bis 01.09. - zusammen mit dem Antrag auf Einschreibung)
  • für ein beabsichtigtes Studium im zulassungsfreien grundständigen Studiengang Katholische Theologie: bis 15.07. (spätestens jedoch bis 01.09. - zusammen mit dem Antrag auf Einschreibung)

Bitte fügen Sie Ihrem Antrag folgende Unterlagen bei:

  • ein Anschreiben mit der Darstellung der Situation und einen tabellarischen Lebenslauf
  • vollständige amtlich beglaubigte Kopien sämtlicher Berufsabschluss- und Fortbildungszeugnisse
  • einfache Kopien der Schulabgangszeugnisse und sonstige Qualifizierungsnachweise

sowie, sofern nicht aus dem Zeugnis ersichtlich:

  • einen gesonderten Nachweis darüber, dass die Fortbildung auf bundes- oder landesrechtlichen Rechtsvorschriften beruhte,
  • einen gesonderten Nachweis über den Umfang der Fortbildung (mindestens 400 Stunden)

Im Ergebnis der Prüfung des Antrags wird ein schriftlicher Bescheid über das Vorliegen der HZB erteilt.

Für einige Bachelor-Studienrichtungen gibt es zusätzlich zu den allgemeinen Studienvoraussetzungen besondere Zugangsvoraussetzungen.

Studium auf Probe

Beruflich Qualifizierte ohne Hochschulzugangsberechtigung, die über eine durch Bundes- oder Landesrecht geregelte und erfolgreich abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem zum angestrebten Studiengang fachlich verwandten Bereich verfügen und anschließend eine mindestens dreijährige hauptberufliche Berufspraxis in einem zum angestrebten Studiengang fachlich verwandten Bereich nachweisen, können für die Dauer von zwei Semestern auf Probe ein Studium aufnehmen.

Nach Ablauf des Probezeitraums entscheidet der Prüfungsausschuss auf der Grundlage der während des Probestudiums erbrachten Leistungen über die endgültige Einschreibung; der Prüfungsausschuss entscheidet auch über die weitere Anrechnung der während des Probestudiums erbrachten Leistungen.

Dem Probestudium muss eine umfassende Beratung durch die Hochschule (Allgemeine Studienberatung in Abstimmung mit der Studienfachberatung) vorausgehen. Diese muss spätestens vier Wochen vor Ablauf des jeweiligen Bewerbungszeitraumes (Ausschlussfrist) erfolgt sein.

Weitere Hinweise zum Probestudium erhalten Sie im Dezernat 1: Studium und Lehre, Allgemeine Studienberatung sowie im Merkblatt zum Probestudium.

Für einige Bachelor-Studienrichtungen gibt es zusätzlich zu den allgemeinen Studienvoraussetzungen besondere Zugangsvoraussetzungen.

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