Universität Erfurt

Theologisches Forschungskolleg

Liturgy, Ethics, and the Interpretation of Vatican II

Boston 08. - 12.03.2010


Theologische Forschung in Boston

Die Nachwuchswissenschaftler nahmen unter der Leitung von Prof. Dr. Benedikt Kranemann an einer Tagung teil, die Prof. Dr. Bruce Morrill, Boston College, und Prof. Dr. Martin Stuflesser, Würzburg,  organisiert haben. In Kurzvorträgen und als „Respondents“ stellten Annika Bender, Marion Dürr, Theresa Pabst und Scott Moore eigene Arbeiten zu Liturgie und Ethik sowie zur Kontinuität und Diskontinuität der katholischen Kirche nach dem II. Vatikanum vor und diskutierten sie mit amerikanischen Kommilitonen. In Gesprächen mit Theologen des Boston College wie Prof. Dr. Robert Daly und Prof. Dr. James Keenan machte sich die deutsche Gruppe mit spezifischen Fragen der katholischen Theologie und Kirche in den USA vertraut. Mit Prof. Dr. John Baldovin und Prof. Dr. Karen Westerfield Tucker standen renommierte Liturgiewissenschaftler anderer Bostoner Universitäten für Diskussionen zu Verfügung.

 

„Die Weitung der eigenen Untersuchungsperspektive, vor allem aber die Diskussion des jeweiligen Forschungsthemas mit Doktoranden aus den USA ist für die deutschen Nachwuchswissenschaftler eine große Bereicherung“, erklärte Prof. Dr. Benedikt Kranemann. Durch den Kontakt mit verschiedenen Einrichtungen von Boston College und insbesondere des Theology Departments habe man zudem tiefe Einblicke in das Leben einer amerikanischen Hochschule, in Arbeitsformen und Forschungsorganisation nehmen können. Dies könne die weitere eigene Arbeit nur bereichern. Die Doktoranden aus Deutschland nutzten ihren Aufenthalt in Boston auch, um sich mit dem gottesdienstlichen Leben in ganz unterschiedlichen Gemeinschaften vertraut zu machen. Dass ökumenische Vielfalt sich anders buchstabieren lässt als in den übersichtlichen Verhältnissen in Deutschland und innerhalb des Katholizismus eine Vielfalt existiert, die deutsche Vorstellungen übersteigen kann, nehmen die Nachwuchswissenschaftler ebenfalls als Erkenntnis von ihrer Tagungsreise mit. Für die Erfurter Gruppe hofft Kranemann, dass sich für das Theologische Forschungskolleg die Kontakte in die US-amerikanische Theologie weiter ausbauen lassen, um neue Impulse für die eigene wissenschaftliche Arbeit zu erhalten, aber auch Forschungsergebnisse aus Deutschland besser kommunizieren zu können.

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