Universität Erfurt

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Begrüßungsabend der Initiative "Fremde werden Freunde": 22. Oktober 2015

Studierende verlassen die Bibliothek

Das Projekt "Fremde werden Freunde", eine Initiative für Toleranz und Gastfreundschaft in Erfurt, die von Universität, Fachhochschule Erfurt, Stadtverwaltung sowie dem Thüringer Institut für Akademische Weiterbildung e.V. getragen wird, veranstaltet am Freitag, 30. Oktober, wieder einen Begrüßungsabend für neue ausländische Studierende in der Landeshauptstadt. Beginn ist um 19.30 Uhr im Rathausfestsaal.

In diesem Jahr steht die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Vereinen und Netzwerkpartnern im Mittelpunkt. Außerdem wird eine Patenfamilie zusammen mit ihrem Paten über die Erfahrungen sprechen, die sie gemeinsam im Rahmen des Projektes "Fremde werden Freunde" gemacht haben. Der anschließende Empfang bieten dann Gelegenheit für Studierende und Paten, einander kennenzulernen. Für die musikalische Umrahmung sorgt die "String Company".

Das Projekt "Fremde werden Freunde" wurde im Dezember 2002 in Erfurt ins Leben gerufen - vor dem Hintergrund, dass beide Hochschulen jedes Jahr zahlreiche ausländische Studierende empfangen. Während diese an den Hochschulen meist schnell und gut integriert sind, fehlt ihnen jedoch häufig der Kontakt zu Einrichtungen und Menschen außerhalb der Hochschulen. Deshalb haben die Initiatoren ein städtisches Patenschaftsprogramm aufgebaut, das bis heute sehr erfolgreich arbeitet. Darin werden ausländischen Studierenden Paten aus der Stadt Erfurt vermittelt. Als Paten beteiligen sich Bürger aller Altersklassen und sozialen Schichten: Familien und Einzelpersonen, Berufstätige und Arbeitslose, Rentner und Jugendliche, Mitglieder verschiedener Parteien und Vereine.

Das Projekt startete einst mit 46 Patenschaften. Inzwischen gibt es etwa 300 Patenschaften zwischen Studierenden aus über 60 Ländern und Paten aus Erfurt. In jedem Semester wird ein Begrüßungsabend organisiert, auf dem sich ausländische Studierende und Paten kennen lernen. Ein Höhepunkt für alle ist eine gemeinsame Exkursion pro Semester, die die Kontakte zwischen den ausländischen Studierenden und ihren Erfurter Paten festigen und das Kennenlernen untereinander fördern soll. Die weitere Zeit gestalten Paten und Studierende dann selbstständig je nach ihren Interessen. Ein regelmäßiger Treffpunkt ist zudem der Internationale Stammtisch.

Im Mai 2006 und 2007 wurde das Projekt "Fremde werden Freunde" im Rahmen des Wettbewerbs "Aktiv für Demokratie und Toleranz" mit einem Ehrenpreis für ideenreiches und wirkungsvolles ziviles Engagement ausgezeichnet, 2010 erhielt das Projekt den Preis des Auswärtigen Amtes für exzellente Betreuung ausländischer Studierender und 2013 erhielt die Initiative den Deichmann-Förderpreis für Integration.

Weitere Informationen unter: http://fremde-werden-freunde.de.

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