Universität Erfurt

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Neuerscheinung: "Classics Outside Classics": 12. Oktober 2015

Cover: Classics Outside Classics

In der Reihe "Rezeption der Antike" ist im Verlag Antike soeben ein neuer Band von Kai Brodersen, Professor für Antike Kultur an der Universität Erfurt, erschienen. Er trägt den Titel: "Classics Outside Classics".

Die Altertumswissenschaft als akademische Disziplin scheint in den Hörsaal und den Seminarraum zu gehören. Doch lebt sie auch außerhalb des  Campus, wie die Studien in dem soeben erschienenen Band zeigen. Wir begegnen der akademischen Antikenrezeption außerhalb der Altertumswissenschaft in der akademischen Hymne "Gaudeamus Igitur" und dem Lied "Als die Römer frech geworden". Wir verfolgen die Nutzung antiker Texte im frühen Geografie-Unterricht, bei der Wiedereinrichtung der Olympischen Spiele im 19. Jahrhundert, bei der Entdeckung des Gorilla und bei der Verortung der vermeintlichen Heimat des Sklavenführers Spartacus in Bulgarien. Wir begegnen Fälschungen antiker Texte in der Frühen Neuzeit und einem angeblichen "Agraphon" Jesu und verfolgen die lexikografische Erfindung einer Stadt auf Euboia und die Tradition von Spaßartikeln in Enzyklopädien. Wir erfahren aber auch von Altertumswissenschaftlern außerhalb der Wissenschaft durch biografische Studien zu Richard Laqueur und Victor Ehrenberg. Schließlich betrachten wir zwei Publikationen von größtem Einfluss auf die Popularisierung der Antike. Falkes Kulturgeschichte Griechenlands und Roms - und Asterix.

Kai Brodersen stellt im neuen englischsprachigen Band 14 Studien vor, die ein neues Licht auf die Antike außerhalb des Hörsaals werfen.

Kai Brodersen
Classics Outside Classics
(Rezeption der Antike, Bd. 3)

Heidelberg: Verlag Antike 2015
ISBN 978-3-938032-90-9
159 Seiten
37,90 EUR

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