Universität Erfurt

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Neue Publikation: "Pantheon: Geschichte der antiken Religionen": 21. September 2016

In der einzigen Millionenstadt der Antike, Rom, boten Gräber im unmittelbaren Umkreis den größten Freiraum für religiöse Experimente. Das ist eines von vielen Ergebnissen, die Prof. Dr. Jörg Rüpke, Religionswissenschaftler Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt, in seinem neuen Buch "Pantheon: Geschichte der antiken Religionen" vorstellt. Es ist soeben im C.H.Beck-Verlag erschienen und erzählt völlig neu, wie Menschen in der Antike mit Göttern und Toten, mit gottgleichen Kaisern oder Jesus in Kontakt traten.

Religion, so zeigt Rüpke, half Menschen von der ausgehenden Bronzezeit bis in die Zeit der Kaiser Konstantin und Julian mit persönlichen Problemen umzugehen, sie war aber auch eine der wichtigsten Triebfedern gesellschaftlicher Veränderungen und politische Ressource. Diese Geschichte wird, wo immer möglich, aus der Perspektive der Beteiligten rekonstruiert, italiensche Männer und Frauen, Kriegsgefangene, Immigranten, palästinensische Juden und griechische Intellektuelle. Der Wettbewerb zwischen Adligen, Priesterinnen und Theologen, Investoren und Machthabern gerät so in den Blick. Das Buch beruht auf Forschungen, die das European Research Council (ERC) gefördert hat.


Prof. Dr. Jörg Rüpke
Pantheon: Geschichte der antiken Religionen

C.H. Beck, 2016
ISBN 978-3-406-69641-1
559 Seiten
34 EUR

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