Universität Erfurt

Frühjahrstagung des Internationalen Graduiertenkollegs „Resonant Self–World Relations“ 21.01.2020

Wie verhält sich Macht zu Resonanz in antiken und modernen Gesellschaften? Was sind die Wechselbeziehungen von Resonanz und Geschlecht, „Rasse“, Klasse und anderen sozialen Ungleichheiten? Wie werden Momente kollektiver Resonanz bewusst angesteuert, um z.B. politische oder ökonomische Ziele zu fördern (Nationenbildung, Religionszugehörigkeiten, Produktivität)? Mit diesen und ähnlichen Fragen wird sich vom 26. bis 28. Februar die Frühjahrskonferenz des Internationalen Graduiertenkollegs (IGS) „Resonant Self–World Relations in Ancient and Modern Socio-Religious Practices“ in Vorträgen, Workshops und Diskussionen im Augustinerkloster Erfurt auseinandersetzen.

Außenansicht Augustinerkloster

Prof. Dr. Katharina Waldner und Prof. Dr. Jürgen Martschukat von dre Universität Erfurt haben dazu international anerkannte Kolleginnen und Kollegen nach Erfurt eingeladen, die die vielfältigen und komplexen Beziehungen zwischen Resonanz und Macht in Antike und Gegenwart illustrieren und theoretisieren. Macht wird dabei jedoch nicht als eine Wirkkraft verstanden, die von den Mächtigen auf Schwächere ausgeübt wird; vielmehr fragen die Beiträge danach, welchen Formen von Macht der Mensch ausgesetzt ist und wie Praktiken von Macht aussehen können. Das Programm umfasst Vorträge, Diskussionsrunden und eine Reihe von Workshops, die von den Promovierenden der IGS organisiert werden.

Anmeldungen zur Tagung sind bis zum 15. Februar 2020 bei Elisabeth Begemann  möglich.

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