Universität Erfurt

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Workshop zur Abraham-Gestalt in literarischen und rituellen Texten 12.09.2019 - Max Weber Kolleg

Wie die biblische Figur des Abraham Modell für vielfältige rituelle Praktiken in Christentum und Judentum stand und steht – das wurd im vergangenen Jahr in einem Workshop am Research Centre „Dynamik ritueller Praktiken im Judentum“ am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt diskutiert. Aufgrund der großen Resonanz und der Vielzahl der noch nicht untersuchten Fragestellungen organisieren Thomas Blanton, gegenwärtig Fellow am Research Centre, und Claudia Bergmann, Koordinatorin des Research Centre, am 22. Oktober einen weiteren Workshop zu diesem Thema im Bildungshaus St. Ursula.

Er soll der Frage nachgehen, wie und wo Abraham als rituelles Modell in den Religionen diente und nun exemplarisch auch den Islam mit einbeziehen. Es referieren u.a. Mika Pajunen (Helsinki) zur Abraham-Gestalt im Genesis Apokryphon und im Jubiläenbuch, Jan Willem van Henten (Amsterdam) zur Rezeption der Figur im 4. Makkabäerbuch, Clare Wilde (Groningen) zu Abraham in christlichen arabischen Texten, Emilio González Ferrín (Sevilla) zu narrativer Abraham-Ikonografie in Bibel und Koran, Marcel Poorthuis (Tilburg) zu Fragen der koscheren Lebensweise in der Tradition Abrahams und Syafaatun Almirzanah (Jakarta) zu Pilgerreisen nach Mekka in moderner Perspektive. Die Abschlussdiskussion wird von Judith Frishman (Leiden) geleitet. Die Ergebnisse beider Workshops sollen veröffentlicht werden.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Claudia D. Bergmann.

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