Universität Erfurt

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Markus Gamper: Qualitative Netzwerkforschung - Konzepte und neuere Ansätze. 10.01.2019, 14:00 Uhr

Im Workshop soll es daher konkret um qualitative Netzwerkanalysen und deren Potential gehen, jedoch sollen auch die Grenzen für die historischen Wissenschaften, wie z.B. Archäologie, antike Religionswissenschaft und Alte Geschichte diskutiert werden. Als Keynote Speaker ist Dr. Markus Gamper (Universität zu Köln) eingeladen, der in der deutschsprachigen soziologischen Netzwerkforschung zu den einschlägigen WissenschaftlerInnen gehört.

  • Ort: Steinplatz 2 (Forschungsgebäude 2)
  • Referent(en): Keynote Speaker Dr. Markus Gamper (Universität zu Köln)
  • Veranstalter: Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien
  • Kategorie: Workshop
  • Publikum: nicht öffentlich

In den Geisteswissenschaften werden in den letzten Jahren verstärkt Methoden aus der Soziologie bzw. sozialen Netzwerkforschung angewandt - in den antiken Philologien beispielsweise semantische Netzwerkanalysen oder in der antiken Religionswissenschaft Verbreitungsnetzwerke. Die meisten Forschungen basieren dabei auf einer quantitativen Auswertung des Materials. Hingegen wurden qualitative Netzwerkanalysen bisher kaum in den historischen Wissenschaften berücksichtigt, womöglich aus Angst vor einer zu "dünnen Evidenzlage“ und der daraus drohenden Angreifbarkeit der Resultate. Im Workshop soll es daher konkret um qualitative Netzwerkanalysen und deren Potential gehen, jedoch sollen auch die Grenzen für die historischen Wissenschaften, wie z.B. Archäologie, antike Religionswissenschaft und Alte Geschichte diskutiert werden.

Programm:

 

  • 14 - 14.10 Welcome Address
  • 14.10 - 14.40 Keynote Dr. Markus Gamper „Titel? (visuelle Netzwerkanalyse)“
  • 14.40 - 15.10 Diskussion
  • 15.10 - 15.35 Dr. Elena Köstner (Regensburg) mit "Das Testament des Trimalchio. Von der Quelle, zum Graphen und ihrer Interpretation“
  • 15.35 - 16 Diskussion
  • 16 - 16.30 Kaffeepause
  • 16.30 - 16.55  Dr. Maik Patzelt (Osnabrück) mit "Umkämpfte Identitäten: Ein netzwerktheoretischer Zugriff zu den Identitäten und Handlungsspielräumen der Witwen in der Spätantike“
  • 16.55 - 17.25 Diskussion
  • 17.25 - 18 offene Runde


 

 

 

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