Universität Erfurt

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Nur eine ‘hinkende Trennung’? Das Staatskirchenrecht in Deutschland 08.05.2019, 19:30 bis 21:00 Uhr

Öffentlicher Vortrag von Prof. Hans-Jürgen Papier, ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts (2002-2010), in den Kreuzgang-Gesprächen 2019 zum Thema "Nun sag, wie hast du’s mit der Religion".

  • Ort: Hörsaal Kiliani, Domstraße 10
  • Referent(en): Prof. Hans-Jürgen Papier (Präsident des Bundesverfassungsgerichts 2002-2010)
  • Reihe: Kreuzgang-Gespräche 2019: "Nun sag, wie hast du’s mit der Religion
  • Veranstalter: Katholisch-Theologische Fakultät in Kooperation mit dem Katholischen Forum im Land Thüringen
  • Kategorie: Vortrag
  • Publikum: öffentlich

Auch in diesem Jahr lädt die Universität Erfurt zusammen mit dem Katholischen Forum im Land Thüringen wieder zu ihren Kreuzganggesprächen ein. Sie stehen diesmal unter dem Titel „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ und finden am 8., 15. Und 22. Mai, jeweils um 19.30 Uhr im Hörsaal Kiliani, Domstraße 10, statt. Der Eintritt ist frei.

Die „Gretchenfrage“ stellt sich nicht nur für Faust, sondern auch für den weltanschaulich neutralen Staat. In Deutschland ist das Verhältnis zwischen Staat und Kirchen durch die sogenannten Weimarer Kirchenartikel geregelt. Vor genau 70 Jahren sind sie aus der Weimarer Verfassung, die vor 100 Jahren in Kraft trat, ins Grundgesetz übernommen worden. Diese beiden Jubiläen laden dazu ein, sich mit dem Verhältnis von Staat und Kirchen einmal genauer auseinanderzusetzen.

So macht Prof. Hans-Jürgen Papier, der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, am 8. Mai den Auftakt zu den Kreuzganggesprächen. Er spricht zum Thema: „Nur eine ‘hinkende Trennung’? Das Staatskirchenrecht in Deutschland“ und legt die Inhalte der staatskirchenrechtlichen Bestimmungen dar. Darüber hinaus soll die Frage, inwieweit sie sich bewährt haben, erörtert werden.

Über den Referenten:
Prof. em. Dr. Dres. h.c. Hans-Jürgen Papier, geb. 1943 in Berlin; 1974-1991 Professor an der Universität Bielefeld; 1992-2011 Professor an der Ludwigs-Maximilian-Universität München; 1991-1998 u.a. Vorsitzender der Unabhängigen Kommission zur Überprüfung des Vermögens der Parteien und Massenorganisationen der DDR; 1998-2002 Vize-, 2002-2010 Präsident des Bundesverfassungsgerichts

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