Universität Erfurt

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Pest, Lepra und Syphilis – Das Leben mit Infektionskrankheiten im spätmittelalterlichfrühneuzeitlichen Thüringen 05.06.2019, 18:15 Uhr

Öffentlicher Vortrag von Dr. Julia Mandry im Rahmen der Ausstellung "Eine göttliche Kunst. Medizin und Krankheit in der Frühen Neuzeit".

  • Ort: Forschungsbibliothek Gotha, Spiegelsaal
  • Referent(en): Dr. Julia Mandry (Jena)
  • Reihe: Zur Ausstellung „Eine göttliche Kunst. Medizin und Krankheit in der Frühen Neuzeit“
  • Veranstalter: Forschungsbibliothek Gotha, Freundeskreis der Forschungsbibliothek Gotha e.V
  • Kategorie: Vortrag
  • Publikum: öffentlich

Moderation: Dr. Miriam Rieger (Freundeskreis der Forschungsbibliothek Gotha e.V.)

Ansteckende Krankheiten waren seit jeher eine Herausforderung für das menschliche Zusammenleben. Angesichts von Pestepidemien, Syphilisinfektionen oder Leprakranken musste Verantwortung für das Gemeinwohl übernommen sowie der Spagat zwischen Krankenbetreuung und Schutz der gesunden Bevölkerung geschafft werden. Wie gestalteten sich Prävention, Isolation, Siechenschauen und das Leben mit der Infektion im Thüringen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit?

Dr. Julia Mandry studierte Mittelalterliche Geschichte, Kunstgeschichte und Alte Geschichte an der Universität Jena. Von 2013 bis 2018 war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Thüringen im Jahrhundert der Reformation“ mit dem Teilprojekt „Armenfürsorge, Hospitäler und Bettel in Thüringen in Spätmittelalter und Reformation (1300-1600)“ an der Universität Jena tätig. Dort erfolgte 2018 die Promotion zu diesem Thema. Aktuell ist sie Wissenschaftliche Koordinatorin der Thüringer Landesausstellung 2025 „500 Jahre Bauernkrieg“ bei den Mühlhäuser Museen.

Vor dem Vortrag findet um 17 Uhr eine Sonderführung durch die Ausstellung statt.
Der Eintritt ist frei.

 

 

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