Universität Erfurt

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Prof. Dr. Kai Brodersen

Professor für Antike Kultur an der Philosophischen Fakultät

Kai Brodersen studierte Alte Geschichte, Klassische Philologie und evangelische Theologie in Erlangen, Oxford und München. 1986 wurde er an  der LMU München promoviert, 1995 habilitierte er sich dort für Alte Geschichte. Von 1996/97 an war er Professor für Alte Geschichte an der Universität Mannheim und 6 Jahre lang deren  Prorektor. 2008 wurde er auf die Professur für Antike Kultur an der Universität Erfurt berufen, der er dann sechs Jahre lang als Präsident diente. Er war langjähriges Mitglied des DFG-Fachkollegiums "Alte Kulturen" und hatte Gastprofessuren u.a. in Newcastle, St. Andrews, London und Oxford (Großbritannien) und Perth (Australien) inne und ist ehrenamtlicher
Dozent an der Universität Sibiu/Hermannstadt (Rumänien). Er ist federführender Herausgeber der internationalen Zeitschrift "Historia" und ordentliches Mitglied der Erfurter sowie der Sächsischen Akademien der Wissenschaften.

Forschung

Die Forschungsinteressen von Kai Brodersen liegen in den Bereichen der antiken Historiographie, Geographie, Mythographie und "angewandten  Wissenschaften", Inschriften, Orakel und Wundertexte, Septuaginta, Frauen- und Sportgeschichte sowie Wirtschafts- und Wirkungsgeschichte der Antike.

Lehre

Lehrveranstaltungen zur Antike bietet Kai Brodersen in den BA-, MA- und Lehramts-Studiengängen (MaL/MEd) sowie im Promotionsstudium an. Zudem beteiligt er sich im Studium Fundamentale an interdisziplinären und an berufsfeldbezogenen Veranstaltungen (z.B. zum Sport im Altertum oder zur Antike auf dem Buchmarkt).

Ausgewählte Publikationen

  • 2017: Ailianos, Antike Taktiken / Taktika). Wiesbaden: Verlagshaus Römerweg
  • 2017: Quintus Serenus, Ärztlicher Rat / Liber medicinalis. Berlin: De Gruyter
  • 2016: Galenos, Gelassenheit (Reihe: "Was bedeutet das alles?), Stuttgart: Reclam
  • 2016: Philogelos, Antike Witze, griechisch und deutsch. Wiesbaden: Marix
  • 2015: Classics outside Classics. (Rezeption der Antike 3). Heidelberg: Verlag Antike 2015. 159 S. (rumän. Übersetzung: Gaudeamus Igitur: Studii clasice în afara studiilor clasice. Iasi: Editura Universitităţii 2015)
  • 2014: Philostratos und das Oktoberfest: Wie ein wiederentdeckter antiker Text zur Entstehung der Olympischen Spiele der Neuzeit beitrug. In: Gymnasium 121, 275-392
  • 2013: Könige im Karpatenbogen: Zur historischen Bedeutung von Jordanes' Herrscherliste, in: Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 36, 129-146

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