Universität Erfurt

Universität Erfurt

Prof. Dr. Martin Fuchs

Professor für Religionsgeschichte Indiens am Max-Weber-Kolleg

Nach dem Studium der Anthropologie, Soziologie und Modernen Indologie an den Universitäten Marburg, Heidelberg und Frankfurt/Main wurde Martin Fuchs 1985 an der Universität Frankfurt/Main promoviert. Es folgten Lehrtätigkeiten an den Universitäten Zürich, Heidelberg und der FU Berlin. Dort habilitierte er sich 1997. Anschließende Lehr- und Forschungstätigkeiten führten ihn an die Universitäten Paderborn, Heidelberg (Südasien-Institut), FU Berlin, Central European University, Budapest, und die University of Canterbury, Christchurch. Martin Fuchs war Gründungsdirektor des New Zealand South Asia Centre (2008-2009). Seit 2009 ist er Inhaber der Professur für Religionsgeschichte Indiens am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt.

Forschung

Die Forschungsinteressen von Martin Fuchs liegen in den Bereichen Kultur- und Sozialtheorie, südasiatische Anthropologie, Soziologie und Religionswissenschaft, soziale und religiöse Bewegungen, Dalits, urbane Anthropologie und Menschenrechte.

Lehre

In der Lehre bietet Martin Fuchs Veranstaltungen zur Religionsgeschichte Indiens, zur Theorie und Methode der Ethnographie und zur Religionssoziologie an.

Ausgewählte Publikationen

  • 2015: Religious Individualisation, special issue of Religion, vol. 45 (3), guest editor zus. mit Jörg Rüpke.
  • 2004 (ed. mit Linkenbach, A. und Randeria, S.): Konfigurationen der Moderne. Diskurse zu Indien, Nomos Verlag.
  • 1999: Kampf um Differenz. Repräsentation, Subjektivität und soziale Bewegungen. Das Beispiel Indien, Suhrkamp Verlag.
  • 1993 (3. Aufl. 1999, ed. mit Berg, E.): Kultur, soziale Praxis, Text. Die Krise der ethnographischen Repräsentation, Suhrkamp Verlag.
  • 1988: Theorie und Verfremdung. Max Weber, Louis Dumont und die Analyse der indischen Gesellschaft, Lang Verlag.

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