Universität Erfurt

Universität Erfurt

Prof. Dr. Harald Goll

Professor für Inklusive Bildungsprozesse bei geistiger und mehrfacher Behinderung an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät

Nach Abschluss seines Studiums der Geistigbehinderten-, Blindenpädagogik, Musikerziehung und Musiktherapie an der PH Heidelberg, der Universität Frankfurt/Main und der University of Kansas/USA wurde Harald Goll 1992 an der Universität Frankfurt/Main promoviert. Seit 1996 ist er Inhaber der Professur für Pädagogik für Menschen mit geistiger Behinderung zunächst an der PH Erfurt, anschließend an der Universität Erfurt. Ende 2013 hat die "Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft zur Förderung der Forschung für Menschen mit geistiger Behinderung" (DIFGB) Harald Goll zu ihrem Vorsitzenden gewählt.

Forschung

Zu den Forschungsinteressen von Harald Goll zählen die Bereiche: außerschulische, internationale und inklusive Heilpädagogik; anthropologisch-ethische Grundfragen; transdisziplinäre Förder- und Interventionsverfahren für Menschen mit schwersten und mehrfachen Behinderungen; Kinder mit Anenzephalie, Erwachsenenbildung und heilpädagogische Musiktherapie.

Lehre

In der Lehre bietet Harald Goll Veranstaltungen zu den Themen: Behinderung in Schule und Gesellschaft; Theorien und Methoden der Pädagogik für Menschen mit geistiger Behinderung; heilpädagogische Institutionen im außerschulischen Bereich; Integration/Inklusion aus internationaler Sicht sowie internationale, interkulturelle und vergleichende Sonderpädagogik im BA Förderpädagogik und BA Erziehungswissenschaften, im MaL Grundschule und im MA Sonder- und Integrationspädagogik an. Im Studium Fundamentale bietet er Veranstaltungen zu Themen wie „Studentisches Leben gestern und heute“ oder „Paradigmen und Umbrüche in Bildung und Gesellschaft“ an.

 

Ausgewählte Publikationen

  • 2010: „Anenzephalie als Prüfstein pädagogischer (Bildungs-)Begriffe.“ (eds. Musenberg, O., Riegert, J.) Bildung und geistige Behinderung. Bildungstheoretische Reflexionen und aktuelle Fragestellungen, Athena Verlag: S. 282 ff.
  • (mit Benkmann, R., Gundermann, T., Opalinski, S.) 2009: „Inklusion von Schülern mit Lernschwierigkeiten in den USA. Bedingungen, Forschungsbefunde und Handlungsansätze.“ (eds. Bürli, A., Strasser, U., Stein, A.-D.) Integration/Inklusion aus internationaler Sicht, Klinkhardt Verlag: S. 127 ff.
  • (mit Sanders, D.) 2008: „Ich möchte eine gute Mutter sein – ich möchte ein guter Vater sein. Wie kann ich es lernen?“ (eds. Heß, G., Kagemann-Harnack, G.) Wir wollen – wir lernen – wir können. Erwachsenenbildung, Inklusion, Empowerment, Lebenshilfe-Verlag: S. 282 ff.
  • 2004: „Inklusive Pädagogik und schulische Praxis. Lern- und Lebensangebote für Menschen mit (schwerer) geistiger Behinderung im internationalen Kontext.“ (eds. Sasse, A., Vitkova, M., Störmer, N.) Integrations- und Sonderpädagogik in Europa. Professionelle und disziplinäre Perspektiven, Klinkhardt Verlag: S. 331 ff.

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