Universität Erfurt

Universität Erfurt

Prof Dr. Guido Mehlkop

Professor für Methoden der empirischen Sozialforschung an der Staatswissenschaftlichen Fakultät

Prof Dr. Guido Mehlkop studierte Soziologie, Politische Wissenschaften und Erziehungswissenschaft an der Universität Bonn. Dort promovierte er 2001 über den Einfluss wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen auf Einkommensungleichheit und Lebensqualität im internationalen Vergleich. Von 2001 bis 2011 arbeitete er am Institut für Soziologie der Technischen Universität Dresden und habilitierte sich dort mit einer empirischen Arbeit über die ökonomische Theorie der Kriminalität. Seit September 2011 hat er die Professur für quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung an der Universität Erfurt, die er bereits seit April 2011 vertreten hat, inne.

Forschung

Zu den Forschungsinteressen von Guido Mehlkop zählen New Political Economy, Selbstmordstudien, Militärsoziologie, (ökonomische) Theorie des kriminellen Handelns, Brain-Doping bzw. die Einnahme von „Smart Pills“ sowie Akzeptanz des Sozialstaates in Deutschland.

Lehre

Prof. Mehlkop bietet regelmäßig die Vorlesungen „Statistik“ sowie „Quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung“ an und wirkt in diesen Bereichen auch in der Lehre an der Willy Brandt School of Public Policy mit. Daneben bietet er vertiefende Seminare zu speziellen Themen der quantitativen Sozialforschung an, wie Fragebogenkonstruktion oder Messung von Vorurteilen.

Ausgewählte Publikationen

  • 2011 Kriminelles Verhalten als rationale Handlungswahl. Wiesbaden: VS Verlag
  • 2002 Wirtschaftliche Freiheit, Einkommensungleichheit und physische Lebensqualität. Eine international vergleichende Studie. Opladen: Leske + Budrich.
  • 2011, Aufsatz: Effects of Prepaid Money Incentives on Mail Survey Response Rates and on Self-Reporting about Delinquency – Empirical Findings. BMS, Bulletin de Methodologie Sociologique/ Bulletin of Sociological Methodology (mit Rolf Becker).
  • 2010, Aufsatz: The Interplay of Moral Norms and Instrumental Incentives in Crime Causation. Criminology 48(1), S. 259-294 (mit Clemens Kroneberg und Isolde Heintze).
  • Herausgeber der Reihe „Dresdner Beiträge zur Soziologie“ mit Dominik Schrage und Stefan Hein (http://www.dresdner-beitraege.de)

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