Universität Erfurt

Universität Erfurt

Prof. Dr. Bettine Menke

Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Philosophischen Fakultät

Nach dem Studium der Philosophie und Germanistik an der Universität Konstanz wurde Bettine Menke 1987 dort promoviert. 1996 habilitierte sie sich an der Europa Universität Viadrina Frankfurt/Oder. Nach Gastprofessuren und Vertretungen ist Bettine Menke seit 2000 (1999 Ruf an UE) Inhaberin der Professur für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt. Von 01/2005 bis 12/2013 war sie stellvertretende Sprecherin bzw. Sprecherin des DFG GRK „Mediale Historiographien“ der Universitäten Erfurt, Weimar, Jena.
Diverse Fellowships und Gastprofessuren (IKKM Weimar, KuKo Exz.cluster 16 der Universität Konstanz, University of California Santa Barbara)

Forschung

Zu den Forschungsschwerpunkten von Bettine Menke zählen Literatur- und Texttheorie, W. Benjamin, Dekonstruktion und Rhetorik, J. Derrida und P. de Man, Gender Studies, Gedächtnis, Schrift und Schriftbild, Klang und Stimme, poetische und sakrale Zeichenordnungen, Allegorie und Witz, zuletzt hinsichtlich des Theaters die Perspektiven des Spektakels, der Raumordnung(en) des Theaters und des Auftretens (und Abtretens). Letzteres gehört - ebenso wie Beiträge zu den Operationen der Schrift und des Textes -  in den Forschungszusammenhang "Kulturtechniken der Verräumlichung". Daraus ist auch ein neuer Arbeitsschwerpunkt hervorgegangen, der sich in der Tagung "Flucht und Szene" manifestierte, die Bettine Menke im Rahmen eines Senior Research Fellowship am Exzellenzcluster "Kultuerell Grundlagen von Integration" an der Universität Konstanz mit Prof. Dr. Juliane Vogel 2016 organisiert hat. Die Publikation dazu erschien im Mai 2018.

Lehre

In der Lehre bietet Bettine Menke u.a. Veranstaltungen zu den Themen Schrift und Bild, Darstellung, Performanz, Metapher und Metaphorologie, die Toten und die Texte, Theatrale Auftritte, Spiel und Glücksspiel, Ovids Metamorphosen, Labyrinthe, Flüchtlinge auf der Szene, Tragödie, das Komische und das Lachen u.a. im BA und MA Literaturwissenschaft, sowie Kolloquien im Promotionsstudium an. Im Studium Fundamentale bietet sie Veranstaltungen zu Themen wie Vertragstheorien: Staatlichkeit und Sakralisierung, Krise(n), Kulturtechniken: Klappen und Falten an. Die Veranstaltungen nehmen kontinuierlich neue Perspektiven aus der gegenwärtigen Forschung auf.

Ausgewählte Publikationen

  • 2018: Bettine Menke, Juliane Vogel (Hg.): Flucht und Szene, Berlin: Theater der Zeit, 2018.
  • 2016: Allegorie: (DFG-Symposion 2014), hrg. von Ulla Haselstein, unter Mitarbeit von Friedrich Teja Bach, Bettine Menke, Daniel Selden, De Gruyter.
  • 2014: „Suspendierung des Auftritts“ und „On/Off“ (Einl. zu 2. Sektion) in: Auftreten. Wege auf die Bühne, hrg. von Juliane Vogel, Christopher Wild, Berlin: theater der zeit, 247–273 u. 180–188.
  • 2014: Bettine Menke/Thomas Glaser (Hrg.): Experimentalanordnungen der Bildung: Exteriorität – Theatralität – Literarizität, München: Fink.
  • 2013: Bettine Menke/ Armin Schäfer/ Daniel Eschkötter (Hrg.): Das Melodram: ein Medienbastard, Berlin: theater der zeit (Recherchen 98).
  • 2010: Das Trauerspiel-Buch. Der Souverän − das Trauerspiel − Konstellationen − Ruinen, Bielefeld.
  • 2010 (ed. mit Struck, W.): Wieland/Übersetzen. Sprachen, Gattungen, Räume, Berlin New York.

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