Universität Erfurt

Universität Erfurt

Prof. Dr. Martin Mulsow

Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftungsprofessor für Wissenskulturen der europäischen Neuzeit am Forschungszentrum Gotha für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien

Nach dem Studium der Philosophie, Germanistik und Geschichte an den Universitäten Tübingen, Berlin und München wurde Martin Mulsow 1991 an der Universität München promoviert. 2000 folgte dort auch die Habilitation. Von 2005 bis 2008 war er Professor für Geschichte an der Rutgers University. Seit 2008 ist er Inhaber der Professur für Wissenskulturen der europäischen Neuzeit an der Universität Erfurt und Direktor des Forschungszentrums für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien Gotha.

Forschung

Zu den Forschungsschwerpunkten von Martin Mulsow zählen die Bereiche frühneuzeitliche Geistesgeschichte des 16., 17. und frühen 18. Jahrhunderts, clandestine Literatur und Kommunikationsstrukturen des "Untergrundes", frühneuzeitliche Hofkultur, der Hof als Kommunikationsraum und Wissenskultur.

Lehre

In der Lehre bietet Martin Mulsow Veranstaltungen zu Themen der Kultur- und Geistesgeschichte der Frühen Neuzeit, zur Philosophie-Geschichte der Renaissance und Aufklärung.

Ausgewählte Publikationen

  • 2014: Kriminelle – Freidenker – Alchemisten. Räume des Untergrunds in der Frühen Neuzeit, Böhlau Verlag
  • 2007: Freidenker im Gottsched-Kreis. Wolffianismus, studentische Aktivitäten und Religionskritik im Leipzig der Jahre nach 1740, Wallstein Verlag.
  • 2007: Die unanständige Gelehrtenrepublik. Wissen, Libertinage und Kommunikation in der Frühen Neuzeit, Metzler Verlag.
  • 2002: Moderne aus dem Untergrund. Radikale Frühaufklärung in Deutschland 1680−1720, Meiner Verlag.
  • 2001: Die drei Ringe. Toleranz und clandestine Gelehrsamkeit bei Mathurin Veyssière La Croze (1661−1739), Niemeyer Verlag.

Navigation

Werkzeugkiste

Nutzermenü und Sprachwahl