Universität Erfurt

Universitätssportverein Erfurt e.V.

Ein Leben in Bewegung: USV-Präsident Jens Panse über einen Freund, der zur Frühlingslese nach Erfurt kommt

Ein Leben in Bewegung

Am 11. März hat die Frühlingslese 2013 begonnen, die zahlreiche Autoren in Erfurt und anderen Städten versammelt. Jens Panse ist stellvertretender Vorsitzender der Erfurter Herbstlese, Präsident des Universitätssportvereins   und Marathonläufer. Er freut sich ganz besonders auf den Wolfsburger Extremsportler und Autor Joachim Franz.

Warum sind Sie so gespannt auf Joachim Franz?

Uns verbinden  eine langjährige Freundschaft und die Arbeit an gemeinsamen sozialen Projekten rund um den Globus.

Zum Beispiel?

Für Kinder und Jugendliche,  die weltweit von HIV/Aids betroffen sind, hat Joachim Franz zusammen mit anderen vor sieben Jahren den gemeinnützigen Verein „be your own hero“ (Sei dein eigener Held)  gegründet.  Ziel des Vereins ist, durch lokale und globale Aktionen auf das Thema Aids aufmerksam zu machen, Hilfestellung bei Projekten zu geben.

Sie sind Mitglied?

Ich bin inzwischen Vizepräsident  für Thüringen. Als Joachim Franz vor Jahren zur Herbstlese sein Buch „Mit ganzer Kraft“ vorstellte, war ich so begeistert von seinem Einsatz, dass ich mich spontan zur Unterstützung entschloss.  Seitdem halten wir Kontakt, haben zweimal gemeinsam den Rennsteiglauf absolviert.  Und was noch wichtiger ist, wir  tragen den Gedanken weiter, dass sich Sportler gegen Aids engagieren können.

Warum sollten sich besonders Sportler engagieren?

Ich bin gesund und kann meinen Sport angesichts der äußeren Lebensumstände ungehindert ausüben. Das ist ein großes Privileg, das nicht so viele Menschen auf dieser Erde haben. Ich kann nahezu weltweit an Marathonläufen teilnehmen und neue sportliche Herausforderungen bewältigen. Es ist aber auch wichtig, soziale Verantwortung zu übernehmen. Dazu sehe ich mich als Sportler in der Pflicht.

Der Universitätssportverein war deshalb auch in Rumänien und Bulgarien?

Wir haben mit unserer eigenständigen Expedition die jeweils höchsten Berge in den beiden Ländern bestiegen und dort eine Flagge mit der Dunkelziffer, der Anzahl der in dem Land infizierten Menschen,  gehisst.

Joachim Franz spricht über acht große Expeditionen – am 20. März 20 Uhr in der Uni-Sporthalle Nordhäuser Straße. Das komplette Programm der Frühlingslese steht unter www.herbstlese.de

 

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