Universität Erfurt

Universitätssportverein Erfurt e.V.

Trauer und Entsetzen: USV-Läufer fassungslos über Anschlag auf den Boston-Marathon

Trauer und Entsetzen

Mit Trauer und Entsetzen haben die Läufer des USV Erfurt auf die Nachricht vom Bombenanschlag auf den Boston-Marathon reagiert „Dass ausgerechnet eine völkerbindende Sportveranstaltung zur Zielscheibe gewählt wurde, macht mich fassungslos“, erklärte der Präsident des Universitätssportvereins Jens Panse. „Unser tiefes Mitgefühl gilt den betroffenen Sportlern und Zuschauern sowie deren Angehörigen“, sagte der aktive Läufer, der selbst schon über 100 Mal weltweit bei Marathonläufen an den Start gegangen ist.

2007 hatte Panse den New York Marathon absolviert. Der älteste Stadtmarathon der Welt in Boston stand eigentlich für ihn auch auf dem Plan. Sportfreunde aus Boston hatten damals bei der Marathonparty in New York von der Traditionsveranstaltung geschwärmt. „In Zukunft wird alles anders sein.“ Er werde wohl nie mehr unbeschwert bei einem großen Stadtmarathon an die Startlinie gehen, vermutet der 46-jährige Läufer, der sich bislang nur an eine Bombendrohung im Rahmen des Belfast-City-Marathons im Jahr 2005 erinnern kann. Damals hatte es die IRA auf den nordirischen Polizeipräsidenten abgesehen, der sich im Läuferfeld befand. Der feige Anschlag in Boston war wohl dagegen offenkundig ausschließlich gegen die Sportler und Zuschauer gerichtet. „Der Angriff auf unsere Lauffreunde in Amerika und die internationalen Gäste des Marathons macht uns alle traurig und betroffen“, sagt Panse, den die Nachricht im Anschluss an ein Vorbereitungstreffen für den diesjährigen Kirschlauf erreichte.

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