Universität Erfurt

Universitätssportverein Erfurt e.V.

Spatenstich für erste wettkampftaugliche Calisthenics-Anlage

Spatenstich für erste wettkampftaugliche Calisthenics-Anlage

Auf dem Erfurter Universitätscampus wurde heute der Spatenstich für die erste wettkampftaugliche Calisthenics-Außensportanlage in Thüringen durch die Präsidenten von USV Erfurt und Landessportbund, Jens Panse und Peter Gösel, vollzogen. Bauherr ist der Universitätssportverein, der die rund 100.000 Euro teure Anlage mit finanzieller Unterstützung des Freistaats Thüringen errichtet. Peter Gösel übergab den Scheck über die Fördermittelzuwendung in Höhe von 39.800 Euro aus Mitteln des Landessportbundes für den vereinseigenen Sportanlagenbau. Mit dem Präsidenten des zweitgrößten Erfurter Sportvereins freute sich auch besonders der Abteilungsleiter der jüngsten USV-Abteilung, Sven Stier und sein Vorgänger im Amt, Riccardo Horn, der einige Übungselemente vorführte.

Calisthenics ist eine Mischung aus Kraftsport und Turnen, die sehr viel Körperbeherrschung erfordert. „Mit der Anlage die auf dem Gelände der Universität Erfurt neben der Uni-Sporthalle errichtet wird, gibt es erstmals professionelle Trainingsbedingungen für die rund 80 Abteilungsmitglieder“, sagte Panse. Auch für den Hochschulsport und die Sportlehrerausbildung soll die Anlage genutzt werden. Die Fertigstellung ist noch in diesem Jahr geplant. Mehr als 10.000 Euro an Spenden haben die Sportler gesammelt. Rund 1.000 Euro spendeten die Gäste zum Geburtsempfang des Präsidenten im Sommer. Die Geräte werden von den Abteilungsmitgliedern selbst montiert. 50.000 Euro muss der Verein dennoch aus Eigenmitteln aufbringen – viel Geld auch für einen großen Verein, der seine Arbeit ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert.

Im Frühjahr hatte der Präsident deshalb den Oberbürgermeister und die Stadtratsfraktionen um Unterstützung gebeten. „Alle fanden das Projekt toll, aber Geld gab es keins. Schade, die Stadt steckt alles in ihre Multifunktionsarena“, bedauert Panse. Trotz Fördermittelzusage des Landes und eines finanziellen Kraftakts des Vereins wäre der Bau am Ende noch fast gescheitert. „Die Universität konnte uns die ursprünglich geplante Fläche nicht zur Verfügung stellen, weil die Stadt wegen der Feldhamster den Bebauungsplan für das angrenzende Universitätserweiterungsgebiet zwischen August-Schleicher und Hannoverscher Straße stoppte.“ Daraufhin musste noch einmal komplett umgeplant werden. Bebaut wird jetzt eine kleinere Fläche, die an die vorhandene Beachvolleyballanlage angrenzt. Das verursachte Mehrkosten, die ebenfalls vom Verein getragen werden müssen.

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