Universität Erfurt

Universitätssportverein Erfurt e.V.

Unis von Weimar und Erfurt starteten Spielgemeinschaft: Pfingstturnier Hamburg als Auftakt

Am Pfingstfreitag startete die Handballmannschaft aus Studierenden von den Universitäten in Erfurt und Weimar gemeinsam nach Hamburg zum studentischen Pfingstturnier. Die sechsstündige Zugfahrt nutzte die Gruppe, um sich besser kennenzulernen sowie die Aufstellungen und Taktiken zu besprechen.

In Hamburg eingetroffen nahmen die Teamkapitäne gegen 22 Uhr den Spielplan entgegen und wurden nochmals auf das Unihandball-Regelwerk für Mixed Turniere hingewiesen, z.B.  müssen immer mindestens drei Frauen pro Team auf dem Feld stehen und Frauentore werden doppelt gewertet.

Während andere Teams wie Münster mit circa 30 Personen anreisten, sind die Studierenden der beiden Thüringer Universitäten nur zu neunt an den Start gegangen. Allerdings wiesen sie mit sechs Frauen die beste Frauenquote auf.

In der Gruppenphase wurde leider deutlich, dass es sich um ein komplett neu zusammengestelltes Team handelt und noch nicht perfekt harmoniert - sie konnten sich gegen Münster und Stuttgart leider nicht durchsetzen. Gegen Göttingen holte die Mannschaft dafür ein Unentschieden heraus, aber leider verletzte sich eine Spielerin beim Torwurf und knickte um. Somit startete die Mannschaft geschwächt in die letzten zwei Spiele der Gruppenphase am Sonntag und musste sich gegen Marburg knapp geschlagen geben.

Nichtsdestotrotz powerte das junge Team im letzten Spiel gegen Bremen richtig auf. Die Mannschaft war nun eingespielt, so gut wie jeder Spielzug im Angriff führte zum Durchbruch und die Abwehrtaktik erzeugte bei den Bremern zum Teil große Verwirrung und verhalf den Thüringern zum Sieg. Mit diesem Erfolg verabschiedete sich der Erfurter Mannschaft erfolgreich aus dem Turnier. Die Gastgeber aus Hamburg konnten am meisten überzeugen und sicherten sich den Turniergesamtsieg.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Studierenden viele Kontakte zu anderen Universitäten schließen konnten und auch als Team zusammengerückt sind. Sehr positiv wurde von allen Teilnehmern hervorgehoben, dass die Freude am Handball und sportliche Fairness bei allen Teams im Vordergrund stand und man kein unsportliches Verhalten beobachten konnte.

Für zukünftige Turniere sind zusätzliche Trainingseinheiten vor dem Turnier geplant, damit man direkt im ersten Spiel als gemeinsame Einheit auftreten kann. „Dennoch sind wir stolz, dass wir trotz unseres kleinen Kaders eine solide Leistung gezeigt haben und uns vor allem im Turnierverlauf so stark entwickelt haben“ resümiert die Teamkapitänin Franziska Lath.

Wir gratulieren zu der Leistung und wünschen der verletzten Spielerin gute Genesung!

Text und Fotos: Franziska Lath

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