Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2

This information is also available on our english page.

 

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen über gängige Infektionserkrankungen sowie empfohlene vorbeugende Schutzmaßnahmen. Die Universität Erfurt hat einen Krisenstab einberufen, der neue Informationen sammelt, auswertet, entsprechende Präventionsmaßnahmen berät und veranlasst und diese Webseite regelmäßig aktualisiert.

News

Das Gleichstellungsbüro der Universität Erfurt informiert darüber, dass die flexible Kinderbetreuung "Räuberhöhle" auf dem Campus wieder geöffnet ist.

Das Dezernat 2: Personal der Uni Erfurt informiert zum Thema Notbetreuung während der Corona-Pandemie.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Uni Erfurt berät derzeit viele Studierende, die wegen der Doppelbelastung von Studium und Kinderbetreuung in Corona-Zeiten Hilfe suchen, und appelliert deshalb an die Lehrenden...

Zum Ende der ersten digitalen Vorlesungswoche im Sommersemester 2020 hat sich der Vizepräsident für Studienangelegenheiten an der Universität Erfurt, Prof. Dr. Gerd Mannhaupt, mit einem weiteren Schreiben an die Lehrenden gewandt. Das Schreiben im…

Maßnahmen

Corona-Virus
Corona-Virus

Die Universität Erfurt hat im März verschiedene Maßnahmen ergriffen, die vor dem Hintergrund der weltweiten, raschen Ausbreitung des Corona-Virus die Gesundheit der Beschäftigten und Studierenden sowie weiterer Personen schützen soll. Dazu zählen die Verschiebung des Vorlesungsbeginns im Sommersemester, die zeitweilige Einstellung des Präsenzbetriebs auf dem Campus, die Umstellung auf digitale Lehr- und Lernformate, die zeitweilige Einstellung von Dienstreisen sowie eine flexiblere Arbeitszeitgestaltung. Darüber hinaus wurde ein Schutzkonzept erarbeitet, das bei Bedarf fortgeschrieben werden soll. Die aktuelle Version (Stand 6. Juli 2020) finden Sie hier.

(Bitte beachten Sie, dass es für einzelne Einrichtungen/Gebäude der Uni, z.b. Sporthalle, Universitätsbibliothek, Forschungsbibliothek Gotha, Gebäude der KTF in der Domstraße, gesonderte Schutzkonzepte gibt.)

Vorlagen für Aushänge und Plakate

Im Zuge der Corona-Schutzmaßnahmen haben wir für Sie Vorlagen für Aushänge und Plakate erstellt, die Sie bei Bedarf nutzen und auch individuell anpassen können. Sie finden diese auf unseren Service-Seiten unter (Print-)Vorlagen.

Vorlage Anwesenheitslisten für die Nutzung von Seminarräumen

Ansprechpartner

Für alle Fragen rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 hat die Universität Erfurt eine Mail-Adresse eingerichtet: gesundheit@uni-erfurt.de.

Bis auf Weiteres gelten folgende Anweisungen für Studierende und Beschäftigte (Lehrpersonal, Lehrbeauftragte, Gastdozierende und Mitarbeitende) an der Universität Erfurt. Personen, die:

  • Kontakt mit einem Erkrankten hatten;
  • die sich im Ausland aufhalten, aber aufgrund von sicherheitsbehördlicher Anordnungen im Sinne der Quarantänemaßnahme nicht mehr nach Deutschland zurückkehren können;
  • selbst (mit unspezifischen Allgemeinsymptomen oder Atemwegsproblemen) erkrankt sind;
  • sich in Quarantäne befinden;

melden sich bitte umgehend telefonisch bzw. per Mail bei ihrer/ihrem Vorgesetzen und im Dezernat 2: Personal unter E-Mail: personal@uni-erfurt.de (Beschäftigte) bzw. im Dezernat 1: Studium und Lehre unter E-Mail: studierendenangelegenheiten@uni-erfurt.de (Studierende). Gemeinsam mit Ihnen besprechen die Kolleg*innen dann das weitere Vorgehen, wie z.B. die Möglichkeit der Telearbeit.

Für Fragen und Probleme ausländischer Studierender ist das Internationale Büro per Mail unter international@uni-erfurt.de erreichbar.

Studierende und Mitarbeitende mit Familie können sich bei Sorgen und Problemen gern an die Gleichstellungsbeauftragte, E-Mail: katharina.reinholdt@uni-erfurt.de, wenden.

Studierende, die Fragen zum Aufenthalt in einem der Wohnheime des Studierendenwerks bzw. zu Finanz- bzw. BAföG-Angelegenheiten haben, wenden sich bitte direkt an das Studierendenwerk Thüringen.

Das Gesundheitsamt der Stadt Erfurt hat für Corona-Verdachtsfälle als zentrale Auskunftsstelle das Medizinische Versorgungszentrum Dr. Kielstein benannt. Dort kann nach telefonischer Anmeldung unter Tel.: 0361/6010930 ein Abstrich gemacht werden, dessen Ergebnisse innerhalb von ca. 48 Stunden vorliegen. Den Kassenärztlichen Notdienst erreichen Sie außerhalb der Sprechzeiten der (Hausarzt-)Praxen unter Tel.: 116117.

FAQ

Die FAQ werden bei Bedarf entsprechend ergänzt oder aktualisiert.

Allgemeine Fragen

Welche Schritte unternimmt die Universitätsleitung zum Schutz ihrer Beschäftigten und Studierenden sowie deren Angehöriger vor dem Corona-Virus?

Die Universität Erfurt hat einen Krisenstab eingerichtet. Er beurteilt die sich sehr schnell verändernde Lage zur Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) kontinuierlich und spricht dem Präsidium gegenüber Empfehlungen zu geeigneten Schutzmaßnahmen aus. Dabei folgt der Krisenstab in seiner Beurteilung den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und steht in engem Austausch mit dem Studierendenwerk Thüringen, der Stadt Erfurt sowie dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und den anderen Thüringer Hochschulen.

Zu Beginn der Pandemie hat der Krisenstab einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, dessen Umsetzung die Gesundheit der Beschäftigten und Studierenden sowie weiterer Personen schützen soll. Dazu zählen die Verschiebung des Vorlesungsbeginns im Sommersemester, die zeitweilige Einstellung des Präsenzbetriebs auf dem Campus, die Umstellung auf digitale Lehr- und Lernformate, die zeitweilige Einstellung von Dienstreisen sowie eine flexiblere Arbeitszeitgestaltung. Darüber hinaus wurde ein Schutzkonzept erarbeitet, das bei Bedarf fortgeschrieben werden soll. Die aktuelle Version (Stand 6. Juli 2020) finden Sie hier.

Welche Auswirkungen hat die aktuelle Situation auf die kommenden Semester?

Das Sommersemester 2020 findet mit einem Höchstmaß an Flexibilität in der Studienstruktur und unter weitgehender Nutzung digitaler Lehrformate statt. Dies betrifft auch die Prüfungen. Da der weitere Verlauf der Pandemie aktuell nur schwer abzuschätzen ist, plant die Universität Erfurt auch das Wintersemester 2020/21 zumindest teilweise digital, sprich: als sogenanntes "Hybrid-Semester".

Studierenden werden gebeten, bei Beratungsbedarf zunächst per E-Mail Kontakt zu den Lehrenden aufzunehmen. Wir bitten um Verständnis, dass nach wie vor einige, vor allem organisatorische Fragen offen sind. Wir bemühen uns um eine schnellstmögliche Klärung und informieren Sie tagesaktuell auf dieser Website.

Welche Regelungen gelten für Studierende und Beschäftigte, mit Corona-Verdacht bzw. entsprechenden Symptomen?

Bis auf Weiteres gelten folgende Anweisungen für Studierende und Beschäftigte (Lehrpersonal, Lehrbeauftragte, Gastdozierende und Mitarbeitende) an der Universität Erfurt. Personen, die:

  • Kontakt mit einem Erkrankten hatten;
  • die sich im Ausland aufhalten, aber aufgrund von sicherheitsbehördlicher Anordnungen im Sinne der Quarantänemaßnahme nicht mehr nach Deutschland zurückkehren können;
  • selbst (mit unspezifischen Allgemeinsymptomen oder Atemwegsproblemen) erkrankt sind;
  • sich in Quarantäne befinden;

melden sich bitte umgehend telefonisch bzw. per Mail bei ihrer/ihrem Vorgesetzen und im Dezernat 2: Personal unter E-Mail: personal@uni-erfurt.de (Beschäftigte) bzw. im Dezernat 1: Studium und Lehre unter E-Mail: studierendenangelegenheiten@uni-erfurt.de (Studierende). Gemeinsam mit Ihnen besprechen die Kolleg*innen dann das weitere Vorgehen, wie z.B. die Möglichkeit der Telearbeit.

Das Gesundheitsamt der Stadt Erfurt hat für Personen mit Coronaverdacht als zentrale Auskunftsstelle das Medizinische Versorgungszentrum Dr. Kielstein benannt. Dort kann nach telefonischer Anmeldung unter Tel.: +49 361 6010930 ein Abstrich gemacht werden, dessen Ergebnisse innerhalb von ca. 48 Stunden vorliegen. Bitte beachten Sie, dass die Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 meldepflichtig ist. Den Kassenärztlichen Notdienst erreichen Sie außerhalb der Sprechzeiten der (Hausarzt-)Praxen unter Tel.: 116117.

Wie verhalte ich mich, wenn ich Krankheitssymptome habe?

Personen, die Kontakt mit einer am Coronavirus erkrankten Person hatten nehmen bitte sofort telefonischen Kontakt zu ihrem Hausarzt bzw. zur Hotline des Gesundheitsamtes der Stadt Erfurt Tel.: +49(0)361 655-267662 auf und begeben sich in häusliche Quarantäne.

Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten Sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

Bitte melden sich zudem umgehend telefonisch bzw. per Mail bei ihrer/ihrem Vorgesetzen und im Dezernat 2: Personal unter E-Mail: personal@uni-erfurt.de (Beschäftigte) bzw. im Dezernat 1: Studium und Lehre unter E-Mail: studierendenangelegenheiten@uni-erfurt.de (Studierende). Das Gesundheitsamt der Stadt Erfurt hat für Personen mit Corona-Verdacht als zentrale Auskunftsstelle das Medizinische Versorgungszentrum Dr. Kielstein benannt. Dort kann nach telefonischer Anmeldung unter Tel.: +49 (0)361 6010930 ein Abstrich gemacht werden, dessen Ergebnisse innerhalb von ca. 48 Stunden vorliegen. Bitte beachten Sie, dass die Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 meldepflichtig ist. Den Kassenärztlichen Notdienst erreichen Sie außerhalb der Sprechzeiten der (Hausarzt-)Praxen unter Tel.: 116117.

Wie kann ich mich und andere vor einer Ansteckung schützen?

Mit einfachen Maßnahmen können Sie helfen, sich selbst und andere vor dem Coronavirus zu schützen:

  • Halten Sie grundsätzlich mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen, erst recht beim Husten oder Niesen – drehen Sie sich am besten weg.
  • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Als ausreichende Hygienemaßnahme ist das regelmäßige und gründliche, mindestens 20 Sekunden lange Waschen der Hände mit Wasser und Seife anzusehen. Insbesondere ist diese Hygienemaßnahme nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten vorzusehen.

Weitere Tipps liefert eine Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Studium und Lehre

Kann ich aktuell Praktika absolvieren?

Studienbegleitende Pflichtpraktika, die nicht an der Universität stattfinden, können grundsätzlich absolviert werden, dies liegt jedoch im Ermessen des jeweiligen Praktikumsgebers. Sollten Anpassungen der Praktika notwendig sein, müssen diese mit den Prüfer*innen so abgestimmt werden.

Bitte beachten Sie dazu auch die Webseite der Erfurt School of Education.

In welcher Form finden aktuell Prüfungen statt?

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat sich die Universität Erfurt entschieden, Prüfungen im Sommersemester 2020 – und, falls erforderlich, darüber hinaus – als Online-Prüfungen durchführen.

Dies geschieht auf Grundlage des vom Thüringer Landtag verabschiedeten Corona-Mantelgesetzes und einer darauf basierenden Satzung, die die Durchführung von veränderten Prüfungsformaten ermöglicht und regelt. Nach erfolgter Datenschutz-Folgeabschätzung hat die Universität im Sommersemester die Lizenz für die Prüfungssoftware WISEflow des Anbieters UniWise erworben.

Somit stehen für die elektronischen Prüfungen ab dem 13. Juli 2020 sowohl die rechtlichen als auch technischen Voraussetzungen zur Verfügung. Der Schwerpunkt wird dabei auf den elektronisch durchgeführten Fernklausuren liegen, die es Studierenden ermöglichen, ihre Klausuren überwacht zuhause zu schreiben, wenn sie über einen Rechner mit Webcam und eine stabile Internetverbindung verfügen. Aber sowohl die Abgabe von schriftlichen Arbeiten über WISEflow als auch die Durchführung von mündlichen Fernprüfungen können mit WISEflow realisiert werden.

Bitte beachten Sie unsere Website zu den Online-Prüfungen. Dort finden Sie fortlaufende und weitere Informationen.

Verschieben sich mit der Vorlesungszeit auch die Abgabetermine für Hausarbeiten & Co.?

Besonders mit Blick auf die Schließung der Bibliotheken zwischen dem 16. 3. und 4.5. wurden die Abgabefristen von Abschluss- und Hausarbeiten, die nach dem 16. März liegen, um acht Wochen ab ursprünglichem Abgabetermin verlängert. Dies geschieht automatisch und muss nicht zusätzlich beantragt werden.

Finden aktuell noch Sprechstunden in den Einrichtungen bzw. bei den Professor*innen statt?

Sprechstunden können derzeit nur telefonisch oder, wo möglich, per Video-Konferenz stattfinden, bzw. über einen Austausch per E-Mail.

Was kann ich tun, wenn ich als Student*in durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten bin?

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie hat sich für viele Studierende und deren Eltern die Einkommenssituation deutlich verschlechtert – sei es wegen eines Jobverlusts oder Kurzarbeit. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat deshalb darüber informiert, dass auch kurzfristig BAföG-Anträge gestellt werden können, um diese finanziellen Schwierigkeiten abzumildern. Sowohl das Studierendenwerk als auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung betonen dabei immer wieder, dass den Studierenden durch die Corona-Pandemie keine Nachteile beim BAföG entstehen sollen. Siehe dazu auch die Pressemitteilung des Studierendenwerks Thüringen.

Überdies beseht - auch unabhängig von Corona - für Studierende, die kurzzeitig in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, die Möglichkeit, beim Studierendenwerk ein Überbrückungsdarlehen in Höhe von bis zu 800 Euro zu beantragen. Dies gilt besonders für Studierende, die keinen Anspruch auf BAföG haben, und für ausländische Studierende. Ansprechpartner dafür ist die Allgemeine Sozialberatung, die unter E-Mail: asb@stw-thueringen.de erreichbar ist.

Studierende in Thüringen, die durch die Corona-Krise unverschuldet in finanzielle Not geraten sind, können zudem seit Anfang April beim Studierendenwerk Thüringen einen Antrag auf ein zinsloses (von den Hochschulen unterstütztes) Sozialdarlehen bis maximal 800 Euro beantragen. Das Land hat zugesagt, die Hälfte dieser Kreditsumme zu übernehmen und die Darlehen somit in eine Corona-Finanzhilfe umzuwandeln.

Weitere Informationen dazu finden Sie in den News auf dieser Seite.

Muss ich Semestergebühren zahlen, wenn keine Präsenzlehre stattfindet?

Ja, ohne den Eingang des Semesterbeitrages ist keine Rückmeldung möglich. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an das Dezernat 1: Studium und Lehre.

Verschieben sich die Bewerbungsfristen für die Studiengänge?

Im Zuge der Corona-Pandemie werden sich für das Wintersemester 2020/21 zum Teil auch die Bewerbungstermine für ein Studium an der Universität Erfurt verschieben.

So wird der Bewerbungszeitraum für die zulassungsbeschränkten Bachelor-Studienrichtungen verschoben - das Bewerbungsportal bei hochschulstart.de wurde am 01. Juli 2020 geöffnet. Der spätere Beginn der Bewerbungszeit hat auch Auswirkungen auf alle folgenden Termine und Fristen: So wird in diesem Jahr die Ausschlussfrist der Bewerbungen für NC-Studiengänge an der Uni Erfurt von ursprünglich 15. Juli auf den 20. August verschoben.

Studieninteressierte, die sich für einen nicht-zulassungsbeschränkten Bachelor-Studiengang bewerben wollen, können dies vom 1. Juni bis zum 30. September tun. Dies gilt auch für den grundständigen "Magister Theologiae".

Ob der Bewerbungsschluss für Master-Studiengänge im Wintersemester 2020/21 an der Uni Erfurt vom 15. Juli ebenfalls auf den 20. August verschoben werden kann, entscheiden die Fachbereiche individuell. Bitte informieren Sie sich beim jeweiligen Studienfachberater.

Welche Möglichkeiten bietet die Uni Erfurt für digitale Lehrformate?

Die Möglichkeiten digitaler Lehrformate hat der Vizepräsident für Studienangelegenheiten in einem Rundschreibenan alle Lehrenden vorgestellt.

Kann ich mich nachträglich zurückmelden, wenn ich aufgrund von Corona noch nicht alle Prüfungen ablegen konnte oder mein Zeugnis noch nicht habe?

Für die Zeugnisausstellung muss kein Studierendenstatus bestehen. Wichtig ist, dass dieser am Tag der Ablegung der letzten Prüfungsleistung bestand. Das heißt: Ist von Seiten des Studierenden alles eingereicht, kann er/sie sich exmatrikulieren. Er kann aber auch noch eingeschrieben bleiben bzw. sich rückmelden solange er das Ergebnis der Auswertung noch nicht kennt. Er/Sie muss aber zum Endes des Semesters exmatrikuliert werden, in dem er/sie seine Graduierungsdokumente erhält.

Stellt sich bei der Auswertung heraus, dass das Studium noch nicht abgeschlossen ist und ist er/sie zu diesem Zeitpunkt schon exmatrikuliert, muss er/sie sich für die fehlenden Studien- und Prüfungsleistungen dann im Dezernat 1: Studium und Lehre wieder einschreiben. Dann gelten die allgemeinen Regeln, d.h. wenn der/die Studierende kein Urlaubssemester beantragt hat, ist der Semesterbeitrag fällig. Pandemiebedingt werden aber für die verspätete Rückmeldung derzeit keine Säumnisgebühren erhoben.

Wird es für die wegen Corona nachzuholenden Prüfungen zentrale Regeln für Umfang, Art, Nachholzeitraum etc.geben oder regelt das jede*r Lehrende selbst?

Die formale Regelung der Prüfungen liegt in der Kompetenz der Prüfungsausschüsse, die konkrete Umsetzung in der Kompetenz der Prüfer*innen. Das Präsidium kann in dieser Frage lediglich an die Prüfer*innen appellieren, aber nichts vorschreiben.

Müssen Hausarbeiten/Abschlussarbeiten, die jetzt ausschließlich digital abgegeben werden können, zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal analog abgegeben werden?

Das prüfungs- und datenschutzrechtliche Problem besteht darin, dass bei einem Widerspruch durch die Studierenden die "Streitgrundlage" die schriftliche Arbeit wäre. Sie gilt als Beleg der abgegebenen Leistung. So lange keine Widersprüche eingereicht werden, die sich das Argument zur Grundlage machen: "Das ist ja gar nicht die Arbeit, die ich Ihnen per E-Mail geschickt habe", müssen die Prüfer*innen nicht auf Papierversionen bestehen. Sollte es einen Fall geben, in dem dieses formale Argument angeführt wird, werden alle Prüfer*innen auf Papierversionen bestehen. Und diese müssen dann termingerecht eingereicht werden.

Um Termine zu halten, kann man also die E-Mail-Version zulassen und dann per Post die Papierfassung als verbindliche Fassung nachreichen. Die Post funktioniert auch zu Pandemiezeiten.

Gibt es Fristverlängerungen für Arbeiten, die an Befragungen z.B. von Schülern geknüpft sind?

Für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten gilt die achtwöchige Verlängerung. Für manche endet die im Mai, für anderen später. Manche Studierenden führen für ihre Arbeit eine Befragung z.B. von Schüler*innen durch, die einen direkten Kontakt erfordert und aufgrund von Schulschließungen aktuell nicht möglich ist. Wird es für diese Studierenden noch einmal eine Fristverlängerung geben?
 
Diese Fälle müssen mit den Betreuer*innen individuell geregelt werden. Die dringende Empfehlung ist jedoch, die betroffenen Projekte so anzupassen, dass diese face-to-face-Kontakte nicht erforderlich sind und die Arbeiten in den jetzt feststehenden Fristen abgeschlossen werden können.

Gibt es Verlängerungen bei den Promotionslaufzeiten, -stipendien bzw. -stellen?

Eine Verlängerung der Promotionslaufzeit muss mit den jeweiligen Betreuerinnen und Betreuern abgesprochen werden und kann nicht durch das Präsidium geregelt werden, das aber gern für unkomplizierte Lösungen in den verschiedenen Gremien und Konferenzen wirbt.

Die Verlängerung von Finanzierungen bedeutet zweierlei: Zum einen kann es um die Verlängerung von Stellen gehen. Allerdings werden wir keine zusätzlichen Stellen besetzen können, weil dafür keine Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, sondern nur bereits bestehende Verträge verlängern können.

Zum anderen stellt sich die Frage nach der Verlängerung von Stipendien. Auch hierfür ist kein zusätzliches Geld vorhanden. Verlängerungen sind deshalb nur im Rahmen des Haushalts möglich. Wir orientieren uns dabei an den Richtlinien der DFG, d.h. wir werden Einzelfallprüfungen durchführen. So verfahren auch die anderen Universitäten in Thüringen.

Nach ersten Informationen haben die Studienförderwerke, die auch Promotionsstipendien vergeben, bereits auf die jetzige Situation reagiert und entschieden, wie mit der Verlängerung von Stipendien zu verfahren ist. Die betroffenen Promovierenden mögen sich bitte auf den jeweiligen Homepages informieren und für den Fall, dass es weitere Probleme gibt, die Vertrauensdozentinnen und -dozenten der einzelnen Fördereinrichtungen an unserer Universität kontaktieren. Entsprechende Leitlinien hat mittlerweile auch beispielsweise die DFG entwickelt.

Ich bin Student*in und habe keinen Computer. Kann ich an der Uni einen ausleihen?

Der Studierendenrat stellt im begrenzten Umfang Thinkpads für Studierende zur Ausleihe zur Verfügung. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte direkt an den Studierendenrat unter E-Mail: stura.vorstand@uni-erfurt.de.

Organisatorisches

Sind Mensa, "Hörsaal 7", die Glasbox und das Café Hilgenfeld noch geöffnet?

Die Mensa und die Glasbox sind bis auf Weiteres geschlossen. Das Studierendenwerk Thüringen macht jedoch im Café "Hörsaal 7" von montags bis freitags, 11 bis 14 Uhr, ein Mittagsangebot. Es hat zudem angekündigt, das Angebot  schrittweise dem Bedarf anzupassen.

Können Berufungskommissionen aktuell tagen?

Seit dem 20. April finden Gremiensitzungen bzw. Berufungskommissionen wieder statt - jedoch zunächst weitgehend online per Videokonferenz. Wann kleinere Gruppen - unter Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen und entsprechenden Hygienemaßnahmen - wieder vor Ort auf dem Campus tagen können, ist abhängig von den Entscheidungen der Gesundheitsbehörden.

Welche Möglichkeiten habe ich Homeoffice, Telearbeit bzw. mobiles Arbeiten zu nutzen?

Dazu hat das Dezernat 2: Personal eine Beschäftigteninformation herausgegeben. Sie finden Sie in unserem internen Servicebereich. Dort finden Sie auch ein entsprechendes Formular zur Arbeitszeiterfassung, das für Beschäftigte gilt, die unter die elektronische Zeiterfassung (Gleitzeit) fallen, also die Mitarbeiter*innen in Technik und Verwaltung, aber nicht für Professor*innen und akademische Mitarbeiter*innen.

Welche Services bietet das Universitätsrechen- und Medienzentrum zur Unterstützung im Homeoffice?

Aufgrund der Einstellung / Einschränkung des Präsenzbetriebs der Uni hat das Universitätsrechen- und Medienzentrum einige Services umgestellt. Dazu gehören: erweiterte Supportzeiten (E-Mail und Telefon) und Nutzung von Software-Angeboten. Lesen Sie dazu unsere ausführliche Service-News. Angebote des URMZ für das Home Office

Bleibt die Poststelle besetzt, wenn der Präsenzbetrieb eingeschränkt ist?

Ja, die Poststelle im Bibliotheksgebäude ist besetzt. Auch der Hausbriefkasten am Haupteingang des Campus‘ wird regelmäßig geleert, insbesondere wegen Terminsachen.

Kann ich mir vom Rechenzentrum einen VPN-Zugang für mein privates Endgerät einrichten lassen?

Nein, dies ist aus Sicherheitsgründen auf privaten Endgeräten nicht möglich. Für den verschlüsselten Zugriff auf dienstliche Laufwerke kann das Angebot WebDAV genutzt werden. Für Fragen dazu und Support-Bedarf stehen die Mitarbeiter*innen des URMZ gern zur Verfügung.

Wie reagieren die Forschungsförderer auf die Corona-Krise?

Im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie haben die großen deutschen Institutionen der Wissenschaftsförderung sowie die EU Maßnahmen und Regelungen vorgelegt, um ihr Förderhandeln möglichst uneingeschränkt fortzuführen und mögliche Nachteile für die Geförderten zu begrenzen. Die DFG hat bei einer Reihe laufender Ausschreibungen die Teilnahmefrist verlängert und angekündigt, zeitliche und finanzielle Auswirkungen der Covid-19-Krise auf bereits geförderte Projekte sowie für Empfänger von Stipendien und Fellowships abzufedern. Der DAAD bietet seinen deutschen Stipendiaten im Ausland bei Kostenübernahme durch den DAAD die Rückreise nach Deutschland an. Alle Auswahlsitzungen mit persönlicher Vorstellung sind zudem bis auf Weiteres ausgesetzt. Bei der Humboldt-Stiftung soll die Bearbeitung und Begutachtung von Förderanträgen mit kleinen Einschränkungen weitergehen; für einige Alumni-Fördermaßnahmen können gegenwärtig allerdings keine neuen Anträge angenommen werden. Die EU-Kommission hat Antragsfristen in den Förderprogrammen Erasmus+ und Horizon 2020 verlängert. In Erasmus+ geförderte Einzelmobilitäten und Projekte können sich zudem auf „force majeure“-Regelungen berufen.

Ich habe auf dem Land schlechten Internetzugang, gibt es einen Ort an der Uni, an dem ich arbeiten kann?

Das Studierendenwerk Thüringen bietet an, einige seiner Wohnheimplätze auch kurzfristig - für einen oder zwei Monate - zu vermieten. Die Wohnheime sind flächendeckend mit WLAN ausgestattet. Interessenten können sich direkt beim Studierendenwerk melden. Kontakt unter: www.stw-thueringen.de/deutsch/wohnen/bewerbung-wohnplatz/index.html

Die Uni bietet zudem an, wochentags Räume auf dem Campus für Studierende zu öffnen, die dann tagsüber unter Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen dort mit eigenen Laptops arbeiten können. Den der Campus ist flächendeckend mit WLAN ausgestattet. Die Benutzung der Poolräume im KIZ und der Computer-Arbeitsplätze in der Bibliothek ist bis auf Weiteres nicht möglich, da die Desinfektion der Rechner und Tatstaturen nicht lückenlos gewährleitet werden kann.

Welche Services bietet die Universitätsbibliothek während des eingeschränkten Studienbetriebs?

Seit dem 4. Mai 2020 ist die Universitätsbibliothek Erfurt wieder geöffnet. Über ihre Services und  die Regelungen zur Gewährleistung des Hygieneschutzmaßnahmen inforiert die Bibliothek stets aktuell auf ihren Webseiten.

Kann ich im Sommersemester 2020 Seminarräume für (schul)praktische Übungen nutzen?

Nein, das Präsidium ist nach umfassender Diskussion zu der Entscheidung gekommen, dass im Sommersemester 2020 als digital umgesetztem Semester Studierende nicht zur Anwesenheit auf dem Campus verpflichtet oder angehalten werden können. Nur für äußerst wenige Ausnahmen, die die Anwesenheit an das Vorhandensein von Geräten (Maschinen, Instrumenten) auf dem Campus erforderlich machen, findet die Lehre in den Räumen der Universität Erfurt statt. Grund für die Entscheidung ist zum einen  die Eliminierung des Ansteckungsrisikos auf dem Campus, dadurch dass keine sozialen Kontakte generiert werden; zum Anderen würden die Studierenden überflüssigen Ansteckungsrisiken ausgesetzt, wenn sie nur für einen Termin an der Universität Erfurt auf dem Hin- und Rückweg den ÖPNV nutzen .

Ich bin wegen der Corona-Pandemie mit meinem Promotionsprojekt in Verzug geraten. Kann ich mein Stipendium verlängern?

Das Präsidium und die Stabsstelle Forschung und Nachwuchsförderung haben sich mit der Problemlage der Promovierenden und auch mit der Frage möglicher Stipendienverlängerungen intensiv beschäftigt. Als Ergebnis möchten wir Ihnen Folgendes an Informationen weitergeben.

Stipendiat*innen in der Promotionsförderung sind – das ist uns wichtig – grundsätzlich zunächst gehalten, die Zeit, die für eventuell pandemiebedingt nicht durchführbare Vorhaben eingeplant war, für die Bearbeitung anderer Fragestellungen bzw. Aspekte des Dissertationsvorhabens zu nutzen. Kurz gesagt: Wir bitten in jedem Fall darum, dass geprüft wird, ob sich die Arbeitspläne für das einzelne Promotionsvorhaben nicht umstellen lassen.

Und: Die Geldmittel für Verlängerungen der Laufzeiten von Promotionsstipendien müssen aus den für Stipendien in den kommenden Jahren eingeplanten Finanzmitteln entnommen werden. Die Genehmigung von Verlängerungsanträgen bedeutet somit, dass die Zahl neuer Stipendien geringer ausfallen wird als geplant. Daher bitten wir alle betreffenden Stipendiat*innen, Verlängerungen nur in dem Umfang zu beantragen, der wirklich notwendig ist.

Wenn eine Bearbeitung anderer Fragestellungen und Aspekte des Dissertationsvorhabens nicht sinnvoll möglich ist, kann eine Unterbrechung der Förderung beantragt werden. Oder es kann im Rahmen einer Einzelfallprüfung  die Verlängerung des Stipendiums beantragt werden. Anträge auf Laufzeitverlängerungen von Promotionsstipendien können zunächst von der Stipendiat*innenkohorte 2017, später im Jahr 2020 von der Kohorte 2018 gestellt werden.

Eine Unterbrechung der Förderung wird direkt durch die Stabsstelle Forschung und Nachwuchsförderung sowie den Vizepräsidenten bearbeitet. Anträge auf Verlängerungen der Förderung werden durch die Mitarbeiterinnen der Stabsstelle und den Vizepräsidenten geprüft, es wird eine Empfehlung erstellt, die Anträge werden dann der Vergabekommission mit der Bitte um ein Votum zugeleitet.

Hinsichtlich von Anträgen auf Laufzeitverlängerungen von Promotionsstipendien gilt Folgendes:

a) Eine Verlängerung um zwei Monate kann unter Verweis auf die Schließung der Universitätsbibliothek Erfurt bzw. auf den Wegfall eines Arbeitsplatzes beantragt werden. Voraussetzung ist, dass der Arbeitsplatz durchgängig nicht zugänglich war bzw. Arbeitsmaterial nur in der UB Erfurt zu erhalten gewesen wäre.

b) Eine Verlängerung um bis zu vier Monate kann beantragt werden,

  • wenn die Arbeit in anderen Bibliotheken oder Archiven bzw. wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen und dementsprechend geplante Reisen bzw. Forschungsaufenthalte nicht möglich waren oder
  • wenn eine akute Erkrankung mit dem COVID19-Virus vorlag.

c) Eine Verlängerung um bis zu sechs Monate kann beantragt werden,

  • wenn empirische Untersuchungen bzw. Studien oder Untersuchungen, für die Forschungsaufenthalte im Ausland notwendig waren bzw. sind nicht durchgeführt werden konnten oder
  •  wenn Promovierende Kinder betreuen mussten/müssen, die unter zehn Jahre alt sind und nicht in Kindertagesstätten oder Grundschulen gehen können/konnten bzw. für die keine Notbetreuung in Anspruch genommen werden konnte/kann.

Bitte nutzen Sie das Formular, das wir Ihnen per E-Mail geschickt haben, für die Beantragung. Die Stabsstelle Forschung und Nachwuchsförderung und der Vizepräsident werden sich um eine zügige Bearbeitung der Anträge kümmern.

Wir hoffen, dass mit der Möglichkeit der Verlängerung von Stipendien Promovierenden, die mit ihrem Vorhaben in der jetzigen Situation in Schwierigkeiten geraten, geholfen wird. Für Rückfragen steht der Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung, Prof. Dr. Benedikt Kranemann, gern zur Verfügung.

Zwei weitere Hinweise: Promovierende, die durch andere Geldgeber als die Universität gefördert werden, müssen bitte direkt bei den entsprechenden Einrichtungen vorstellig werden. Und: Für die Verlängerung von haushaltsfinanzierten Stellen müssen die Promovierenden sich an die jeweiligen Dienstvorgesetzten und an das betreffende Dekanat wenden.

Können Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen (Mittelbaustellen) verlängert werden?

Wir haben als Universität frühzeitig reagiert und die Möglichkeit eröffnet, dass nach einer Einzelfallprüfung die Verlängerung von Promotionsstipendien, die von der Universität verantwortet werden, möglich ist: Uns ist wichtig, dass laufende Qualifikationsarbeiten durch die Pandemie nicht beeinträchtigt werden, und wir wollen keine aufwendigen bürokratischen Verfahren, um solche Verlängerungen zu beantragen. Zugleich sind unsere Haushaltsmittel sehr begrenzt, weshalb die Finanzierung der Verlängerungen aus dem Budget der Forschungsförderung finanziert wird. In der Konsequenz werden wir in den nächsten zwei bis drei Jahren unter Umständen weniger Stipendien ausschreiben können.

Die Situation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nicht über Stipendien der Universität gefördert werden, haben wir natürlich auch im Blick. Zunächst zu denjenigen, die Stipendien aus nichtuniversitären Mitteln erhalten: Das Land Thüringen hat eine Verlängerung dieser Stipendien ermöglicht. Gegenüber anderen Geldgebern kann die Universität nicht aktiv werden. Wir sind nicht der Verhandlungspartner, sondern diejenigen, die ein solches Stipendium erhalten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Verlängerung der vom Bund finanzierten Stipendien um bis zu sechs Monate ermöglicht, und zwar auch dann, wenn die Höchstförderzeit bereits in Anspruch genommen worden ist. Bitte erkundigen Sie sich bei den jeweiligen Förderwerken oder -institutionen, wie dort verfahren wird. Sie können sich dabei gerne auf die Position von Land und Universität berufen, die ihrerseits die Förderzeiten ihrer Programme verlängert haben.

Auch über die Stellenverlängerungen für alle wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Haushaltsstellen ist bereits beraten worden, Informationen dazu sind seit längerem auf dieser Website zu finden:  „Eine Verlängerung der Promotionslaufzeit muss mit den jeweiligen Betreuerinnen und Betreuern abgesprochen werden und kann nicht durch das Präsidium geregelt werden, das aber gern für unkomplizierte Lösungen in den verschiedenen Gremien und Konferenzen wirbt.“ Die Verlängerung solcher Stellen ist bereits seitens der Bundesregierung durch die Modifikation des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes ermöglicht worden. Details können Sie einer Pressemitteilung des BMBF entnehmen.

Es bleibt aber dabei, dass wir als Universitätsleitung für solche Verlängerungen keine zusätzlichen Haushaltsmittel zur Verfügung stellen können. Alle Mittel sind an die Fakultäten bzw. über das Programm ProForschung 2020 ausgereicht. Stellen, die jetzt verlängert werden, können erst später neu besetzt werden. Für zusätzliche Stellenbesetzungen gibt es keinerlei finanzielle Spielräume. Die neue Rahmenvereinbarung ist noch nicht verabschiedet, und wir stehen vor Verhandlungen über die neuen Ziel- und Leistungsvereinbarungen mit dem Land, deren finanzielle Konsequenzen wir noch nicht absehen können. Deshalb: Es gibt im Rahmen des Beschriebenen die Möglichkeit, Stellenlaufzeiten zu verlängern. Bitte klären Sie das an den Professuren und innerhalb der Fakultät.

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(Update 3. Juli 2020)

Mit der Veröffentlichung des Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetzes ist die „Corona-Regelung“ für die mögliche Verlängerung von Arbeitsverträgen der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen, die nach dem WissZeitVG befristet sind, in Kraft getreten. Inhalt der Gesetzesänderung ist eine Verlängerung der Höchstbefristungsdauer um vorerst sechs Monate. Die Möglichkeit betrifft nur die Qualifizierungsstellen, die nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG befristet sind, nicht auch Drittmittelbefristungen nach § 2 Abs. 2 WissZeitVG. Voraussetzung ist, dass

  • das Arbeitsverhältnis zwischen dem 1. März und dem 30. September 2020 besteht,
  • die Erreichung des angestrebten Qualifizierungsziels pandemiebedingt beeinträchtigt und daher eine Vertragsverlängerung notwendig ist,
  • die Verlängerung im Einzelfall beantragt und deren Notwendigkeit und Umfang entsprechend begründet wird und
  • die Verlängerung über das Stellenkontingent der Fakultät abgedeckt werden kann (freie Stelle oder entsprechende Verschiebung der Nachbesetzung).

Hinweis: Aus der Ausweitung der Höchstbefristungsgrenze folgt keine zwingende oder automatische Verlängerung der Arbeitsverhältnisse. Inwieweit von der Möglichkeit zur Vertragsverlängerung Gebrauch gemacht werden kann, ist im Einzelfall zu entscheiden. Für die Vertragsverlängerung muss ein Antrag auf Weiterbeschäftigung eingereicht werden. Dem Antrag ist wie gewohnt das „Beiblatt zur Darlegung des Befristungsgrundes nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG“ beizufügen, da eine einzelfallbezogene Begründung und Prüfung der Verlängerung erforderlich bleibt.

Wo finde ich die Beschäftigteninformationen zu den Themen Flexibilisierung der Gleitzeit, Nutzung von Homeoffice, Freistellungsmöglichkeiten bei Kinderbetreuung und Beschäftigte mit besonderen gesundheitlichen Risiken?

Die Beschäftigteninformationen finden Sie stets aktuell auf den internen Serviceseiten der Uni unter Personalangelegenheiten im Unterpunkt „Arbeiten und Corona“. Auf die Veröffentlichung neuer Informationen machen wir überdies jeweils auf unserer Corona-Infoseite in den "News" aufmerksam.

Weitere Informationen, Anlaufstellen und Downloads