Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2

This information is also available on our english page.

 

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen über gängige Infektionserkrankungen sowie empfohlene vorbeugende Schutzmaßnahmen. Die Universität Erfurt hat einen Krisenstab einberufen, der neue Informationen sammelt, auswertet, entsprechende Präventionsmaßnahmen berät und veranlasst und diese Webseite regelmäßig aktualisiert.

News

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat sich in dieser Woche gegen eine Verschiebung des Sommersemsters 2020 entschieden. Das von Thüringen favorisierte sogenannte „SemFlex“-Modell, nach dem das Sommersemester 2020 bis Ende Oktober dauern und die…

Das Präsidium der Universität Erfurt hat sich heute mit einem weiteren Schreiben an alle Beschäftigten und Studierenden gewendet. Darin informiert es über die aktuelle Lage auf dem Campus und sagt allen Beteiligten "Dankeschön" für ihren Einsatz in…

In einem Schreiben an die Thüringer Hochschulleitungen hat das Studierendenwerk Thüringen heute auf den großen Bedarf an Erntehelfern aufmerksam gemacht und die Hochschulen um Unterstützung gebeten.

Die Corona-Pandemie hat Deutschland, ja die Welt, aktuell fest im Griff. Davon bleibt auch die Universität Erfurt nicht verschont – und stellt sie vor ganz neue Herausforderungen. Ein Gespräch mit Dr. Jörg Brauns, dem Kanzler der Universität Erfurt…

Maßnahmen

Corona-Virus
Corona-Virus

Der Krisenstab der Universität Erfurt hat verschiedene Maßnahmen (Stand 20. März) beschlossen, die vor dem Hintergrund der weltweiten, raschen Ausbreitung des Corona-Virus die Gesundheit der Beschäftigten und Studierenden sowie weiterer Personen schützen soll.

Darüber hinaus wurde ein entsprechendes Schutzkonzept erarbeitet, das bei Bedarf fortgeschrieben werden soll. Die aktuelle Version (Stand 3. Juni 2020) finden Sie hier.

Ansprechpartner

Für alle Fragen rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 hat die Universität Erfurt eine Mail-Adresse eingerichtet: gesundheit@uni-erfurt.de.

Bis auf Weiteres gelten folgende Anweisungen für Studierende und Beschäftigte (Lehrpersonal, Lehrbeauftragte, Gastdozierende und Mitarbeitende) an der Universität Erfurt. Personen, die:

  • Kontakt mit einem Erkrankten hatten;
  • die sich im Ausland aufhalten, aber aufgrund von sicherheitsbehördlicher Anordnungen im Sinne der Quarantänemaßnahme nicht mehr nach Deutschland zurückkehren können;
  • selbst (mit unspezifischen Allgemeinsymptomen oder Atemwegsproblemen) erkrankt sind;
  • sich in Quarantäne befinden;

melden sich bitte umgehend telefonisch bzw. per Mail bei ihrer/ihrem Vorgesetzen und im Dezernat 2: Personal unter E-Mail: personal@uni-erfurt.de (Beschäftigte) bzw. im Dezernat 1: Studium und Lehre unter E-Mail: studierendenangelegenheiten@uni-erfurt.de (Studierende). Gemeinsam mit Ihnen besprechen die Kolleg*innen dann das weitere Vorgehen, wie z.B. die Möglichkeit der Telearbeit.

Für Fragen und Probleme ausländischer Studierende ist das Internationale Büro per Mail unter international@uni-erfurt.de erreichbar.

Studierende und Mitarbeitende mit Familie können sich bei Sorgen und Problemen gern an die Gleichstellungsbeauftragte, E-Mail: katharina.reinholdt@uni-erfurt.de, wenden.

Studierende, die Fragen zum Aufenthalt in einem der Wohnheime des Studierendenwerks bzw. zu Finanz- bzw. BAföG-Angelegenheiten haben, wenden sich bitte direkt an das Studierendenwerk Thüringen.

Das Gesundheitsamt der Stadt Erfurt hat für Corona-Verdachtsfälle als zentrale Auskunftsstelle das Medizinische Versorgungszentrum Dr. Kielstein benannt. Dort kann nach telefonischer Anmeldung unter Tel.: 0361/6010930 ein Abstrich gemacht werden, dessen Ergebnisse innerhalb von ca. 48 Stunden vorliegen. Den Kassenärztlichen Notdienst erreichen Sie außerhalb der Sprechzeiten der (Hausarzt-)Praxen unter Tel.: 116117.

FAQ

Die FAQ werden bei Bedarf entsprechend ergänzt oder aktualisiert.

Allgemeine Fragen

Welche Schritte unternimmt die Universitätsleitung zum Schutz ihrer Beschäftigten und Studierenden sowie deren Angehöriger vor dem Corona-Virus?

Die Universität Erfurt hat einen Krisenstab eingerichtet. Er beurteilt die sich sehr schnell verändernde Lage zur Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) kontinuierlich und spricht dem Präsidium gegenüber Empfehlungen zu geeigneten Schutzmaßnahmen aus. Dabei folgt der Krisenstab in seiner Beurteilung den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und steht in engem Austausch mit dem Studierendenwerk Thüringen, der Stadt Erfurt sowie dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und den anderen Thüringer Hochschulen.

Konkrete Schritte sind auf dieser Seite (s.o.) unter dem Stichwort "Maßnahmen" aufgelistet. Die Datei gibts auch hier zum "Download".

Welche Auswirkungen hat die aktuelle Situation auf das kommende Sommersemester?

Das Sommersemester 2020 findet statt – darauf haben sich die Thüringer Hochschulpräsidenten mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft verständigt.

Das Semester soll mit einem Höchstmaß an Flexibilität in der Studienstruktur und unter weitgehender Nutzung digitaler Lehrformate erfolgen. Für die Digitalisierung hat das Land zudem angekündigt, weitere finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.

Für die Universität Erfurt heißt das: Die Lehrveranstaltungen starten mit Online-Angeboten ab dem 4. Mai und enden wie ursprünglich vorgesehen am 17. Juli zuzüglich einer zweiwöchigen Prüfungszeit. Darauf haben sich das Präsidium und die Dekaninnen und Dekane verständigt. Da noch nicht klar ist, wie lange das von den Gesundheitsbehörden erlassene Kontaktverbot andauern wird, werden die Lehrveranstaltungen in digitaler Form stattfinden. Für diese Online-Lehre gibt es entsprechende Empfehlungen und Tools (siehe News), die allen Lehrenden der Universität auf der digitalen Plattform "moodle" bereitstehen.

Um die bestmögliche Vorbereitung dieses Online-Betriebs und des Semesters sicherzustellen, können die Lehrenden ihre Büros auf dem Campus seit dem 20. April wieder nutzen - jedoch unter Einhaltung der erforderlichen Hygiene- und Abstandsvorgaben. Grundlagen dafür sind die Regelungen der zuständigen Gesundheitsbehörden. In diesem Zusammenhang hat die Universität Erfurt Mundbedeckungen geordert, die zunächst an die Mitarbeiter*innen für den Präsenzbetrieb auf dem Campus ausgegeben wurden. Die Studierenden kehren bis auf Weiteres noch nicht wieder auf den Campus zurück.

Seit dem 4. Mai wird die Universitätsbibliothek wieder schrittweise geöffnet. (siehe News oben).

In den Thüringer Hochschulen wird aktuell auch beraten, wie im Juli Prüfungen in größerer Kohorten gegebenenfalls vor Ort auf dem Campus stattfinden können. Die Uni Erfurt hat sich entschieden, die Prüfungen im Sommersemester 2020 komplett online durchzuführen. Dafür wird sie voraussichtlich das Tool "wiseflow" des dänischen Anbieters "uniwise" bereitstellen.

Studierenden werden gebeten, bei Beratungsbedarf zunächst per E-Mail Kontakt zu den Lehrenden aufzunehmen.

Wir bitten um Verständnis, dass nach wie vor viele, vor allem organisatorische Fragen offen sind. Wir bemühen uns um eine schnellstmögliche Klärung und informieren Sie tagesaktuell.

Welche Regelungen gelten für Studierende und Beschäftigte, mit Corona-Verdacht bzw. entsprechenden Symptomen?

Bis auf Weiteres gelten folgende Anweisungen für Studierende und Beschäftigte (Lehrpersonal, Lehrbeauftragte, Gastdozierende und Mitarbeitende) an der Universität Erfurt. Personen, die:

  • Kontakt mit einem Erkrankten hatten;
  • die sich im Ausland aufhalten, aber aufgrund von sicherheitsbehördlicher Anordnungen im Sinne der Quarantänemaßnahme nicht mehr nach Deutschland zurückkehren können;
  • selbst (mit unspezifischen Allgemeinsymptomen oder Atemwegsproblemen) erkrankt sind;
  • sich in Quarantäne befinden;

melden sich bitte umgehend telefonisch bzw. per Mail bei ihrer/ihrem Vorgesetzen und im Dezernat 2: Personal unter E-Mail: personal@uni-erfurt.de (Beschäftigte) bzw. im Dezernat 1: Studium und Lehre unter E-Mail: studierendenangelegenheiten@uni-erfurt.de (Studierende). Gemeinsam mit Ihnen besprechen die Kolleg*innen dann das weitere Vorgehen, wie z.B. die Möglichkeit der Telearbeit.

Das Gesundheitsamt der Stadt Erfurt hat für Personen mit Coronaverdacht als zentrale Auskunftsstelle das Medizinische Versorgungszentrum Dr. Kielstein benannt. Dort kann nach telefonischer Anmeldung unter Tel.: +49 361 6010930 ein Abstrich gemacht werden, dessen Ergebnisse innerhalb von ca. 48 Stunden vorliegen. Bitte beachten Sie, dass die Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 meldepflichtig ist. Den Kassenärztlichen Notdienst erreichen Sie außerhalb der Sprechzeiten der (Hausarzt-)Praxen unter Tel.: 116117.

Wie verhalte ich mich, wenn ich Krankheitssymptome habe?

Personen, die Kontakt mit einer am Coronavirus erkrankten Person hatten nehmen bitte sofort telefonischen Kontakt zu ihrem Hausarzt bzw. zur Hotline des Gesundheitsamtes der Stadt Erfurt Tel.: +49(0)361 655-267662 auf und begeben sich in häusliche Quarantäne.

Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten Sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

Bitte melden sich zudem umgehend telefonisch bzw. per Mail bei ihrer/ihrem Vorgesetzen und im Dezernat 2: Personal unter E-Mail: personal@uni-erfurt.de (Beschäftigte) bzw. im Dezernat 1: Studium und Lehre unter E-Mail: studierendenangelegenheiten@uni-erfurt.de (Studierende). Das Gesundheitsamt der Stadt Erfurt hat für Personen mit Corona-Verdacht als zentrale Auskunftsstelle das Medizinische Versorgungszentrum Dr. Kielstein benannt. Dort kann nach telefonischer Anmeldung unter Tel.: +49 (0)361 6010930 ein Abstrich gemacht werden, dessen Ergebnisse innerhalb von ca. 48 Stunden vorliegen. Bitte beachten Sie, dass die Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 meldepflichtig ist. Den Kassenärztlichen Notdienst erreichen Sie außerhalb der Sprechzeiten der (Hausarzt-)Praxen unter Tel.: 116117.

Wie kann ich mich und andere vor einer Ansteckung schützen?

Mit einfachen Maßnahmen können Sie helfen, sich selbst und andere vor dem Coronavirus zu schützen:

  • Halten Sie grundsätzlich mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen, erst recht beim Husten oder Niesen – drehen Sie sich am besten weg.
  • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Als ausreichende Hygienemaßnahme ist das regelmäßige und gründliche, mindestens 20 Sekunden lange Waschen der Hände mit Wasser und Seife anzusehen. Insbesondere ist diese Hygienemaßnahme nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten vorzusehen.

Weitere Tipps liefert eine Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Studium und Lehre

Wird die Vorlesungszeit im Sommersemester verkürzt oder lediglich nach hinten verschoben?

Das Sommersemester 2020 findet statt – darauf haben sich die Thüringer Hochschulpräsidenten in dieser Woche mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft verständigt. Dazu wurde auch eine gemeinsame Erklärungveröffentlicht. Das Semester soll dabei mit einem Höchstmaß an Flexibilität in der Studienstruktur und unter weitgehender Nutzung digitaler Lehrformate erfolgen.

Für die Universität Erfurt heißt das: Die Lehrveranstaltungen starten mit Online-Angeboten ab dem 4. Mai und enden wie ursprünglich vorgesehen am 17. Juli zuzüglich einer zweiwöchigen Prüfungszeit. Darauf haben sich das Präsidium und die Dekaninnen und Dekane verständigt. Da noch nicht klar ist, wie lange das von den Gesundheitsbehörden erlassene Kontaktverbot andauern wird, werden die Lehrveranstaltungen in digitaler Form stattfinden.

Um die bestmögliche Vorbereitung dieses Online-Betriebs und des Semesters sicherzustellen, könne die Lehrenden ihre Büros auf dem Campus seit dem 20. April wieder nutzen - allerdings nur unter Einhaltung der erforderlichen Hygiene- und Abstandsvorgaben. Grundlage dafür sind die Regelungen der zuständigen Gesundheitsbehörden. Die Studierenden kehren bis auf Weiteres noch nicht wieder auf den Campus zurück.

Seit dem 4. Mai wird die Universitätsbibliothek wieder schrittweise geöffnet. (siehe News).

In den Thüringer Hochschulen wird aktuell auch beraten, wie im Juli Prüfungen in größerer Kohorten gegebenenfalls vor Ort auf dem Campus stattfinden können. Die Uni Erfurt hat sich entschieden, die Prüfungen im Sommersemester 2020 komplett online durchzuführen. Dafür wird sie voraussichtlich das Tool "wiseflow" des dänischen Anbieters "uniwise" bereitstellen.

Das Ministerium hat erklärt, dass es durch die Verschiebung keine Nachteile für die Studierenden geben soll. Prüfungsfristen sollten flexibel gehandhabt und Ausnahmen zugelassen werden. Das betreffe auch den Bezug von BAföG, das üblicherweise an den Vorlesungsbeginn geknüpft ist.

Welche Konsequenzen haben die neuen Regelungen für die Studienabschlussauswertungen?

Aufgrund der aktuellen Lage werden die Verfahren zur Auswertung der Studienabschlüsse umgestellt. Persönliche Besprechungstermine entfallen. Die Uni wird nach Entscheidung der Prüfungsausschüsse anhand der Notenberichte gemäß den Regeln der Prüfungsordnungen die Abschlüsse mit der bestmöglichen Abschlussnote ermitteln. Wenn dem Dezernat 1: Studium und Lehre alle erforderlichen Daten vorliegen, wird  das Ergebnis der Auswertung per Post mitgeteilt.

Kann ich mein Praktikum zu Ende machen bzw. noch antreten oder gibt es Alternativmodelle?

Studienbegleitende Pflichtpraktika, die nicht an der Universität stattfinden, können fortgeführt werden, die Fortführung liegt jedoch im Ermessen des jeweiligen Praktikumsgebers.

Zu den Folgen nicht vollständig abgeschlossener Praktika: Sollten Anpassungen der Praktika notwendig sein, müssen diese mit den Prüfer*innen so abgestimmt werden, dass das Studium eben nicht verlängert wird. In den Lehramtsstudiengängen haben wir dafür bereits eine Taskforce eingerichtet, die für mögliche Szenarien umsetzbare Praktikumsformate entwickelt. Etwa 200 MEd-Studierende wollen Ende des Sommersemesters ihr Studium abschließen und in den Vorbereitungsdienst übergehen.

Bitte beachten Sie dazu auch die Webseite der Erfurt School of Education.

Werden noch Prüfungstermine stattfinden?

Bis mindestens einschließlich 19. April werden keinerlei Prüfungen mehr stattfinden. Sollten Studierende noch an Hausarbeiten, Bachelor- oder Master-Arbeiten aus dem Wintersemester 2019/20 schreiben, deren Abgabefrist für einen Zeitpunkt nach dem 16.3.2020 festgesetzt wurde, verlängert sich diese Frist um 8 Wochen, ohne dass sie einen Antrag stellen müssen. Der Grund dafür ist die Schließung der Universitätsbibliothek vom 16.3.-4.5.2020. Denn damit verfügten sie in dieser Zeit nicht mehr über die notwendigen Möglichkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens. Deshalb hat das Präsidium diese Regelung getroffen.

Für diese Verlängerung wird der Termin zugrunde gelegt, den die Lehrenden den Studierenden mitgeteilt haben oder der ihnen bei der Vergabe der Master-Arbeit vom Prüfungsausschuss mitgeteilt wurde. So ist beispielsweise bei einer Master-Arbeit, die als Abgabetermin den 13.7.2020 hat, der neue Abgabetermin der 7.9.2020.

Steht die Vergabe von Themen für eine Master-Arbeit und damit der Beginn der Bearbeitung der Arbeit an, werden die Studierenden von den Prüfungsausschüssen entsprechend unterrichtet.

Sollten Studierende aus dem Wintersemester 2019/20 noch Klausuren oder mündliche bzw. praktische Prüfungen absolvieren müssen, wird dies erst dann möglich sein, nachdem der Präsenzbetrieb wieder aufgenommen wurde bzw. wenn sich dafür Online-Formate realisieren lassen. Eine Ausnahme bilden mündliche Einzelprüfungen, die unter Erfüllung der aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen erfolgen können. Für Details wenden sich die Studierenden bitte an die jeweiligen Lehrenden.

Werden mit der Verschiebung der Vorlesungszeit auch die Anmeldefristen für die Belegung im Sommersemester verschoben?

Ja, mit der Verschiebung des Vorlesungsbetriebs verschieben sich auch die Anmeldefristen entsprechend.

Die ursprünglich im Vorlesungsverzeichnis veröffentlichten Termine für das Vorlesungsangebot im Sommersemester 2020 beruhten noch auf der ursprünglichen Planung mit einem regulären Vorlesungsbeginn am 14. April 2020. Infolge der COVID-19-Schutzmaßnahmen kann dieser Termin jedoch nicht gehalten werden. Der (digitale) Vorlesungsbetrieb ist am 4. Mai gestartet. Damit wurden auch die Termine der einzelnen Veranstaltungen neu festgesetzt und hier veröffentlicht. Dies gilt auch für die Belegungen im Studium Fundamentale. Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen des Dezernats 1: Studium und Lehre unter E-Mail: stufu@uni-erfurt.de zur Verfügung.

Verschieben sich mit der Vorlesungszeit auch die Abgabetermine für Hausarbeiten & Co.?

Besonders mit Blick auf die Schließung der Bibliotheken zwischen dem 16. 3. und 4.5. wurden die Abgabefristen von Abschluss- und Hausarbeiten, die nach dem 16. März liegen, um acht Wochen ab ursprünglichem Abgabetermin verlängert. Dies geschieht automatisch und muss nicht zusätzlich beantragt werden.

Finden aktuell noch Sprechstunden in den Einrichtungen bzw. bei den Professor*innen statt?

Sprechstunden können derzeit nur telefonisch oder, wo möglich, per Video-Konferenz stattfinden, bzw. über einen Austausch per E-Mail.

Kann ich auch kurzfristig BAföG beantragen, wenn ich durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten bin?

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie hat sich für viele Studierende und deren Eltern die Einkommenssituation deutlich verschlechtert – sei es wegen eines Jobverlusts oder Kurzarbeit. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat deshalb darüber informiert, dass auch kurzfristig BAföG-Anträge gestellt werden können, um diese finanziellen Schwierigkeiten abzumildern. Sowohl das Studierendenwerk als auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung betonen dabei immer wieder, dass den Studierenden durch die Corona-Pandemie keine Nachteile beim BAföG entstehen sollen. Siehe dazu auch die Pressemitteilung des Studierendenwerks Thüringen.

Überdies beseht - auch unabhängig von Corona - für Studierende, die kurzzeitig in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, die Möglichkeit, beim Studierendenwerk ein Überbrückungsdarlehen in Höhe von bis zu 800 Euro zu beantragen. Dies gilt besonders für Studierende, die keinen Anspruch auf BAföG haben, und für ausländische Studierende. Ansprechpartner dafür ist die Allgemeine Sozialberatung, die unter E-Mail: asb@stw-thueringen.de erreichbar ist.

Muss ich für das Sommersemester Semestergebühren zahlen?

Ja, die Semestergebühren, mit denen ja beispielsweise auch das Semesterticket bezahlt ist, waren bereits im Januar fällig. Ohne den Eingang des Semesterbeitrages ist keine Rückmeldung möglich. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Dezernat 1: Studium und Lehre. Die Mitarbeiter*innen sind jeweils montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr telefonisch erreichbar.

Verschieben sich die Bewerbungsfristen für einen zulassungsbeschränkten Teilstudiengang im DoSV?

Ja, der Beginn der Bewerbungsphase im Dialogorientierten Serviceverfahren (DoSV) zum Wintersemester 2020/21 wird zeitlich nach hinten verschoben. Die Bewerbungsphase wird somit nicht wie angekündigt am 01. Juni beginnen, da in vielen Bundesländern auch die Termine für die Abiturprüfungen verschoben wurden.

Mit den Modalitäten und zeitlichen Vorgaben zu den Abiturprüfungen werden sich im April noch einmal die Bildungsminister der Länder befassen. Auf Grundlage dieser Entscheidung wird dann die Bewerbungsphase im DoSV zum Wintersemester 2020/21 neu terminiert.

Die Ausschlussfrist 15.07.2020 für die Bewerbung wird in jedem Fall nach hinten verschoben.

Alle weiteren Termine und Änderungen können Sie auf unserer Website finden, sobald uns diese bekannt sind.

Welche Möglichkeiten bietet die Uni Erfurt für digitale Lehrformate?

Die Möglichkeiten digitaler Lehrformate hat der Vizepräsident für Studienangelegenheiten in einem Rundschreibenan alle Lehrenden vorgestellt.

Kann ich mich nachträglich zurückmelden, wenn ich aufgrund von Corona noch nicht alle Prüfungen ablegen konnte oder mein Zeugnis noch nicht habe?

Für die Zeugnisausstellung muss kein Studierendenstatus bestehen. Wichtig ist, dass dieser am Tag der Ablegung der letzten Prüfungsleistung bestand. Das heißt: Ist von Seiten des Studierenden alles eingereicht, kann er/sie sich exmatrikulieren. Er kann aber auch noch eingeschrieben bleiben bzw. sich rückmelden solange er das Ergebnis der Auswertung noch nicht kennt. Er/Sie muss aber zum Endes des Semesters exmatrikuliert werden, in dem er/sie seine Graduierungsdokumente erhält.

Stellt sich bei der Auswertung heraus, dass das Studium noch nicht abgeschlossen ist und ist er/sie zu diesem Zeitpunkt schon exmatrikuliert, muss er/sie sich für die fehlenden Studien- und Prüfungsleistungen dann in D1 wieder einschreiben. Dann gelten die allgemeinen Regeln, d.h. wenn der/die Studierende kein Urlaubssemester beantragt hat, ist der Semesterbeitrag fällig. Pandemiebedingt werden aber für die verspätete Rückmeldung derzeit keine Säumnisgebühren erhoben.

Wird es für die wegen Corona nachzuholenden Prüfungen zentrale Regeln für Umfang, Art, Nachholzeitraum etc.geben oder regelt das jede*r Lehrende selbst?

Die formale Regelung der Prüfungen liegt in der Kompetenz der Prüfungsausschüsse, die konkrete Umsetzung in der Kompetenz der Prüfer*innen. Das Präsidium kann in dieser Frage lediglich an die Prüfer*innen appellieren, aber nichts vorschreiben.

Müssen Hausarbeiten/Abschlussarbeiten, die jetzt ausschließlich digital abgegeben werden können, zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal analog abgegeben werden?

Das prüfungs- und datenschutzrechtliche Problem besteht darin, dass bei einem Widerspruch durch die Studierenden die "Streitgrundlage" die schriftliche Arbeit wäre. Sie gilt als Beleg der abgegebenen Leistung. So lange keine Widersprüche eingereicht werden, die sich das Argument zur Grundlage machen: "Das ist ja gar nicht die Arbeit, die ich Ihnen per E-Mail geschickt habe", müssen die Prüfer*innen nicht auf Papierversionen bestehen. Sollte es einen Fall geben, in dem dieses formale Argument angeführt wird, werden alle Prüfer*innen auf Papierversionen bestehen. Und diese müssen dann termingerecht eingereicht werden.

Um Termine zu halten, kann man also die E-Mail-Version zulassen und dann per Post die Papierfassung als verbindliche Fassung nachreichen. Die Post funktioniert auch zu Pandemiezeiten.

Gibt es Fristverlängerungen für Arbeiten, die an Befragungen z.B. von Schülern geknüpft sind?

Für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten gilt die achtwöchige Verlängerung. Für manche endet die im Mai, für anderen später. Manche Studierenden führen für ihre Arbeit eine Befragung z.B. von Schüler*innen durch, die einen direkten Kontakt erfordert und aufgrund von Schulschließungen aktuell nicht möglich ist. Wird es für diese Studierenden noch einmal eine Fristverlängerung geben?
 
Diese Fälle müssen mit den Betreuer*innen individuell geregelt werden. Die dringende Empfehlung ist jedoch, die betroffenen Projekte so anzupassen, dass diese face-to-face-Kontakte nicht erforderlich sind und die Arbeiten in den jetzt feststehenden Fristen abgeschlossen werden können.

Gibt es Verlängerungen bei den Promotionslaufzeiten, -stipendien bzw. -stellen?

Eine Verlängerung der Promotionslaufzeit muss mit den jeweiligen Betreuerinnen und Betreuern abgesprochen werden und kann nicht durch das Präsidium geregelt werden, das aber gern für unkomplizierte Lösungen in den verschiedenen Gremien und Konferenzen wirbt.

Die Verlängerung von Finanzierungen bedeutet zweierlei: Zum einen kann es um die Verlängerung von Stellen gehen. Die Bundesregierung hat angekündigt, das Wissenschaftszeitgesetz zu modifizieren und Verlängerungen von Stellen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ermöglichen. Der Gesetzestext, den die Hochschulleitung dann mit den Fakultäten besprechen wird, liegt jedoch noch nicht vor. Vermutlich wird es hier um Prüfungen im Einzelfall gehen. Allerdings werden wir keine zusätzlichen Stellen besetzen können, weil dafür keine Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, sondern nur bereits bestehende Verträge verlängern können.

Zum anderen stellt sich die Frage nach der Verlängerung von Stipendien. Auch hierfür ist kein zusätzliches Geld vorhanden. Verlängerungen sind deshalb nur im Rahmen des Haushalts möglich. Wir werden uns bei einer Regelung für unsere Universität, die noch beraten werden muss, vermutlich an den Richtlinien der DFG orientieren und d.h. Einzelfallprüfungen durchführen. So verfahren auch die anderen Universitäten in Thüringen.

Nach ersten Informationen haben die Studienförderwerke, die auch Promotionsstipendien vergeben, bereits auf die jetzige Situation reagiert und entschieden, wie mit der Verlängerung von Stipendien zu verfahren ist. Die betroffenen Promovierenden mögen sich bitte auf den jeweiligen Homepages informieren und für den Fall, dass es weitere Probleme gibt, die Vertrauensdozentinnen und -dozenten der einzelnen Fördereinrichtungen an unserer Universität kontaktieren. Entsprechende Leitlinien hat mittlerweile auch beispielsweise die DFG entwickelt.

Ich bin Student*in und habe keinen Computer. Kann ich an der Uni einen ausleihen?

Der Studierendenrat stellt Thinkpads für Studierende zur Ausleihe zur Verfügung. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte direkt an den Studierendenrat unter E-Mail: stura.vorstand@uni-erfurt.de.

Gibt es an der Uni Überlegungen bzw. konkrete Planungen zur Durchführung von Prüfungen als Online-Prüfungen?

Ja. Die Uni hat sich entschieden, die Prüfungen im Sommersemester 2020 komplett online durchzuführen. Dafür haben wir den Markt recherchiert und befinden uns aktuell in dem Prozess, das Tool "wiseflow" des dänischen Anbieters "uniwise" für die Universität bereitzustellen.

Dazu findet zunächst eine Datenschutz-Folgeabschätzung gemäß den Vorgaben und Empfehlung unserer Datenschutzbeauftragten statt. Im Rahmen dieses Verfahren wird auch geklärt werden, welche rechtliche Regelungen in einer Satzung für die Durchführung von Elektronischen Prüfungen vorgenommen werden müssen. An diesem Verfahren sind neben dem Vizepräsidenten für Studienangelegenheiten auch das Rechenzentrum, das Dezernat 1: Studium und Lehre, die Datenschutzbeauftragte, das Rechtsamt, die Studierendenvertretung, die Lehrendenvertretung sowie der Schwerbehindertenvertrauensmann beteiligt.

 

Organisatorisches

Welche Auswirkungen hat der verspätete Beginn der Vorlesungszeit im Sommersemester auf das Semesterticket?

Das Semesterticket ist an das Semester gebunden, nicht an die Vorlesungszeit. Insofern gilt das Ticket planmäßig. Bitte wenden Sie sich für Weiteres in dieser Frage an das Studierendenwerk: www.stw-thueringen.de/deutsch/stw-startseite.html
Achtung: Studierenden, die aufgrund der Corona-bedingten Schließung der Universitätsgebäude bis zum 20. April 2020 ihre thoska nicht validieren konnten, raten wir, neben der thoska eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung mitzuführen, um sich ggf. als Studierende/r ausweisen zu können.

Welche Auswirkungen hat der verspätete Beginn der Vorlesungszeit im Sommersemester auf die Zahlung des BAföG?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat sich dafür ausgesprochen, dass Studierenden durch die Coronakrise keine Nachteile entstehen sollen (https://www.bmbf.de/de/karliczek-keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-11122.html). Es hat dazu einen entsprechenden Erlass an die Länder verschickt. Studierenden können sich mit ihren Fragen jederzeit an die Mitarbeiter der Studienfinanzierung beim Studierendenwerk Thüringen wenden: www.stw-thueringen.de/deutsch/stw-startseite.html

Sind Mensa, "Hörsaal 7", die Glasbox und das Café Hilgenfeld noch geöffnet?

Die Mensa und die Glasbox sind bis auf Weiteres geschlossen. Das Studierendenwerk Thüringen macht jedoch im Café "Hörsaal 7" von montags bis freitags, 11 bis 14 Uhr, ein Mittagsangebot. Es hat zudem angekündigt, das Angebot  schrittweise dem Bedarf anzupassen.

Angebot ab dem 20. April 2020

Können Berufungskommissionen aktuell tagen?

Seit dem 20. April finden Gremiensitzungen bzw. Berufungskommissionen wieder statt - jedoch zunächst weitgehend online per Videokonferenz. Wann kleinere Gruppen - unter Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen und entsprechenden Hygienemaßnahmen - wieder vor Ort auf dem Campus tagen können, ist abhängig von den Entscheidungen der Gesundheitsbehörden.

Welche Möglichkeiten habe ich Homeoffice, Telearbeit bzw. mobiles Arbeiten zu nutzen?

Dazu hat das Dezernat 2: Personal ein Infoblatt erstellt.

(Update 30. April 2020)
Die Universität Erfurt hat heute in einem Rundschreiben die Beschäftigten über die Arbeitszeitregelungen ab dem 4. Mai sowie über deren Erfassung informiert. Die Regelungen gelten ausschließlich für Beschäftigte, die unter die elektronische Zeiterfassung (Gleitzeit) fallen, also die Mitarbeiter*innen in Technik und Verwaltung, aber nicht für Professor*innen und akademische Mitarbeiter*innen. Hier finden Sie das Schreiben sowie die Vorlage für die Zeiterfassung.

Welche Services bietet das Universitätsrechen- und Medienzentrum zur Unterstützung im Homeoffice?

Aufgrund der Einstellung / Einschränkung des Präsenzbetriebs der Uni hat das Universitätsrechen- und Medienzentrum einige Services umgestellt. Dazu gehören: erweiterte Supportzeiten (E-Mail und Telefon) und Nutzung von Software-Angeboten. Lesen Sie dazu unsere ausführliche Service-News. Angebote des URMZ für das Home Office

Gibt es eine Notbetreuung für mein Kind in den Betreuungseinrichtungen auf dem Campus?

Seit dem 4. Mai 2020 beginnt in mehreren zeitversetzten Schritten der Präsenzunterricht an den Thüringer Schulen. Ab dem 18. Mai 2020 findet in den Kindergärten der Übergang von der Notbetreuung zum eingeschränkten Regelbetrieb statt.  Derzeit ist eine Notbetreuung für Mitglieder der Universität wie folgt möglich:

  • erwerbstätige Alleinerziehende (Gruppe A+)
  • alleinerziehende Studierende bei Teilnahme am Präsenzunterricht (Gruppe A+) (nur in Kitas)
  • pädagogisches Personal, das Präsenzlehre oder digitale Lehre durchführt, und Studierende, die hieran teilnehmen (Gruppe B) à nur dann, wenn auch der andere Elternteil zur Notbetreuung berechtigt ist!
  • Eltern von Kindern, die vor dem Wechsel in die Schule stehen, und deren Geschwisterkinder (Gruppe C) (nur in Kitas)
  • Eltern von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf (Gruppe C) (nur in Kitas)
  • anderer Elternteil Gruppe A+

Die Notbetreuung kann i.d.R. nur für Kinder bis zur Jahrgangsstufe 6 und nur dann in Anspruch genommen werden, wenn keine anderweitige Betreuung möglich ist (letzteres gilt nicht für Gruppe B).

Die Bescheinigung für das Lehrpersonal stellt auf Anfrage das jeweilige Dekanat aus. Bei Studierenden genügt die Immatrikulationsbescheinigung. Bei Alleinerziehenden reicht in der Regel die glaubhafte Darlegung der Lebenssituation. Eine Bestätigung über die regelmäßige Erwerbstätigkeit kann verlangt werden (z.B. durch Vorlage des Arbeitsvertrages). Eine Einbindung des Arbeitgebers ist in der Regel nicht erforderlich.

Über die Aufnahme in die Notbetreuung entscheidet die Leitung der Schule oder Kindertageseinrichtung bzw. die Kindertagespflegeperson. Beschwerden bearbeiten die staatlichen Schul- bzw. Jugendämter.

Im Übrigen regelt die aktuelle Thüringer SARS-CoV-2-Maßnahmenfortentwicklungsverordnung vom 12. Mai 2020 u.a. folgendes: Mit Beginn des eingeschränkten Regelbetriebs in der jeweiligen Kindertageseinrichtung endet die Notbetreuung für Kinder dieser Kindertageseinrichtung, spätestens ab dem 15. Juni 2020 (§ 7 Abs. 2).

Der modifizierte Präsenzunterricht an den Schulen wird schrittweise auf zusätzliche Schülergruppen ausgeweitet. Spätestens ab dem 2. Juni 2020 sind alle Schüler in den modifizierten Präsenzunterricht einzubeziehen. Über die konkreten Erweiterungsschritte entscheiden die Schulleitungen in eigener Verantwortung und in Abstimmung mit den zuständigen Schulträgern unter Berücksichtigung des Konzepts des TMBJS (§ 8 Abs. 2).

 

(Update 25. Mai 2020)
Das Gleichstellungsbüro der Universität Erfurt informiert darüber, dass die flexible Kinderbetreuung "Räuberhöhle" auf dem Campus wieder geöffnet ist. Ab sofort können wieder bis zu fünf Kinder von Hochschulangehörigen gleichzeitig in der Zeit zwischen 8 und 16 Uhr in den Räumen am Plauener Weg betreut werden.

(Update 28. Mai 2020)
Das Studierendenwerk Thürigen hat darüber informiert, dass es in seinen Kindertageseinrichtungen ab dem 2. Juni wieder in den eingeschränkten Regelbetrieb startet. Die Eltern der betreffenden Kinder werden vom Studierendenwerk dazu gesondert informiert.

Bleibt die Poststelle besetzt, wenn der Präsenzbetrieb eingeschränkt ist?

Ja, die Poststelle im Bibliotheksgebäude ist besetzt. Auch der Hausbriefkasten am Haupteingang des Campus‘ wird regelmäßig geleert, insbesondere wegen Terminsachen.

Kann ich mir vom Rechenzentrum einen VPN-Zugang für mein privates Endgerät einrichten lassen?

Nein, dies ist aus Sicherheitsgründen auf privaten Endgeräten nicht möglich. Für den verschlüsselten Zugriff auf dienstliche Laufwerke kann das Angebot WebDAV genutzt werden. Für Fragen dazu und Support-Bedarf stehen die Mitarbeiter*innen des URMZ gern zur Verfügung.

Wie reagieren die Forschungsförderer auf die Corona-Krise?

Im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie haben die großen deutschen Institutionen der Wissenschaftsförderung sowie die EU Maßnahmen und Regelungen vorgelegt, um ihr Förderhandeln möglichst uneingeschränkt fortzuführen und mögliche Nachteile für die Geförderten zu begrenzen. Die DFG hat bei einer Reihe laufender Ausschreibungen die Teilnahmefrist verlängert und angekündigt, zeitliche und finanzielle Auswirkungen der Covid-19-Krise auf bereits geförderte Projekte sowie für Empfänger von Stipendien und Fellowships abzufedern. Der DAAD bietet seinen deutschen Stipendiaten im Ausland bei Kostenübernahme durch den DAAD die Rückreise nach Deutschland an. Alle Auswahlsitzungen mit persönlicher Vorstellung sind zudem bis auf Weiteres ausgesetzt. Bei der Humboldt-Stiftung soll die Bearbeitung und Begutachtung von Förderanträgen mit kleinen Einschränkungen weitergehen; für einige Alumni-Fördermaßnahmen können gegenwärtig allerdings keine neuen Anträge angenommen werden. Die EU-Kommission hat Antragsfristen in den Förderprogrammen Erasmus+ und Horizon 2020 verlängert. In Erasmus+ geförderte Einzelmobilitäten und Projekte können sich zudem auf „force majeure“-Regelungen berufen.

Ich habe auf dem Land schlechten Internetzugang, gibt es einen Ort an der Uni, an dem ich arbeiten kann?

Das Studierendenwerk Thüringen bietet an, einige seiner Wohnheimplätze auch kurzfristig - für einen oder zwei Monate - zu vermieten. Die Wohnheime sind flächendeckend mit WLAN ausgestattet. Interessenten können sich direkt beim Studierendenwerk melden. Kontakt unter: www.stw-thueringen.de/deutsch/wohnen/bewerbung-wohnplatz/index.html

Die Uni bietet zudem an, wochentags Räume auf dem Campus für Studierende zu öffnen, die dann tagsüber unter Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen dort mit eigenen Laptops arbeiten können. Den der Campus ist flächendeckend mit WLAN ausgestattet. Die Benutzung der Poolräume im KIZ und der Computer-Arbeitsplätze in der Bibliothek ist bis auf Weiteres nicht möglich, da die Desinfektion der Rechner und Tatstaturen nicht lückenlos gewährleitet werden kann.

Welche Services bietet die Universitätsbibliothek während des eingeschränkten Studienbetriebs?

Seit dem 4. Mai 2020 wird die Universitätsbibliothek Erfurt schrittweise wieder geöffnet. Über ihre Services und  die Regelungen zur Gewährleistung des Hygieneschutzmaßnahmen inforiert die Bibliothek stets aktuell auf ihren Webseiten.

Kann ich im Sommersemester 2020 Seminarräume für (schul)praktische Übungen nutzen?

Nein, das Präsidium ist nach umfassender Diskussion zu der Entscheidung gekommen, dass im Sommersemester 2020 als digital umgesetztem Semester Studierende nicht zur Anwesenheit auf dem Campus verpflichtet oder angehalten werden können. Nur für äußerst wenige Ausnahmen, die die Anwesenheit an das Vorhandensein von Geräten (Maschinen, Instrumenten) auf dem Campus erforderlich machen, findet die Lehre in den Räumen der Universität Erfurt statt. Selbst der Sport, die Musik, die Kunst haben komplett auf digitale Angebote umgestellt. Bei alle anderen Anfragen muss die Lehre digital realisiert werden. Grund für die Entscheidung ist zum einen  die Eliminierung des Ansteckungsrisikos auf dem Campus, dadurch dass keine sozialen Kontakte generiert werden; zum Anderen würden die Studierenden überflüssigen Ansteckungsrisiken ausgesetzt, wenn sie nur für einen Termin an der Universität Erfurt auf dem Hin- und Rückweg den ÖPNV nutzen .

Ich bin wegen der Corona-Pandemie mit meinem Promotionsprojekt in Verzug geraten. Kann ich mein Stipendium verlängern?

Das Präsidium und die Stabsstelle Forschung und Nachwuchsförderung haben sich mit der Problemlage der Promovierenden und auch mit der Frage möglicher Stipendienverlängerungen intensiv beschäftigt. Als Ergebnis möchten wir Ihnen Folgendes an Informationen weitergeben.

Stipendiat*innen in der Promotionsförderung sind – das ist uns wichtig – grundsätzlich zunächst gehalten, die Zeit, die für eventuell pandemiebedingt nicht durchführbare Vorhaben eingeplant war, für die Bearbeitung anderer Fragestellungen bzw. Aspekte des Dissertationsvorhabens zu nutzen. Kurz gesagt: Wir bitten in jedem Fall darum, dass geprüft wird, ob sich die Arbeitspläne für das einzelne Promotionsvorhaben nicht umstellen lassen.

Und: Die Geldmittel für Verlängerungen der Laufzeiten von Promotionsstipendien müssen aus den für Stipendien in den kommenden Jahren eingeplanten Finanzmitteln entnommen werden. Die Genehmigung von Verlängerungsanträgen bedeutet somit, dass die Zahl neuer Stipendien geringer ausfallen wird als geplant. Daher bitten wir alle betreffenden Stipendiat*innen, Verlängerungen nur in dem Umfang zu beantragen, der wirklich notwendig ist.

Wenn eine Bearbeitung anderer Fragestellungen und Aspekte des Dissertationsvorhabens nicht sinnvoll möglich ist, kann eine Unterbrechung der Förderung beantragt werden. Oder es kann im Rahmen einer Einzelfallprüfung  die Verlängerung des Stipendiums beantragt werden. Anträge auf Laufzeitverlängerungen von Promotionsstipendien können zunächst von der Stipendiat*innenkohorte 2017, später im Jahr 2020 von der Kohorte 2018 gestellt werden.

Eine Unterbrechung der Förderung wird direkt durch die Stabsstelle Forschung und Nachwuchsförderung sowie den Vizepräsidenten bearbeitet. Anträge auf Verlängerungen der Förderung werden durch die Mitarbeiterinnen der Stabsstelle und den Vizepräsidenten geprüft, es wird eine Empfehlung erstellt, die Anträge werden dann der Vergabekommission mit der Bitte um ein Votum zugeleitet.

Hinsichtlich von Anträgen auf Laufzeitverlängerungen von Promotionsstipendien gilt Folgendes:

a) Eine Verlängerung um zwei Monate kann unter Verweis auf die Schließung der Universitätsbibliothek Erfurt bzw. auf den Wegfall eines Arbeitsplatzes beantragt werden. Voraussetzung ist, dass der Arbeitsplatz durchgängig nicht zugänglich war bzw. Arbeitsmaterial nur in der UB Erfurt zu erhalten gewesen wäre.

b) Eine Verlängerung um bis zu vier Monate kann beantragt werden,

  • wenn die Arbeit in anderen Bibliotheken oder Archiven bzw. wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen und dementsprechend geplante Reisen bzw. Forschungsaufenthalte nicht möglich waren oder
  • wenn eine akute Erkrankung mit dem COVID19-Virus vorlag.

c) Eine Verlängerung um bis zu sechs Monate kann beantragt werden,

  • wenn empirische Untersuchungen bzw. Studien oder Untersuchungen, für die Forschungsaufenthalte im Ausland notwendig waren bzw. sind nicht durchgeführt werden konnten oder
  •  wenn Promovierende Kinder betreuen mussten/müssen, die unter zehn Jahre alt sind und nicht in Kindertagesstätten oder Grundschulen gehen können/konnten bzw. für die keine Notbetreuung in Anspruch genommen werden konnte/kann.

Bitte nutzen Sie das Formular, das wir Ihnen per E-Mail geschickt haben, für die Beantragung. Die Stabsstelle Forschung und Nachwuchsförderung und der Vizepräsident werden sich um eine zügige Bearbeitung der Anträge kümmern.

Wir hoffen, dass mit der Möglichkeit der Verlängerung von Stipendien Promovierenden, die mit ihrem Vorhaben in der jetzigen Situation in Schwierigkeiten geraten, geholfen wird. Für Rückfragen steht der Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung, Prof. Dr. Benedikt Kranemann, gern zur Verfügung.

Zwei weitere Hinweise: Promovierende, die durch andere Geldgeber als die Universität gefördert werden, müssen bitte direkt bei den entsprechenden Einrichtungen vorstellig werden. Und: Für die Verlängerung von haushaltsfinanzierten Stellen müssen die Promovierenden sich an die jeweiligen Dienstvorgesetzten und an das betreffende Dekanat wenden.