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Neue Informationen zur Notbetreuung während der Corona-Pandemie

Das Dezernat 2: Personal der Uni Erfurt informiert zum Thema Notbetreuung während der Corona-Pandemie.

Seit dem 4. Mai 2020 beginnt in mehreren zeitversetzten Schritten der Präsenzunterricht an den Thüringer Schulen. Ab dem 18. Mai 2020 findet in den Kindergärten der Übergang von der Notbetreuung zum eingeschränkten Regelbetrieb statt.  Derzeit ist eine Notbetreuung für Mitglieder der Universität wie folgt möglich:

  • erwerbstätige Alleinerziehende (Gruppe A+)
  • alleinerziehende Studierende bei Teilnahme am Präsenzunterricht (Gruppe A+) (nur in Kitas)
  • pädagogisches Personal, das Präsenzlehre oder digitale Lehre durchführt, und Studierende, die hieran teilnehmen (Gruppe B) à nur dann, wenn auch der andere Elternteil zur Notbetreuung berechtigt ist!
  • Eltern von Kindern, die vor dem Wechsel in die Schule stehen, und deren Geschwisterkinder (Gruppe C) (nur in Kitas)
  • Eltern von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf (Gruppe C) (nur in Kitas)
  • anderer Elternteil Gruppe A+

Die Notbetreuung kann i.d.R. nur für Kinder bis zur Jahrgangsstufe 6 und nur dann in Anspruch genommen werden, wenn keine anderweitige Betreuung möglich ist (letzteres gilt nicht für Gruppe B).

Die Bescheinigung für das Lehrpersonal stellt auf Anfrage das jeweilige Dekanat aus. Bei Studierenden genügt die Immatrikulationsbescheinigung. Bei Alleinerziehenden reicht in der Regel die glaubhafte Darlegung der Lebenssituation. Eine Bestätigung über die regelmäßige Erwerbstätigkeit kann verlangt werden (z.B. durch Vorlage des Arbeitsvertrages). Eine Einbindung des Arbeitgebers ist in der Regel nicht erforderlich.

Über die Aufnahme in die Notbetreuung entscheidet die Leitung der Schule oder Kindertageseinrichtung bzw. die Kindertagespflegeperson. Beschwerden bearbeiten die staatlichen Schul- bzw. Jugendämter.

Im Übrigen regelt die aktuelle Thüringer SARS-CoV-2-Maßnahmenfortentwicklungsverordnung vom 12. Mai 2020 u.a. folgendes: Mit Beginn des eingeschränkten Regelbetriebs in der jeweiligen Kindertageseinrichtung endet die Notbetreuung für Kinder dieser Kindertageseinrichtung, spätestens ab dem 15. Juni 2020 (§ 7 Abs. 2).

Der modifizierte Präsenzunterricht an den Schulen wird schrittweise auf zusätzliche Schülergruppen ausgeweitet. Spätestens ab dem 2. Juni 2020 sind alle Schüler in den modifizierten Präsenzunterricht einzubeziehen. Über die konkreten Erweiterungsschritte entscheiden die Schulleitungen in eigener Verantwortung und in Abstimmung mit den zuständigen Schulträgern unter Berücksichtigung des Konzepts des TMBJS (§ 8 Abs. 2).