Studium und Lehre in Corona-Zeiten

Informationen für Studierende und Lehrende

Auf dieser Seite haben wir für Sie aktuelle Informationen (News), Maßnahmen, wichtige Kontakte sowie die Beantwortung häufig gestellter Fragen zum Umgang mit Pandemie in der Lehre zusammengestellt.

Bitte beachten Sie auch unsere allgemeinen Informationen zum Umgang mit Corona.

Studierende mit Mundschutz-Maske
Bleiben Sie gesund!
Forschung

"Jetzt kommt die große Bewährungsprobe!"

Der Präsident der Universität Erfurt, Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg, hat in einem Brief alle Studierenden und Beschäftigten im Wintersemester willkommen geheißen und sie auf die Corona-bedingten Herausforderungen eingestimmt. Der Brief im…

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Studium

Kneipentour abgesagt

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage haben die Studierenden der Universität Erfurt die traditionelle Kneipentour in den Studieneinführungstagen vorsorglich abgesagt.

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FAQ

Grundsätzliche Fragen

Informationen sowie FAQ zum Hygienekonzept, zum Umgang mit Verdachtsfällen und grundsätzlichen Fragen finden Sie auf unserer allgemeinen Corona-Informationsseite.

Informationen der Hochschule zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2

Studium und Lehre

Kann ich aktuell Praktika absolvieren?

Studienbegleitende Pflichtpraktika, die nicht an der Universität stattfinden, können grundsätzlich absolviert werden, dies liegt jedoch im Ermessen des jeweiligen Praktikumsgebers. Sollten Anpassungen der Praktika notwendig sein, müssen diese mit den Prüfer*innen so abgestimmt werden.

Bitte beachten Sie dazu auch die Webseite der Erfurt School of Education.

Finden aktuell noch Sprechstunden in den Einrichtungen bzw. bei den Professor*innen statt?

Sprechstunden sollten aktuell, wenn möglich, telefonisch oder als Video-Konferenz stattfinden, bzw. über einen Austausch per E-Mail. Sollte eine Präsenz erforderlich sein, sind die aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen unbedingt einzuhalten.

Muss ich Semestergebühren zahlen, wenn keine Präsenzlehre stattfindet?

Ja, ohne den Eingang des Semesterbeitrages ist keine Rückmeldung möglich. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an das Dezernat 1: Studium und Lehre.

Verschieben sich die Bewerbungsfristen für die Studiengänge?

Im Zuge der Corona-Pandemie werden sich für das Wintersemester 2020/21 zum Teil auch die Bewerbungstermine für ein Studium an der Universität Erfurt verschieben.

So wird der Bewerbungszeitraum für die zulassungsbeschränkten Bachelor-Studienrichtungen verschoben - das Bewerbungsportal bei hochschulstart.de wurde am 01. Juli 2020 geöffnet. Der spätere Beginn der Bewerbungszeit hat auch Auswirkungen auf alle folgenden Termine und Fristen: So wird in diesem Jahr die Ausschlussfrist der Bewerbungen für NC-Studiengänge an der Uni Erfurt von ursprünglich 15. Juli auf den 20. August verschoben.

Studieninteressierte, die sich für einen nicht-zulassungsbeschränkten Bachelor-Studiengang bewerben wollen, können dies vom 1. Juni bis zum 30. September tun. Dies gilt auch für den grundständigen "Magister Theologiae".

Ob der Bewerbungsschluss für Master-Studiengänge im Wintersemester 2020/21 an der Uni Erfurt vom 15. Juli ebenfalls auf den 20. August verschoben werden kann, entscheiden die Fachbereiche individuell. Bitte informieren Sie sich beim jeweiligen Studienfachberater.

Welche Möglichkeiten bietet die Uni Erfurt für digitale Lehrformate?

Die Möglichkeiten digitaler Lehrformate hat der Vizepräsident für Studienangelegenheiten in einem Rundschreibenan alle Lehrenden vorgestellt.

Kann ich mich nachträglich zurückmelden, wenn ich aufgrund von Corona noch nicht alle Prüfungen ablegen konnte oder mein Zeugnis noch nicht habe?

Für die Zeugnisausstellung muss kein Studierendenstatus bestehen. Wichtig ist, dass dieser am Tag der Ablegung der letzten Prüfungsleistung bestand. Das heißt: Ist von Seiten des Studierenden alles eingereicht, kann er/sie sich exmatrikulieren. Er kann aber auch noch eingeschrieben bleiben bzw. sich rückmelden solange er das Ergebnis der Auswertung noch nicht kennt. Er/Sie muss aber zum Endes des Semesters exmatrikuliert werden, in dem er/sie seine Graduierungsdokumente erhält.

Stellt sich bei der Auswertung heraus, dass das Studium noch nicht abgeschlossen ist und ist er/sie zu diesem Zeitpunkt schon exmatrikuliert, muss er/sie sich für die fehlenden Studien- und Prüfungsleistungen dann im Dezernat 1: Studium und Lehre wieder einschreiben. Dann gelten die allgemeinen Regeln, d.h. wenn der/die Studierende kein Urlaubssemester beantragt hat, ist der Semesterbeitrag fällig.

Gibt es Verlängerungen bei den Promotionslaufzeiten, -stipendien bzw. -stellen?

Eine Verlängerung der Promotionslaufzeit muss mit den jeweiligen Betreuerinnen und Betreuern abgesprochen werden und kann nicht durch das Präsidium geregelt werden, das aber gern für unkomplizierte Lösungen in den verschiedenen Gremien und Konferenzen wirbt.

Die Verlängerung von Finanzierungen bedeutet zweierlei: Zum einen kann es um die Verlängerung von Stellen gehen. Allerdings werden wir keine zusätzlichen Stellen besetzen können, weil dafür keine Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, sondern nur bereits bestehende Verträge verlängern können.

Zum anderen stellt sich die Frage nach der Verlängerung von Stipendien. Auch hierfür ist kein zusätzliches Geld vorhanden. Verlängerungen sind deshalb nur im Rahmen des Haushalts möglich. Wir orientieren uns dabei an den Richtlinien der DFG, d.h. wir werden Einzelfallprüfungen durchführen. So verfahren auch die anderen Universitäten in Thüringen.

Nach ersten Informationen haben die Studienförderwerke, die auch Promotionsstipendien vergeben, bereits auf die jetzige Situation reagiert und entschieden, wie mit der Verlängerung von Stipendien zu verfahren ist. Die betroffenen Promovierenden mögen sich bitte auf den jeweiligen Homepages informieren und für den Fall, dass es weitere Probleme gibt, die Vertrauensdozentinnen und -dozenten der einzelnen Fördereinrichtungen an unserer Universität kontaktieren. Entsprechende Leitlinien hat mittlerweile auch beispielsweise die DFG entwickelt.

Prüfungen und Prüfungsleistungen

In welcher Form finden aktuell Prüfungen statt?

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat sich die Universität Erfurt entschieden, Prüfungen im Sommersemester 2020 – und, falls erforderlich, darüber hinaus – als Online-Prüfungen durchführen.

Dies geschieht auf Grundlage des vom Thüringer Landtag verabschiedeten Corona-Mantelgesetzes und einer darauf basierenden Satzung, die die Durchführung von veränderten Prüfungsformaten ermöglicht und regelt. Nach erfolgter Datenschutz-Folgeabschätzung hat die Universität im Sommersemester die Lizenz für die Prüfungssoftware WISEflow des Anbieters UniWise erworben.

Somit stehen für die elektronischen Prüfungen ab dem 13. Juli 2020 sowohl die rechtlichen als auch technischen Voraussetzungen zur Verfügung. Der Schwerpunkt wird dabei auf den elektronisch durchgeführten Fernklausuren liegen, die es Studierenden ermöglichen, ihre Klausuren überwacht zuhause zu schreiben, wenn sie über einen Rechner mit Webcam und eine stabile Internetverbindung verfügen. Aber sowohl die Abgabe von schriftlichen Arbeiten über WISEflow als auch die Durchführung von mündlichen Fernprüfungen können mit WISEflow realisiert werden.

Bitte beachten Sie unsere Website zu den Online-Prüfungen. Dort finden Sie fortlaufende und weitere Informationen.

Wird es für die wegen Corona nachzuholenden Prüfungen zentrale Regeln für Umfang, Art, Nachholzeitraum etc.geben oder regelt das jede*r Lehrende selbst?

Die formale Regelung der Prüfungen liegt in der Kompetenz der Prüfungsausschüsse, die konkrete Umsetzung in der Kompetenz der Prüfer*innen. Das Präsidium kann in dieser Frage lediglich an die Prüfer*innen appellieren, aber nichts vorschreiben.

Müssen Hausarbeiten/Abschlussarbeiten, die jetzt ausschließlich digital abgegeben werden können, zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal analog abgegeben werden?

Das prüfungs- und datenschutzrechtliche Problem besteht darin, dass bei einem Widerspruch durch die Studierenden die "Streitgrundlage" die schriftliche Arbeit wäre. Sie gilt als Beleg der abgegebenen Leistung. So lange keine Widersprüche eingereicht werden, die sich das Argument zur Grundlage machen: "Das ist ja gar nicht die Arbeit, die ich Ihnen per E-Mail geschickt habe", müssen die Prüfer*innen nicht auf Papierversionen bestehen. Sollte es einen Fall geben, in dem dieses formale Argument angeführt wird, werden alle Prüfer*innen auf Papierversionen bestehen. Und diese müssen dann termingerecht eingereicht werden.

Um Termine zu halten, kann man also die E-Mail-Version zulassen und dann per Post die Papierfassung als verbindliche Fassung nachreichen. Die Post funktioniert auch zu Pandemiezeiten.

Gibt es Fristverlängerungen für Arbeiten, die an Befragungen z.B. von Schülern geknüpft sind?

Für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten gilt die achtwöchige Verlängerung. Für manche endet die im Mai, für anderen später. Manche Studierenden führen für ihre Arbeit eine Befragung z.B. von Schüler*innen durch, die einen direkten Kontakt erfordert und aufgrund von Schulschließungen aktuell nicht möglich ist. Wird es für diese Studierenden noch einmal eine Fristverlängerung geben?
 
Diese Fälle müssen mit den Betreuer*innen individuell geregelt werden. Die dringende Empfehlung ist jedoch, die betroffenen Projekte so anzupassen, dass diese face-to-face-Kontakte nicht erforderlich sind und die Arbeiten in den jetzt feststehenden Fristen abgeschlossen werden können.

Verschieben sich mit der Vorlesungszeit auch die Abgabetermine für Hausarbeiten & Co.?

Besonders mit Blick auf die Schließung der Bibliotheken zwischen dem 16. 3. und 4.5. wurden die Abgabefristen von Abschluss- und Hausarbeiten, die nach dem 16. März liegen, um acht Wochen ab ursprünglichem Abgabetermin verlängert. Dies geschieht automatisch und muss nicht zusätzlich beantragt werden.

Organisatorisches

Ich bin Student*in und habe keinen Computer. Kann ich an der Uni einen ausleihen?

Der Studierendenrat stellt im begrenzten Umfang Thinkpads für Studierende zur Ausleihe zur Verfügung. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte direkt an den Studierendenrat unter E-Mail: stura.vorstand@uni-erfurt.de.

Ich habe auf dem Land schlechten Internetzugang, gibt es einen Ort an der Uni, an dem ich arbeiten kann?

Das Studierendenwerk Thüringen bietet an, einige seiner Wohnheimplätze auch kurzfristig - für einen oder zwei Monate - zu vermieten. Die Wohnheime sind flächendeckend mit WLAN ausgestattet. Interessenten können sich direkt beim Studierendenwerk melden. Kontakt unter: www.stw-thueringen.de/deutsch/wohnen/bewerbung-wohnplatz/index.html

Die Uni bietet zudem an, wochentags Räume auf dem Campus für Studierende zu öffnen, die dann tagsüber unter Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen dort mit eigenen Laptops arbeiten können. Den der Campus ist flächendeckend mit WLAN ausgestattet. Im Hosentaschenplan sind die Stillarbeitsplätze eingezeichnet.

Die Benutzung der Poolräume im KIZ und der Computer-Arbeitsplätze in der Bibliothek ist bis auf Weiteres nicht möglich, da die Desinfektion der Rechner und Tastaturen nicht lückenlos gewährleitet werden kann.

Was kann ich tun, wenn ich als Student*in durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten bin?

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie hat sich für viele Studierende und deren Eltern die Einkommenssituation deutlich verschlechtert – sei es wegen eines Jobverlusts oder Kurzarbeit. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat deshalb darüber informiert, dass auch kurzfristig BAföG-Anträge gestellt werden können, um diese finanziellen Schwierigkeiten abzumildern. Sowohl das Studierendenwerk als auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung betonen dabei immer wieder, dass den Studierenden durch die Corona-Pandemie keine Nachteile beim BAföG entstehen sollen. Siehe dazu auch die Pressemitteilung des Studierendenwerks Thüringen.

Überdies beseht - auch unabhängig von Corona - für Studierende, die kurzzeitig in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, die Möglichkeit, beim Studierendenwerk ein Überbrückungsdarlehen in Höhe von bis zu 800 Euro zu beantragen. Dies gilt besonders für Studierende, die keinen Anspruch auf BAföG haben, und für ausländische Studierende. Ansprechpartner dafür ist die Allgemeine Sozialberatung, die unter E-Mail: asb@stw-thueringen.de erreichbar ist.

Studierende in Thüringen, die durch die Corona-Krise unverschuldet in finanzielle Not geraten sind, können zudem seit Anfang April beim Studierendenwerk Thüringen einen Antrag auf ein zinsloses (von den Hochschulen unterstütztes) Sozialdarlehen bis maximal 800 Euro beantragen. Das Land hat zugesagt, die Hälfte dieser Kreditsumme zu übernehmen und die Darlehen somit in eine Corona-Finanzhilfe umzuwandeln.

Weitere Informationen dazu finden Sie in den News auf dieser Seite.

Ihre Ansprechpersonen

Für alle Fragen rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 hat die Universität Erfurt eine Mail-Adresse eingerichtet:

Name
Funktion
E-Mail
Telefon

Spezielle Situationen:

Sie kommen aus dem Ausland oder planen einen Aufenthalt (Erasmus) im Ausland

Für Fragen und Probleme ausländischer Studierender sowie für Fragen rund um die Planung eines Auslandsaufenthalts im Rahmen des Studiums ist das Internationale Büro per Mail unter international@uni-erfurt.de erreichbar.

Sie haben Fragen zur Studienfinanzierung oder zu Wohnheimplätzen

Studierende, die Fragen zum Aufenthalt in einem der Wohnheime des Studierendenwerks bzw. zu Finanz- bzw. BAföG-Angelegenheiten haben, wenden sich bitte direkt an das Studierendenwerk Thüringen.

Grundsätzlich gilt:
Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie hat sich für viele Studierende und deren Eltern die Einkommenssituation deutlich verschlechtert – sei es wegen eines Jobverlusts oder Kurzarbeit. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat deshalb darüber informiert, dass auch kurzfristig BAföG-Anträge gestellt werden können, um diese finanziellen Schwierigkeiten abzumildern. Sowohl das Studierendenwerk als auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung betonen dabei immer wieder, dass den Studierenden durch die Corona-Pandemie keine Nachteile beim BAföG entstehen sollen. Siehe dazu auch die Pressemitteilung des Studierendenwerks Thüringen.

Überdies beseht - auch unabhängig von Corona - für Studierende, die kurzzeitig in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, die Möglichkeit, beim Studierendenwerk ein Überbrückungsdarlehen in Höhe von bis zu 800 Euro zu beantragen. Dies gilt besonders für Studierende, die keinen Anspruch auf BAföG haben, und für ausländische Studierende. Ansprechpartner dafür ist die Allgemeine Sozialberatung, die unter E-Mail: asb@stw-thueringen.de erreichbar ist.

Studierende in Thüringen, die durch die Corona-Krise unverschuldet in finanzielle Not geraten sind, können zudem seit Anfang April beim Studierendenwerk Thüringen einen Antrag auf ein zinsloses (von den Hochschulen unterstütztes) Sozialdarlehen bis maximal 800 Euro beantragen. Das Land hat zugesagt, die Hälfte dieser Kreditsumme zu übernehmen und die Darlehen somit in eine Corona-Finanzhilfe umzuwandeln.

Weitere Informationen dazu finden Sie in den News auf dieser Seite.

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