22. Jun 2020, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr | Staatswissenschaftliche Fakultät

Deutsche, europäische und internationale Finanzpolitik"

Veranstaltungsort
online
Reihe
Krisenjahr 2020: Inter-/Nationale Entwicklungen
Veranstalter
Fachschaftsrat Staatswissenschaften
Referent(en)
Jakob von Weizsäcker
Veranstaltungsart
Vortrag
Publikum
öffentlich

Vortrag von Jakob von Weizsäcker in der Veranstaltungsreihe "Krisenjahr 2020: Inter-/Nationale Entwicklungen" des Fachschaftsrats Staatswissenschaften. Der Link zur Teilnahme via Webex wird in der Facebook-Veranstaltung bekannt gegeben.

Wie wirkt sich die COVID19-Krise in Deutschland und in Europa wirtschaftlich aus? Wie sollte die Wirtschafts- und Finanzpolitik auf nationaler und auf europäischer Ebene darauf reagieren? Wie ordnen sich die Liquiditätsbazooka und das Konjunkturpaket in Deutschland, wie die Vorschläge zur europäischen Krisenbewältigung im Vergleich dazu ein? Was könnten diese Vorschläge für die erforderliche institutionelle Weiterentwicklung der Europäischen Union und der Eurozone bedeuten.

Jakob von Weizsäcker ist seit 2019 Chefökonom des Bundesministeriums der Finanzen. Davor war er Abgeordneter (SPD) des Europäischen Parlaments (2014–2019) für Thüringen und hat dort im Ausschuss für Wirtschaft und Währung am neuen Regelwerk für die Finanzwirtschaft nach der großen Finanzkrise mitgewirkt. Nach seinem Studium der Physik und Volkswirtschaftslehre in Deutschland und Frankreich arbeitete er unter anderem für die Weltbank und die wirtschaftspolitische Denkfabrik BRUEGEL.

Informationen zur Veranstaltungsreihe

Die internationale Politik ruht nicht, ganz im Gegenteil: Die Vereinten Nationen feiern ihr 75-jähriges Bestehen und sind weiterhin in Fragen der Sicherheit und nachhaltiger Entwicklung gefordert. Die USA treten aus der WHO aus, während auch andere internationale Organisationen unter Druck stehen und die Differenzen mit China weiter zunehmen. Auf europäischer Ebene werden ein Corona-Solidaritätsfonds und andere finanzpolitische Projekte diskutiert. Und im Juli wird Deutschland schließlich zeitgleich die europäische Ratspräsidentschaft und den Vorsitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen übernehmen.