11. Feb 2022, 10:00 Uhr - 16:30 Uhr

Gendergraphien XIII: Identitätspolitik zwischen Bashing und Befreiung. Historische und sozialwissenschaftliche Perspektiven

Veranstaltungsort
Online
Reihe
Gendergraphien XIII
Veranstalter
Institut für Soziologie, LMU
Veranstaltungsart
Vortrag
Publikum
Öffentlich mit Anmeldung

Die Vortragsreihe GENDERGRAPHIEN der Ludwig-Maximilians-Universität München geht in die mittlerweile 13. Runde und beschäftigt sich in diesem Wintersemester 2021/2022 mit dem Thema "Identitätspolitik zwischen Bashing und Befreiung. Historische und sozialwissenschaftliche Perspektiven". Der Lehrstuhl der Nordamerikanischen Geschichte ist mit der Forscher*innengruppe "Contested Democracy" vertreten.

Identitätspolitik ist ein umkämpftes Feld. Es geht um Politik im Namen oder mit Bezug auf eine kollektive Identität, die sich aus gemeinsamen Diskriminierungserfahrungen oder aber aus einem politischen Programm speist. Dabei dient der Begriff sowohl der Selbstbezeichnung (beispielsweise im Kontext von sozialen Bewegung und Aktivismus) oder er wird zur Diskreditierung einer als partikularistisch gedeuteten politischen Strömung oder Haltung verwendet. Hinter den stark emotionalisierten Debatten stehen grundsätzliche Fragen nach dem Verhältnis von Partikularität und Universalität, Identität und Differenz, Gleichheit und Gerechtigkeit, Betroffenheit und Erfahrung, Individualismus und Pluralismus. Einzelne Aspekte, Debattenstränge und Beispiele sollen in dieser Tagung am 11.02.22 beleuchtet werden.

Die Voträge finden in diesem Semester online via Zoom statt. Eine Anmeldung ist zwingend erfordelich.