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Gesundheitsämter bitten um Unterstützung bei Kontaktnachverfolgung

Die Gesundheitsämter in vielen Landkreisen und kreisfreien Städten Thüringens stoßen nach eigenen Angaben bei der Kontaktpersonennachverfolgung von Personen mit Covid-19-Infektion an ihre personellen Grenzen. Deshalb ist an das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft die Bitte herangetragen worden, die Gesundheitsämter bei diesen Tätigkeiten zu unterstützen.

Da eine Möglichkeit zur Verstärkung des Personals in der Kontaktpersonennachverfolgung auch im Einsatz von Studierenden in den Gesundheitsämtern gesehen wird, hat das TMWWDG nun seinerseits die Hochschulen um Unterstützung gebeten.

Die Studierenden würden hauptsächlich in der Kontaktnachverfolgung eingesetzt werden. Dafür werden kommunikative und engagierte Studierende gesucht. Spezifische Kenntnisse oder Qualifikationen werden nicht vorausgesetzt, da die Studierenden eine Einarbeitung und Anleitung durch das Personal der Gesundheitsämter (oder sonstiger Unterstützer z. B. der Bundeswehr) erhalten, so dass sie danach selbständig arbeiten können.

Alle Gesundheitsämter, die einen Bedarf angemeldet haben (Übersicht siehe Anlage), sind auch bereit eine Aufwandsentschädigung oder Vergütung zu zahlen. Konkrete Abstimmungen zur Entlohnung sollten im Zuge der direkten Kontaktaufnahme zwischen den interessierten Studierenden und den benannten Ansprechpartnern bei den Gesundheitsämtern erfolgen.