8. Apr 2022 | Campus Gotha, Forschungszentrum Gotha, Max-Weber-Kolleg

Naturrecht und Eigentum. Politische Anthropologie im Kontext des Kolonialismus

Veranstaltungsort
Forschungszentrum Gotha und online
Veranstalter
Teilprojekt A03 des SFB TRR 294 "Strukturwandel des Eigentums" und Forschungsnetzwerk "Natural Law 1625–1850"
Veranstaltungsart
Workshop
Publikum
öffentlich mit Anmeldung

Tagung des Teilprojekts A03 des SFB TRR 294 „Strukturwandel des Eigentums“ und des Forschungsnetzwerks "Natural Law 1625–1850" am Forschungszentrum Gotha unter Leitung von Martin Mulsow.

Eigentum nimmt in der politischen Anthropologie des 17., 18. und 19. Jahrhunderts eine vielfältige und sich ständig wandelnde, aber immer zentrale Position ein. Spielt schon zu Beginn bei Grotius der Kontext der präkolonialen europäischen Expansion über die Weltmeere eine Rolle, so gilt dies um so mehr für die Verschränkung von Naturechts- und Zivilisationstheorien der Aufklärungszeit, und vollends für die Anfänge der Rechtsanthropologie und der Völkerpsychologie im 19. Jahrhundert, als der Kolonialismus seinen Höhepunkt erreichte. Zu fragen ist nach den Funktionen der jeweiligen Eigentums-Konzeptionen, nach Kontinuitäten und Diskontinuitäten der Thematisierung und nach ideologischen Belastungen kolonialer Denkweisen.

Das detaillierte Programm finden Sie im Programm-Poster.

Um Anmeldung wird gebeten unter forschungszentrum.gotha@uni-erfurt.de

E-Mail an forschungszentrum.gotha@uni-erfurt.de schreiben