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Congratulations: Uni Erfurt feiert Gewinner des Gründungsideenwettbewerbs 2021

Gute Ideen waren gefragt. Tolle Projektideen wurden eingereicht. Die besten unter ihnen haben heute mit ihren Präsentationen den Gründungsideenwettbewerb der Universität für sich entschieden, der Corona-bedingt in diesem Jahr als digitales Format stattfand. In der Kategorie „Allgemeine Gründungsidee“ hatten Anika Luthardt und Luise Senneke die Nase vorn. In der Kategorie „Social Entrepreneurship“ überzeugten Muzi und Alexander Maxa.

„Unser Gründungsideenwettbewerb soll den Gründergeist auf dem Campus fördern, Studierende, Mitarbeiter und Absolventen zum Entwickeln eigener Gründungsideen anregen, und sie auf dem Weg dorthin coachen“, erklären Martin Hellmann und Jana Theuerkauf vom Gründungsservice der Universität Erfurt. Und so werden alljährlich innovative Ideen zu einem neuen Produkt, (Forschungs-)Verfahren oder einer Dienstleistung gesucht – besonders im Bereich „Social Entrepreneurship“. Der Wettbewerb folgte einem zweistufigen Auswahlverfahren: Nach der Einreichung der Ideenpapiere wählte eine Fachjury die besten fünf Gründungsideen bzw. Gründungsteams aus, die per Jurypräsentation in einer feierlichen Online-Veranstaltung heute ihre Ideen noch einmal vor Publikum vorstellten. Im Anschluss prämierte die Jury die besten mit Geldpreisen –  mit 1000 Euro in der Kategorie Allgemeine Gründungsidee und mit 500 Euro in der Kategorie Social Entrepreneurship. Dazu gabs ein Rahmenprogramm mit Impulsvorträgen von Stefan Werner (Landesgeschäftsführer „Der Paritätische Thüringen e.V.“) und Stefan Kowalczyk (Greatmade) sowie Musik von Denny Waldner. Auch Poetry Slammer Andreas in der Au, besser bekannt als „AIDA“, war mit von der Partie und fasste die Pitches noch einmal launig zusammen.

Prof. Dr. Beate Hampe, Vizepräsidentin der Universität Erfurt, erklärte in ihrem Grußwort: „Die Skills von deutschen und internationalen Studierenden miteinander zu verknüpfen, darin liegt ein wunderbares Potenzial. Und das ist in so manchem Projekt hier schon bewiesen worden. Wir sind als Präsidium sehr stolz auf das Engagement unserer Studierenden und freuen uns auf viele weitere Ideen und Projekte.“

Und das sind sie, die Siegerprojekte:

„Feels like Erfurt“ (Kategorie allgemeine Gründungsidee)
Wenn Anika Luthardt und Luise Senneke an Erfurt im Speziellen und Thüringen im Allgemeinen denken, sehen sie vor allem eins: Potenzial. Deshalb umfasst ihre Gründungsidee eine Marke, die Erfurt und Thüringen die Aufmerksamkeit schenkt, die sie verdient haben. Die Marke „Feels like…“ soll nicht nur zu einem wichtigen Bestandteil der Medienlandschaft in Thüringen etabliert werden, sondern durch vielfältige Produkte wie einer Stadttour-Box namens „Erfurt Unboxed“, den Beliebtheits- und Bekanntheitsgrad der Landeshauptstadt steigern. Übertragen auf andere ostdeutsche Städte soll mit „Feels like…“ in Zukunft ein überregionales Verlagshaus geschaffen werden, dass es sich zur Aufgabe macht, den Tourismus, die Kultur- und die Kreativszene der neuen Bundesländer zu fördern.

„Atorra – Beleaf in change“ (Kategorie „Social Entrepreneurship“)
Im Star Wars-Universum ist der Agrarplanet Atorra von zunehmenden Dürreperioden gekennzeichnet, was wiederum das menschliche Leben extrem erschwert. Auch in Thüringen wird die Hitzebelastung stetig zunehmen. Eine Studie des Freistaats Thüringen „Hitze und Trockenheit in Thüringen“ geht davon aus, dass die Hitzebelastung im Zeitraum 2021 bis 2050 um bis zu 33 Prozent zunehmen könnte. Wasserverknappung, Dürren, eine stärkere Anfälligkeit der angebauten Kulturpflanzen für Krankheiten und damit verbundene Ernteausfälle sind die Konsequenz. Das Gründungsprojekt „Atorra“ von Muzi und Alexander Maxa will sich diesen Herausforderungen stellen und mit seinem Indoor-Smart-Farming-Ansatz der herkömmlichen Landwirtschaft eine ökologische Alternative aufzeigen. 

Wir gratulieren den Gewinner*innen!

In unserem Blog „Ich mag meine Uni…“ stellen wir alle Finalist*innen noch einmal vor.

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