Universität Erfurt

Forschungsbibliothek Gotha

Abgeschlossene Projekte

Digitalisierung von im VD17 nachgewiesenen unikalen Drucken der Forschungsbibliothek Gotha

Laufzeit: 2014-2018

Die Forschungsbibliothek Gotha bewahrt 12.283 Titel aus der Zeit von 1601 bis 1700, die nur hier nachzuweisen sind. Alle wurden bereits im Kontext der Erfassung des deutschen Schrifttums des 17. Jahrhunderts (VD17) katalogisiert. Im Rahmen des nationalen Masterplans zur Digitalisierung des Verzeichnisses der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts (VD 17 digital; Masterplan Typ 1) hat die Forschungsbibliothek aus diesem Bestand 3.033 Titel mit 424.546 Scans digitalisiert. Alle Digitalisate werden in der Digitalen Historischen Bibliothek Erfurt/Gotha veröffentlicht und sind im Online-Katalog nachgewiesen.

Maßgebend für die Auswahl der Titel waren inhaltliche Gründe: So sollte zunächst der Kern der Forschungsbibliothek, die Herzogliche Sammlung, systematisch digitalisiert werden.  
Zentrale Signaturengruppen sind dabei „Theologie“ (Theol), „Philosophie“ (Phil), „Geschichte“ (Hist), „Mathesis“ (Math), „Politik“ (Pol), Jurisprudenz (Jur), „Biographie“ (Biogr) und „Poesis“ (Poes). Diese Gruppen bilden zugleich deutlich die Sammelschwerpunkte der Herzoghauses Sachsen-Gotha-Altenburg (1640-1825) ab. Zur Unterstützung laufender Forschungsvorhaben wurde das Korpus während der Projektlaufzeit um Titel aus anderen Signaturgruppen erweitert. Das Projekt dauerte vom 8. Dezember 2014 bis zum 31. Januar 2018. 

Die FB Gotha hat damit einen wichtigen Beitrag zur Komplettdigitalisierung des gedruckten kulturellen Erbes geleistet.


Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Ansprechpartner: Dr. Kathrin Paasch (Gotha)
Bearbeiter: Irina Brückner, Petra Haller, Nancy Kandetzki, Danny Kührlein, Sarah Mey, Sandra Niller, Dr. Wolfgang Runschke, Martina Schröder, Ruven Wolff (alle Gotha)

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Höfische Kulturräume in Mitteldeutschland - Teil 2 - zugleich Mitarbeit am Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 18. Jahrhunderts (VD18)

Laufzeit: 2014-2016

Gelegenheitsschriften zählen zu einer literarischen Gattung, die als eine der ergiebigsten personenkundlichen Quellen für die Frühe Neuzeit gilt. Diese Art Schriftentum ist durch einen alltagsgeschichtlichen, auf Städte und Regionen fokussierten Bezugsrahmen aus Adressaten, Komponisten, Autoren und weiteren beteiligten Personen geprägt.

Die FB Gotha bewahrt eine reichhaltige Sammlung an Gelegenheitsschriften (Erinnerungsschriften, Leichenpredigten), die ihren Anfang durch Integration aufgelöster älterer Bibliotheken des sächsisch-thüringischen Raums und der Bibliothek des Gothaer Gymnasium nahm. Diese mitunter illustre Sammlung wurde in der damaligen Hofbibliothek durch das Herzoghaus Sachsen-Gotha-Altenburg weitergeführt.
Ziel des Projektes war es, einen Quellenfundus von 7.455 höfischen personalen Gelegenheitsschriften vom ersten Auftreten des Humanismus bis an das Ende des 18. Jahrhunderts zu erforschen. Hierzu wurden die Quellen in einer Datenbank erschlossen, digitalisiert und online präsentiert.

In diesem Projektabschnitt wurden die Druckschriften des 18. Jahrhunderts bearbeitet. Dabei werden über 2.000 Titel aus dieser Zeit gescannt und in der Digitalen Historischen Bibliothek Erfurt/Gotha veröffentlicht. Diese Digitalisate sind auch im Online-Katalog nachgewiesen. Mit diesem Projekt beteiligt sich die Forschungsbibliothek Gotha an der Verzeichnung der im deutschen Sprachraum erschienenen Literatur des 18. Jahrhunderts (VD18).

Dieses Projekt wurde zusammen mit dem Interdisziplinären Institut für Kulturgeschichte der frühen Neuzeit (ikfn) an der Universität Osnabrück durchgeführt.

Ausführliche Informationen.

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Ansprechpartner: Prof. Dr. Klaus Garber (Osnabrück), Dr. Kathrin Paasch (Gotha)
Bearbeiter: Prof. Dr. Axel E. Walter, Stefan Anders, Sabine Beckmann (alle Osnabrück), Irina Brückner, Petra Haller, Wolfgang Hoffmann, Sandra Niller, Sergej Tan, Ralf Tschentscher, Dr. Wolfgang Runschke (alle Gotha)

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Religion und Politik in protestantischen Predigten des 16. und 17. Jahrhunderts im thüringisch-sächsischen Raum. Tiefenstrukturanalyse und Erschließung von gedruckten und handschriftlichen politischen Predigten der Forschungsbibliothek Gotha

Laufzeit: 2008-2015

Die Erschließung der tiefer gehenden Struktur politischer Predigten in der Forschungsbibliothek Gotha (16./17. Jahrhundert) in Bezug auf deren historische Bedeutung ist methodisch ein neues Vorhaben. Im Rahmen dieser Untersuchungen wird gemeinsam mit dem Lehrstuhl Frühe Neuzeit der Goethe-Universität Frankfurt am Main ein definierter Bestand des sächsisch-thüringischen Raumes erforscht. Mit der Erstellung eines Thesaurus soll die Art politischer Argumentationen in den Predigten untersucht werden. Dadurch kann die Verwendung des Begriffsfeldes „politisch“ für die Frühe Neuzeit dichter belegt werden. Der Thesaurus ist durch eine spezielle Suchmaske auch für differenzierte Forschungsfragen geeignet.
Die Ergebnisse werden auf einer Projektseite der Bibliothek zur Verfügung gestellt werden. Die Thematik wurde 2011 in einer Ausstellung gezeigt werden, um die Ergebnisse auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Ausführliche Informationen und Webseite des Projektes.

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Ansprechpartner: Prof. Dr. Luise Schorn-Schütte (Franfurt/Main), Dr. Kathrin Paasch (Gotha)
Bearbeiter: Dr. Anja Kürbis (bis März 2009), Dr. Philip Hahn (ab Juni 2009), Dr. Wolfgang Runschke (Druckschriften Gotha), Cornelia Hopf (Handschriften Gotha), Martin Stelte (Frankfurt/Main), Fabrizio Dal Vera (Frankfurt/Main), Wolfgang Hoffmann (Gotha)

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Höfische Kulturräume in Mitteldeutschland. Kommunikation und Repräsentation in personalen Gelegenheitsschriften der Forschungsbibliothek Gotha - Teil 1

Laufzeit: 2010-2013

Gelegenheitsschriften zählen zu einer literarischen Gattung, die als eine der ergiebigsten personenkundlichen Quellen für die Frühe Neuzeit gilt. Diese Art Schriftentum ist durch einen alltagsgeschichtlichen, auf Städte und Regionen fokussierten Bezugsrahmen aus Adressaten, Komponisten, Autoren und weiteren beteiligten Personen geprägt.

Die FB Gotha bewahrt eine reichhaltige Sammlung an Gelegenheitsschriften (Erinnerungsschriften, Leichenpredigten), die ihren Anfang durch Integration aufgelöster älterer Bibliotheken des sächsisch-thüringischen Raums und der Bibliothek des Gothaer Gymnasium nahm. Diese mitunter illustre Sammlung wurde in der damaligen Hofbibliothek durch das Herzoghaus Sachsen-Gotha-Altenburg weitergeführt.
Ziel des Projektes ist es, einen Quellenfundus von 7.455 höfischen personalen Gelegenheitsschriften vom ersten Auftreten des Humanismus bis an das Ende des 18. Jahrhunderts zu erforschen. Hierzu werden die Quellen in einer Datenbank erschlossen, digitalisiert und online präsentiert.

In diesem Kontext wurden zunächst die Druckschriften des 16. und 17. Jahrhunderts bearbeitet. Dabei wurden rund 2.000 Titel aus dieser Zeit gescannt und in der Digitalen Historischen Bibliothek Erfurt/Gotha veröffentlicht. Diese Digitalisate sind auch im Online-Katalog nachgewiesen.

Dieses Projekt wird zusammen mit dem Interdisziplinären Institut für Kulturgeschichte der frühen Neuzeit (ikfn) an der Universität Osnabrück durchgeführt.

Ausführliche Informationen.

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Ansprechpartner: Prof. Dr. Klaus Garber (Osnabrück), Dr. Kathrin Paasch (Gotha)
Bearbeiter: Prof. Dr. Axel E. Walter, Stefan Anders, Sabine Beckmann (alle Osnabrück), Manuela Frank, Petra Haller, Nancy Metzke, Christine Röhrig, Ralf Tschentscher, Dr. Wolfgang Runschke (alle Gotha)

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Katalogisierung der Privatbibliotheken im Zeitalter der Aufklärung in der UFB Erfurt/ Gotha

Laufzeit: 2005-2013

Der Gothaer Hof und die kurmainzische Statthalterei in Erfurt unter Karl Theodor von Dalberg (gest. 1817) spielten im 18. Jahrhundert eine wichtige Rolle bei der Rezeption und Verbreitung aufklärerischen Gedankenguts. Zeugnisse der fruchtbaren Rezeption sind die Privatbibliotheken der Herzoginnen, Herzöge und des Statthalters, die heute in der Forschungsbibliothek Gotha und der Universitätsbibliothek Erfurt aufbewahrt werden. Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes "Katalogisierung der Privatbibliotheken der Aufklärungszeit" wurden die circa 25.000 überlieferten Titel aus den Privatbibliotheken im Online-Katalog und in der Handschriftendatenbank der Forschungsbibliothek nach den Standards der Arbeitsgemeinschaft Alte Drucke des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes erfasst, sachlich durch die Systematik der Herzoglichen Sammlung und nach Provenienzen erschlossen. Den bibliographischen Informationen wurden ausgewählte Schlüsselseiten jedes Druckes als Images beigegeben. Die handschriftlichen Kataloge der Privatbibliotheken sind in der Digitalen Historischen Bibliothek Erfurt/Gotha als digitale Dokumente online zugänglich und mit den überlieferten Titeln im Online-Katalog verknüpft.

Ausführliche Informationen

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Ansprechpartnerin: Dr. Kathrin Paasch
Bearbeiterinnen: Eva-Maria Ansorg, Nancy Kandetzki, Gabriele Kern, Franziska König , Andrea Langner, Sabine Rocktäschel, Anke Seifert, Manon Steinmassl.

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Katalogisierung und Teildigitalisierung der Druckschriften des 15., 16. und 17. Jahrhunderts der Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/ Gotha

Laufzeit: 2007-2010

Die Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/Gotha besitzt an ihren beiden Standorten 1.769 Inkunabeln darunter auch die Inkunabeln der Kirchenbibliothek Pößneck. Diese Inkunabeln sowie die außerhalb des deutschen Sprachraumes erschienenen Drucke des 16. und 17. Jahrhunderts waren bislang noch nicht in modernen Datenbanken nachgewiesen. Im Projekt wurden diese Bestände im Online-Katalog erschlossen. Seit Abschluss des Projektes sind sämtliche Drucke des 15.-17. Jahrhunderts erfasst.

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Ansprechpartnerin: Dr. Kathrin Paasch
Bearbeiter: Petra Haller, Ute Winter (Digitalisierung), Josephine Liebermann, Manon Steinmassl, Wolfgang Schlosser, Ralf Tschentscher (Katalogisierung)

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Mitarbeit am Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts (VD17)

Laufzeit: 1996-2009 (für das Grundwerk)

Die Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt Gotha beteiligt sich ebenso wie die großen Bibliotheken in München, Berlin, Dresden, Halle und Wolfenbüttel an der Erstellung der Nationalbibliographie für das 17. Jahrhundert. Erschlossen werden alle deutschsprachigen Titel und alle fremdsprachigen im historischen deutschen Sprachgebiet gedruckten und verlegten Werke. Von der Verzeichnung ausgeschlossen sind Werke der allgemeinen Musiklehre und Karten. Die Drucke der Forschungsbibliothek Gotha sind vollständig erfasst (gelegentliche Funde werden nachgeführt). Alle im Rahmen des Projektes aufgezeichneten Daten werden nicht nur im VD17 bereitgestellt, sondern auch im Online-Katalog.

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Ansprechpartnerin: Dr. Kathrin Paasch
Bearbeiter: Christine Röhrig, Manon Steinmassl, Wolfgang Schlosser, Ralf Tschentscher

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Mitarbeit am Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts (VD16)

Laufzeit: 1990-2000 (für das Grundwerk) 

Das Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts ist ein Teilprojekt auf dem Weg zu einer retrospektiven Nationalbiographie. Es wurde bereits 1969 mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft von der Bayerischen Staatsbibliothek München und der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel begonnen. Seit 1990 beteiligte sich die Forschungsbibliothek Gotha mit einer Arbeitsstelle an der Erfassung und Katalogisierung im Sinne eines Supplements zum VD16 über den Eigenbestand hinaus. Die Forschungsbibliothek fungierte dabei als zentrale Erfassungsstelle für Meldungen aus dem Gebiet der neuen Bundesländer.

Das Grundwerk des VD16 liegt seit 2000 vollständig in Buchform vor. Die parallel hierzu entstandene VD16-Datenbank wird von der Forschungsbibliothek Gotha und auch von der Universitätsbibliothek Erfurt weiter fortlaufend mit Besitznachweisen und Neufunden ergänzt. Zusätzlich zu den rund 75.000 Drucken des Grundwerks wird damit durch die beteiligten Bibliotheken ein Supplement mit mehr als 25.000 Titeln bereit gestellt. Alle Titel werden auch im Online-Katalog nachgewiesen.

Ansprechpartnerin: Dr. Kathrin Paasch
Bearbeiter: Eva-Maria Ansorg, Franziska König, Christine Röhrig, Wolfgang Schlosser, Manon Steinmassl, Ralf Tschentscher

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