Universität Erfurt

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Nachrichten aus der Fakultät

Forschungsstelle Bauhaus-Biografien startet Infografik-Reihe

Die Forschungsstelle für Biografien ehemaliger Bauhaus-Angehöriger (BeBA) der Universität Erfurt hat die Reihe „Bauhaus Shortcut“ gestartet. Darin veröffentlichen die Forscherinnen und Forscher um Prof. Dr. Patrick Rössler, Kommunikationswissenschaftler an der Philosophischen Fakultät, bis zum Ende des Bauhausjubiläums 2019 monatlich eine Infografik, die kurz und knapp einen Aspekt der übergeordneten Forschungsfrage „Wer war eigentlich am Bauhaus?“ abbildet. Den Auftakt machte im September der Bauhaus-Shortcut No. 1 über die Studierendenschaft am Bauhaus: https://shortcuts.bauhaus.community/.

Die Forschungsstelle für Biografien ehemaliger Bauhaus-Angehöriger (BeBA) ist aus dem von 2013 bis 2016 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt „Bewegte Netze“ entstanden, das sich mit den Beziehungen von Bauhaus-Angehörigen beschäftigte. Die Forschungsstelle widmet sich nun den verbleibenden Fragestellungen, ist Ansprechpartner für Interessenten und soll insbesondere die im Projekt entstandene Datenbank weiter pflegen.

Uni Erfurt erhält Fördermittel für Projekte zur Digitalisierung des Studiums

Die Studiengänge an Thüringer Hochschulen sollen digitaler werden. Über das Förderprogramm „Curricula der Zukunft“ unterstützt das Thüringer Wissenschaftsministerium deshalb bis Ende 2019 insgesamt zehn Modellprojekte, mit denen akademische Lehrpläne und Lernformen digital weiterentwickelt werden sollen. Darunter sind auch zwei Projekte der Universität Erfurt, die mit rund 69.000 Euro aus dem Strategie- und Innovationsbudget gefördert werden. Die Universität unterstützt die Vorhaben mit einem Eigenanteil von 25 Prozent.

(...) Das zweite geförderte Projekt von Prof. Dr. Beate Hampe und weiteren Mitarbeitern befasst sich mit der Umgestaltung der Studieneingangsphase der anglistischen Linguistik. Einerseits strebt das Projekt an, Studieneingangsphase mithilfe von Digitalisierungsstrategien für die Studierenden selbstbestimmter und flexibler zu machen und damit für einen größeren Teil der Studierenden einen nachhaltigeren Lernerfolg im Fach selbst zu erzeugen. Andererseits nimmt es durch die Implementierung neuer Arbeitsweisen im akademischen Lehren und Lernen die Digitalisierung künftiger Arbeitsmärkte in den Blick. mehr ...

Publikationen

Neue Publikation: „The Cambridge Handbook of Bilingualism“

Annick De Houwer, Professorin für Spracherwerb und Mehrsprachigkeit, hat gemeinsam mit Lourdes Ortega von der Georgetown University in Washington mit dem „Cambridge Handbook of Bilingualism“ einen neuen Sammelband zur Zweisprachigkeit herausgebracht.

Das Handbuch bietet einen entwicklungsorientierten und sozial kontextualisierten Überblick über die Erforschung der Zweisprachigkeit bezüglich des Erlernens, der Verwendung und des Nichtlernens von zwei oder mehr gesprochenen und geschriebenen Sprachen sowie Sprachvarianten. Die darin enthaltenen Texte decken ein breites Spektrum von Themen ab, von Ideologie, Politik, Recht und Ökonomie der Mehrsprachigkeit bis hin zu u.a. Sprachunterricht, der Messung zweisprachiger Fähigkeiten und der Begabung bei Zweisprachigen. Betrachtet werden zudem cross- und interdisziplinäre Zusammenhänge mit Fachgebieten wie der Psychologie, der klinischen und Neurolinguistik, der Kognitionswissenschaft und der Gebärdensprachforschung.

 

Annick De Houwer und Lourdes Ortega (Hrsg.)
The Cambridge Handbook of Bilingualism
(Reihe: Cambridge Handbooks in Language and Linguistics)
Cambridge University Press, 2018
ISBN: 9781107179219
£ 120.00

Prof. Dr. Gila A. Schauer, letzte Änderung: 31.01.2019

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