Universität Erfurt

Philosophische Fakultät

Willkommen an der Philosophischen Fakultät

Nachrichten aus der Fakultät

Forschungsstelle Bauhaus-Biografien startet Infografik-Reihe

Die Forschungsstelle für Biografien ehemaliger Bauhaus-Angehöriger (BeBA) der Universität Erfurt hat die Reihe „Bauhaus Shortcut“ gestartet. Darin veröffentlichen die Forscherinnen und Forscher um Prof. Dr. Patrick Rössler, Kommunikationswissenschaftler an der Philosophischen Fakultät, bis zum Ende des Bauhausjubiläums 2019 monatlich eine Infografik, die kurz und knapp einen Aspekt der übergeordneten Forschungsfrage „Wer war eigentlich am Bauhaus?“ abbildet. Den Auftakt machte im September der Bauhaus-Shortcut No. 1 über die Studierendenschaft am Bauhaus: https://shortcuts.bauhaus.community/.

Die Forschungsstelle für Biografien ehemaliger Bauhaus-Angehöriger (BeBA) ist aus dem von 2013 bis 2016 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt „Bewegte Netze“ entstanden, das sich mit den Beziehungen von Bauhaus-Angehörigen beschäftigte. Die Forschungsstelle widmet sich nun den verbleibenden Fragestellungen, ist Ansprechpartner für Interessenten und soll insbesondere die im Projekt entstandene Datenbank weiter pflegen.

Neues internationales Projekt zu östlichen Christen und Westeuropa

Mit rund 45.000 Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gemeinsam mit der Fondation Maison des Sciences de l’Homme (FMSH) und dem Deutsch-italienischen Zentrum für europäische Exzellenz Villa Vigoni in den kommenden drei Jahren das auf Mehrsprachigkeit beruhende Programm „Trilateralen Forschungskonferenzen: Villa Vigoni“ zum Thema „Östliche Christen und die Gelehrtenrepublik zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert: Briefwechsel, Reisen, Kontroversen“. Das Projekt wird von deutscher Seite von Prof. Dr. Vasilios N. Makrides, Professor für Religionswissenschaft (Orthodoxes Christentum), Universität Erfurt, koordiniert.

Im Projekt geht es um die „Gelehrtenrepublik“ in Westeuropa, nämlich um das weite Netzwerk von Intellektuellen und um die wissenschaftliche Gemeinschaft jener Zeit zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert. Ihre Mitglieder aus verschiedenen Ländern und Disziplinen standen in einem engen wissenschaftlichen Austausch miteinander. Mehr Informationen

Publikationen

Neue Publikation: „The Cambridge Handbook of Bilingualism“

Annick De Houwer, Professorin für Spracherwerb und Mehrsprachigkeit, hat gemeinsam mit Lourdes Ortega von der Georgetown University in Washington mit dem „Cambridge Handbook of Bilingualism“ einen neuen Sammelband zur Zweisprachigkeit herausgebracht.

Das Handbuch bietet einen entwicklungsorientierten und sozial kontextualisierten Überblick über die Erforschung der Zweisprachigkeit bezüglich des Erlernens, der Verwendung und des Nichtlernens von zwei oder mehr gesprochenen und geschriebenen Sprachen sowie Sprachvarianten. Die darin enthaltenen Texte decken ein breites Spektrum von Themen ab, von Ideologie, Politik, Recht und Ökonomie der Mehrsprachigkeit bis hin zu u.a. Sprachunterricht, der Messung zweisprachiger Fähigkeiten und der Begabung bei Zweisprachigen. Betrachtet werden zudem cross- und interdisziplinäre Zusammenhänge mit Fachgebieten wie der Psychologie, der klinischen und Neurolinguistik, der Kognitionswissenschaft und der Gebärdensprachforschung.

 

Annick De Houwer und Lourdes Ortega (Hrsg.)
The Cambridge Handbook of Bilingualism
(Reihe: Cambridge Handbooks in Language and Linguistics)
Cambridge University Press, 2018
ISBN: 9781107179219
£ 120.00

Prof. Dr. Gila A. Schauer, letzte Änderung: 16.04.2019

Navigation

Werkzeugkiste

Nutzermenü und Sprachwahl