Universität Erfurt

Lehre

Lehrveranstaltungen im WS 2019/20

BA Probleme und Perspektiven der Entwicklungspolitik

Mo 10-14 Uhr – im fast durchgängig zweiwöchentlichen Rhythmus – am 14.10., 28.10., 11.11., 18.11.(!), 25.11., 09.12., 20.01. und 03.02.

Raum: LG 1/215

Die Entwicklungspolitik steht maßgeblich im Zeichen der Sustainable Development Goals (SDGs). Zwar sind diese universell angelegt – die verschiedenen Dimensionen nachhaltiger Entwicklung betreffen alle Länder der Welt. Die SDGs verdeutlichen jedoch die anhaltende Ungleichheit zwischen Geber- und Empfängerländern. Das Seminar führt in Probleme und Perspektiven der Entwicklungspolitik ein. Es gibt einen thematisch breit gefächerten Überblick über Akteure, Strukturen und Handlungsfelder. Die Bedeutung der Gleichberechtigung der Geschlechter in der Entwicklungspolitik wird ebenso thematisiert wie die Zusammenführung von Entwicklungs- und Umweltagenda. Verständlich wird, dass Beiträge zur Armutsminderung nicht mehr nur im Rahmen zwischenstaatlicher Zusammenarbeit erfolgen. Relevant sind auch nicht-staatliche Akteure (Stiftungen, NGOs und Unternehmen). Das Seminar ist jeweils als Doppelsitzung für die folgenden Termine geplant (u.V.): 14.10., 28.10., 11.11., 18.11.(1), 25.11., 09.12., 20.01. und 03.02.

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BA Environmental Movements and NGOs (in English)

Monday, 10-14 h, on an almost entirely two-weekly basis, i.e. 21 Oct., 4 Nov., 18 Nov., 2 Dec., 13 Jan., 20. Jan. (!), and 27 Jan.

Room: LG 1/215

More and more movements, groups, networks and organizations are filling up a transnational public space and questioning the primacy of state politics, especially with regard to environmental problems. A sort of idealism runs rampant when it comes to environmental movements and non-governmental organizations (NGOs). These actors are respected lobbyists and service providers for almost all international organizations, as well as policy consultants and watchdogs of the global economy. For some scholars environmental movements and NGOs represent a democratic civil society, while others dispute their representativeness and consider them an expression of neoliberal globalization and the internationalization of the nation-state. This module explains and discusses theoretical and practical implications of the increasing relevance of movements and NGOs in terms of the democratization of political processes and the implementation of sustainability. This two-session seminar is scheduled for the following dates: 21 Oct., 4 Nov., 18 Nov., 2 Dec., 13 Jan., 20. Jan.(!), and 27 Jan.

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BA Alles bio oder was? Analyse und Vergleich privater Regulierung

Do. 12-14 Uhr

Raum: LG 1/135

Doppelsitzung Do. 10-14 Uhr am 14.11. (Exkursion) und am 12.12. und 23.01. in Raum LG 1/332

Produkte mit Bio- und Fairtrade-Siegel (z.B. Demeter, Naturland, TransFair) als private Form der Regulierung finden sich in fast allen deutschen Supermärkten. Sie geben an, dass Unternehmen bestimmte Standards einhalten und soziale und ökologische Probleme in ihren Lieferketten angehen. Diese reichen vom übermäßigen Einsatz von Agrochemikalien bis hin zur Finanzierung bewaffneter Konflikte. Private Regulierung soll Transparenz und Verantwortlichkeit fördern. In den meisten Fällen verhilft sie Konsument*innen zu informierten Kaufentscheidungen. Inzwischen gibt es aber z.B. für Holz nicht nur freiwillige Nachhaltigkeits-Zertifizierung, sondern auch verbindliche Sorgfaltspflichten. Unternehmen sind zudem gesetzlich verpflichtet, nur nachhaltig zertifiziertes Palmöl zu importieren, wenn es als Agrartreibstoff zu den Erneuerbare-Energie-Zielen der Europäischen Union beitragen soll. Das Seminar analysiert und vergleicht solche Formen privater bzw. hybrider Regulierung in unterschiedlichen Sektoren. Es gibt einen thematischen Überblick über Handlungsfelder und Akteure. Chancen und Grenzen privater Regulierung werden auch mit Gästen aus der Praxis diskutiert. Geplant ist deshalb das Seminar als Doppelsitzung von 10-14 Uhr stattfinden zu lassen am 14.11., 12.12. und 23.01.

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MA Neue Formen der Regulierung globaler Lieferketten in der Europäischen Union und den USA

Do. 12-14 Uhr

Raum: LG 1/332

Die Europäische Union (EU), die USA und andere westliche Länder sind im hohen Maße auf den Import von Rohstoffen angewiesen. Deren Gewinnung und Herstellung gerade in Nicht-OECD-Ländern geht aber in vielen Fällen mit sozialen und ökologischen Problemen einher. Diese reichen vom übermäßigen Einsatz von Agrochemikalien bis hin zur Finanzierung bewaffneter Konflikte. Durch ihre (Markt-) Macht können die EU und USA auf Standards in globalen Lieferketten Einfluss nehmen, z.B. durch verbindliche Sorgfaltspflichten und Zertifizierung für (Import-) Unternehmen. Im Seminar geht es um die Möglichkeiten und Grenzen solcher Steuerungsansätze anhand konkreter Rohstoff- und Länderbeispiele (u.a. „Konflikt“-Mineralien und Holz aus der DR Kongo, Palmöl aus Indonesien). Wir resümieren über die Entstehung und Verbreitung ebenso wie die Effektivität und Legitimität solcher Steuerungsinstrumente, die inzwischen als Alternative zum internationalen Völkerrecht gelten.

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