Universität Erfurt

Verräumlichung und Kulturtechniken

Anne Ortner

Anne Ortner, Diplom-Kulturwissenschaftlerin (Medien), ist aktuell Christoph-Martin-Wieland-Stipendiatin der Universität Erfurt und assoziiertes Mitglied des Graduiertenkollegs „Kleine Formen“ der Humboldt-Universität zu Berlin.

Seit April 2015 ist sie Nachwuchswissenschaftlerin der „Laborgruppe Kulturtechniken“.

Davor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) Weimar (2010-2013) sowie im DFG-Projekt „Fotografie als angewandte Wissenschaft. Über die epistemische Rolle von fotografischen Handbüchern 1839-1881“ von Prof. Dr. Herta Wolf am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln (2013-2014). Außerdem war sie in der Romanistischen Literaturwissenschaft der Universität Erfurt für das DFG-Projekt „Die katastrophische Feerie: Diskontinuität, Spektakularität und die französische Moderne“ von Prof. Jörg Dünne tätig (2014-2015), sowie für die „Sammlungsbezogene Wissens – und Kulturgeschichte“ der Universität Erfurt (2016-2017).

Anne Ortner studierte Medien-, Kultur- und Filmwissenschaften an der Bauhaus Universität Weimar und der Université Lumière-Lyon 2 und war u.a. assoziiertes Mitglied des Graduiertenkollegs „Mediale Historiographien“ (Weimar/Erfurt/Jena).

 

Aktuelles Projekt:

Dissertation „Mikro-Kosmo-Graphien. Literarische Sammelszenen zwischen Enzyklopädie und Musealisierung“

http://www.kleine-formen.de/?team=anne-ortner

 

Forschungsschwerpunkte:

- Medienarchäologie der Kulturwissenschaften

- Sammlungs- und Wissensgeschichte

- Kulturtechniken des Wohnens

- Experimentalkulturen, hybride Formationen

 

Publikationen:

„Kulturelle Mikrokosmen. Die Wunderkammer als Migrations- und Schwellenraum“. In: Claudia Tittel (Hg.): Migration der Dinge. Kulturtransfer und Wissenszirkulation in Zeitaltern der Globalisierung, Weimar: Jonas-Verlag 2017, S. 102-114.

„Gesellschaft verkleben. Zu einer Mediengeschichte von Image als Sammelpraxis und visuelle Bindungsform“. In: Jörn Ahrens/Lutz Hieber/York Kautt (Hg.): Kampf um Images. Visuelle Kommunikation in gesellschaftlichen Konfliktlagen, Wiesbaden: Springer VS 2015, S. 205-240. 

„Brücke“. In: Marius Böttcher/Dennis Göttel u.a. (Hg.): Wörterbuch kinematographischer Objekte, Berlin: August Verlag 2014, S. 26-28.

„Zigarette“. In: Marius Böttcher/Dennis Göttel u.a. (Hg.): Wörterbuch kinematographischer Objekte, Berlin: August Verlag 2014, S.177-179.

„Féerie scientifique, féerie des médias. Les transformations du féerique chez Villiers de l’Isle-Adam, Loïe Fuller et dans les expositions universelles“. In: Lendemains Bd. 38, Nr. 152 (2013), S. 81-96.

„Das lebendige Kunstwerk und seine technische Beseelung. Re-Animation und Experiment in Villiers de l’Isle-Adams L’Eve Future“. In: Anika Höppner/Jana Mangold/Ulrike Hanstein (Hg.): ReAnimationen, Weimar: Böhlau 2012, S.113-134.

 

Übersetzungen:

Harold A. Innis: „The Coming of Paper (oder wie das Papier das Abendland eroberte)“. In: Claudia Tittel (Hg.): Migration der Dinge. Kulturtransfer und Wissenszirkulation in Zeitaltern der Globalisierung, Weimar: Jonas-Verlag 2017, S. 85-101.

Antoine Hennion: „Die Kunst der Berührung. Über das zu hervorzubringende Werk“. In: Karin Harrasser (Hg.): Auf Tuchfühlung. Eine Wissensgeschichte des Tastsinns, Frankfurt/New York: Campus Verlag 2017, S. 97 – 105.

Jeanne Marie Gagnebin: „Gewalt und Eingedenken. Zur Benjamin-Rezeption in Brasilien“. „Gewalt und Eingedenken. Zur Benjamin-Rezeption in Brasilien“. In: Christine Blättler/Christian Voller (Hg.): Walter Benjamin. Politisches Denken, Baden-Baden: Nomos Verlag 2016, S.193-203.

Isabelle Stengers: „Wir sind nicht allein auf der Welt“. In: Kathrin Peters/Andrea Seier (Hg.): Gender & Medien Reader, Berlin: diaphanes 2016, S. 303-322.

Barbara Cassin: „Google Control“. In: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung (ZMK) 2 (2015), S. 161-170.

Christa Blümlinger: „Entfaltungen des Einzelbilds“. In: Ursula Frohne/Lilian Haberer/Annette Urban (Hg.): Display | Dispositiv. Ästhetische Ordnungen, Paderborn: Wilhelm Fink Verlag 2015 (im Erscheinen).

Philippe Descola: „Von Ganzheiten zu Kollektiven. Wege zu einer Ontologie sozialer Formen“. In: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung (ZMK) 2 (2014), S.183-209.

Benoît Turquety: „Das Problem Kino. Geschichte schreiben mit Bachelard und Simondon“. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft (ZfM) 1 (2014), S. 124-135.

Antoine Hennion: „Von einer Soziologie der Mediation zu einer Pragmatik der Attachements. Rückblick auf einen soziologischen Parcours innerhalb des CSI“. In: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung (ZMK) 2 (2013), S. 11-35.

Michel Chion: „Wenn die Worte fallen würden...Überlegungen zur Schrift im Film“. In: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung (ZMK) 1 (2013), S. 11-27. 

Jean-Yves Chateau: „Vorwort“, in: Gilbert Simondon: Tier und Mensch. Zwei Vorlesungen, Zürich: diaphanes 2011 (Schriften des Internationalen Kollegs für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie, Bd. 9), S.7-27.

Antoine Hennion: „Offene Objekte, Offene Subjekte? Körper und Dinge im Geflecht von Anhänglichkeit, Zuneigung und Verbundenheit“. In: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung (ZMK) 1 (2011), S. 93-109.

Linda Dalrymple Henderson: „Raum, Zeit und Raumzeit: Die wechselnden Identitäten der vierten Dimension in der Kunst des 20. Jahrhunderts“. In: Ilka Becker/Michael Cuntz/Michael Wetzel: Just not in time. Inframedialität und nonlineare Zeitlichkeiten in Kunst, Film, Literatur und Philosophie, München: Fink 2011, S. 53-66.

Louise Merzeau: „Digitale Fotografien: Für einen öffentlichen Gedächtnisraum“. In: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung (ZMK) 1 (2010), S. 63-75.

 

Kontakt:

Navigation

Werkzeugkiste

Nutzermenü und Sprachwahl