Bild: zeev stein Pikiwiki Israel, CC BY 2.5, via Wikimedia Commons
Seid nicht gleichgültig…
Anlässlich der Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 2020 in Auschwitz-Birkenau hielt der jüdisch-polnische Shoa-Überlebende Marian Turski (1926–2025) eine eindrucksvolle Rede. In dieser Rede pointiert Turski, dass die Shoa kein plötzliches, aus dem Nichts kommendes Ereignis war. Vielmehr verdichteten sich schrittweise die Entrechtungen und Entmenschlichungen, bis schließlich der nationalsozialistische Vernichtungsprozess begann, für den der Name Auschwitz heute als Synonym steht. Auf die Frage, was getan werden könne, damit sich das Geschehene nicht erneut ereignet, findet Turski klare Worte:
„Seid nicht gleichgültig, wenn ihr historische Lügen seht. Seid nicht gleichgültig, wenn ihr seht, dass die Vergangenheit für aktuelle politische Zwecke missbraucht wird. Seid nicht gleichgültig, wenn irgendeine Minderheit diskriminiert wird. […] Seid dem Gebot treu. Dem elften Gebot: Du sollst nicht gleichgültig sein. Denn wenn du gleichgültig sein wirst, so wird – ehe du dich versiehst – auf euch, auf eure Nachfahren plötzlich irgendein Auschwitz vom Himmel fallen.“[1]
Turskis Rede verweist auf den zentralen Kern dessen, was Erinnerungskultur heute leisten muss: Sie soll verhindern, dass sich dieser Teil der deutschen und europäischen Geschichte wiederholt.
Konkret zeigt sich dies in drei eng miteinander verbundenen Dimensionen: 1. im Erinnern an das Leid der Opfer und in der Aufarbeitung der historischen Hintergründe, 2. im Mahnen, d. h. in der Verpflichtung, Verantwortung zu übernehmen gegenüber neuaufflammender gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Antisemitismus sowie 3. im Handeln in Form konkreter praktischer Konsequenzen.
Vor diesem Hintergrund rückt die katholische Kirche als eine Akteurin innerhalb gesellschaftlicher und religiöser Erinnerungsgemeinschaften in den Blick. Zwanzig Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft hat sie gegenüber dem Judentum in Nostra aetate 4, dem kürzesten Dokument des Zweiten Vatikanischen Konzils, einen theologischen Perspektivwechsel vollzogen: Erstmals wurde auch die Judenfeindschaft eindeutig benannt und zurückgewiesen. Damit stellt sich die Frage, welche Rolle die katholische Kirche im Kontext gegenwärtiger Erinnerungskultur einnimmt – oder vielmehr einnehmen sollte: Wie füllt sie die genannten Dimensionen aus und welche Impulse lassen sich sechzig Jahre nach der Verabschiedung von Nostra aetate ablesen?
Das Erinnern der katholischen Kirche – Nostra aetate als Reaktion auf die Shoa?
Einen ersten Zugang zur Beantwortung dieser Fragen eröffnet die Entstehungsgeschichte von Nostra aetate. Im Juni 1960 empfing Papst Johannes XXIII. den französischen Historiker und Shoa-Überlebenden Jules Isaac. Im Zentrum von Isaacs Forschung stand die Geschichte christlicher Judenfeindschaft, die letztendlich Auschwitz ermöglicht hatte. 1947 organisierte er eine Konferenz, um dort unter Zusammenarbeit von christlichen und jüdischen Theolog:innen die Ursachen des christlichen Antijudaismus und Antisemitismus aufzudecken. Als Ergebnis wurden die sogenannten Seelisberger Thesen promulgiert, die sich heute wie ein Präskript zur Textfassung von Nostra aetate lesen. Isaacs Anliegen war es, angesichts der Shoa eine grundlegende Neuordnung des christlich-jüdischen Verhältnisses anzustoßen. Dieses fand beim Papst Gehör: Johannes XXIII. beauftragte Kardinal Bea mit der Erarbeitung der späteren Konzilserklärung Nostra aetate.
Somit stellt Nostra aetate in ihrer Genese eine Reaktion der katholischen Kirche auf die Shoa dar – wenn auch eine wesentlich zeitverzögerte –, so der Theologe Roman Siebenrock. Die Ermordung der europäischen Juden:Jüdinnen war zumindest implizit als Erinnerung an ein konkretes geschichtliches Ereignis auf dem Konzil präsent, blieb jedoch weitgehend unausgesprochen. Auch im Text selbst ist kaum von konkreter Erinnerung die Rede. Nach den Worten Shoa oder Holocaust sucht man ebenfalls vergeblich.
Neben den weithin rezipierten theologischen Errungenschaften, die den Beginn eines gewandelten jüdisch-christlichen Verhältnisses bezeugen, sticht insbesondere der sechste Abschnitt des vierten Kapitels hervor. Darin heißt es:
„Im Bewußtsein des Erbes, das sie mit den Juden gemeinsam hat, beklagt die Kirche, die alle Verfolgungen gegen irgendwelche Menschen verwirft, nicht aus politischen Gründen, sondern auf Antrieb der religiösen Liebe des Evangeliums alle Haßausbrüche, Verfolgungen und Manifestationen des Antisemitismus, die sich zu irgendeiner Zeit und von irgend jemandem gegen die Juden gerichtet haben.“ (NA 4)
Vor dem Hintergrund der späteren Rezeptionsgeschichte liest sich dieser Abschnitt wie ein Bekenntnis gegen jede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und insbesondere die Judenfeindschaft in Kirche und Gesellschaft. Gleichwohl bleibt der Text von Nostra aetate an dieser Stelle auffallend zurückhaltend. Das verwendete Wort „beklagen“ ist ein vergleichsweise schwaches Wort. Ein Ausdruck wie „aufs Schärfste verurteilen“ hätte sicherlich mehr rhetorische Sprengkraft besessen. Die Formulierung: „zu irgendeiner Zeit und von irgend jemandem“ ist an Unkonkretheit kaum zu überbieten. Am gravierendsten jedoch ist, dass an dieser Stelle kein Bezug zur eigenen christlichen Schuldgeschichte genommen wird. Weder wird benannt, dass der christliche Antijudaismus den Nährboden für den nationalsozialistischen Rassenantisemitismus bereitet hat, noch dass auch Christ:innen an der Verfolgung der Juden:Jüdinnen mitgewirkt oder ihr zumindest nicht entschieden genug widersprochen haben.
Explizit thematisiert werden der Völkermord und das Bewusstsein einer kirchlichen Verantwortung erst in den zahlreichen nachkonziliaren Schreiben, nachdem sich infolge des II. Vatikanums eine kirchliche Sensibilität für die Auseinandersetzung mit der Shoa herausgebildet hatte.
Die in Nostra aetate enthaltene Klage über Hass, Verfolgung und Antisemitismus stellt trotz ihrer begrifflichen Zurückhaltung den Beginn einer kirchlichen Erinnerungs- und Gedenkkultur dar. Diese zielt darauf, Verantwortung zu übernehmen, damit sich die Fehler der Vergangenheit in Gegenwart und Zukunft nicht wiederholen. An welchen konkreten Punkten lässt sich diese Verantwortung festmachen und im gesamtgesellschaftlichen Kontext verorten?
Nostra aetate mahnt – ein Auftrag zur sichtbaren Verantwortungsübernahme
Das Gedenken an die Shoa hat sich in Deutschland seit dem Ende des II. Weltkrieges in mehreren Phasen entwickelt. Auf anfängliches Schweigen und Verdrängen folgten erste öffentliche Auseinandersetzungen, etwa im Kontext des Eichmann-Prozesses in den 1960er Jahren. Ende der 1970er Jahre begann dann der deutsche Staat, jüdische Gedenkfeierlichkeiten zu unterstützen, aber erst seit den 1980er Jahren etablierte sich der Begriff der Erinnerungskultur. Heutzutage finden weltweit an spezifischen Erinnerungsorten und an festgelegten Tagen vielfältige Formen des öffentlichen Gedenkens statt. In Deutschland kommt dabei insbesondere dem 27. Januar, dem Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus, sowie dem 9. November als Erinnerung an die Novemberpogrome von 1938 besondere Bedeutung zu.
Die Erinnerung an die Vergangenheit dient dabei jedoch nicht allein historischen Zwecken, sondern zielt vielmehr auch auf die Frage, wie Gesellschaft aktuell gestaltet werden kann. Denn Erinnern bleibt unvollständig, wenn daraus keine normativen Konsequenzen für das Handeln angesichts gegenwärtigen Unrechts abgeleitet werden.
Mit dem Begriff der Erinnerungskultur geht jedoch auch eine gewisse Ambivalenz einher. Gerade dem ritualisierten Gedenken begegnet man in Deutschland mittlerweile mit Zurückhaltung. Jede:r Fünfte stimmte der Aussage zu, dass die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus nur aus bedeutungslosen Ritualen bestehe, so eine repräsentative Studie der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) aus dem Jahr 2025.[2] Auch Bekenntnisse wie „Nie wieder“ oder „Nie wieder ist jetzt“ laufen vielerorts Gefahr, zu leeren Lippenbekenntnissen zu werden. Der jüdische Autor Max Czollek bezeichnet die aktuelle Phase des deutschen Erinnerns daher als sogenanntes „Versöhnungstheater“. Czollek erkennt in rein symbolischen Handlungen keine wirkliche Verantwortungsübernahme und kritisiert, dass es den Täter:innen und ihren Nachkommen um Versöhnung, Normalisierung und Wiedergutwerdung gehe. Schuldgeschichte lässt sich jedoch nicht auflösen. Stattdessen brauche es, mit Czollek gesprochen, Räume der Untröstlichkeit, „in denen gilt, was selbstverständlich sein sollte: es wird nie wieder alles gut!“[3]
Hinzu kommt, dass sich Erinnerungskultur gegenwärtig in einem tiefgreifenden Transformationsprozess befindet. Die Zahl der Zeitzeug:innen nimmt rapide ab, digitale Medien verändern Formen der Holocaust Education. Durch Pluralisierung, Globalisierung und Migration verschiebt sich das kollektive gesellschaftliche Gedächtnis. Gleichzeitig zeigen Studien einen wachsenden Wissensverlust über die NS-Zeit, insbesondere bei jüngeren Generationen.[4] Politische Polarisierung, rechtsextreme Tendenzen und Forderungen nach einem vermeintlichen „Schlussstrich“ stellen den bisherigen Konsens zur Bedeutung von Erinnerungskultur zunehmend infrage. Verschärft wird diese Situation durch den deutlichen Anstieg antisemitischer Gewalt, insbesondere seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023.
Angesichts dieser geschilderten Umstände lassen sich für die katholische Kirche drei zentrale Felder kirchlicher Verantwortlichkeit bestimmen, in denen sich der in Nostra aetate formulierte Anspruch konkretisiert.
1. Beseitigung des inhärenten Antijudaismus und Antisemitismus der Kirche:
Christ:in zu sein, schützt selbstredend nicht davor, antisemitischen Wahrnehmungsmustern zu verfallen oder sich antisemitisch zu verhalten. Die katholische Kirche steht daher in der Verantwortung, durch religiöse und politische Bildungsarbeit bestehende antijüdische Stereotype und Ressentiments abzubauen. Zugleich ist sie aber auch verpflichtet, ihren inhärenten und strukturell verankerten Antijudaismus und Antisemitismus zu beseitigen. Um nur zwei zentrale Beispiele zu nennen:
Erstens sind an zahlreichen Kirchen noch immer unkommentierte Schmähplastiken zu finden, die eine antijudaistische Bildsprache transportieren; so etwa die Darstellung der „blinden Synagoga“ am Erfurter Dom.
Zweitens reproduzieren die Wiedereinführung der alten Version der „Karfreitagsfürbitte für die Juden“ durch Benedikt XVI. sowie dessen Neuformulierung abermals judenfeindliche Aussagen und bleiben weit hinter den theologischen Errungenschaften von Nostra aetate zurück.
Ebenso darf sich die Kirche der historischen und theologischen Aufarbeitung ihrer Mitverantwortung an der Verfolgung und Ermordung der Juden:Jüdinnen nicht entziehen.
2. Stärkere Beteiligung an Erinnerungsveranstaltungen und Initiative für Gedenkgottesdienste:
Zwar bekennt die katholische Kirche in zahlreichen nachkonziliaren Schreiben ihre Verpflichtung zur Erinnerung, im direkten Vergleich zur evangelischen Kirche in Deutschland fällt jedoch auf, dass es an den bereits erwähnten Gedenktagen 9. November und 27. Januar lediglich punktuell katholische Initiativen gibt. Wünschenswert wäre hier ein gemeinsames Gedenken im Rahmen von interreligiösen und ökumenischen Gottesdiensten.
Gleichzeitig sollte das Erinnern an die vergangenen Verbrechen als ein ganzheitliches Geschehen verstanden werden, das sich nicht nur auf wenige Tage im Jahr beschränkt. Es geht immer mit einem Sensibilisieren und Mahnen in Anbetracht gegenwärtigen Unrechts, insbesondere der Verletzungen durch gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, einher. Nimmt man die genannte Kritik an der Erinnerungskultur also ernst, sind leere Floskeln und folgenlose „Nie-wieder-Bekenntnisse“ zu vermeiden. Die aktuellen Herausforderungen zeigen aber auch, dass gerade jetzt das Erinnern nicht enden darf und besonders die Kirchen als zivilgesellschaftliche und politische Akteurinnen gefragt sind.
3. Solidarität mit dem Staat Israel:
Angesichts ihrer judenfeindlichen Vergangenheit trägt die katholische Kirche eine Verantwortung für das Bestehen des Staates Israel als einem bleibenden Zufluchtsort für die Überlebenden der Shoa und ihre Nachkommen. Solidarität bedeutet in diesem Zusammenhang, jeglicher Infragestellung der Legitimität des Existenzrechtes Israels als Christ:in entschieden entgegenzutreten. Dies hätte sich infolge des 7. Oktobers stärker zeigen müssen.
Wege zum Handeln – Nostra aetate realisieren im Kontext katholischer Religionspädagogik
Wo Erinnerung und Mahnung ernst genommen werden, stellt sich zwangsläufig die Frage nach ihrer praktischen Umsetzung. Dabei tritt im kirchlichen Kontext besonders die Religionspädagogik hervor. Hier lassen sich Anknüpfungspunkte finden, um das Anliegen von Nostra aetate zu realisieren.
Die Bedeutung von Bildung im Zusammenhang mit Erinnerungskultur hat der Philosoph Theodor Adorno bereits 1966 betont: „Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung.“[5]
In Deutschland gehört die Shoa zum Pflichtcurriculum des Geschichtsunterrichts. Aber auch der Religionsunterricht erweist sich auf methodischer und auf inhaltlicher Ebene als besonders anschlussfähig für das Thema. Dies wurde von der Forschungsgruppe REMEMBER in einer international angelegten Studie 2016/17 herausgearbeitet.[6]
Das Schulfach Religion ermöglicht die Auseinandersetzung mit historischem wie gegenwärtigem jüdischem Leben und eröffnet Räume für Begegnung. Dadurch können Wertschätzung gefördert und die Willkür nationalsozialistischer Gewalt wie auch der immense Verlust durch die Shoa besser verstanden werden. Zugleich lässt sich so die Menschenrechtsbildung der Schüler:innen fördern, etwa im Rahmen von Gedenkstättenfahrten oder Reisen nach Israel.
Bedauerlicherweise finden die Themen Judentum, Shoa und Antisemitismusprävention noch keine ausreichende und einheitliche Berücksichtigung in den Lehr- und Bildungsplänen. Die meisten Religionslehrer:innen, die das Thema Erinnerungskultur bereits in ihrem Unterricht behandeln, tun dies aus persönlicher Motivation und aufgrund eigenständiger Qualifizierung. Daraus lässt sich ableiten, dass angehende Lehrer:innen, aber auch zukünftige pastorale Mitarbeiter:innen bereits im Studium dafür ausgebildet werden müssten, um das Erinnern und den Einsatz gegen Antisemitismus als Anliegen von Nostra aetate im schulischen und außerschulischen Bildungskontext realisieren zu können.
… sonst wird „auf euch, auf eure Nachfahren plötzlich irgendein Auschwitz vom Himmel fallen“
Sechzig Jahre nach ihrer Verabschiedung erinnert Nostra aetate daran, dass der theologische Perspektivwechsel im Verhältnis zum Judentum nicht folgenlos bleiben darf. Als gesellschaftlich relevante Akteurin ist die katholische Kirche verpflichtet, innerhalb der Erinnerungskultur stärker sichtbar zu werden.
Nostra aetate fordert dazu heraus, gegenwärtigen Formen von Antisemitismus, Ausgrenzung und Hass entschieden entgegenzutreten. Wo dies ausbleibt, droht jene Gleichgültigkeit, vor deren Folgen Marian Turski eindringlich gewarnt hat:
„Seid dem Gebot treu. Dem elften Gebot: Du sollst nicht gleichgültig sein. Denn wenn du gleichgültig sein wirst, so wird – ehe du dich versiehst – auf euch, auf eure Nachfahren plötzlich irgendein Auschwitz vom Himmel fallen.“[7]
Eine bleibende Mahnung für Kirche und Gesellschaft. Besonders jetzt.
Die Ausführungen dieses Artikels liegen einem Vortrag zugrunde, den die Autorin im Rahmen einer Kooperationstagung der European Graduate School und der Akademie des Bistums Aachen zum Thema „Nostra aetate – eine politisch-theologische Relecture“[8] im November 2025 halten durfte.
[1] Marian Turski, „Seid nicht gleichgültig, wenn irgendeine Minderheit diskriminiert wird.“, in: zeichen 48 (1/2020) 8 –10, 10.
[2] Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), Gedenkanstoß MEMO-Studie, Bielefeld 22025, 50.
[3] Max Czollek, Versöhnungstheater. Anmerkungen zur deutschen Erinnerungskultur, Bonn 11.05.2021, online: https://www.bpb.de/themen/zeit-kulturgeschichte/juedischesleben/332617/versoehnungstheater-anmerkungen-zur-deutschen-erinnerungskultur/ (abgerufen am: 01.02.2026).
[4] The Conference on Jewish Material Claims Against Germany ,The First-Ever 8-Country Holocaust Knowledge And Awareness Index Shows Growing Gap In Knowledge About The Holocaust, Especially In Young Adults, New York 23.01.2025, online: https://www.claimscon.org/country-survey/ (abgerufen am: 01.02.2026).
[5] Theodor W. Adorno, Erziehung zur Mündigkeit. Vorträge und Gespräche mit Hellmut Becker 1959–1969, hg. v. Gerd Kadelbach, Frankfurt 1971, 88.
[6] Stefan Altmayer u. a. (Hg.), Erinnerung an den Holocaust im Religionsunterricht. Empirische Einblicke und didaktische Impulse (Religionspädagogik Innovativ 35), Stuttgart 2020.
[7] Marian Turski, „Seid nicht gleichgültig, wenn irgendeine Minderheit diskriminiert wird.“, in: zeichen 48 (1/2020) 8–10, 10.
[8] Angela Reinders, Nostra aetate – eine politisch-theologische Relecture, Aachen 05.12.2025, online: https://www.akademie-bistum-aachen.de/aktuelles/nachrichten/artikel/Nostra-aetate-eine-politisch-theologische-Relecture/ (abgerufen am: 01.02.2026).
Antonia Dölle ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Dogmatik an unserer Fakultät. Mehr Informationen zu ihrer Forschung finden Sie auf der Website der Professur.