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            <title>RSS Feed - Uni Erfurt</title>
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                <copyright>Universität Erfurt</copyright>
            
            
            <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 17:08:06 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 15:05:55 +0200</pubDate>
                        <title>Forschungszentrum Gotha vergibt Luise-Dorothea-Stipendium für Hofkulturforschung</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/forschungszentrum-gotha-vergibt-luise-dorothea-stipendium-fuer-hofkulturforschung</link>
                        <description>Das Forschungszentrum Gotha (FZG) der Universität Erfurt vergibt für die Zeit vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2026 erneut ein Stipendium für die Erforschung der Hofkultur des 17. und 18. Jahrhunderts an eine*n Wissenschaftler*in mit exzellenter Promotion.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das international ausgerichtete Stipendium steht allen historisch orientierten Fachrichtungen offen. Es fördert Projekte, die sich schwerpunktmäßig der Erforschung der frühneuzeitlichen Hofkultur auf Grundlage der Gothaer Sammlungen widmen. Ein klar begründeter Bezug auf die vor Ort befindlichen Bestände ist daher unabdingbar, das Forschungsthema selbst muss aber nicht ausschließlich auf Gotha beschränkt sein, sondern kann, beispielsweise durch einen vergleichenden oder verflechtungsgeschichtlichen Zugang, die Erforschung des Gothaer Hofes mit der anderer Höfe der Zeit von ca. 1650 bis 1850 verbinden.</p>
<p>Die Namensgeberin des Stipendiums, Herzogin Luise Dorothea von Sachsen-Gotha und Altenburg (1710–1767), galt ihren Zeitgenossen als eine der gebildetsten Fürstinnen ihrer Zeit, die sich insbesondere für die Beförderung der französischen Aufklärung einsetzte und ein weitverzweigtes Korrespondenznetzwerk unterhielt, u.a. mit Rousseau und Voltaire und dem sächsischen Grafen Ernst Christoph von Manteuffel, dem „Mäzen der Aufklärung“ und Unterstützer Christian Wolffs. Sie steht daher exemplarisch für eine moderne Erforschung der frühneuzeitlichen Hofkultur unter ausdrücklicher Einbeziehung kulturwissenschaftlicher und geschlechtergeschichtlicher Forschungsansätze.</p>
<p>Der Standort Gotha mit den universell ausgerichteten Sammlungen der Friedenstein Stiftung Gotha, der Forschungsbibliothek Gotha und den Beständen des Landesarchivs Thüringen – Staatsarchiv Gotha gehört zu den herausragenden Sammlungs- und Forschungsstandorten für die Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit und der Neuzeit. Während der Zeit ihres Aufenthaltes vor Ort sind die Stipendiat*innen an das Forschungszentrum Gotha angebunden. Das FZG hat in den vergangenen Jahren Impulse für die Erforschung der Gothaer Hofkultur gesetzt, u.a. mit den Tagungen zum „Schloss als Hörsaal“ 2017 und zum 300. Geburtstag des deutsch-französischen Kulturvermittlers Friedrich Melchior Grimm im September 2023 sowie mit zwei Sommerschulen zu „Afrikanern an europäischen Höfen der Frühen Neuzeit“ (2022) und „Gothas Afrika. Höfische Wahrnehmungen des Kontinents in der Frühen Neuzeit“ (2025). Mit dem Luise-Dorothea-Stipendium der Fritz-Wiedemann-Stiftung sowie begleitenden Projektanträgen sollen diese Forschungen in den nächsten Jahren fortgeführt und intensiviert werden.</p>
<p>Das Stipendium beläuft sich auf 2.000 Euro monatlich. Hinzu kommt ggf. eine Familienpauschale in Höhe von 400 Euro monatlich sowie eine Reisekostenpauschale von einmalig 500 Euro. Für den gesamten Stipendienzeitraum besteht Residenzpflicht.</p>
<p><strong>Bewerbung:</strong><br>Anträge auf das Stipendium können unter Angabe des Stichworts „Luise-Dorothea-Stipendium für Hofkulturforschung der Fritz-Wiedemann-Stiftung“ bis zum 31. Juli 2026 in deutscher und englischer Sprache per E-Mail an <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8dmpqafsleqxclrpsk,emrfyYslg+cpdspr,bc" data-mailto-vector="-2">forschungszentrum.gotha@uni-erfurt.de</a> gestellt werden. Die Mitteilung über die Vergabe des Stipendiums erfolgt bis zum 17. August 2026.</p>
<p>Weitere Informationen, auch zu den für die Bewerbung erforderlichen Unterlagen, finden Sie auf der <a href="/forschungszentrum-gotha/stipendien/luise-dorothea-stipendium/profil">Website des Forschungszentrums Gotha</a>.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 15:35:00 +0200</pubDate>
                        <title>Männerfreundschaft, Loyalität und die Arbeit im Perthes Verlag um 1900</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/maennerfreundschaft-loyalitaet-und-die-arbeit-im-perthes-verlag-um-1900</link>
                        <description>Die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt lädt am Mittwoch, 17. Juni, zu einem weiteren öffentlichen Vortrag in der Reihe &quot;Perthes im Gespräch&quot; ein. Diesmal geht es unter dem Titel „&#039;Hermann Wagner ist mein einziger Freund&#039; – Männerfreundschaft, Loyalität und die Arbeit im Perthes Verlag um 1900“ um die Rolle von persönlichen Beziehungen, Loyalitäten und emotionalen Bindungen in der Produktion geografischen Wissens. Referentin ist die Historikerin Charlotte Prauß. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Ahnensaal des Perthes-Forums in Gotha. Der Eintritt ist frei.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Mittelpunkt des Vortrages stehen die engen, freundschaftlichen Bindungen zwischen dem Göttinger Geografie-Professor Hermann Wagner und dem Verleger Bernhard II. Perthes. Beide verband eine langjährige Beziehung. Schon als Gymnasiallehrer am Gothaer Ernestinum wirkte Wagner bis Mitte der 1870er-Jahre als freier Mitarbeiter des Perthes Verlages, den der volljährig gewordene Bernhard Perthes 1881 übernahm. Wagner, seit 1880 Inhaber des Göttinger Lehrstuhls für Geografie, wurde in der Neuaufstellung des Verlages nach dem Tod August Petermanns einer der engsten Vertrauten des jungen Verlegers, dessen Sohn und zukünftiger Nachfolger – Joachim Perthes – 1913 bei Wagner promovierte. Ausgehend von Briefen, Verlagskorrespondenzen und persönlichen Beziehungen fragt die Referentin danach, wie männliche Freundschaften und Loyalitäten die Arbeit im Verlag strukturierten – und welche emotionalen, sozialen und wissenschaftlichen Abhängigkeiten daraus entstanden.</p>
<p>Zum Abschluss des Abends lädt der Freundeskreis der Forschungsbibliothek Gotha e.V. zu einem kleinen Empfang ein.</p>
<p><strong>Die Referentin</strong><br>Charlotte Prauß forscht derzeit als Promotionsstudentin der Justus-Liebig-Universität Gießen zur Entstehung kolonialen Wissens an der Universität Göttingen.</p>
<p>Die Veranstaltung kann erstmals auch digital besucht werden. Klicken Sie dafür einfach auf den folgenden <a href="https://uni-erfurt.webex.com/wbxmjs/joinservice/sites/uni-erfurt/meeting/download/d54ec9c14c1249259990d92337bbea97?MTID=m5d13a5e05bfebbddbbe8fc8822c741f8">Link.</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 07:31:00 +0200</pubDate>
                        <title>Stadtradeln 2026 in Gotha und Erfurt</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/stadtradeln-2026-in-gotha-und-erfurt</link>
                        <description>Beim „Stadtradeln für eine klimafreundliche Innenstadt“ ist die Universität Erfurt auch 2026 wieder dabei – und erstmals nicht nur in Erfurt, sonder auch in Gotha. Ab sofort können sich Hochschulangehörige am Standort Gotha für das Team &quot;Forschungsbibliothek und Forschungszentrum Gotha&quot; anmelden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>“Stadtradeln” ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang bis zum 21. Juni möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Auch alle Hochschulangehörigen, die im Landkreis Gotha wohnen, können für das Team Kilometer sammeln.</span></p>
<p><span>Uns so funktioniert die Anmeldung: </span><a href="https://www.stadtradeln.de/landkreis-gotha"><span>Website</span></a><span> aufrufen und registrieren oder Account aktivieren -→ Team beitreten auswählen -→ Kommune Gotha auswählen -→Teamnamen Forschungsbibliothek und Forschungszentrum Gotha eingeben. Für Fragen steht Mannschaftskapitänin </span><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8ylhy,uglijcpYslg+cpdspr,bc" data-mailto-vector="-2"><span>Anja Winkler</span></a><span> gern zur Verfügung.&nbsp;</span></p>
<p><span>Das “Stadtradeln” in Erfurt findet vom 24.8. bis 13.9. statt. Auch hier ist die Registrierung für das Team “Uni Erfurt” schon möglich unter: </span><a href="https://www.stadtradeln.de/erfurt"><span>https://www.stadtradeln.de/erfurt</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungskolleg Transkulturelle Studien</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum Gotha</category>
                            
                                <category>Interne Serviceseiten</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-181</pid>
                        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 13:08:00 +0200</pubDate>
                        <title>250 Jahre Illuminatenorden: Neue Forschung rückt Gotha ins Zentrum</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/250-jahre-illuminatenorden-neue-forschung-rueckt-gotha-ins-zentrum</link>
                        <description>Neue Forschungsergebnisse der Arbeitsstelle Illuminatenforschung am Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt zeigen, dass der Illuminatenorden bis 1787 existierte, länger als bisher angenommen, und sein letztes Zentrum in Thüringen hatte.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Der Illuminatenorden, dessen Gründung sich in diesem Jahr zum 250. Mal jährt, existierte länger als bislang angenommen – und hatte sein letztes Wirkungszentrum in Thüringen. Zu diesem Ergebnis kommt die Arbeitsstelle Illuminatenforschung am Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt.</span><br><span>Am 1. Mai 1776 gründete der Ingolstädter Kirchenrechtler Adam Weishaupt (1748–1830) den Illuminatenorden. Das kurbayerische Verbot von 1785 gilt bislang vielfach als Endpunkt der Geheimgesellschaft. Die Gothaer Forschungen zeigen jedoch: Unter der Führung des Übersetzers und freimaurerischen Netzwerkers Johann Joachim Christoph Bode bestand der Orden noch bis 1787 fort – mit einem Schwerpunkt in Thüringen. Gotha wurde damit zu seiner letzten Hochburg und ist heute zugleich ein zentraler Ort seiner wissenschaftlichen Erforschung.</span></p>
<p><span><strong>Neue Perspektiven auf einen viel diskutierten Geheimbund</strong></span><br><span>Seit 2018 erschließt die Arbeitsstelle Illuminatenforschung systematisch zentrale Quellen zur Geschichte des Ordens. Beteiligt sind die Historiker Dr. Markus Meumann, Prof. Dr. Martin Mulsow und Dr. Olaf Simons sowie weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Ziel ist es, die historische Realität des Ordens präzise zu rekonstruieren und von den zahlreichen Mythen zu trennen, die ihn bis heute umgeben.</span><br><span>Im Mittelpunkt der Arbeiten steht ein außergewöhnlicher Quellenbestand: die sogenannte „Schwedenkiste“. Sie umfasst umfangreiche Dokumente aus dem Umfeld Bodes. Nach dem Zweiten Weltkrieg galten die Materialien als verschollen und wurden erst Ende der 1980er Jahre wiederentdeckt. Bis heute sind sie nur teilweise ausgewertet.</span></p>
<p><span><strong>Gotha als Knotenpunkt des Ordens</strong></span><br><span>Die neu erschlossenen Quellen zeichnen ein differenziertes Bild: Entgegen der bisherigen Forschung verlagerte sich das Zentrum des Ordens in den 1780er Jahren nach Mitteldeutschland. Unter dem Schutz von Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg entstand dort eine aktive Ordensprovinz mit dem Namen „Ionien“. Sie entwickelte sich zum organisatorischen und intellektuellen Mittelpunkt des späten Illuminatenordens.</span></p>
<p><span><strong>Neue Publikation im Jubiläumsjahr</strong></span><br><span>Anlässlich des Jubiläums bereitet die Arbeitsstelle eine umfassende wissenschaftliche Publikation vor: </span><i><span>„Die Illuminaten. Metamorphosen eines Geheimbundes 1776–1787“</span></i><span>, die 2027 im Wallstein Verlag erscheinen wird. Der Band bündelt den aktuellen Forschungsstand und bietet neue Einblicke in Organisation, Kommunikationsstrukturen und interne Debatten des Ordens. Zudem werden bislang wenig beachtete Mitglieder und Netzwerke erstmals systematisch untersucht.</span></p>
<p><span><strong>Zwischen Aufklärung und Verschwörungserzählung</strong></span><br><span>Der Illuminatenorden war ein Phänomen der europäischen Spätaufklärung. Ausgehend von einem studentischen Lesekreis entwickelte er sich zu einem elitär organisierten Netzwerk mit ambitionierten Bildungszielen. Zu seinen Mitgliedern zählten Gelehrte, Beamte, Adlige und Bürger – Frauen waren nicht zugelassen.</span><br><span>Das Verbot von 1785 und die Veröffentlichung beschlagnahmter Dokumente trugen maßgeblich zur Legendenbildung bei, die sich im Kontext der Französischen Revolution weiter verstärkte. Viele der bis heute verbreiteten Vorstellungen über den Orden gehen auf diese frühen Deutungen zurück – nicht auf historische Fakten.</span><br><span>Die Gothaer Forschungen zeigen demgegenüber: „Der Illuminatenorden war ein zeitlich und räumlich klar begrenztes Phänomen der Aufklärung“, so Meumann. „Er ist faszinierend genug, um ohne Mythen auszukommen.“</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Forschungszentrum Gotha</category>
                            
                                <category>SPF Wissen. Räume. Medien.</category>
                            
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                        <pid>news-3107</pid>
                        <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>„Coburg | Gotha | 1826“ – Ein Herzog. Zwei Residenzen.“: Ausstellung zum Dynastiewechsel vor 200 Jahren</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/coburg-gotha-1826-ein-herzog-zwei-residenzen-ausstellung-zum-dynastiewechsel-vor-200-jahren</link>
                        <description>Vor 200 Jahren wurden die Ernestinischen Herzogtümer neu geordnet, das Doppelherzogtum Sachsen-Coburg und Gotha entstand. Unter dem Titel „Coburg | Gotha | 1826“ – Ein Herzog. Zwei Residenzen.“ nehmen 2026 mehrere Ausstellungen an verschiedenen Orten in Gotha und Coburg das Dynastiejubiläum in den Blick.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Während in Coburg Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha (1784–1844) im Mittelpunkt steht, spürt Gotha seinen Netzwerken am Hof nach. Wer waren die Menschen, die um den Herzog wirkten und die Verwaltung und (Neu-)Gestaltung der Sammlungen im Zuge des Dynastiewechsels prägten?&nbsp;</span></p>
<p><span>Die Jubiläumsausstellung dokumentiert den Umbruch in 125 Objekten – in Form von Huldigungsschreiben in Seide und Papier und erzählt die Geschichte der Sammlung über Exponate in Silberfiligran, mit Majolika, Muscheln und Mineralien sowie auf Papier. Sie zeigt die Brüche der Sammlungen auf, aber auch und besonders ihre Kontinuität. Medienstationen ergänzen die Schau.&nbsp;</span></p>
<p><span>Die <strong>Gothaer Ausstellung</strong> – ein gemeinsames Projekt der Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt und der Friedenstein Stiftung Gotha – wird am 11. April feierlich eröffnet und ist dann vom 12. April bis 5. Juli 2026 im Spiegelsaal von Schloss Friedenstein zu sehen.&nbsp;</span></p>
<p><span>Begleitend zur Ausstellung im Spiegelsaal nimmt die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten vom 12. April 2026 bis zum 3. Januar 2027 mit einer Abfolge von Ausstellungsstelen in den Repräsentationsräumen von Schloss Friedenstein Hintergründe und Protagonisten der Ereignisse um 1826 in den Blick. Im Mittelpunkt der</span> Präsentation<span>, die den Titel „ ‚… im Auftrag des Herzogs …‘ – Ernst I. und die Thüringische Residenzenlandschaft“</span><i><span><strong> </strong></span></i><span>trägt, stehen Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha und seine erste Frau Luise.&nbsp;</span></p>
<p><span>Anhand neuer Forschungsergebnisse und historischer Darstellungen werden von Herzog Ernst I. genutzten Räume und ihre modernisierende Umgestaltung nachvollziehbar. Darüber hinaus werden die Bauprojekte Ernsts I., beispielsweise in Reinhardsbrunn und Coburg sowie die Auswirkungen der ernestinischen Neugliederung auf die Thüringische Residenzenlandschaft thematisiert.</span></p>
<p><span>Vom 22. Mai bis 20. September 2026 zeichnet die Ausstellung auf der <strong>Veste Coburg</strong> ein facettenreiches Bild dieses ungewöhnlichen Herzogtums, das neben dem Herzog auch von einem zunehmend selbstbewussten Bürgertum geprägt wurde. Kostbare Kunstwerke, Karten, Waffen, Archivalien und Bücher erzählen von Macht, Repräsentation, Reformwillen und Widerständen – und von einer Epoche im Umbruch.&nbsp;</span></p>
<p><span>In der <strong>Coburger Landesbibliothek </strong>folgt im Herbst eine Schau, die ihre Geschichte vor dem Hintergrund des Dynastiewechsels beleuchtet. Sie ist in der Zeit vom 7. September bis zum 28. November 2026 auf Schloss Ehrenburg zu sehen.</span></p>
<p><span>Vom 20. Oktober bis 18. Dezember 2026 schließt sich eine Ausstellung zum Dynastiewechsel im <strong>Staatsarchiv Coburg</strong> an.&nbsp;</span></p>
<p><span>Der Eintritt in die Ausstellung im Spiegelsaal ist kostenlos. Um die Präsentation „ ‚… im Auftrag des Herzogs …‘ – Ernst I. und die Thüringische Residenzenlandschaft“ im Schlossrundgang im Nordflügel zu sehen, benötigen die Besucherinnen ein Ticket für den Schlossrundgang im Nordflügel (12 Euro, erm. 6 Euro, Kinder und Jugendliche bis 12 Jahre haben freien Eintritt).&nbsp;</span></p>
<p><span>Eine <strong>Tagung</strong> des Forschungszentrums Gotha und der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel widmet sich vom 28. bis 30. September 2026 in Gotha dem Thema „Geschiedene adelige Frauen zwischen 1600 und 1850“ – ausgehend vom Schicksal der Gothaer Prinzessin und späteren Coburger Herzogin Luise (1800–1831).</span></p>
<p><span>Begleitend zu dieser und den anderen Ausstellungen unter dem Dach „Coburg | Gotha | 1826 – Ein Herzog. Zwei Residenzen“ erscheint im Mai 2026 im Imhof Verlag ein <strong>Begleitband</strong> zum 200. Gründungsjubiläum des Doppelherzogtums. Herausgegeben wird er von der Coburger Landesstiftung.</span></p>
<p><span>Zur Ausstellung „Coburg | Gotha | 1826“ – Ein Herzog. Zwei Residenzen.“ wird es ein <strong>umfangreiches Rahmenprogramm</strong> mit Vorträgen, Führungen und Workshops geben. Weitere Informationen sowie das detaillierte Programm finden Sie auf der Veranstaltungswebsite </span><a href="http://www.coburg-gotha-1826.de"><span>www.coburg-gotha-1826.de</span></a><span> bzw. in unserem </span><a href="https://www.uni-erfurt.de/fileadmin/Bilddatenbank/Flyer/Flyer_Ausstellung_Coburg_Gotha_1826.pdf"><span>Veranstaltungsflyer</span></a><span>.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-181</pid>
                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 11:11:02 +0200</pubDate>
                        <title>Neues Forschungsprojekt „Perthes kolonial“ gestartet</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/neues-forschungsprojekt-perthes-kolonial-gestartet</link>
                        <description>Am Forschungskolleg Transkulturelle Studien/Sammlung Perthes ist das auf drei Jahre angelegte Projekt „Perthes kolonial“ gestartet, für das die beiden Erfurter Historikerinnen Prof. Dr. Iris Schröder und Prof. Dr. Christiane Kuller 2025 bei der Thüringer Aufbaubank Drittmittel in Höhe von 370.000 Euro eingeworben haben. Im Mittelpunkt der Forschung in diesem Projekt steht das „Geschäft mit der Kartierung Afrikas, Lateinamerikas und Ozeaniens (1871–1945)“.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify"><span>Auseinandersetzungen um die Kolonialgeschichte bewegen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Am Forschungskolleg Transkulturelle Studien/Sammlung Perthes der Universität Erfurt untersuchen Wissenschaftler*innen nun im Projekt „Perthes kolonial“, wie der Kartenverlag Justus Perthes Gotha im 19. und 20. Jahrhundert Wissen aus Kontexten kolonialer Eroberungen und Landnahmen verarbeitete. Ein Schwerpunkt der Forschung liegt auf den damit verbundenen geschäftlichen Strategien: Mit Karten beispielsweise über Lagerstätten von Rohstoffen in Kolonien suchte der Verlag unter anderem Handelshäuser, Reedereien und Schulen als Kunden zu gewinnen. Die Sammlung Perthes – der von der Universität Erfurt bewahrte Sammlungszusammenhang des Verlags in Gotha – ermöglicht es als eine von weltweit nur wenigen Überlieferungen ihrer Art, dieser unternehmerischen Dimension von Kolonialkartografie auf die Spur zu kommen.</span></p>
<p class="text-justify">Anders als die meisten Kartensammlungen dokumentiert die Sammlung Perthes Gotha auch die Erarbeitung, den Vertrieb und fallweise auch die Rezeption von Karten. Dadurch erlauben die Überlieferungen in Gotha seltene Einsichten in das Geschäft mit der Kolonialkartografie, also etwa in den wirtschaftlichen Erfolg und Misserfolg von Verlagsprodukten oder in die Reichweite des Vertriebs. Fragen nach solchen wirtschafts- und unternehmensgeschichtlichen Aspekten werden im Projekt „Perthes kolonial“ mit dem übergeordneten Zusammenhang der Herausbildung einer kolonialen Wissenskultur in Europa in Beziehung gesetzt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungskolleg Transkulturelle Studien</category>
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>SPF Wissen. Räume. Medien.</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 15:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>Sammlung Perthes wird erneut zum Trainingslager für deutsches Nationalteam</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/sammlung-perthes-wird-erneut-zum-trainingslager-fuer-deutsches-nationalteam</link>
                        <description>In Istanbul wird vom 11. bis 17. August 2026 die 22. Internationale Geografie-Olympiade stattfinden. Auch Deutschland wird mit einem vierköpfigen Team antreten. Und das begibt sich im März erneut nach Gotha ins Trainingslager.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Jugendlichen <span>Tilman (Saarland), Artur (Sachsen), Merle (Schleswig-Holstein) und Fiona (Hessen) sind die Gewinner*innen ihres jeweiligen Landeswettbewerbs und haben sich im Bundesfinale in Erfurt für das Nationalteam qualifiziert. Zur Vorbereitung auf ihre Reise nach Istanbul werden sie am 27. und 28. März ins „Trainingslager“ gehen. Und das wird zum zweiten Mal die von der Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt bewahrte Sammlung Perthes Gotha sein. Denn welcher Ort wäre dafür besser geeignet als das einstige „Zentralbüro der geografischen Forschung in Deutschland“ – die altehrwürdigen Hallen des Justus-Perthes-Verlages?</span></p>
<p><span>Als einziges auf dem europäischen Kontinent erhaltenes Kartenverlagsarchiv enthält die Sammlung Perthes einzigartiges Quellenmaterial zur Entwicklung der Kartografie und Geografie im 19. und 20. Jahrhundert. In der Geschlossenheit und Verflechtung ihrer Bestände dokumentiert sie die letzte Phase des Entdeckungszeitalters, während der das Innere der nichteuropäischen Kontinente und die Polargebiete erforscht wurde.</span></p>
<p><span>Die bei Justus Perthes und später im VEB Hermann Haack verlegten Karten, Atlanten und Zeitschriften, allen voran „Stielers Handatlas“ und „Petermanns Geographische Mitteilungen“, prägten bis weit in das 20. Jahrhundert hinein das wissenschaftliche Bild der Erde und popularisierten es für eine breite Öffentlichkeit.&nbsp;</span></p>
<p><span>Bei ihrem Besuch werden die vier Schüler*innen zusammen mit dem Teamchef Dr. Florian Ringel in der Sammlung Perthes nicht nur einen Einblick in die Kartenherstellung seit dem frühen 19. Jahrhundert bekommen, sondern auch eine thematische Exkursion durch die Residenzstadt und zur Stadtgeografie Gothas unternehmen. Geplant ist für das zweite Trainingslager eine Übernachtung in der neuen Jugendherberge in Gotha. Und natürlich wird das Team Gelegenheit haben, inhaltliche, geografische Fragen zu stellen und die Bestände zu durchforsten, um für Istanbul gerüstet zu sein.</span></p>
<p><span>Sven Ballenthin, Mitarbeiter in der Sammlung Perthes, freut sich auf den Besuch im März: „Wie einst Chefkartograf August Petermann Forschungsreisende mit seinem Wissen versorgte und dann von Gotha aus in die die Welt hinausschicke, um neue geografische Informationen hierher zurückzubringen, soll nun eine neue Generation von Geografie-Enthusiasten aus Deutschland auf die grüne Insel aufbrechen – mit letzten Vorbereitungen und Ermutigungen aus Gotha. Eine wunderbare Gelegenheit für uns, Gotha nach einer erfolgreichen Premiere vor zwei Jahren wieder mit der Welt zu verbinden!“ Nach dem letzten Trainingslager und einer sehr erfolgreichen iGeo in Dublin 2024 reisten die Teilnehmenden mit drei Bronze- und einer Silbermedaille wieder nach Deutschland.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 13:06:00 +0100</pubDate>
                        <title>Das Nachleben der Aufklärung – Kontinuitäten und Netzwerke zwischen dem späten 18. und dem frühen 19. Jahrhundert </title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/das-nachleben-der-aufklaerung-kontinuitaeten-und-netzwerke-zwischen-dem-spaeten-18-und-dem-fruehen-19-jahrhundert</link>
                        <description>„Das Nachleben der Aufklärung“ ist der Titel einer Tagung, zu der das Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt zusammen mit dem Graduiertenkolleg „Politik der Aufklärung“ der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am 26. und 27. März nach Gotha einlädt. Im Mittelpunkt stehen Kontinuitäten und Netzwerke zwischen dem späten 18. und dem frühen 19. Jahrhundert. Organisatoren sind Prof. Dr. Martin Mulsow (Gotha) und Isabel Heide (MLU).</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit zwischen 1770 und 1820 markiert eine Phase tiefgreifender gesellschaftlicher, politischer und intellektueller Umbrüche: Der Übergang vom ständisch geprägten Ancien Régime zur bürgerlichen Gesellschaft, vom absolutistischen Staat zum Frühliberalismus, aber auch von aufklärerischem Rationalismus zu romantischer Sinnsuche machte diese „Sattelzeit“ (Reinhart Koselleck) zu einem Scharnier der Moderne. Gleichzeitig wird in der Forschung zunehmend deutlich, dass diese Umbruchzeit nicht nur von Brüchen, sondern ebenso von langen Kontinuitäten und vielschichtigen Übergängen geprägt war.</p>
<p>Gerade im Bereich der spätaufklärerischen Netzwerke, Institutionen und Ideen lässt sich ein Weiterwirken über die Zäsur der Französischen Revolution von 1789 hinaus erkennen. Biografische Entwicklungen zeigen, wie Akteure der Aufklärung auf neue politische Realitäten reagierten – sei es durch Rückzug, Neuorientierung oder durch die Weiterführung aufklärerischer Praxis in veränderter Form. Auch die Transformationsprozesse von Geheimbünden zu politischen Vereinen, von informellen Salons zu organisierten Gesellschaften oder von religiös-philosophischen Zirkeln zu redaktionellen und publizistischen Plattformen werfen neue Fragen auf.</p>
<p>Ziel der Tagung ist es, diese Übergänge aus interdisziplinärer Perspektive zu untersuchen. Dabei interessieren die Forscher*innen biografische Verläufe ebenso wie institutionelle Umgestaltungen, ideelle Wandlungen und Netzwerkdynamiken, die das Nachleben der Aufklärung zwischen dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert bestimmten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungskolleg Transkulturelle Studien</category>
                            
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                        <pid>news-6608</pid>
                        <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 14:16:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Publikation: Der Rezipient ist am Werk</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/neue-publikation-der-rezipient-ist-am-werk</link>
                        <description>Im Franz Steiner ist unter dem Titel „Der Rezipient ist im Werk. Differenzerfahrung und Adressatenbezug in Reisedarstellungen des 15.–18. Jahrhunderts“ ein Sammelband über spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Reisedarstellungen von Monika E. Müller und Susanne Friedrich erschienen. Darin wird untersucht, wie Reiseberichte aus einer medien- und kulturhistorischen Perspektive auf die Erwartungen der Adressaten ausgerichtet waren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>SPF Wissen. Räume. Medien.</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 07:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Publikation: Radikaler Pietismus, Alchemie und Freidenkerei 1729–1741</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/neue-publikation-radikaler-pietismus-alchemie-und-freidenkerei-1729-1741</link>
                        <description>Im Franz Steiner Verlag ist unter dem Titel &quot;Radikaler Pietismus, Alchemie und Freidenkerei 1729–1741&quot; eine neue Publikation von Vera Faßhauer und Martin Mulsow erschienen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum Gotha</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 18:26:00 +0100</pubDate>
                        <title>Publikation „Verhandeltes Zeremoniell“ erschienen</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/publikation-verhandeltes-zeremoniell-erschienen</link>
                        <description>Im Böhlau Verlag ist unter dem Titel „Verhandeltes Zeremoniell“ ein Buch von Marian Hefter erschienen, in dem anhand der archivalischen Überlieferung zum Gothaer Herzogshof untersucht wird, welche Bedeutung zeremoniellen Normen an reichsfürstlichen Höfen der zweiten Hälfte der Frühen Neuzeit zukam und wie diese aus wissenshistorischer Perspektive als flexible und bewusst offen gehaltene Formen höfischer Kommunikation zu verstehen sind.</description>
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                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 12:50:40 +0100</pubDate>
                        <title>Neuer Blogbeitrag der Forschungsbibliothek Gotha: Die „Edle Bierbrau-Kunst“ im neuen Glanz</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/neuer-blogbeitrag-der-forschungsbibliothek-gotha-die-edle-bierbrau-kunst-im-neuen-glanz</link>
                        <description>Ende des 17. Jahrhunderts verfasste der aus Gotha stammende Mediziner David Kellner (1643–1725) das bis dahin umfassendste Kompendium des Bierbrauens. Es trägt den Titel „Hochnutzbar und bewährte Edle Bierbrau-Kunst“. Bald vergriffen, ließ der Gothaer Verleger August Boetius († 1697) das Buch 1690 neu auflegen. Ein Exemplar dieser revidierten Auflage mit weit mehr als 250 Seiten im Oktavformat befindet sich heute in der herzoglichen Sammlung der Forschungsbibliothek Gotha. Die Restaurierung des Bandes wurde durch die Paulaner Brauerei ermöglicht.</description>
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                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 17:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Perthes im Gespräch: &quot;Aufklärung und Kartografie. Das Tobias-Mayer-Museum in Marbach am Neckar&quot;</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/perthes-im-gespraech-aufklaerung-und-kartografie-das-tobias-mayer-museum-in-marbach-am-neckar</link>
                        <description>Auch 2026 lädt die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt wieder alle Interessierten zu ihrer Reihe &quot;Perthes im Gespräch&quot; ein. Nächster Termin ist am Mittwoch, 18. März. Zu Gast ist Prof. i.R. Dr. Armin Hüttermann, der als Geograf seit mehr als 30 Jahren zu dem Mathematiker, Kartografen und Astronomen Tobias Mayer forscht. Er spricht an diesem Abend über &quot;Aufklärung und Kartografie. Das Tobias-Mayer-Museum in Marbach am Neckar&quot;. Beginn ist um 17 Uhr im Ahnensaal des Perthes Forums in Gotha. Der Eintritt ist frei.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Veranstaltung blickt von Gotha nach Marbach am Neckar auf Tobias Mayer (1723–1762) als Pionier der modernen Kartografie. Mayer trug in seinem kurzen Leben wesentlich zur Erneuerung der Kartografie in der Zeit der Aufklärung bei. Er wandte sich gegen das verbreitete “Abkupfern” von Karten und setzte sich für eine kritische Auseinandersetzung mit den Quellen ein.</p>
<p>Der Enthusiasmus von Armin Hüttermann ermöglichte ein einzigartiges Museum, das am Geburtshaus Mayers in Marbach entstand und sich der Kartografie widmet. Hüttermann stellt in seinem Vortrag das Werk Mayers vor und gibt zugleich einen Einblick in den Aufbau eines kartografiegeschichtlichen Museums.</p>
<p>Zum Abschluss des Abends lädt der Freundeskreis der Forschungsbibliothek Gotha e.V. zu einem kleinen Empfang ein.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 15:44:00 +0100</pubDate>
                        <title>Gotha Manuscript Talks starten in eine neue Runde</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/gotha-manuscript-talks-starten-in-eine-neue-runde</link>
                        <description>Handschriften begegnen uns in verschiedenen Wissenschaftsfeldern, in der Philologie, Geschichte, Kunstgeschichte, Theologie und Religionswissenschaft, Bibliotheks- und Museumswissenschaft, Übersetzungs- und Translationsforschung, sogar in den Naturwissenschaften (z.B. Radiokarbondatierung) und in der Informatik (z.B. Digital Humanities). Dort wo Handschriften in die Forschung einbezogen werden, verändern sie den Blick auf die entsprechenden Felder, konsolidieren oder modifizieren Wissensbestände und stellen Forscher vor Herausforderungen verschiedenster Art. Auch 2026 setzt die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt ihre digitale Veranstaltungsreihe &quot;Gotha Manuscript Talks&quot; über orientalische Handschriften fort. Termine sind am 4. März, 18. März, 1. April und 15. April 2026, jeweils um 18.15 Uhr.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>“Zu den ‘Gotha Manuscript Talks’ laden wir jeweils Forscher*innen ein, um mit ihnen zu diskutieren, wie konkrete Handschriften den Blick auf Forschungsgegenstände verändert haben”, erklärt Dr. Feras Krimsti, Wissenschaftlicher Referent für die orientalische Handschriftensammlung der Forschungsbibliothek Gotha. “Anhand von Handschriften, die auf Arabisch, Persisch, Türkisch-Osmanisch, Syrisch, Äthiopisch, Hebräisch und in vielen weiteren ‘orientalischen’ Sprachen verfasst wurden, verfolgen wir Geschichten der Rezeption von Wissen, aber auch Geschichten, die vom Vergessen erzählen. Wir befassen uns etwa mit historischen oder literarischen Entwicklungen, die in Handschriften fassbar werden, mit theologischen Problemen die durch sie offenbar oder gelöst werden, mit Überlieferungsprozessen, sozialen und intellektuellen Netzwerken, künstlerischen und musealen Praktiken, ökonomischen Entwicklungen und vielen weiteren gesellschaftlichen und geistigen Phänomenen, in deren Zentrum orientalische Handschriften stehen.”&nbsp;</p>
<p>Gäste in den kommenden Veranstaltungen sind:</p><ul class="list-normal"><li class="ck-list-marker-italic" data-list-item-id="ea0b018bdb49af2275440c29d44267dc3"><a href="https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/veranstaltungskalender/eventdetail/gotha-manuscript-talks-6"><i>4. März: <span lang="EN-GB">Prof. Augustin Jomier (Institut National des Langues et Civilisations Orientales &amp; École Normale Supérieure)<strong> “At the Crossroads of Empires: North African Libraries in the 19th Century”</strong></span></i></a></li><li class="ck-list-marker-italic" data-list-item-id="ec5904b7ff0bad55afa4b89895f151dbc"><a href="https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/veranstaltungskalender/eventdetail/smuggling-papyri-scholarship-law-and-the-case-of-papyrus-hamburgensis-bilinguis-1"><i>18. März: Jakob Wigand (Centre for the Study of Manuscript Cultures, Universität Hamburg) “<span lang="EN-US"><strong>Smuggling Papyri: Scholarship, Law, and the Case of Papyrus Hamburgensis bilinguis 1”</strong></span></i></a></li><li class="ck-list-marker-italic" data-list-item-id="ee5bfab92849e4dfdadfd84feb64c4217"><a href="https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/veranstaltungskalender/eventdetail/reflections-on-the-many-forms-of-commentary-in-astronomical-and-astrological-manuscripts"><i>1. April: Dr. Nadine Löhr (Goethe Universität Frankfurt) "<span lang="EN-US"><strong>Reflections on the Many Forms of Commentary in Astronomical and Astrological Manuscripts"</strong></span></i></a></li><li class="ck-list-marker-italic" data-list-item-id="e67c511c90ed0573b444a7d81b6818819"><a href="https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/veranstaltungskalender/eventdetail/gotha-manuscript-talks-9"><i>15. April: <span lang="EN-GB">Dr. Michael Erdman (British Library) <strong>“Spoke not Hub: Regional Ottoman Manuscripts in the British Library”</strong></span></i></a></li></ul><p>Der Vortrag dauert jeweils 45 Minuten, im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion. Wer dabei sein möchte, kann sich jeweils unter <a href="https://uni-erfurt.webex.com/meet/veranstaltungen.fb"><strong>https://uni-erfurt.webex.com/meet/veranstaltungen.fb</strong></a> in die jeweilige Veranstaltung einwählen. Aufzeichnungen der Veranstaltungen stehen dann später in der <a href="https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/angebote/mediathek/videos#c89207"><strong>Mediathek</strong></a> der Forschungsbibliothek Gotha zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum Gotha</category>
                            
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                        <pid>news-3107</pid>
                        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 11:12:00 +0100</pubDate>
                        <title>Seltenes historisches Buch zur Kunst des Bierbrauens restauriert</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/seltenes-historisches-buch-zur-kunst-des-bierbrauens-restauriert</link>
                        <description>Die Paulaner Brauerei in Gotha hat die Restaurierung eines in der Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt aufbewahrten historischen Buches zur edlen „Bierbrau-Kunst“ finanziert. Bei einem Pressetermin wurde das restaurierte Buch heute von Dirk Steinebach, dem Geschäftsführer der Brauerei, und Oberbürgermeister Knut Kreuch an Dr. Kathrin Paasch, die Direktorin der Forschungsbibliothek, übergeben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Bei dem Buch handelt es sich um ein seltenes Exemplar unter dem Titel „Hochnutzbar und bewährte Edle Bierbrau-Kunst“, das 1690 in Gotha gedruckt wurde. Es stammt aus der Feder des in der Gothaer Margarethenkirche getauften Arztes David Kellner (1644–1725).&nbsp;</span></p>
<p><span>„Das wertvolle Buch war in einem schlechten konservatorischen Zustand“, berichtet Dr. Kathrin Paasch. „Umso dankbarer sind wir, dass es nun auf Initiative des Gothaer Oberbürgermeisters und mit Mitteln der Paulaner Brauerei fachkundig restauriert werden konnte.“ Das Buch enthält neben gedruckten Rezepten zum Bierbrauen eine Reihe von nicht namentlich gekennzeichneten handschriftlichen Einträgen, auf denen die Trink- und Bierbraugewohnheiten aller Völker der Erde und in zahlreichen Orten im deutschen Sprachraum wegen ihrer Bierbraukunst gelobt werden. Auch Gotha findet darin zweimal Erwähnung.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Tagung untersucht Kommunikations- und Wissensräume am Gothaer Hof</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/tagung-untersucht-kommunikations-und-wissensraeume-am-gothaer-hof</link>
                        <description>„Kommunikationsräume vernetzt“ lautet der Titel einer Tagung, zu der Dr. Gabriele Ball (Lehrstuhl für Kirchengeschichte, Universität Göttingen) und Dr. Hendrikje Carius (Forschungsbibliothek Gotha) am 5. und 6. März 2026 ins Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt einladen. Die Tagung untersucht die Kommunikations- und Wissensräume am Gothaer Hof unter Herzogin Luise Dorothea und Herzog Friedrich III. von Sachsen-Gotha-Altenburg. Im Zentrum stehen die Verflechtungen von Privatbibliotheken, Sozietäten und Briefkorrespondenzen, über die der Hof an den literarisch-wissenschaftlichen Debatten der Aufklärung partizipierte. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Hof Luise Dorotheas und Friedrichs III. von Sachsen-Gotha-Altenburg war in der Mitte des 18. Jahrhunderts geprägt von Aufbruch, Geselligkeit und produktiver Auseinandersetzung mit dem Europa der Aufklärung und seinen (medialen) Zentren in Berlin, Göttingen, Leipzig, Paris, London und Amsterdam. Der Gothaer Adels- und Gelehrtenkreis vernetzte sich via Briefkorrespondenzen respektive aktiven Sozietätsmitgliedschaften und partizipierte so über den expandierenden Buch- und Zeitschriftenmarkt an den literarisch-wissenschaftlichen Debatten der Zeit. Diese Kommunikationsprozesse beeinflussten die Sammlungspraxis der beteiligten Akteure insbesondere in ihren bibliophilen Bestrebungen maßgeblich.</p>
<p>Vor dem Hintergrund praxeologischer Ansätze aus dem Bereich der Netzwerkforschung und Wissensgeschichte sowie unter Berücksichtigung von Methoden der Digital Humanities widmet sich die Veranstaltung den Verflechtungen frühneuzeitlicher Institutionen und Medien am und um den Gothaer Hof. Im Mittelpunkt steht die Frage nach den Verflechtungsstrukturen adeliger und gelehrter Akteurinnen und Akteure in den Kommunikationsräumen „Büchersammlung“, „Sozietät“ und „Briefkorrespondenz“ sowie nach den diskursiven Formationen, die diese Räume konstituierten. Untersuchungsgegenstand sind dabei nicht nur die in der Forschungsbibliothek Gotha überlieferten Büchersammlungen der zentralen Protagonisten – Herzogin Luise Dorothea und Herzog Friedrich III. – sowie weiterer gelehrter und fürstlicher Privatbibliotheken, sondern auch Vereinigungen wie Freimaurerlogen oder der gemischtgeschlechtliche Ordre des Hermites de bonne humeur. Besondere Aufmerksamkeit gilt zudem den das Forschungsfeld rahmenden, literarisch aufschlussreichen Briefkorrespondenzen herausragender und mit dem Gothaer Hof verbundener Persönlichkeiten wie Juliane Franziska von Buchwald, Gottfried Christian Freiesleben, Friedrich Wilhelm Gotter, Laurent Angliviel de La Beaumelle oder Voltaire.</p>
<p>Die Leitfragen der Tagung zielen auf die Rekonstruktion der Akteurskonstellation um das herzogliche Paar: Inwieweit lassen sich Kooperationspraktiken zwischen Friedrich und Luise Dorothea im Bereich der kulturell-wissenschaftlichen Aktivitäten am Hof nachweisen? Lässt sich die der Herzogin zugeschriebene zentrale Position in diesem Bereich verifizieren? Welche Implikationen hatte ihre Rolle für die bisher nur in Ansätzen untersuchten weiblichen Netzwerke des Gothaer Hofs? Wie gestaltete sich das Verhältnis von gelehrten Männern und Frauen zum höfischen Machtzentrum? Ziel ist es, die Kommunikations- und Wissensräume am Gothaer Hof in der Mitte des 18. Jahrhunderts weiter in ihrer praxeologischen Dimension herauszuarbeiten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum Gotha</category>
                            
                                <category>SPF Wissen. Räume. Medien.</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
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                        <pid>news-489</pid>
                        <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 08:28:54 +0100</pubDate>
                        <title>Neuer Blogbeitrag der Forschungsbibliothek Gotha: „Kulturschätze von Weltbedeutung“. 70 Jahre Rückgabe der Landesbibliothek Gotha</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/neuer-blogbeitrag-der-forschungsbibliothek-gotha-kulturschaetze-von-weltbedeutung-70-jahre-rueckgabe-der-landesbibliothek-gotha</link>
                        <description>Am 13. Februar 1956 notierte Otto Küttler (1885–1965) in seiner „Chronik der Landesbibliothek Gotha“, dass die Bibliothek auf Schloss Friedenstein „wegen der starken Kälte und Kohlemangels“ auf die Zentralheizung verzichten musste.1 Am 20. April des Jahres kündigte der Rundfunk der DDR die Rückkehr der Bücher aus der Sowjetunion an.2 Am 29. Juni 1956 schließlich wurde in Moskau das Übergabeprotokoll zur Rückführung der ehemaligen Herzoglichen Bibliothek Gotha unterzeichnet.3 „330.000 Bücher, eine stille, geduldige, weltweite Legion, auf deren Fahne der Frieden leuchtet, deren Botschaft Menschlichkeit heißt.“</description>
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                        <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 10:08:28 +0100</pubDate>
                        <title>Gábor Gángó und Yue Dan erhalten Tandem-Fellowship der Gerda Henkel Stiftung</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/gabor-gango-und-yue-dan-erhalten-tandem-fellowship-der-gerda-henkel-stiftung</link>
                        <description>Die Gerda Henkel Stiftung vergibt für das akademische Jahr 2026/27 am Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt ein vier Monate dauerndes sogenanntes Tandem-Fellowship an Professor Dr. Gábor Gángó (assoziierter Fellow am Max-Weber-Kolleg) und Dr. Yue Dan (Shanghai). In diesem Rahmen wollen die beiden Wissenschaftler ein Buchmanuskript zu ihrem gemeinsamen  Forschungsprojekt „Leibniz’ chinesischer Spiegel und die Kritik an Pufendorfs Voluntarismus“ erstellen, in dem sie zeigen, wie die frühen europäischen Debatten über den göttlichen freien Willen und die rationale Ordnung wesentlich mit Begegnungen mit außereuropäischen Zivilisationen verknüpft waren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt integriert die Perspektiven des „Europäischen/Lokalen“ und des „Chinesischen/Globalen“ in die Untersuchung ethischer Krisen der Frühen Neuzeit und nutzt Leibniz als idealen Verbindungspunkt zwischen diesen beiden Sichtweisen. Durch die grundlegende philosophische Frage nach der Begründung der Ethik in der Vernunft oder im Willen verknüpfen Dan und Gángó auf organische Weise die Forschungsfragen (1) „Leibniz’ Kritik an Pufendorf“ und (2) „Leibniz’ Verteidigung der chinesischen natürlichen Theologie“. Gábor Gángó wird als Experte für Leibniz’ politisches Denken und seine Philosophie sowie für Leibniz’ Auseinandersetzung mit Osteuropa den kritischen theoretischen Rahmen bereitstellen, der notwendig ist, um Yue Dans Argumentation zu fundieren.</p>
<p>Der Antrag verspricht gut fundierte Forschungsergebnisse in zwei Bereichen von grundlegender Bedeutung innerhalb von Leibniz’ weit gefasstem politischen Denken. Darüber hinaus trifft derselbe Fragenkomplex auf zwei unterschiedliche kulturelle Kontexte. So könnten die daraus entstehenden kulturellen und intellektuellen „Frequenzinterferenzen“ Impulse und Synergien erzeugen, deren Charakter und Wirkung zum gegenwärtigen Stand der Untersuchung noch offen bleiben.</p>
<p>Dan und Gángó erklären: „Wir freuen uns darauf, durch unsere gemeinsame Arbeit in der inspirierenden intellektuellen Atmosphäre des Forschungszentrums Gotha, unter Einbeziehung der Expertise des Zentrums in Geistes-, Kultur- und Wissensgeschichte sowie durch die Nutzung der reichen Quellenbestände der Forschungsbibliothek Gotha – einer der größten deutschen Bibliotheken der frühen Neuzeit – und der Universitätsbibliothek Erfurt, diese Potenziale in Form wissenschaftlicher Ergebnisse realisieren zu können, die den Forschungsstand wesentlich voranbringen und neue Perspektiven für innovative Ansätze eröffnen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum Gotha</category>
                            
                                <category>Max-Weber-Kolleg</category>
                            
                                <category>SPF Religion. Gesellschaft. Weltbeziehung.</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-6608</pid>
                        <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 15:49:59 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Publikation: Nomad Properties </title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/neue-publikation-nomad-properties</link>
                        <description>Der Sammelband „Nomad Properties. Political Anthropologies of Nomadism from the 18th Century until Today“, herausgegeben von Anna Möllers, Dirk Schuck und Bernhard Kleeberg, ist kürzlich im Campus-Verlag in der Reihe „Strukturwandel des Eigentums“ erschienen. </description>
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                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum Gotha</category>
                            
                                <category>Max-Weber-Kolleg</category>
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>SPF Wissen. Räume. Medien.</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 19:34:00 +0100</pubDate>
                        <title>Geburtstagsgeschenke an Wikipedia</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/news/newsdetail/geburtstagsgeschenke-an-wikipedia</link>
                        <description>Zusammen mit mehr als 30 weitere Kultur- und Bildungseinrichtungen beteiligt sich die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Wikipedia, der größten freien Wissenssammlung der Welt, an einer gemeinsamen Aktion und schenkt der freien Online-Enzyklopädie jeweils 25 bislang nicht frei lizenzierte Inhalte, die am dem 15. Januar 2026 auf Wikimedia Commons veröffentlicht werden. Die Forschungsbibliothek Gotha trägt damit aktiv zur Weiterentwicklung von freiem, verlässlichem Wissen bei.</description>
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                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungskolleg Transkulturelle Studien</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum Gotha</category>
                            
                        
                        
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