Datenbank zu Religion und Urbanität ist online

Vorgestellt
Symbolbild: Digitalisierung

Die von der Deutschen Foprschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Kollegforschungsgruppe „Religion and Urbanity: Reciprocal Formations" (FOR 2779) am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt ist jetzt beim Verlag De Gruyter mit einer Datenbank zum Thema Religion und Urbanität online gegangen.

Die Datenbank umfasst etwa 200 Fallstudien und theoretische Texte und macht damit wichtige Forschungsbeiträge zum Thema des Zusammenspiels zwischen religiösem Wandel einerseits und Veränderungen von Stadträumen und urbanen Lebensformen andererseits sowie zu Praktiken und Diskursen von Urbanität öffentlich zugänglich. Die Beiträge widmen sich Fragen nach der Rolle religiöser Akteure, Praktiken und Ideen bei der Entstehung und laufenden Entwicklung von Städten und Urbanität, nach der Rolle städtischer Akteure, Räume und Praktiken sowie dem Diskurs über Urbanität bei der Entstehung und Weiterentwicklung von religiösen Gruppen und Religion. „Hintergrund unseres Projektes ist eine reiche Forschung zu Stadt in vielen Disziplinen, die aber oft weder die unterschiedlichen globalen Räume noch vergangene und gegenwärtige Entwicklungen zusammenbringen – das gilt gerade für das Thema Religion und Urbanität“, sagt Prof. Dr. Jörg Rüpke, der gemeinsam mit Prof. Dr. Susanne Rau das Forschungskolleg leitet und die Datenbank verantwortet. „Am Ende der Laufzeit des Forschungsprojektes 2022 soll ein dreibändiges Handbuch in digitaler und gedruckter Form stehen, das den durch das Projekt initiierten Forschungsschub dokumentiert und für weitere Forschung greifbar macht. Aber wir wollten die Ergebnisse nicht jahrelang verstecken, sondern von Anfang an zur Diskussion stellen. Daher die Form einer – auf diese Laufzeit begrenzten – digitalen ‚Zeitschrift‘.“ 

„Zu den Autoren von 'Religion und Urbanität Online' gehören im Moment vor allem Mitglieder der Kollegforschungsgruppe, Fellows des Max-Weber-Kollegs und Tagungsgäste“, ergänzt Prof. Dr. Susanne Rau. „Aber wir möchten auch andere Wissenschaftler*innen, die sich mit dem Rahmenthema Religion und Urbanität auseinandersetzen, ermuntern, Beiträge einzureichen, die dann in einem Peer-Review-Verfahren geprüft werden. Eine offene ‚Einladung‘ dazu haben wir gerade auch in unserem Blog veröffentlicht.“

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