Warum die Verhaltensforschung beim Klimaschutz eine wichtige Rolle spielt

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ausgedruckt neue Veröffentlichung Miriam Jenny und Cornelia Betsch

Wie können Klimaschutzmaßnahmen vom Menschen her geplant und kommunikativ wirksam begleitet werden? Dr. Mirjam Jenny und Prof. Dr. Cornelia Betsch von der Universität Erfurt und dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin beantworten diese Frage in einem Beitrag in der heute erschienenen Artikelsammlung der Fachmagazine „Nature Human Behaviour“ und „Nature Climate Change“ unter dem Titel „Human behaviour and climate change“. Darin skizzieren sie die notwendigen wissenschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.

Klimastreik

Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich planetare Gesundheit effektiv politisch kommunizieren lässt. Was sind wirkungsvolle Kommunikationsstrategien und welche funktionieren nicht? Was kann die Gesundheitskommunikation von der Klimakommunikation lernen (und umgekehrt)? Und welche strukturellen Anpassungen braucht eine Kommunikation von planetarer Gesundheit?

Aktuell fehlen in Deutschland Institutionen, die für eine strukturierte und gemeinsame Klima- und Gesundheitskommunikation zuständig sind. Angesichts der Herausforderungen der Klima- und anderer Krisen ist jedoch Wissen aus der Kommunikations- und Verhaltensforschung unabdingbar – insbesondere für politische Akteur:innen. Vor diesem Hintergrund diskutiert CPHP-Geschäftsführerin Maike Voss mit Cornelia Betsch, Professorin für Gesundheitskommunikation an der Universität Erfurt und Carel Mohn, Gründer und Chefredakteur von klimafakten.de, wie Klima- und Gesundheitskommunikation gemeinsam gestärkt werden kann und institutionell aufgestellt werden muss, damit gesundheits- und klimapolitische Akteur:innen mit dem notwendige Wissen zu transformativen Handeln kommen.

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Mehr zum Institute for Planetary Health Behaviour (IPB)

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Mirjam Jenny

Cornelia Betsch