"Ich habe das familiäre Umfeld sehr geschätzt."

Alumni
Alumna Wencke hat bei uns Staatswissenschaften studiert.

Wencke absolvierte 2015 ihr Masterstudium „Staatswissenschaften“ an der Uni Erfurt. Direkt nach dem Abschluss trat sie einen Job in einer Unternehmensberatung an, die auf Hochschulen spezialisiert ist. Nachdem es anschließend für ein Jahr in den Öffentlichen Dienst ging, kehrte Wencke nun wieder zurück in die Beratung: In einem Projekt arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Beraterin zur Teilhabeberatung von Menschen mit Behinderungen. Zudem begleitet sie den deutschlandweiten Aufbau von Beratungsstellen und einer Fachstelle, in der alle Informationen zum Thema gebündelt werden sollen. Hier erzählt sie kurz und knapp von ihren Erfahrungen an der Uni Erfurt.

Wie bist du damals auf Erfurt und die Universität aufmerksam geworden?
Nachdem ich mein Bachelor-Studium in Politikwissenschaft und VWL an der Uni Frankfurt erfolgreich beendet hatte, wollte ich gern in eine neue Stadt und der Master Staatswissenschaften an der Uni Erfurt hat mich interessiert.

Was hat dir an deinem Studium an der Uni Erfurt am besten gefallen?
Die Arbeitsatmosphäre in den Seminaren hat mir wegen der kleinen Gruppen sehr gefallen. So habe ich mehr gelernt und mich wertgeschätzt gefühlt. Natürlich geht ein kleiner Studiengang zulasten der Angebotsauswahl, aber das hat mich kaum gestört. Nach dem „Massen-Bachelor“ in Frankfurt habe ich das familiäre Umfeld sehr geschätzt.

Wie hat dich die Universität auf das Berufsleben vorbereitet und welche Studieninhalte kannst du jetzt im Beruf anwenden?
Im Bereich der Sozialwissenschaften wendet man ja eher selten konkretes Fachwissen an. Es geht mehr um Methoden und die Fähigkeiten, sich möglichst schnell in möglichst viele Themen einarbeiten zu können. Das hat das Studium natürlich trainiert.

Hast du einen besonderen Tipp zum Berufseinstieg für unsere zukünftigen Absolventen?
Macht genügend Praktika und lasst euch auch auf Themen ein, die ihr wahrscheinlich nicht für den Beruf braucht.