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            <title>RSS Feed - Uni Erfurt</title>
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            <language>de-DE</language>
            
                <copyright>Universität Erfurt</copyright>
            
            
            <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 12:29:35 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 20:54:16 +0200</pubDate>
                        <title>Lehrförderfonds startet an der Universität Erfurt: Innovative Lehrprojekte gesucht</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/lehrfoerderfonds-startet-an-der-universitaet-erfurt-innovative-lehrprojekte-gesucht</link>
                        <description>Die Universität Erfurt startet erstmals einen Lehrförderfonds, der innovative Lehrprojekte mit bis zu 2.500 Euro unterstützt, um so die Qualität der Lehre gezielt zu stärken.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Der Lehrförderfonds der Universität Erfurt unterstützt innovative Lehrprojekte zur Weiterentwicklung der Qualität von Studium und Lehre. Lehrende erhalten dadurch die Möglichkeit, neue didaktische Ansätze zu erproben, bestehende Formate weiterzuentwickeln und nachhaltige Impulse in der Lehre zu setzen.</span><br><br>Lehrende können Fördermittel in Höhe von bis zu <strong>2.500 Euro</strong> für die Dauer von <strong>bis zu 12 Monaten</strong> für eigene Projekte beantragen. Gefördert werden können Lehraufträge, Sachmittel wie Reisekosten und Publikationsmittel, studentische Assistenzen, aber auch Qualifizierungsmaßnahmen etc.</p>
<p>Die Einreichung von Projektskizzen erfolgt mithilfe eines Antragsformulars über das jeweilige Dekanat. Bewerbungen sind bis zum <strong>15. Juni 2026</strong> möglich. Der Förderbeginn kann flexibel zum 1. Oktober 2026 oder 1. April 2027 erfolgen.</p>
<p>Der Lehrförderfonds ist Teil der strategischen Lehrentwicklung der Universität. Die Entscheidung über die Förderung trifft eine vom Präsidium eingesetzte Vergabekommission, geförderte Lehrende werden im August 2026 informiert. Die Hochschuldidaktik unterstützt Lehrende bei der Weiterentwicklung von Lehrkonzepten, der Antragstellung sowie Umsetzung der Projekte.</p>
<p>„Der neue Lehrförderfonds der <span>Universität Erfurt</span> setzt gezielt Impulse für die Weiterentwicklung der Lehre: Er eröffnet Raum, innovative Ideen umzusetzen und bewährte Konzepte weiter auszubauen. Indem wir Lehrende dabei unterstützen, neue Methoden zu erproben und ihre Lehrveranstaltungen kontinuierlich zu verbessern, stärken wir nachhaltig die Qualität unserer Lehre. Zugleich trägt die Förderung innovativer Lehrkonzepte dazu bei, den Stellenwert der Lehre insgesamt zu erhöhen und den Austausch über gute Lehre weiter voranzubringen.“, sagt Prof. Dr. Julia Knop, <span>Vizepräsidentin für Studienangelegenheiten.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschule</category>
                            
                                <category>Lehre</category>
                            
                                <category>Service</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 12:43:00 +0200</pubDate>
                        <title>Eingeschränkte Nutzung des Treppenhauses Ost im Verwaltungsgebäude C02</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/eingeschraenkte-nutzung-des-treppenhauses-ost-im-verwaltungsgebaeude-c02</link>
                        <description>Die Nutzung des Treppenhauses kann vom 20. April 2026 für voraussichtlich drei bis vier Tage eingeschränkt sein. Es ist auf alternative Zugänge auszuweichen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd"><span>Im Zuge der Instandsetzung der Notbeleuchtungsanlage im Verwaltungsgebäude C02 kommt es ab Montag, 20. April 2026, für voraussichtlich drei bis vier Tage zu Einschränkungen im Treppenhaus Ost. Für die Durchführung der Arbeiten wird ein Gerüst im Treppenhaus errichtet. Dadurch ist die Nutzung des Treppenhauses in diesem Zeitraum nur eingeschränkt möglich.</span><br><br><span>Als alternative Zugänge stehen das Treppenhaus Mitte (im Erdgeschoss Studium und Lehre) sowie das Treppenhaus West (im Erdgeschoss Dezernat Gebäudemanagement) zur Verfügung.</span></p>
<p><span>Wir bitten um Beachtung und danken für Ihr Verständnis.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Interne Serviceseiten</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:19:27 +0200</pubDate>
                        <title>Max-Weber-Kolleg begrüßt neue Fellows und Kollegiat*innen zum Sommersemester 2026</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/max-weber-kolleg-begruesst-neue-fellows-und-kollegiatinnen-zum-sommersemester-2026</link>
                        <description>Das Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt begrüßt im Sommersemester 2026 zahlreiche neue internationale Fellows, Doktorand*innen und Forschende, die an Projekten aus Kultur- und Sozialwissenschaften arbeiten. Die Themen reichen von Religion, Urbanität und Sozialphilosophie bis hin zu Recht, Politik und Kulturerbe, wodurch der interdisziplinäre Austausch in Erfurt weiter gestärkt werden soll.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für die <strong>Kolleg-Forschungsgruppe „Religion und Urbanität“</strong> unter der Leitung von Susanne Rau und Jörg Rüpke kommen die Fellows Rana Behal mit dem Projekt „Social History and Religion, Orality and Ethnography: Walled city of Amritsar (Punjab, India) Post-Partition Era“; Aneke Dornbusch mit dem Vorhaben „‚Othering‘ of Religious Groups in Urban Spaces: 16th Century Mandates against Anabaptism in German Cities“; Ulrike Ehmig, die zu „Die Sakrale Inschriftenlandschaft Raetiens“ arbeitet; Raminder Kaur (distinguished fellow) mit dem Forschungsprojekt „Ruminations: Religions, Cities and Worlds“; Harry Maier, der am Projekt „Mobility and Urbanity in Early Christ Religion“ arbeitet sowie Heiner Stahl mit dem Projekt „Klänge, Düfte und Gerüche in religiösen Ritualen in urbanen Räumen Indiens und des europäischen Teils des Osmanischen Reiches. Über sinnliche Wahrnehmungen in Reiseliteraturen (1600–1800)“.</p>
<p>Als (Gast)doktorand*innen stoßen Claudio Anello („Between Men and Gods: Divine Signs and Imperial Power“) und Maja Rothardt („Das nächtliche Begräbnis – Sanktion, Wunsch, konfessioneller Hybrid?“) dazu. Außerdem wurde der Kollege Ribar Khalaf mit dem Vorhaben „Die Auswirkungen des syrischen Konflikts und Perspektiven des zukünftigen Kulturerbeschutzes in der syrischen Jazira (2011–2025)“ neu in die Kolleg-Forschungsgruppe assoziiert.</p>
<p>Die Forschungsgruppe <strong>Sozialphilosophie und Gesellschaftstheorie</strong> wird durch die Fellows Christoph Henning, der u. a. das Projekt „Einführung in die Ideologiekritik“ bearbeitet, sowie Dario Montero mit dem Projekt „Latin American Indigenous Notions of (Social) Energy, with Special Emphasis on the Mapuche Culture“ bereichert. Michael Riegner wurde mit dem Vorhaben „Visual Comparative Law and the Aesthetics of (Post)human Rights” als Fellow assoziiert.<br><br>Im Rahmen des <strong>Merian-Zentrums ICAS:MP (Metamorphoses of the Political)</strong> in Delhi kommt Paridhi Gupta mit dem Forschungsvorhaben “Drawing Dissent: A ‘Beyond Words’ Ethnography of Women’s Movements in India”&nbsp;nach Erfurt.&nbsp;</p>
<p>Die <strong>International Graduate School „Resonant Self-World Relations“</strong> begrüßt Carmen Burgio („Re-appraising Deviance and Difference: Boundaries of Religious Practice in Classical Greece”) als Gastdoktorandin.</p>
<p>Der <strong>Sonderforschungsbereich „Strukturwandel des Eigentums“</strong> begrüßt als Mercator-Fellow erneut Benjamin Solomon, der zu „Property in Territory and Artifacts“ arbeitet.</p>
<p>Im Rahmen der Forschungsgruppe <strong>„(De)Colonizing Sharia?”</strong> unter der Leitung von Irene Schneider arbeitet als neue Postdoc-Mitarbeiterin Kübra Nugay am Projekt zu „Evolution of Legal Concepts in the MENA Region in the 19th and 20th Centuries: Changes in Commercial and Obligations Law/Criminal Law“.</p>
<p>„Wir freuen uns sehr, erneut zahlreiche renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland in Erfurt begrüßen zu können und sind gespannt auf den Austausch miteinander“, so Jörg Rüpke, Co-Direktor des Max-Weber-Kollegs, der während des Forschungsaufenthalts von Hartmut Rosa in Aarhus die Leitung des Kollegs übernommen hat.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Max-Weber-Kolleg</category>
                            
                                <category>Personalia</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3107</pid>
                        <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>„Coburg | Gotha | 1826“ – Ein Herzog. Zwei Residenzen.“: Ausstellung zum Dynastiewechsel vor 200 Jahren</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/coburg-gotha-1826-ein-herzog-zwei-residenzen-ausstellung-zum-dynastiewechsel-vor-200-jahren</link>
                        <description>Vor 200 Jahren wurden die Ernestinischen Herzogtümer neu geordnet, das Doppelherzogtum Sachsen-Coburg und Gotha entstand. Unter dem Titel „Coburg | Gotha | 1826“ – Ein Herzog. Zwei Residenzen.“ nehmen 2026 mehrere Ausstellungen an verschiedenen Orten in Gotha und Coburg das Dynastiejubiläum in den Blick.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Während in Coburg Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha (1784–1844) im Mittelpunkt steht, spürt Gotha seinen Netzwerken am Hof nach. Wer waren die Menschen, die um den Herzog wirkten und die Verwaltung und (Neu-)Gestaltung der Sammlungen im Zuge des Dynastiewechsels prägten?&nbsp;</span></p>
<p><span>Die Jubiläumsausstellung dokumentiert den Umbruch in 125 Objekten – in Form von Huldigungsschreiben in Seide und Papier und erzählt die Geschichte der Sammlung über Exponate in Silberfiligran, mit Majolika, Muscheln und Mineralien sowie auf Papier. Sie zeigt die Brüche der Sammlungen auf, aber auch und besonders ihre Kontinuität. Medienstationen ergänzen die Schau.&nbsp;</span></p>
<p><span>Die <strong>Gothaer Ausstellung</strong> – ein gemeinsames Projekt der Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt und der Friedenstein Stiftung Gotha – wird am 11. April feierlich eröffnet und ist dann vom 12. April bis 5. Juli 2026 im Spiegelsaal von Schloss Friedenstein zu sehen.&nbsp;</span></p>
<p><span>Begleitend zur Ausstellung im Spiegelsaal nimmt die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten vom 12. April 2026 bis zum 3. Januar 2027 mit einer Abfolge von Ausstellungsstelen in den Repräsentationsräumen von Schloss Friedenstein Hintergründe und Protagonisten der Ereignisse um 1826 in den Blick. Im Mittelpunkt der</span> Präsentation<span>, die den Titel „ ‚… im Auftrag des Herzogs …‘ – Ernst I. und die Thüringische Residenzenlandschaft“</span><i><span><strong> </strong></span></i><span>trägt, stehen Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha und seine erste Frau Luise.&nbsp;</span></p>
<p><span>Anhand neuer Forschungsergebnisse und historischer Darstellungen werden von Herzog Ernst I. genutzten Räume und ihre modernisierende Umgestaltung nachvollziehbar. Darüber hinaus werden die Bauprojekte Ernsts I., beispielsweise in Reinhardsbrunn und Coburg sowie die Auswirkungen der ernestinischen Neugliederung auf die Thüringische Residenzenlandschaft thematisiert.</span></p>
<p><span>Vom 22. Mai bis 20. September 2026 zeichnet die Ausstellung auf der <strong>Veste Coburg</strong> ein facettenreiches Bild dieses ungewöhnlichen Herzogtums, das neben dem Herzog auch von einem zunehmend selbstbewussten Bürgertum geprägt wurde. Kostbare Kunstwerke, Karten, Waffen, Archivalien und Bücher erzählen von Macht, Repräsentation, Reformwillen und Widerständen – und von einer Epoche im Umbruch.&nbsp;</span></p>
<p><span>In der <strong>Coburger Landesbibliothek </strong>folgt im Herbst eine Schau, die ihre Geschichte vor dem Hintergrund des Dynastiewechsels beleuchtet. Sie ist in der Zeit vom 7. September bis zum 28. November 2026 auf Schloss Ehrenburg zu sehen.</span></p>
<p><span>Vom 20. Oktober bis 18. Dezember 2026 schließt sich eine Ausstellung zum Dynastiewechsel im <strong>Staatsarchiv Coburg</strong> an.&nbsp;</span></p>
<p><span>Der Eintritt in die Ausstellung im Spiegelsaal ist kostenlos. Um die Präsentation „ ‚… im Auftrag des Herzogs …‘ – Ernst I. und die Thüringische Residenzenlandschaft“ im Schlossrundgang im Nordflügel zu sehen, benötigen die Besucherinnen ein Ticket für den Schlossrundgang im Nordflügel (12 Euro, erm. 6 Euro, Kinder und Jugendliche bis 12 Jahre haben freien Eintritt).&nbsp;</span></p>
<p><span>Eine <strong>Tagung</strong> des Forschungszentrums Gotha und der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel widmet sich vom 28. bis 30. September 2026 in Gotha dem Thema „Geschiedene adelige Frauen zwischen 1600 und 1850“ – ausgehend vom Schicksal der Gothaer Prinzessin und späteren Coburger Herzogin Luise (1800–1831).</span></p>
<p><span>Begleitend zu dieser und den anderen Ausstellungen unter dem Dach „Coburg | Gotha | 1826 – Ein Herzog. Zwei Residenzen“ erscheint im Mai 2026 im Imhof Verlag ein <strong>Begleitband</strong> zum 200. Gründungsjubiläum des Doppelherzogtums. Herausgegeben wird er von der Coburger Landesstiftung.</span></p>
<p><span>Zur Ausstellung „Coburg | Gotha | 1826“ – Ein Herzog. Zwei Residenzen.“ wird es ein <strong>umfangreiches Rahmenprogramm</strong> mit Vorträgen, Führungen und Workshops geben. Weitere Informationen sowie das detaillierte Programm finden Sie auf der Veranstaltungswebsite </span><a href="http://www.coburg-gotha-1826.de"><span>www.coburg-gotha-1826.de</span></a><span> bzw. in unserem </span><a href="https://www.uni-erfurt.de/fileadmin/Bilddatenbank/Flyer/Flyer_Ausstellung_Coburg_Gotha_1826.pdf"><span>Veranstaltungsflyer</span></a><span>.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 17:09:31 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Adressen für zwei Gebäude auf dem Campus</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/neue-adressen-fuer-zwei-gebaeude-auf-dem-campus</link>
                        <description>Seit Beginn des Sommersemesters 2026 haben die Gebäude C13 (Sporthalle) und C10 (Wirtschaftsgebäude) auf dem Campus der Universität Erfurt neue Adressen:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e54a62a99bceac1ec7bd27cdc3a2287b7"><span>C13 – Sporthalle neu: <strong>Saalestraße 8, 99089 Erfurt</strong> (alt: Mathes-Maler-Straße 3)</span></li><li data-list-item-id="ea47415236703b431f65440c8478b571a"><span>C10 – Wirtschaftsgebäude neu: <strong>Saalestraße 7, 99089 Erfurt</strong> (alt: Saalestraße 4)</span></li></ul><p><span>Die Änderung der Adressen erfolgte im Rahmen der Neuordnung des Zugangs der Sporthalle und der Harmonisierung der Hausnummernreihenfolge in der Saalestraße, in Absprache mit der Stadtverwaltung Erfurt. Wir bitten um Beachtung.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Interne Serviceseiten</category>
                            
                                <category>Service</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 10:34:25 +0200</pubDate>
                        <title>Café &quot;Hörsaal 7&quot; bleibt als Aufenthaltsort erhalten</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/cafe-hoersaal-7-bleibt-als-aufenthaltsort-erhalten</link>
                        <description>Gute Nachrichten vom Studierendenwerk: Das Café &quot;Hörsaal 7&quot; bleibt den Studierenden der Universität Erfurt als Aufenthaltsort erhalten. Nach den Osterfeiertagen stehen die Räumlichkeiten montags bis donnerstags von 11 bis 20 Uhr und freitags von 11 bis 15 Uhr zur Verfügung. Heißgetränke können in Selbstbedienung am Automaten mit der thoska gekauft werden. Eine Erweiterung der Automatenversorgung, z. B. mit Snacks, ist laut Auskunft des Studierendenwerks &quot;denkbar&quot;.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Damit geht das Studierendenwerk Thüringen auf die Wünsche der Studierenden ein, die sich, </span><a href="https://www.stw-thueringen.de/news/mensaneubau-in-erfurt-studierendenwerk-th%C3%BCringen-schafft-langfristig-versorgungs-und-begegnungsort.html"><span>wie zuletzt berichtet</span></a><span>, stark dafür eingesetzt hatten, dass das Café ein Ort zum Lernen, für Austausch und Begegnung bleibt. „Für uns ist der ‘Hörsaal 7’ ein wichtiger Treffpunkt. Hier können wir uns austauschen, Referate vorbereiten, das Café International besuchen, einfach zusammen sein. Dafür gibt es kaum einen anderen Ort auf dem Campus. Deshalb sollte die Cafeteria kein Bonus sein, sondern eine Selbstverständlichkeit – ebenso der Kaffee zu günstigen Preisen“, erklärten die Studierenden bei einer Protestaktion im Januar.</span></p>
<p><span>Die Veranstaltungsreihe “Café International Erfurt” findet dann mit dem Semesterstart auch wieder im “Hörsaal 7” statt – erstmals am 14. April um 20 Uhr.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Interne Serviceseiten</category>
                            
                                <category>Studierendenrat</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 21:54:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ringvorlesung &quot;Welt im Wandel&quot; startet im April ins Sommersemester</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/ringvorlesung-welt-im-wandel-startet-im-april-ins-sommersemester</link>
                        <description>Unter dem Titel &quot;Welt im Wandel&quot; startet die gemeinsame Ringvorlesung der Universität Erfurt mit dem Thüringer Landtag und der Funke Mediengruppe am Dienstag, 21. April, ins Sommersemester. Zum Auftakt geht es um eine der drängendsten Herausforderungen der Gegenwart: die Klimakrise und die Rolle der Medien bei ihrer Vermittlung. Zu Gast wird dann Sara Schurmann, freie Journalistin und Mitgründerin des Netzwerks Klimajournalismus, sein. Ihr Vortrag beginnt um 18.15 Uhr im Hörsaal 2 des Kommunikations- und Informationszentrums (KIZ) der Universität Erfurt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="articleContent">Ihr Vortrag „Die Rolle der Medien in der Klimakrise“ beleuchtet, wie Journalisten das komplexe Thema Klimawandel verständlich und greifbar machen können – und wo dabei Herausforderungen und blinde Flecken liegen.</p>
<p class="articleContent">Im Mittelpunkt steht zunächst ein kurzer Überblick zum aktuellen Stand der Klimakrise. Daran anschließend richtet Schurmann den Blick auf die mediale Berichterstattung: Welche Verantwortung tragen Medien in der öffentlichen Debatte über Klimaschutz und Anpassung? Welche strukturellen Probleme erschweren eine angemessene Darstellung? Und welche Lösungen zeichnen sich ab? Zum Schluss wirft Schurmann einen Blick in die Zukunft: Welche Rolle kann Journalismus in der demokratischen Auseinandersetzung um Klimapolitik spielen? Und wo verlaufen die Grenzen zwischen konstruktiver Berichterstattung, Aktivismus und Greenwashing?</p>
<p>Weiter geht es mit der Ringvorlesung am Donnerstag, 28. Mai, mit einem Vortrag von <span>Barbara Schlomann</span> vom Expertenrat der Bundesregierung für Klimafragen. Den Abschluss bildet der Vortrag von Eckart von Hirschhausen am Montag, 6. Juli.&nbsp;</p>
<p><span>Alle Interessierten sind zu diesen Vorträgen herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, jedoch wird jeweils um Anmeldung unter </span><a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/ringvorlesung"><span>www.thueringer-allgemeine.de/ringvorlesung</span></a><span> gebeten.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 18:32:42 +0200</pubDate>
                        <title>„CoPrax“ – Universität Erfurt punktet im Förderprogramm „WandelBar“ des Stifterverbandes</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/coprax-universitaet-erfurt-punktet-im-foerderprogramm-wandelbar-des-stifterverbandes</link>
                        <description>Die Universität Erfurt ist gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt Südthüringen sowie zwei Thüringer Regelschulen in das Förderprogramm „WandelBar“ des Stifterverbands aufgenommen worden. In den kommenden zwölf Monaten unterstützt das Programm das neue Projekt „CoPrax“, eine institutionenübergreifende Community of Practice, die das 2024 an der Universität Erfurt eingeführte duale Studienangebot Lehramt Regelschule begleiten und weiterentwickeln soll.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem dualen Studienangebot für das Lehramt an der Regelschule hat die Universität Erfurt gemeinsam mit dem Freistaat Thüringen ein neuartiges Modell der Lehrerbildung eingeführt: Ab dem dritten Semester sind Studierende fortlaufend wöchentlich zwei Tage in Ausbildungsschulen tätig. Diese intensive Praxisintegration verlangt eine eng abgestimmte, institutionell getragene Zusammenarbeit. Da Hochschule, Schulämter und Ausbildungsschulen jedoch unterschiedlichen Logiken, Zeitstrukturen und Arbeitskulturen folgen, besteht hier ein hoher Bedarf an verbindlichen und zugleich flexiblen Kooperationsstrukturen. „CoPrax“ setzt genau hier an und verfolgt das Ziel, eine institutionenübergreifende Community of Practice” aufzubauen, die:</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e9f35954a61acd3acb881066c11b58179">die Kohärenz im dualen Studienangebot systematisch stärkt,</li><li data-list-item-id="ec0514a269a6c143f8251b6e5edff399c">die Theorie-Praxis-Verzahnung nachhaltig verbessert,</li><li data-list-item-id="e18ed75d397a9e6be3539261c61b277b4">gemeinsame Arbeitsprozesse institutionell verankert,</li><li data-list-item-id="ef19b691d47f668e2cef1dd239e3d536f">Austausch, Professionalisierung und Wissenstransfer zwischen allen Beteiligten fördert,</li><li data-list-item-id="eec299e1d3986404c0722fff2334367a9">Ausbildungspraktiken gemeinsam weiterentwickelt,</li><li data-list-item-id="e186d50257960e9390dd96e718eddbd8e">Bedarfe aller Akteur*innen sichtbar macht und einbindet und so</li><li data-list-item-id="e8a3befad4775a384be1da9598f8edf86">dauerhaft an den Schnittstellen des dualen Studiums wirkt.</li></ul><p>Am Projekt beteiligt sind Dr. Ina Semper, Prof. Dr. Petra Knorr und Hannes Seifert (Universität Erfurt), Juliane Voigt (Staatliches Schulamt Südthüringen) sowie Maria-Magdalena Lessat und Sylvia Luck als Leiterinnen dualer Ausbildungsschulen. Ziel von „CoPrax“ ist es, die Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Staatlichen Schulämtern und Ausbildungsschulen im dualen Studienangebot enger zu verzahnen und die Theorie-Praxis-Kohärenz des Modells nachhaltig zu stärken.&nbsp;</p>
<p>Das Projektteam wird nun konkrete gemeinsame Arbeitsformen entwickeln und erproben, mit denen Hochschule, Schulämter und Ausbildungsschulen ihre Zusammenarbeit im dualen Studium besser aufeinander abstimmen können – etwa verbindliche Kommunikationswege, Reflexions- und Feedbackformate sowie Materialien für die Praxisbegleitung. Neben einer finanziellen Förderung von 5000 Euro erhält das Team eine umfangreiche ideelle Prozessbegleitung.</p>
<p>„Der Impuls zu ‘CoPrax’ entstand aus unseren Erfahrungen mit dem neu eingeführten dualen Studienangebot Lehramt Regelschule”, erklärt Studiengangskoordinatorin Dr. Ina Semper. „Dieses Studienmodell schafft die Möglichkeit einer besonders engen Verzahnung von Studium und Schulpraxis, erfordert aber eine intensive und kontinuierliche Abstimmung aller beteiligten Institutionen. Die Zusammenarbeit erfolgte bislang unter zum Teil sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen, was zu erhöhtem Abstimmungsbedarf, zu Unsicherheiten in Rollen und Verantwortung, Kommunikationsherausforderungen und zugleich großem Potenzial für gemeinsame Professionalisierung führt. Die Projektidee entstand deshalb aus dem Wunsch, Kooperation nicht nur formal und organisatorisch, sondern als gemeinsamen fachlichen Entwicklungsprozess zu gestalten – eben in Form einer Community of Practice, die strukturell und dauerhaft an den Schnittstellen des dualen Studiums arbeitet.”</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Erfurt School of Education</category>
                            
                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>SPF Bildung. Schule. Verhalten.</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Lehre</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 14:42:06 +0200</pubDate>
                        <title>Zeitschrift „Theologie der Gegenwart“ ab sofort Open Access zugänglich</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/zeitschrift-theologie-der-gegenwart-ab-sofort-open-access-zugaenglich</link>
                        <description>Theologie braucht die öffentliche Debatte. Dafür bietet sich heute besonders der digitale Raum an. Deshalb schlägt die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität nun einen neuen Weg ein: Ihre Zeitschrift „Theologie der Gegenwart“ (ThG) ist ab sofort im Open Access kostenfrei zugänglich.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>„Wir haben das in der Redaktion lange überlegt und auch innerhalb der Fakultät intensiv diskutiert“, erklärt Prof. Dr. Benedikt Kranemann, Schriftleiter der ThG. „Wenn wir ein größeres, auch jüngeres und zugleich internationales Publikum erreichen wollen, ist der Wechsel zu einem digitalen Format der richtige Schritt.“</span></p>
<p><span>Seit 2005 erscheint die Zeitschrift in Verantwortung der Fakultät. Vier Themenhefte werden pro Jahr veröffentlicht, wobei sich die theologischen Disziplinen abwechseln. Ergänzend zu den thematisch ausgerichteten Beiträgen erscheinen weitere Artikel zu unterschiedlichen theologischen Fragestellungen. Ein besonderes Anliegen der Zeitschrift ist es zudem, junge Theolog*innen bei ihren ersten Publikationen zu unterstützen. Auch Beiträge zur Geschichte und zur aktuellen Situation von Kirche und Gesellschaft in den ostdeutschen Bundesländern finden regelmäßig Aufnahme. Darüber hinaus äußern sich die Autor:innen zu zahlreichen aktuellen theologischen sowie kirchlich-gesellschaftlichen Themen.</span></p>
<p><span>Die ThG ist nun im Portal journals@UrMEL der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (ThULB) verfügbar: </span><a href="https://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_jpjournal_00002815" target="_new" rel="noreferrer"><span>https://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_jpjournal_00002815</span></a><span>. Im Archiv sind alle 20 Jahrgänge seit 2005 frei zugänglich. Diese werden derzeit noch technisch aufbereitet, sodass einzelne Beiträge künftig gezielt recherchiert und gelesen werden können.</span></p>
<p><span>Im März ist nun die erste Ausgabe erschienen, die vollständig im Open Access veröffentlicht wird. Konzipiert wurde sie von der Ethikerin Prof. Dr. Katharina Klöcker. Der thematische Schwerpunkt liegt auf öffentlicher christlicher Ethik.</span></p>
<p><span>Über ein Jahr lang hat die Redaktion den Wechsel zum Open Access vorbereitet. Der Verlag Butzon &amp; Bercker, bei dem die Zeitschrift bisher erschien, hat die ThG dankenswerterweise unkompliziert freigegeben, freut sich Benedikt Kranemann. In den vergangenen Monaten habe sich die Redaktion deshalb ganz auf die technische Umsetzung des Projekts konzentrieren können. Sein Dank gilt aber auch Martina Schlütter vom Electronic Text Center der Universitätsbibliothek Erfurt sowie dem Team des Portals journals@UrMEL der Universitätsbibliothek Jena, ohne deren kompetente Beratung das Projekt nicht hätte realisiert werden können.</span></p>
<p><span>&nbsp;„Ein Jahr lang werden wir nun Erfahrungen im Open Access sammeln“, kündigt Benedikt Kranemann an. „Anschließend entscheiden Redaktion und Fakultät, wo wir Veränderungen vornehmen und neue Schritte gehen wollen.“ Der Weg in die Zukunft der</span> „ThG“ i<span>st damit eingeschlagen.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Katholisch-Theologische Fakultät</category>
                            
                                <category>SPF Religion. Gesellschaft. Weltbeziehung.</category>
                            
                                <category>Universitätsbibliothek</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 14:00:19 +0200</pubDate>
                        <title>Erfurter Kreuzganggespräche 2026: „weniger: mehr wert“</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/erfurter-kreuzganggespraeche-2026-weniger-mehr-wert</link>
                        <description>In einer Zeit, in der das jahrzehntelange Versprechen von unaufhörlichem Wachstum an seine Grenzen stößt, setzen die Erfurter Kreuzganggespräche 2026 einen bewussten Gegenpunkt. Unter dem Titel „weniger: mehr wert“ lädt die von der Katholisch-Theologischen Fakultät und dem Katholischen Forum im Land Thüringen durchgeführte Veranstaltungsreihe dazu ein, Verzicht nicht als bloßen Verlust, sondern als Gewinn von Lebensqualität und gesellschaftlichem Miteinander neu zu bewerten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>An drei Abenden im April und Mai diskutieren prominente Gäste darüber, was wir durch Verzicht gewinnen können:</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="effe76df3aed4c1f44ed8546b3cc72329"><strong>Montag, 20. April, 19:30 Uhr: „Weniger Plünderung, mehr...?“</strong> Der Philosoph und Theologe Prof. Dr. Jean-Pierre Wils erörtert die ökologischen und ethischen Grenzen des Konsums.</li><li data-list-item-id="ef7fe2e49e8a37a6c78a757210ea359d3"><strong>Mittwoch, 29. April, 19:30 Uhr: „Weniger Verachtung, mehr...?“</strong> Die Schriftstellerin und Essayistin Anne Rabe spricht über den gesellschaftlichen Zusammenhalt jenseits von Abwertung.</li><li data-list-item-id="ecdcbc9bbdb7173c103cbf5c4576098e0"><strong>Mittwoch, 06. Mai, 19:30 Uhr: „Weniger Empörung, mehr...?“</strong> Die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Hanna Klimpe analysiert die aktuelle Debattenkultur.</li></ul><p>Die Veranstaltungen finden jeweils im Kreuzgang des Erfurter Doms (Domstr. 10) statt. Nach den Vorträgen und Diskussionen sind alle Besucher herzlich eingeladen, die Gespräche bei Getränken und Gebäck zu vertiefen. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Katholisch-Theologische Fakultät</category>
                            
                                <category>SPF Religion. Gesellschaft. Weltbeziehung.</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 13:24:40 +0200</pubDate>
                        <title>Für mehr Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/fuer-mehr-sichtbarkeit-von-frauen-in-der-wissenschaft</link>
                        <description>Frauen sind in der Wissenschaft und Forschung nach wie vor unterrepräsentiert. In seinem Programm „Zia – Visible Women in Science &amp; Humanities“ lädt der ZEIT-Verlag Wissenschaftlerinnen deshalb zu einem einjährigen Fellowship ein, das ihnen die Möglichkeit bietet, sich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzubilden und zu entwickeln – durch Workshops zu den Themen Kommunikation und Rhetorik, Stimmtraining, Körpersprache und Medienlogik, aber auch durch den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung untereinander sowie mit weiblichen Role Models und institutionellen Unterstützern aus Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und dem Public Sector. Damit sollen junge Wissenschaftlerinnen im Wissenschaftssystem gestärkt und überdies die Chancengleichheit vorangetrieben werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Suzanne Amy Foxley, wissenschaftlichen Mitarbeiterin an der Professur „Geschichte und Kulturen der Räume in der Neuzeit“ am Historischen Seminar, ist die erste Frau an der Universität Erfurt, die an diesem Fellowship-Programm teilnimmt. Für unseren Forschungsblog „WortMelder“ haben mit ihr über ihre Erfahrungen gesprochen.</p>
<p><a href="/forschung/aktuelles/forschungsblog-wortmelder/ich-finde-es-wichtig-die-rolle-von-frauen-in-der-wissenschaft-hervorzuheben" class="link link--internal">Lesen Sie hier den Beitrag!</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gleichstellungsbüro</category>
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-181</pid>
                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 11:11:02 +0200</pubDate>
                        <title>Neues Forschungsprojekt „Perthes kolonial“ gestartet</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/neues-forschungsprojekt-perthes-kolonial-gestartet</link>
                        <description>Am Forschungskolleg Transkulturelle Studien/Sammlung Perthes ist das auf drei Jahre angelegte Projekt „Perthes kolonial“ gestartet, für das die beiden Erfurter Historikerinnen Prof. Dr. Iris Schröder und Prof. Dr. Christiane Kuller 2025 bei der Thüringer Aufbaubank Drittmittel in Höhe von 370.000 Euro eingeworben haben. Im Mittelpunkt der Forschung in diesem Projekt steht das „Geschäft mit der Kartierung Afrikas, Lateinamerikas und Ozeaniens (1871–1945)“.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify"><span>Auseinandersetzungen um die Kolonialgeschichte bewegen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Am Forschungskolleg Transkulturelle Studien/Sammlung Perthes der Universität Erfurt untersuchen Wissenschaftler*innen nun im Projekt „Perthes kolonial“, wie der Kartenverlag Justus Perthes Gotha im 19. und 20. Jahrhundert Wissen aus Kontexten kolonialer Eroberungen und Landnahmen verarbeitete. Ein Schwerpunkt der Forschung liegt auf den damit verbundenen geschäftlichen Strategien: Mit Karten beispielsweise über Lagerstätten von Rohstoffen in Kolonien suchte der Verlag unter anderem Handelshäuser, Reedereien und Schulen als Kunden zu gewinnen. Die Sammlung Perthes – der von der Universität Erfurt bewahrte Sammlungszusammenhang des Verlags in Gotha – ermöglicht es als eine von weltweit nur wenigen Überlieferungen ihrer Art, dieser unternehmerischen Dimension von Kolonialkartografie auf die Spur zu kommen.</span></p>
<p class="text-justify">Anders als die meisten Kartensammlungen dokumentiert die Sammlung Perthes Gotha auch die Erarbeitung, den Vertrieb und fallweise auch die Rezeption von Karten. Dadurch erlauben die Überlieferungen in Gotha seltene Einsichten in das Geschäft mit der Kolonialkartografie, also etwa in den wirtschaftlichen Erfolg und Misserfolg von Verlagsprodukten oder in die Reichweite des Vertriebs. Fragen nach solchen wirtschafts- und unternehmensgeschichtlichen Aspekten werden im Projekt „Perthes kolonial“ mit dem übergeordneten Zusammenhang der Herausbildung einer kolonialen Wissenskultur in Europa in Beziehung gesetzt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungskolleg Transkulturelle Studien</category>
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>SPF Wissen. Räume. Medien.</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 15:31:00 +0100</pubDate>
                        <title>Best-Practice-Forum: Beratung, Behandlung, Wissenstransfer – Wie Wissenschaft gesellschaftlich wirksam wird</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/best-practice-forum-beratung-behandlung-wissenstransfer-wie-wissenschaft-gesellschaftlich-wirksam-wird</link>
                        <description>Im Rahmen ihrer akademischen Personal- und Kompetenzentwicklung lädt die Universität Erfurt alle ihre Wissenschaftler*innen am Dienstag, 21. April, zu einem Best-Practice-Forum „Beratung, Behandlung, Wissenstransfer – Wie Wissenschaft gesellschaftlich wirksam wird“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Forschungsbau „Weltbeziehungen“ und endet um 18 Uhr mit einem Get-together.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Neben kurzen inhaltlichen Inputs von Wissenschaftler*innen soll es darum gehen, sich darüber auszutauschen, welche Erfahrungen mit dem Transfer der eigenen Forschung in die Gesellschaft hinein bisher gemacht wurden.</span></p>
<p>Mit dabei sind an diesem Tag:</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="ebb42aa4eebf5d277683707db6167d4ae"><span><strong>Prof. Dr. Cornelia Betsch: </strong>Tätigkeit im Deutschen Ethikrat</span></li><li data-list-item-id="ea9c8af4689d3c458f495e4dff3e2fc40"><span><strong>Dr. Andreas Braune: </strong>Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte</span></li><li data-list-item-id="e4b4ff365988c88724c30c51dd25689a3"><span><strong>Prof. Dr. Sophia Hoffmann: </strong>Erfahrungen mit außeruniversitären Partnern bzw. Stiftungen</span></li><li data-list-item-id="ea3459012657bbf0d96b3561f5e5adae2"><span><strong>Prof. Dr. Sandra Neumann: </strong>Lehr- und FoschungsLab KOMPASS Sprache</span></li><li data-list-item-id="e792b08d92fd5be65b8bf12934aa85dc5"><strong>Prof. Dr. Michael Riegner:</strong> Global Justice Clinic</li><li data-list-item-id="ec39f4af88b453ddf8533fef7c9881e7a"><span><strong>Prof. Dr. Myriam Wijlens: </strong>Tätigkeit als Beraterin des Vatikans bzw. in Reformprozessen</span><br><span>der Kirche</span></li></ul><p><span>Die Veranstaltung wird von Prof. Dr. André Brodocz, Vizepräsident für Forschung und akademische Karriere an der Universität Erfurt, moderiert. Im Anschluss sind alle Teilnehmer*innen zu einem kleinen Get-together mit Snacks und Getränken eingeladen. Um Anmeldung bis 12. April wird gebeten.</span></p>
<p><a href="https://www.uni-erfurt.de/universitaet/arbeiten-an-der-universitaet/personal-und-kompetenzentwicklung/akademische-personal-und-kompetenzentwicklung/akademische-qualifizierung/anmeldung-angebote" class="button"><span>Link zur Anmeldung</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Interne Serviceseiten</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Zentrale Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3107</pid>
                        <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>10. Erfurter Campuslauf: Jetzt anmelden!</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/10-erfurter-campuslauf-jetzt-anmelden</link>
                        <description>Auch in diesem Jahr lädt die Universität Erfurt zusammen mit dem Universitätssportverein (USV) wieder zu ihrem Campuslauf ein. Er startet am Mittwoch, 24. Juni. Ab 17 Uhr gehen die Läufer*innen auf die Strecke. Anmeldungen direkt beim USV oder online sind ab sofort und noch bis zum 21. Juni möglich.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Läufer*innen können auf der 10-Kilometer-Einzelstrecke antreten oder sich für den 25x400-Meter-Teamlauf anmelden. Beim Einzelwettbewerb werden auch 2026 wieder die Thüringer Hochschulmeister*innen im 10-Kilometer-Straßenlauf ermittelt. Und auch die ganz Kleinen können wieder mit dabei sein – beim Bambinilauf um 16.30 Uhr auf der 400-Meter-Strecke.</p>
<p>Jens Panse, Organisator und Präsident des USV: „Wir freuen uns auf spannende und faire Wettkämpfe und hoffen, dass nicht nur viele Läufer auf die Strecke gehen, sondern auch viele Zuschauer beim Jubiläumslauf dabei sind, um ihre Teams zu unterstützen.“</p>
<p>Der 10. Erfurter Campuslauf wird von der Universität Erfurt in Kooperation mit dem USV Erfurt ausgerichtet. Er wird u.a. durch das Studierendenwerk Thüringen sowie die AOK PLUS unterstützt und soll auch einen Beitrag zur Universitären Gesundheitsförderung leisten.</p>
<h3>Anmeldung</h3>
<p>Die <a href="https://timing.sportident.com/meldung/entries.php?wkid=20260624688016&amp;forml=staffel&amp;sprache=de&amp;kiosk=0#cf">Anmeldung</a> zum 10. Erfurter Campuslauf an der Universität Erfurt ist bis 21. Juni 2026 möglich unter: <a href="http://www.erfurter-campuslauf.de">www.erfurter-campuslauf.de</a> oder beim USV Erfurt e.V. |Abt. Leichtathletik | Jens Panse | Nordhäuser Straße 63 |99089 Erfurt | Tel.: 0361/737-1826 | Fax: 0361/737-1829 | <a href="https://www.uni-erfurt.de/news-vorschau?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews_preview%5D=23544&amp;cHash=f2e993a67e99f876154992c58168b643#" data-mailto-token="kygjrm8|gldmYsqt+cpdspr,bc" data-mailto-vector="-2">info@usv-erfurt.de</a>.&nbsp;</p>
<p>Achtung: Die Anmeldung wird erst nach Einzahlung der Anmeldegebühr wirksam!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Katholisch-Theologische Fakultät</category>
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Staatswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Studierendenrat</category>
                            
                                <category>Zentrale Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 17:45:00 +0100</pubDate>
                        <title>Sentimentanalyse zwischen Erkenntnisgewinn und Verfälschung?</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/sentimentanalyse-zwischen-erkenntnisgewinn-und-verfaelschung</link>
                        <description>Wie Künstliche Intelligenz (KI) bei der Analyse von persönlichen Berichten zum Holocaust und seiner Nachgeschichte eingesetzt wird und wo dabei Chancen, aber auch Risiken liegen – das untersucht ein neues Forschungsprojekt des Instituts für die Geschichte der Deutschen Juden und der hochschulübergreifenden Professur für Digital Humanities an der Universität Erfurt und der Fachhochschule Erfurt. Die Fallstudie trägt den Titel „Sentimentanalyse zwischen Erkenntnisgewinn und Verfälschung“ und wird vom NFDI4Memory Incubator Funds gefördert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Selbstzeugnisse sind wichtige Quellen zu historischen Ereignissen und geben Einblicke in individuelle Lebens- und Erfahrungswelten. Zeugnisse von im Holocaust Verfolgten sind essenziell für die Forschung, da sie Ereignisse und Perspektiven dokumentieren, die in offiziellen Dokumenten oder Täterberichten nicht oder nur verzerrt vorkommen. Sie sind auch zentraler Bestandteil der Erinnerungskultur. Gerade angesichts des Endes der Zeitzeugenschaft und der zuletzt viel diskutierten Suche nach neuen Formen und Bezugspunkten gewinnen autobiografische Zeugnisse eine besondere Bedeutung.&nbsp;</p>
<p>Nachdem bereits seit einigen Jahren Künstliche Intelligenz (KI) bei der Vermittlung von Interviews mit Zeitzeug*innen zum Einsatz kommt, stellt sich auch mit Blick auf die Auswertung von schriftlichen Selbstzeugnissen zunehmend die Frage nach Einfluss und Auswirkung von KI. KI-gestützte Transkriptionsverfahren zur automatisierten Erschließung von Audio- oder Videoquellenmaterial sind teilweise bereits etabliert und ermöglichen es, tausende Stunden von Interviews, die in Archiven und Gedenkstätten schlummern, für die Forschung und Analyse aufzubereiten. Computergestützte, vor allem computerlinguistische Methoden der natürlichen Sprachverarbeitung (NLP) versprechen Möglichkeiten zur vertieften Erforschung individueller und kollektiver Erfahrungen, Deutungen und Erinnerungen. Generative KI stellt darüber hinaus neue Herausforderungen einer niedrigschwelligen und zugleich intransparenten Untersuchung sowie Produktion von Texten dar. Vor diesem Hintergrund drängt sich eine kritische Reflexion maschineller Analyseverfahren im Hinblick auf die Auswertung und Deutung von Selbstzeugnissen auf.</p>
<p>Ziel des im Rahmen des Incubator Funds 2026 von NFDI4Memory geförderten Vorhabens ist es nun, vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung von KI-gestützten Analyseverfahren zu einer kritischen Reflexion der Funktionsweisen und Einsatzszenarien im Hinblick auf die Auswertung und Deutung von Selbstzeugnissen zum Holocaust und seiner Nachgeschichte beizutragen. Das Projekt untersucht das Potenzial bestehender Werkzeuge und maschineller Verfahren am Beispiel der Sentimentanalyse sowie emotionsbasierter bzw. emotionsgeschichtlicher Ansätzen, die in der Vermittlungsarbeit wie auch in der Forschung diskutiert werden. Anhand der Tagebücher der Theresienstadt-Überlebenden <a href="https://schluesseldokumente.net/dossier/martha-glass" target="_blank" rel="noreferrer">Martha Glass</a> werden lexikonbasierte Ansätze ebenso wie Verfahren des maschinellen Lernens erprobt und evaluiert, um neue Zugänge für die historische Forschung zu eröffnen. Damit leistet das Projekt wichtige Impulse für eine digitale Quellenkritik und einen reflektierten Einsatz von Methoden und Werkzeugen in der Arbeit mit Selbstzeugnissen. Vorgehensweisen und Ergebnisse des Projekts werden zudem didaktisch für Lehre und Vermittlung aufbereitet.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 15:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>Sammlung Perthes wird erneut zum Trainingslager für deutsches Nationalteam</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/sammlung-perthes-wird-erneut-zum-trainingslager-fuer-deutsches-nationalteam</link>
                        <description>In Istanbul wird vom 11. bis 17. August 2026 die 22. Internationale Geografie-Olympiade stattfinden. Auch Deutschland wird mit einem vierköpfigen Team antreten. Und das begibt sich im März erneut nach Gotha ins Trainingslager.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Jugendlichen <span>Tilman (Saarland), Artur (Sachsen), Merle (Schleswig-Holstein) und Fiona (Hessen) sind die Gewinner*innen ihres jeweiligen Landeswettbewerbs und haben sich im Bundesfinale in Erfurt für das Nationalteam qualifiziert. Zur Vorbereitung auf ihre Reise nach Istanbul werden sie am 27. und 28. März ins „Trainingslager“ gehen. Und das wird zum zweiten Mal die von der Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt bewahrte Sammlung Perthes Gotha sein. Denn welcher Ort wäre dafür besser geeignet als das einstige „Zentralbüro der geografischen Forschung in Deutschland“ – die altehrwürdigen Hallen des Justus-Perthes-Verlages?</span></p>
<p><span>Als einziges auf dem europäischen Kontinent erhaltenes Kartenverlagsarchiv enthält die Sammlung Perthes einzigartiges Quellenmaterial zur Entwicklung der Kartografie und Geografie im 19. und 20. Jahrhundert. In der Geschlossenheit und Verflechtung ihrer Bestände dokumentiert sie die letzte Phase des Entdeckungszeitalters, während der das Innere der nichteuropäischen Kontinente und die Polargebiete erforscht wurde.</span></p>
<p><span>Die bei Justus Perthes und später im VEB Hermann Haack verlegten Karten, Atlanten und Zeitschriften, allen voran „Stielers Handatlas“ und „Petermanns Geographische Mitteilungen“, prägten bis weit in das 20. Jahrhundert hinein das wissenschaftliche Bild der Erde und popularisierten es für eine breite Öffentlichkeit.&nbsp;</span></p>
<p><span>Bei ihrem Besuch werden die vier Schüler*innen zusammen mit dem Teamchef Dr. Florian Ringel in der Sammlung Perthes nicht nur einen Einblick in die Kartenherstellung seit dem frühen 19. Jahrhundert bekommen, sondern auch eine thematische Exkursion durch die Residenzstadt und zur Stadtgeografie Gothas unternehmen. Geplant ist für das zweite Trainingslager eine Übernachtung in der neuen Jugendherberge in Gotha. Und natürlich wird das Team Gelegenheit haben, inhaltliche, geografische Fragen zu stellen und die Bestände zu durchforsten, um für Istanbul gerüstet zu sein.</span></p>
<p><span>Sven Ballenthin, Mitarbeiter in der Sammlung Perthes, freut sich auf den Besuch im März: „Wie einst Chefkartograf August Petermann Forschungsreisende mit seinem Wissen versorgte und dann von Gotha aus in die die Welt hinausschicke, um neue geografische Informationen hierher zurückzubringen, soll nun eine neue Generation von Geografie-Enthusiasten aus Deutschland auf die grüne Insel aufbrechen – mit letzten Vorbereitungen und Ermutigungen aus Gotha. Eine wunderbare Gelegenheit für uns, Gotha nach einer erfolgreichen Premiere vor zwei Jahren wieder mit der Welt zu verbinden!“ Nach dem letzten Trainingslager und einer sehr erfolgreichen iGeo in Dublin 2024 reisten die Teilnehmenden mit drei Bronze- und einer Silbermedaille wieder nach Deutschland.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungskolleg Transkulturelle Studien</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 14:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Podiumsdiskussion: „De-Globalisierung und globale Entkopplung. Eine Neukalibrierung von Markt und Staat?“</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/podiumsdiskussion-de-globalisierung-und-globale-entkopplung-eine-neukalibrierung-von-markt-und-staat</link>
                        <description>Das an der Universität Erfurt 2025 neu gegründete Promotionskolleg „De-Globalisierung und globale Entkopplung“ (DeGlobE) lädt am Mittwoch, 22. April, erstmals zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion unter dem Titel „De-Globalisierung und globale Entkopplung. Eine Neukalibrierung von Markt und Staat?“ ein. Beginn ist um 18 Uhr im Haus Dacheröden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die gegenwärtigen Entwicklungen in der Weltwirtschaft werfen grundlegende Fragen auf: Handelspolitik wird zunehmend sicherheitspolitisch gerahmt, Industriepolitik erlebt eine Renaissance, und globale Lieferketten werden unter dem Gesichtspunkt von Resilienz und strategischer Abhängigkeit neu bewertet. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie wir die bestehenden Prozesse besser beschreiben können: Sind wir Zeuge von De-Globalisierungsprozessen? Oder einer anderweitig tiefgreifenden Reorganisation globaler Märkte unter neuen politischen Vorzeichen?</p>
<p>Die Veranstaltung im Haus Dacheröden widmet sich diesen Fragen. Sie beginnt mit einem Input von Stefan Schmalz, der aktuelle Entwicklungen aus soziologischer Perspektive einordnet, insbesondere mit Blick auf globale Machtverschiebungen und die Rolle Chinas. Auf dem Podium diskutieren anschließend Melanie Vogelbach (Deutsche Industrie- und Handelskammer), Melanie Müller (Stiftung Wissenschaft und Politik) und Renate Sternatz (DGB Hessen-Thüringen).</p>
<p>Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Staatswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Willy Brandt School of Public Policy</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 18:48:00 +0100</pubDate>
                        <title>Ehrenpromotion für Prof. Dr. Hartmut Rosa</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/ehrenpromotion-fuer-prof-dr-hartmut-rosa</link>
                        <description>Nach der Ecole Normale Supérieure Lyon verleiht auch die Universität Jean Moulin in Lyon die Ehrendoktorwürde an Prof. Dr. Hartmut Rosa, Direktor des Max-Weber-Kollegs der Universität Erfurt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Max-Weber-Kolleg</category>
                            
                                <category>Personalia</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 13:06:00 +0100</pubDate>
                        <title>Das Nachleben der Aufklärung – Kontinuitäten und Netzwerke zwischen dem späten 18. und dem frühen 19. Jahrhundert </title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/das-nachleben-der-aufklaerung-kontinuitaeten-und-netzwerke-zwischen-dem-spaeten-18-und-dem-fruehen-19-jahrhundert</link>
                        <description>„Das Nachleben der Aufklärung“ ist der Titel einer Tagung, zu der das Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt zusammen mit dem Graduiertenkolleg „Politik der Aufklärung“ der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am 26. und 27. März nach Gotha einlädt. Im Mittelpunkt stehen Kontinuitäten und Netzwerke zwischen dem späten 18. und dem frühen 19. Jahrhundert. Organisatoren sind Prof. Dr. Martin Mulsow (Gotha) und Isabel Heide (MLU).</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit zwischen 1770 und 1820 markiert eine Phase tiefgreifender gesellschaftlicher, politischer und intellektueller Umbrüche: Der Übergang vom ständisch geprägten Ancien Régime zur bürgerlichen Gesellschaft, vom absolutistischen Staat zum Frühliberalismus, aber auch von aufklärerischem Rationalismus zu romantischer Sinnsuche machte diese „Sattelzeit“ (Reinhart Koselleck) zu einem Scharnier der Moderne. Gleichzeitig wird in der Forschung zunehmend deutlich, dass diese Umbruchzeit nicht nur von Brüchen, sondern ebenso von langen Kontinuitäten und vielschichtigen Übergängen geprägt war.</p>
<p>Gerade im Bereich der spätaufklärerischen Netzwerke, Institutionen und Ideen lässt sich ein Weiterwirken über die Zäsur der Französischen Revolution von 1789 hinaus erkennen. Biografische Entwicklungen zeigen, wie Akteure der Aufklärung auf neue politische Realitäten reagierten – sei es durch Rückzug, Neuorientierung oder durch die Weiterführung aufklärerischer Praxis in veränderter Form. Auch die Transformationsprozesse von Geheimbünden zu politischen Vereinen, von informellen Salons zu organisierten Gesellschaften oder von religiös-philosophischen Zirkeln zu redaktionellen und publizistischen Plattformen werfen neue Fragen auf.</p>
<p>Ziel der Tagung ist es, diese Übergänge aus interdisziplinärer Perspektive zu untersuchen. Dabei interessieren die Forscher*innen biografische Verläufe ebenso wie institutionelle Umgestaltungen, ideelle Wandlungen und Netzwerkdynamiken, die das Nachleben der Aufklärung zwischen dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert bestimmten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungskolleg Transkulturelle Studien</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum Gotha</category>
                            
                                <category>SPF Wissen. Räume. Medien.</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 11:32:00 +0100</pubDate>
                        <title>Autorenlesung: &quot;Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken&quot; </title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/autorenlesung-mit-dir-da-moechte-ich-im-himmel-kaffee-trinken</link>
                        <description>Die Professur für Sozialpädagogik an der Universität Erfurt lädt am Mittwoch, 6. Mai, zu einer Autorenlesung mit Sarah Lorenz ein. Sie stellt in der Zeit von 16 bis 18 Uhr in Hörsaal 3 ihr Buch &quot;Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken&quot; vor.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch ist eine literarische Liebeserklärung an eine große Dichterin und an all die Wunder, die das Leben bereithält. Es erzählt von Elisa, die ihr katastrophales Leben bisher immer noch gemeistert hat. Und die erzählt der von ihr so bewunderten Dichterin Mascha Kaléko leicht von schwierigen Dingen, von ihrer Zeit im Heim, obdachlos auf der Kölner Domplatte, immer auf der Suche nach Geborgenheit, die sie lange nur in Büchern fand. Aber auch von ihrer unbedingten Sehnsucht nach Liebe, von ihrer Vorliebe für kleine Reetdachhäuser, für schaumigen Cappuccino, für Bücher, von Männern, von Freundschaft und vor allem davon, dass alles möglich ist.</p>
<p><strong>Die Autorin</strong><br>Sarah Lorenz wurde 1984 in Eckernförde geboren, lebt und schreibt auf St. Pauli (Hamburg). Sie ist gelernte Buchhändlerin und studierte Soziale Arbeit. Für die “taz” schrieb sie die Kolumne PMS-Ultras. Im Internet bringt sie unter dem Pseudonym Buchi Schnubbel allabendlich Menschen zu Bett (ca. 14.000 Follower). “Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken” ist ihr Debütroman.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 19:47:31 +0100</pubDate>
                        <title>Herzlich willkommen, Prof. Dr. Anja Rathmann-Lutz!</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/herzlich-willkommen-prof-dr-anja-rathmann-lutz</link>
                        <description>Wir begrüßen Anja Rathmann-Lutz an der Universität Erfurt. Zum 1. März hat sie die Professur für die „Geschichte der Materialitäten“ an der Philosophischen Fakultät übernommen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was sie an der Professur reizt und was sie in Erfurt vorhat – für unseren Forschungsblog „WortMelder“ haben wir mit der gebürtigen Heidelbergerin darüber gesprochen.</p>
<p><a href="/forschung/aktuelles/forschungsblog-wortmelder/ich-habe-immer-wieder-neue-themen-angepackt" class="link link--internal">Lesen Sie hier den Blogbeitrag!</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Lehre</category>
                            
                                <category>Personalia</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-181</pid>
                        <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:43:00 +0100</pubDate>
                        <title>Medizin der Zukunft: Team der Uni Erfurt beim Hochschulwettbewerb ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/medizin-der-zukunft-team-der-uni-erfurt-beim-hochschulwettbewerb-ausgezeichnet</link>
                        <description>Wie werden neuartige Erreger erforscht? Welche Gesundheitsrisiken gehen von einem Hitzesommer aus? Wie hängen Ernährung und Darmgesundheit zusammen? Die Bandbreite der Fragen ist groß, zu denen junge Forschende im Hochschulwettbewerb 2026 Bürgerinnen und Bürger auf kreative Weise mit aktueller medizinischer Forschung in Kontakt bringen. Aus 220 Einreichungen im „Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft“ wurden jetzt die besten zehn Projektideen ausgezeichnet. Darunter ist auch das Projekt „HeatFuture Lab Thüringen – HeatSound &amp; Vision für die Medizin der Zukunft“ der Universität Erfurt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Weitere Gewinner kommen aus Berlin, Jena, Kaiserslautern, Koblenz, München, Regensburg, Weingarten und Wuppertal. Sie alle erhalten ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro, mit dem sie ihre Projektidee – von einer Ausstellung über Kochabende bis hin zum Poesie-Wettbewerb – bis Ende des Jahres umsetzen können. Darüber hinaus können die Gewinnerteams Schulungen und Veranstaltungen von „Wissenschaft im Dialog“, unter anderem zu Wissenschaftskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Storytelling und Veranstaltungsorganisation, besuchen.</p>
<p>Die Idee zum „HeatFuture Lab“ ist aus dem laufenden Projekt <a href="https://www.uni-erfurt.de/forschung/forschen/forschungsprojekte/heatcom-verhaltensdaten-fuer-wirksame-hitzekommunikation"><strong>HEATCOM</strong></a> heraus entstanden und biete nun Gelegenheit, wissenschaftlichen Erkenntnisse weiter zu vertiefen und in die Bevölkerung zu tragen – ganz im Sinne einer partizipativen Forschung und an der Gesamtbevölkerung orientierten Wissenschaftskommunikation, erklärt Dr. Dominik Daube. Er arbeitet als Postdoc im Projekt HEATCOM an der Universität Erfurt, das sich mit der Frage beschäftigt, wie sich Menschen in Deutschland in Hitzesituationen verhalten, welche Faktoren ihr Schutzverhalten beeinflussen und wie Interventionen zu einer gesundheitsfördernden Anpassung beitragen können. Zusammen mit seiner Kollegin Sarah Pelull sowie studentischen Hilfskräften möchte er das „HeatFuture Lab Thüringen“ nun am Institute for Planetary Health Behaviour umsetzen.</p>
<p>„Wir planen einen interaktiven Ausstellungsraum, in dem Besucherinnen und Besucher gemeinsam mit jungen Forschenden einen heißen Sommer im Jahr 2050 simulieren können. Anhand KI-generierter Zukunftsbilder aus realen Stadtfotos, kurzer KI-basierter ‘Hitzesounds’ – instrumentaler Klanglandschaften, die die Stimmung der Szenen widerspiegeln – und anschaulicher Darstellungen zu Hitzestress sollen die Besucher*innen erleben können, wie Hitze sich auf Wohlbefinden, Alltag und Gesundheitsrisiken auswirken kann.“ Extrembedingungen würden dabei nicht real simuliert, sondern über visuelle, akustische und narrative Mittel immersiv nachvollziehbar gemacht. An einem Ort im Raum werde Hitze kurzzeitig und kontrolliert über Heizstrahler erfahrbar, ohne jedoch gesundheitliche Risiken zu erzeugen. Dr. Dominik Daube: „Im Mittelpunkt all dessen steht die Frage, wie präventive, beratende und digitale Angebote der Medizin der Zukunft Menschen bei Hitze unterstützen können, etwa durch verständliche Information, Orientierung und niedrigschwellige Formate, z.B. telemedizinische Sprechstunden an Hitzetagen, digitale Warn- und Beratungsangebote oder hitzesensible Versorgungsstrukturen in Hausarztpraxen und Pflege.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Institute for Planetary Health Behaviour</category>
                            
                                <category>Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 11:40:32 +0100</pubDate>
                        <title>„ICF! – Inclusion and Collaboration for the Future!“: Neuer Selbstlernkurs für die praktische Arbeit</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/icf-inclusion-and-collaboration-for-the-future-neuer-selbstlernkurs-fuer-die-praktische-arbeit</link>
                        <description>Lehrende zusammenzuführen, die gemeinsam an der Weiterentwicklung von Lernen, Lehren und Prüfen arbeiten möchten – das ist das Ziel der sogenannten „Kooperative Impulsprojekte“ die das eTeach-Netzwerk Thüringen regelmäßig fördert. Damit soll die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Lehrveranstaltung und dem Curriculum eines Studiengangs unterstützt und zum Ausprobieren von etwas Neuem eingeladen werden. „ICF! – Inclusion and Collaboration for the Future!” von Prof. Dr. Sandra Neumann von der Universität Erfurt und Prof. Dr. Andreas Seidel von der Fachhochschule Nordhausen ist ein solches Projekt. Es wurde 2025 vom eTeach-Netzwerk gefördert – jetzt haben die beiden die Ergebnisse präsentiert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF; WHO, 2001) gewinnt in pädagogischen, sozialen, therapeutischen und administrativen Kontexten zunehmend an Bedeutung – gleichzeitig fehlte es bislang an praxisnahen, digitalen Lernangeboten für ihre konkrete Anwendung. Genau hier setzt das Projekt </span>„ICF! – Inclusion and Collaboration for the Future!“ <span>mit seinem Selbstlernkurs an. Im Rahmen dieses Kooperationsprojekts haben die Forschenden ein modulares, multimediales Selbstlernkonzept zur praktischen Arbeit mit der ICF entwickelt. Das Besondere:</span> „ICF!“<i><span> </span></i><span>wurde interdisziplinär und partizipativ gestaltet – gemeinsam mit Studierenden aus pädagogischen und gesundheitsbezogenen Studiengängen sowie mit Menschen mit Behinderungen (Inkluencern) und ihren Angehörigen.</span></p>
<p><span><strong>Das Ergebnis:</strong></span></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="edc2ecbda3973d8dab62259a9237438a5"><span>ein 100% kostenfreies, digitales Selbstlernangebot zur ICF</span></li><li data-list-item-id="e488a6ccd8de07f3ad1a1e215db29420c"><span>praxisnahe, fallbasierte Module mit authentischem Lebensweltbezug</span></li><li data-list-item-id="e6956de197230f67a519abf59b3e46cba"><span>transdisziplinäre Basismodule sowie spezifische Aufbaumodule</span></li><li data-list-item-id="e3440021f9152a91a86fb7f7c53535e84"><span>vielfältige multimediale Elemente (Videos, Interviews, interaktive Szenarien)</span></li></ul><p><span>Der Selbstlernkurs ist als Open Educational Resources (OER) unter CC BY-SA 4.0 – frei nutzbar, teilbar und anpassbar. Er umfasst fünf Basismodule, fünf Aufbaumodule sowie zwölf Module zu Fallbeispielen und ermöglicht damit eine flexible Einbindung, z. B. in interne Fortbildungen, Qualifizierungsmaßnahmen, Selbstlernangebote, die Aus- und Weiterbildung oder zur Sensibilisierung von Fachkräften in unterschiedlichen Arbeitsfeldern.&nbsp;</span></p>
<p><a href="https://icf-lernen.de/" class="link link--external"><span>Der Selbstlernkurs ist ab sofort online verfügbar.</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>SPF Bildung. Schule. Verhalten.</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Lehre</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 16:46:00 +0100</pubDate>
                        <title>Internationale Fachtagung &quot;DEFA-Grenzenlos: Mobilität und Raum&quot;</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/defa-grenzenlos-mobilitaet-und-raum-1</link>
                        <description>Unter dem Titel &quot;DEFA-Grenzenlos: Mobilität und Raum&quot; lädt das Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Erfurt vom 25. bis 27. März in Kooperation mit der DEFA-Stiftung (Berlin) zu einer internationalen Fachtagung nach Erfurt ein.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Veranstaltung fasst das Thema sowohl inhaltlich als auch institutionell: Die Beiträge setzen sich mit der inhaltlichen Ausgestaltung von Raum und Ort, bzw. Mobilität – im Sinne von Reisen und Bewegung im Raum – als Thema filmischer Auseinandersetzung auseinander. Zum anderen werden die vielfältigen transnationalen Verflechtungen der DEFA, u.a. mit Blick auf die institutionellen Rahmenbedingungen des Film-Exportes als auch des -Importes thematisiert.&nbsp;</p>
<p><span>Mit dieser doppelten Perspektive soll der Blick auf den Inszenierungs- und Wirkungsraum des DEFA-Films erweitert und in einen transnationalen Kontext eingebettet werden. Dabei werden sowohl neue Wege beschritten als auch bereits begonnene Überlegungen fortgesetzt.</span></p>
<p><span>Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland Elisabeth Kaiser. Forscherinnen und Forscher aller Fachrichtungen, die sich für das Thema interessieren, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Im Anschluss an die Tagung ist eine zeitnahe Publikation der Beiträge vorgesehen.</span></p>
<p>Das ausführliche Programm finden Sie auf der <a href="https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/medien-und-kommunikationswissenschaft/forschung/tagung-defa-grenzenlos-mobilitaet-und-raum-2026">Website des Seminars für Kommunikationswissenschaft</a>.&nbsp;</p>
<p>Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Um Anmeldung unter E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8BCDZ+Cpdspr+0.04Yekv,bc" data-mailto-vector="-2">DEFA-Erfurt-2026@gmx.de</a> wird jedoch gebeten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>25 Jahre Erziehungswissenschaftliche Fakultät</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/25-jahre-erziehungswissenschaftliche-fakultaet-an-der-universitaet-erfurt</link>
                        <description>Im Juni wird auf dem Campus der Universität Erfurt gefeiert: die Gründung der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät vor 25 Jahren. Wie damals alles angefangen hat, wie die Fakultät heute dasteht und mit welchen Ideen sie in die Zukunft gehen möchte – für unseren Campusblog haben wir darüber mit dem Dekan, Prof. Dr. Tilmann Betsch, gesprochen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/studium/rund-ums-studium/campusleben-blog/wir-werden-es-krachen-lassen-erziehungswissenschaftliche-fakultaet-feiert-25-jaehriges-bestehen" class="link link--internal">Lesen Sie hier den Beitrag!</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Erfurt School of Education</category>
                            
                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>SPF Bildung. Schule. Verhalten.</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3107</pid>
                        <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Duales Studium für das Lehramt an Regelschulen: Jetzt bewerben!</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/duales-studium-fuer-das-lehramt-an-regelschulen-jetzt-bewerben-1</link>
                        <description>Zum dritten Mal können sich in diesem Jahr Studieninteressierte thüringenweit für ein duales Studium für das Lehramt an Regelschulen bewerben. Der Bewerbungszeitraum startet bereits am 1. März und somit einen Monat früher als im vergangenen Jahr. Dadurch erhalten Interessenten, Ausbildungsschulen und Schulämter frühzeitig Planungssicherheit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Neu ist außerdem das Angebot, den für das Anglistik-Studium obligatorischen Einstufungstest (DPT-Test) bereits in der Bewerbungsphase zu absolvieren. Damit haben Bewerberinnen frühzeitig Sicherheit, ob ihre sprachlichen Fähigkeiten in Englisch den Anforderungen für das Studium genügen.</span></p>
<p><span>Bildungsminister Christian Tischner lobt das etablierte Erfolgsmodell: „</span>Das duale Studium ist ein wichtiges Angebot zur Stärkung unserer Regel- und Gemeinschaftsschulen, gerade auch in den Regionen. Im vergangenen Jahr konnten wir die Zahl der Plätze erfolgreich aufstocken. Mit dem früheren Bewerbungsstart und dem weiterentwickelten Auswahlverfahren schaffen wir nun noch bessere Rahmenbedingungen – sowohl für die Studierenden als auch für die Ausbildungsschulen. So stellen wir sicher, dass angehende Lehrkräfte frühzeitig, praxisnah und mit den notwendigen fachlichen Voraussetzungen auf ihren späteren Beruf vorbereitet werden und langfristig für den Schuldienst in Thüringen gewonnen werden können.“</p>
<p>„Mit dem Start unseres dualen Lehramtsstudiengangs haben wir 2024 als Universität einen wichtigen Schritt getan, um dem Lehrkräftemangel an Thüringer Regelschulen zu begegnen“, sagt Prof. Dr. Julia Knop, Vizepräsidentin für Studienangelegenheiten an der Universität Erfurt. „Dabei sind wir mit unseren Studierenden und den Ausbildungsschulen im engen Austausch – nicht zuletzt, um sicherstellen zu können, dass sich alle auf diesem neuen Weg gut unterstützt fühlen. Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr bereits den dritten Jahrgang dual Studierender bei uns begrüßen dürfen. Dieser Erfolg zeigt einmal mehr, dass die Universität Erfurt ein verlässlicher Partner bei der Ausbildung angehender Lehrer*innen in Thüringen ist.“&nbsp;</p>
<p><span>Am Samstag, <strong>14. März 2026</strong>, wird um 10 Uhr eine zentrale <strong>Infoveranstaltung </strong>zum dualen Studienangebot im <strong>Kommunikations- und Informationszentrum</strong> (KIZ) an der Universität Erfurt stattfinden. Neben Informationen zum Studienaufbau und den Bewerbungsmodalitäten wird es die Möglichkeit zu individuellen Rückfragen geben. Eine <strong>digitale Infoveranstaltung</strong> zum Ende des Bewerbungszeitraums bietet noch eine weitere Möglichkeit, Fragen zu klären. Diese findet am Mittwoch, <strong>25. März 2026</strong>, um 17 Uhr statt. Wer dabei sein möchte, wird um eine formlose Anmeldung unter E-Mail: </span><a href="https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/infoveranstaltungen-zum-dualen-studium-fuer-das-lehramt-an-regelschulen"><span>info@lehrerinthueringen.de</span></a><span> gebeten. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie dann einen entsprechenden Zugangslink zur Online-Veranstaltung. Die Bewerbungsfrist für das duale Studium endet am 31. März.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 17:41:00 +0100</pubDate>
                        <title>Vortrag &quot;Idee und Verwirklichung: Martin Buber und die Hebräische Universität Jerusalem&quot;</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/vortrag-idee-und-verwirklichung-martin-buber-und-die-hebraeische-universitaet-jerusalem</link>
                        <description>Die Universität Erfurt lädt in Kooperation mit dem Netzwerk Jüdisches Leben in Erfurt am Dienstag, 19. Mai, zu einem öffentlichen Vortrag von Dr. Francesco Ferrari ein. Unter dem Titel „Idee und Verwirklichung: Martin Buber und die Hebräische Universität Jerusalem“ beleuchtet der Referent das vielschichtige Verhältnis des österreichisch-israelischen jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber zur Hebräischen Universität Jerusalem. Beginn ist um 18 Uhr in der Begegnungsstätte „Kleine Synagoge“ in Erfurt. Der Eintritt ist frei.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Verhältnis Martin Bubers zur Hebräischen Universität Jerusalem entfaltet sich über mehrere Jahrzehnte und lässt sich in vier Phasen nachzeichnen, die zusammen ein Bild von geistiger Nähe, Verantwortung und nachhaltigem Einfluss ergeben:</p>
<p>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehört Martin Buber zu den prägenden Stimmen der kulturzionistischen Bewegung. In den frühen Überlegungen zur Errichtung einer jüdischen Universität bringt er eine Vision ein, die Bildung und Wissenschaft als zentrale Träger kultureller Erneuerung versteht. Die Universität erscheint ihm als geistiges Zentrum, in dem Tradition und Moderne, Forschung und Verantwortung, Wissen und menschliche Begegnung miteinander verbunden sind. In dieser Phase wirkt Buber als geistiger Mitbegründer, dessen Ideen den normativen Horizont des Projekts nachhaltig prägen.</p>
<p>Mit der feierlichen Eröffnung der Hebräischen Universität Jerusalem im Jahr 1925 tritt das Projekt in eine neue historische Phase ein. Martin Buber begleitet diesen Schritt mit großer Aufmerksamkeit. Auch ohne unmittelbare institutionelle Funktion bleibt er der Universität eng verbunden und wird als international anerkannter Denker wahrgenommen, dessen Werk und Haltung den geistigen Anspruch der jungen Institution widerspiegeln. Diese Phase ist von gegenseitiger Wertschätzung und einer Verbundenheit geprägt, die sich weniger in formalen Rollen als in gemeinsamer geistiger Orientierung ausdrückt.</p>
<p>Die politischen Erschütterungen der 1930er-Jahre führen Martin Buber nach Jerusalem und in eine intensivere Beziehung zur Hebräischen Universität. Mit seinem Eintritt in die akademische Lehre bringt er eine philosophische Perspektive ein, die den Dialog, das menschliche Miteinander und die Verantwortung des Denkens in den Mittelpunkt stellt. Diese Jahre markieren eine Phase der Annäherung, in der persönliche Erfahrung, intellektuelle Autorität und institutionelle Zugehörigkeit auf neue Weise zusammenfinden.</p>
<p>In den Jahren seiner Lehrtätigkeit an der Hebräischen Universität entfaltet Martin Buber seine nachhaltigste Wirkung. Als Lehrer prägt er Studierende weit über den Hörsaal hinaus. Seine Vorlesungen verbinden Philosophie, Religionsdenken und Sozialethik und stehen im Zeichen des Dialogs und der Bildung des Menschen. Auch nach seiner Emeritierung bleibt sein geistiges Erbe Teil der universitären Selbstverständigung. Die Universität wird für Buber zu einem Ort des Wirkens, an dem Denken Verantwortung übernimmt und Wissenschaft menschliche Gestalt gewinnt.</p>
<p><strong>Der Referent</strong><br>Dr. Francesco Ferrari, ist assoziierter Fellow am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt und beschäftigt sich als Forscher seit Langem mit dem sozialpolitischen Denken des jüdische<span>n </span>Religionsphilosoph<span>en Martin Buber.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Zentrale Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 08:26:05 +0100</pubDate>
                        <title>Neuer Blogpost: Jugendfreiwilligendienst als Gewinn?</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/neuer-blogpost-jugendfreiwilligendienst-als-gewinn</link>
                        <description>In ihrem Blog hat die Forschungsgruppe Freiwilligkeit einen interessanten neuen Beitrag gepostet. Darin schreibt Ronja Hähnlein, Studentin im Master “Geschichte transkulturell” an der Universität Erfurt und studentische Assistentin in der Forschungsgruppe, über das &quot;Für und Wider&quot; des Jugendfreiwilligendienstes.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Als ehemalige Absolventin eines Freiwilligen Sozialen Jahres und im Nebenberuf Teamerin von Freiwilligen bei Bildungsseminaren in Thüringen kommentiert sie damit ein sehr aktuelles Thema sozusagen “aus der ersten Reihe”. Ihre Perspektiven, Argumente und persönlichen Erfahrungswerte ordnet sie auch in den Kontext der Debatte um eine Wiedereinführung der Wehrpflicht und damit verbunden in eine Debatte über einen verpflichtenden Sozialdienst für junge Menschen ein.</p>
<p><a href="https://www.voluntariness.org/de/jugendfreiwilligendienst-als-gewinn/" class="link link--external">Lesen Sie hier den Beitrag!</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 17:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Perthes im Gespräch: &quot;Aufklärung und Kartografie. Das Tobias-Mayer-Museum in Marbach am Neckar&quot;</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/perthes-im-gespraech-aufklaerung-und-kartografie-das-tobias-mayer-museum-in-marbach-am-neckar</link>
                        <description>Auch 2026 lädt die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt wieder alle Interessierten zu ihrer Reihe &quot;Perthes im Gespräch&quot; ein. Nächster Termin ist am Mittwoch, 18. März. Zu Gast ist Prof. i.R. Dr. Armin Hüttermann, der als Geograf seit mehr als 30 Jahren zu dem Mathematiker, Kartografen und Astronomen Tobias Mayer forscht. Er spricht an diesem Abend über &quot;Aufklärung und Kartografie. Das Tobias-Mayer-Museum in Marbach am Neckar&quot;. Beginn ist um 17 Uhr im Ahnensaal des Perthes Forums in Gotha. Der Eintritt ist frei.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Veranstaltung blickt von Gotha nach Marbach am Neckar auf Tobias Mayer (1723–1762) als Pionier der modernen Kartografie. Mayer trug in seinem kurzen Leben wesentlich zur Erneuerung der Kartografie in der Zeit der Aufklärung bei. Er wandte sich gegen das verbreitete “Abkupfern” von Karten und setzte sich für eine kritische Auseinandersetzung mit den Quellen ein.</p>
<p>Der Enthusiasmus von Armin Hüttermann ermöglichte ein einzigartiges Museum, das am Geburtshaus Mayers in Marbach entstand und sich der Kartografie widmet. Hüttermann stellt in seinem Vortrag das Werk Mayers vor und gibt zugleich einen Einblick in den Aufbau eines kartografiegeschichtlichen Museums.</p>
<p>Zum Abschluss des Abends lädt der Freundeskreis der Forschungsbibliothek Gotha e.V. zu einem kleinen Empfang ein.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 15:44:00 +0100</pubDate>
                        <title>Gotha Manuscript Talks starten in eine neue Runde</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/gotha-manuscript-talks-starten-in-eine-neue-runde</link>
                        <description>Handschriften begegnen uns in verschiedenen Wissenschaftsfeldern, in der Philologie, Geschichte, Kunstgeschichte, Theologie und Religionswissenschaft, Bibliotheks- und Museumswissenschaft, Übersetzungs- und Translationsforschung, sogar in den Naturwissenschaften (z.B. Radiokarbondatierung) und in der Informatik (z.B. Digital Humanities). Dort wo Handschriften in die Forschung einbezogen werden, verändern sie den Blick auf die entsprechenden Felder, konsolidieren oder modifizieren Wissensbestände und stellen Forscher vor Herausforderungen verschiedenster Art. Auch 2026 setzt die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt ihre digitale Veranstaltungsreihe &quot;Gotha Manuscript Talks&quot; über orientalische Handschriften fort. Termine sind am 4. März, 18. März, 1. April und 15. April 2026, jeweils um 18.15 Uhr.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>“Zu den ‘Gotha Manuscript Talks’ laden wir jeweils Forscher*innen ein, um mit ihnen zu diskutieren, wie konkrete Handschriften den Blick auf Forschungsgegenstände verändert haben”, erklärt Dr. Feras Krimsti, Wissenschaftlicher Referent für die orientalische Handschriftensammlung der Forschungsbibliothek Gotha. “Anhand von Handschriften, die auf Arabisch, Persisch, Türkisch-Osmanisch, Syrisch, Äthiopisch, Hebräisch und in vielen weiteren ‘orientalischen’ Sprachen verfasst wurden, verfolgen wir Geschichten der Rezeption von Wissen, aber auch Geschichten, die vom Vergessen erzählen. Wir befassen uns etwa mit historischen oder literarischen Entwicklungen, die in Handschriften fassbar werden, mit theologischen Problemen die durch sie offenbar oder gelöst werden, mit Überlieferungsprozessen, sozialen und intellektuellen Netzwerken, künstlerischen und musealen Praktiken, ökonomischen Entwicklungen und vielen weiteren gesellschaftlichen und geistigen Phänomenen, in deren Zentrum orientalische Handschriften stehen.”&nbsp;</p>
<p>Gäste in den kommenden Veranstaltungen sind:</p><ul class="list-normal"><li class="ck-list-marker-italic" data-list-item-id="ea0b018bdb49af2275440c29d44267dc3"><a href="https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/veranstaltungskalender/eventdetail/gotha-manuscript-talks-6"><i>4. März: <span lang="EN-GB">Prof. Augustin Jomier (Institut National des Langues et Civilisations Orientales &amp; École Normale Supérieure)<strong> “At the Crossroads of Empires: North African Libraries in the 19th Century”</strong></span></i></a></li><li class="ck-list-marker-italic" data-list-item-id="ec5904b7ff0bad55afa4b89895f151dbc"><a href="https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/veranstaltungskalender/eventdetail/smuggling-papyri-scholarship-law-and-the-case-of-papyrus-hamburgensis-bilinguis-1"><i>18. März: Jakob Wigand (Centre for the Study of Manuscript Cultures, Universität Hamburg) “<span lang="EN-US"><strong>Smuggling Papyri: Scholarship, Law, and the Case of Papyrus Hamburgensis bilinguis 1”</strong></span></i></a></li><li class="ck-list-marker-italic" data-list-item-id="ee5bfab92849e4dfdadfd84feb64c4217"><a href="https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/veranstaltungskalender/eventdetail/reflections-on-the-many-forms-of-commentary-in-astronomical-and-astrological-manuscripts"><i>1. April: Dr. Nadine Löhr (Goethe Universität Frankfurt) "<span lang="EN-US"><strong>Reflections on the Many Forms of Commentary in Astronomical and Astrological Manuscripts"</strong></span></i></a></li><li class="ck-list-marker-italic" data-list-item-id="e67c511c90ed0573b444a7d81b6818819"><a href="https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/veranstaltungskalender/eventdetail/gotha-manuscript-talks-9"><i>15. April: <span lang="EN-GB">Dr. Michael Erdman (British Library) <strong>“Spoke not Hub: Regional Ottoman Manuscripts in the British Library”</strong></span></i></a></li></ul><p>Der Vortrag dauert jeweils 45 Minuten, im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion. Wer dabei sein möchte, kann sich jeweils unter <a href="https://uni-erfurt.webex.com/meet/veranstaltungen.fb"><strong>https://uni-erfurt.webex.com/meet/veranstaltungen.fb</strong></a> in die jeweilige Veranstaltung einwählen. Aufzeichnungen der Veranstaltungen stehen dann später in der <a href="https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/angebote/mediathek/videos#c89207"><strong>Mediathek</strong></a> der Forschungsbibliothek Gotha zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum Gotha</category>
                            
                                <category>SPF Wissen. Räume. Medien.</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 09:41:50 +0100</pubDate>
                        <title>Englischer Kompaktkurs zur Disputationsvorbereitung</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/englischer-kompaktkurs-zur-disputationsvorbereitung</link>
                        <description>Im Rahmen ihres Akademischen Qualifizierungsprogramms bietet die Universität Erfurt ihren fortgeschrittenen Doktorand*innen am 20. März 2026 von 9.30 bis 12 Uhr einen Kompaktkurs zur Disputationsvorbereitung an. Der Kurs wird online angeboten und findet in englischer Sprache statt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Der Kompaktkurs unterstützt Doktorand*innen bei der Vorbereitung auf die Verteidigung ihrer Dissertation. Nach einem kurzen Input bietet er Raum für Fragen und Austausch mit Trainer und Teilnehmenden. Behandelt werden unter anderem organisatorische Grundlagen, Auswahl und Aufbereitung der Inhalte, Präsentationsplanung sowie Strategien für den Umgang mit Stress und schwierigen Fragen. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden den Kurs mit mehr Selbstvertrauen in Bezug auf die Verteidigung der eigenen Dissertation verlassen.</span></p>
<p><span>Trainer ist </span><a href="https://www.alexander-egeling.de/"><span>Dr. Alexander Egeling</span></a><span>, zertifizierter Trainer und Coach mit mehr als zehn Jahren Erfahrung in den Schwerpunktthemen Management, Karriereplanung und Kommunikation.</span></p>
<p><span>Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf unserer </span><a href="https://www.uni-erfurt.de/en/university/working-at-the-university/competence-oriented-personnel-development/competence-oriented-personnel-development-for-academics/academic-skills-training/workshop-detail/thesis-defense-preparation-compact"><span>Veranstaltungsseite</span></a><span>.</span></p>
<p><span>Ein weiterer </span><a href="https://www.uni-erfurt.de/universitaet/arbeiten-an-der-universitaet/personal-und-kompetenzentwicklung/akademische-personal-und-kompetenzentwicklung/akademische-qualifizierung/workshop-detail/disputation-kompaktkurs"><span>Kompaktkurs</span></a><span> auf Deutsch wird am 2. Dezember 2026 stattfinden. Darüber hinaus bietet die Universität ein </span><a href="https://www.uni-erfurt.de/en/university/working-at-the-university/competence-oriented-personnel-development/competence-oriented-personnel-development-for-academics/academic-skills-training/workshop-detail/thesis-defense-training"><span>ausführliches Disputationstraining</span></a><span> am 15. und 16. Oktober 2026 auf Englisch (in Präsenz) an.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Interne Serviceseiten</category>
                            
                                <category>Service</category>
                            
                                <category>Zentrale Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3107</pid>
                        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 11:12:00 +0100</pubDate>
                        <title>Seltenes historisches Buch zur Kunst des Bierbrauens restauriert</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/seltenes-historisches-buch-zur-kunst-des-bierbrauens-restauriert</link>
                        <description>Die Paulaner Brauerei in Gotha hat die Restaurierung eines in der Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt aufbewahrten historischen Buches zur edlen „Bierbrau-Kunst“ finanziert. Bei einem Pressetermin wurde das restaurierte Buch heute von Dirk Steinebach, dem Geschäftsführer der Brauerei, und Oberbürgermeister Knut Kreuch an Dr. Kathrin Paasch, die Direktorin der Forschungsbibliothek, übergeben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Bei dem Buch handelt es sich um ein seltenes Exemplar unter dem Titel „Hochnutzbar und bewährte Edle Bierbrau-Kunst“, das 1690 in Gotha gedruckt wurde. Es stammt aus der Feder des in der Gothaer Margarethenkirche getauften Arztes David Kellner (1644–1725).&nbsp;</span></p>
<p><span>„Das wertvolle Buch war in einem schlechten konservatorischen Zustand“, berichtet Dr. Kathrin Paasch. „Umso dankbarer sind wir, dass es nun auf Initiative des Gothaer Oberbürgermeisters und mit Mitteln der Paulaner Brauerei fachkundig restauriert werden konnte.“ Das Buch enthält neben gedruckten Rezepten zum Bierbrauen eine Reihe von nicht namentlich gekennzeichneten handschriftlichen Einträgen, auf denen die Trink- und Bierbraugewohnheiten aller Völker der Erde und in zahlreichen Orten im deutschen Sprachraum wegen ihrer Bierbraukunst gelobt werden. Auch Gotha findet darin zweimal Erwähnung.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Tagung untersucht Kommunikations- und Wissensräume am Gothaer Hof</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/tagung-untersucht-kommunikations-und-wissensraeume-am-gothaer-hof</link>
                        <description>„Kommunikationsräume vernetzt“ lautet der Titel einer Tagung, zu der Dr. Gabriele Ball (Lehrstuhl für Kirchengeschichte, Universität Göttingen) und Dr. Hendrikje Carius (Forschungsbibliothek Gotha) am 5. und 6. März 2026 ins Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt einladen. Die Tagung untersucht die Kommunikations- und Wissensräume am Gothaer Hof unter Herzogin Luise Dorothea und Herzog Friedrich III. von Sachsen-Gotha-Altenburg. Im Zentrum stehen die Verflechtungen von Privatbibliotheken, Sozietäten und Briefkorrespondenzen, über die der Hof an den literarisch-wissenschaftlichen Debatten der Aufklärung partizipierte. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Hof Luise Dorotheas und Friedrichs III. von Sachsen-Gotha-Altenburg war in der Mitte des 18. Jahrhunderts geprägt von Aufbruch, Geselligkeit und produktiver Auseinandersetzung mit dem Europa der Aufklärung und seinen (medialen) Zentren in Berlin, Göttingen, Leipzig, Paris, London und Amsterdam. Der Gothaer Adels- und Gelehrtenkreis vernetzte sich via Briefkorrespondenzen respektive aktiven Sozietätsmitgliedschaften und partizipierte so über den expandierenden Buch- und Zeitschriftenmarkt an den literarisch-wissenschaftlichen Debatten der Zeit. Diese Kommunikationsprozesse beeinflussten die Sammlungspraxis der beteiligten Akteure insbesondere in ihren bibliophilen Bestrebungen maßgeblich.</p>
<p>Vor dem Hintergrund praxeologischer Ansätze aus dem Bereich der Netzwerkforschung und Wissensgeschichte sowie unter Berücksichtigung von Methoden der Digital Humanities widmet sich die Veranstaltung den Verflechtungen frühneuzeitlicher Institutionen und Medien am und um den Gothaer Hof. Im Mittelpunkt steht die Frage nach den Verflechtungsstrukturen adeliger und gelehrter Akteurinnen und Akteure in den Kommunikationsräumen „Büchersammlung“, „Sozietät“ und „Briefkorrespondenz“ sowie nach den diskursiven Formationen, die diese Räume konstituierten. Untersuchungsgegenstand sind dabei nicht nur die in der Forschungsbibliothek Gotha überlieferten Büchersammlungen der zentralen Protagonisten – Herzogin Luise Dorothea und Herzog Friedrich III. – sowie weiterer gelehrter und fürstlicher Privatbibliotheken, sondern auch Vereinigungen wie Freimaurerlogen oder der gemischtgeschlechtliche Ordre des Hermites de bonne humeur. Besondere Aufmerksamkeit gilt zudem den das Forschungsfeld rahmenden, literarisch aufschlussreichen Briefkorrespondenzen herausragender und mit dem Gothaer Hof verbundener Persönlichkeiten wie Juliane Franziska von Buchwald, Gottfried Christian Freiesleben, Friedrich Wilhelm Gotter, Laurent Angliviel de La Beaumelle oder Voltaire.</p>
<p>Die Leitfragen der Tagung zielen auf die Rekonstruktion der Akteurskonstellation um das herzogliche Paar: Inwieweit lassen sich Kooperationspraktiken zwischen Friedrich und Luise Dorothea im Bereich der kulturell-wissenschaftlichen Aktivitäten am Hof nachweisen? Lässt sich die der Herzogin zugeschriebene zentrale Position in diesem Bereich verifizieren? Welche Implikationen hatte ihre Rolle für die bisher nur in Ansätzen untersuchten weiblichen Netzwerke des Gothaer Hofs? Wie gestaltete sich das Verhältnis von gelehrten Männern und Frauen zum höfischen Machtzentrum? Ziel ist es, die Kommunikations- und Wissensräume am Gothaer Hof in der Mitte des 18. Jahrhunderts weiter in ihrer praxeologischen Dimension herauszuarbeiten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum Gotha</category>
                            
                                <category>SPF Wissen. Räume. Medien.</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-181</pid>
                        <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 15:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>Ausgezeichnete Master-Arbeiten!</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/ausgezeichnete-masterarbeiten</link>
                        <description>Seit vielen Jahren zeichnet die Erfurt School of Education der Universität Erfurt besonders gelungene Master-Arbeiten aus den lehramtsbezogenen Studiengängen aus. Dafür werden alle Arbeiten des Jahres, die mit „sehr gut“ bewertet wurden, von einer Jury unter den Gesichtspunkten ihrer gesellschaftlichen Aktualität, ihrer Originalität, ihrer wissenschaftlichen Qualität und ihrer schulpraktischen Relevanz begutachtet. Heute wurden die Absolvent*innen aus dem Wintersemester 2024/25 und dem Sommersemester 2025, deren Arbeiten besonders herausstechen, in einer kleinen Feierstunde geehrt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Erfurt School of Education</category>
                            
                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 09:52:42 +0100</pubDate>
                        <title>Umstellung des Schadsoftwareschutzes an der Universität Erfurt</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/umstellung-des-schadsoftwareschutzes-an-der-universitaet-erfurt</link>
                        <description>Das Universitätsrechen- und Medienzentrum informiert darüber, das die Universität Erfurt ihren Schadsoftwareschutz von &quot;Sophos Endpoint Protection&quot; auf &quot;Microsoft Defender for Endpoint&quot; umstellt. Der Wechsel erfolgt im Rahmen eines thüringenweiten Projekts des HS-ITZ-Verbunds und betrifft alle dienstlichen Computer.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Hintergrund ist, dass der bestehende Sophos-Vertrag zum 28. Februar 2026 ausläuft und Microsoft Defender bereits in den Microsoft 365 A3-Lizenzen<strong> </strong>enthalten ist und umfassenden Schutz vor Schadsoftware, Ransomware und Cyberbedrohungen bietet. Der Wechsel ermöglicht überdies eine bessere Nutzung vorhandener Ressourcen und eine Konsolidierung der IT-Sicherheitsinfrastruktur.</p>
<p>Die Umstellung erfolgt schrittweise in den nächsten Wochen – zentral verwaltete Windows-Geräte werden automatisch umgestellt. Für die Nutzer*innen bedeutet dies, dass sie bis zum 28. Februar alle ihre Geräte (auch selten genutzte) ans Netz nehmen müssen, um eine reibungslose Umstellung zu gewährleisten. Bei normaler Nutzung werden Windows-Updates installiert und die Softwareverteilungen durchlaufen. Bei gelegentlicher Nutzung oder unterwegs sollten die Softwareverteilungen (über eduVPN) angestoßen werden.</p>
<p>Achtung: Die Softwareverteilungen ist nur im Universitätsnetz oder über aktive eduVPN-Verbindung möglich.</p>
<p>Weitere Informationen und Anleitungen finden Sie auch auf unserer <a href="https://www.uni-erfurt.de/universitaetsrechen-und-medienzentrum/beratung-und-hilfe/it-sicherheit-datenschutz/schadsoftwareschutz">Website</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Interne Serviceseiten</category>
                            
                                <category>URMZ</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 15:01:00 +0100</pubDate>
                        <title>Deutsche Hochschulmeisterschaft der Leichtathletik – Universität Erfurt ist dabei!</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/deutsche-hochschulmeisterschaft-der-leichtathletik-universitaet-erfurt-ist-dabei</link>
                        <description>Erstmals finden am 14. Februar 2026 die Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) der Leichtathletik in Erfurt statt. Dazu werden rund 350 studentische Spitzensportler*innen und Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet. Der Universitätssportverein Erfurt e.V. (USV Erfurt) kooperiert dabei als Ausrichter mit dem Thüringer Leichtathletikverband (TLV), der Universität Erfurt und der Landeshauptstadt. Die Schirmherrschaft hat Erfurts Oberbürgermeister Andreas Horn übernommen. Die Wettkämpfe finden in der Zeit von 12.30 bis 18.30 Uhr in der Hartwig-Gauder-Leichtathletikhalle am Steigerwaldstadion statt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Die DHM ist das Aushängeschild des Hochschulsports auf nationaler Ebene. Jährlich veranstaltet der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) rund 40 Deutsche Hochschulmeisterschaften in über 30 Sportarten. Das Besondere: Hier starten Hobby- und Breitensportler gemeinsam mit Kaderathleten. Aber natürlich geht es nicht nur um den reinen Leistungsvergleich auf hohem Niveau, sondern auch darum, Aspekte des Leistungssports mit studentischen Interessen an Begegnung, Kommunikation und Austausch zu vereinen.&nbsp;</span></p>
<p><span>Die Meisterschaften werden üblicherweise von den adh-Mitgliedshochschulen im gesamten Bundesgebiet ausgerichtet und ermöglichen Studierenden wie Beschäftigten der Hochschulen eine Teilnahme als Einzelstarter oder im Team. Da der Hochschulsport für die Universität und die Fachhochschule in Erfurt vom USV organisiert wird, fungiert im kommenden Jahr der Verein als Ausrichter für die DHM. „Die Leichtathletikabteilung des USV richtet bereits seit neun Jahren die Thüringer Hochschulmeisterschaften im Straßenlauf aus. Mit der Deutschen Hochschulmeisterschaft haben wir erstmals die Verantwortung für ein nationales Sportevent übernommen“, freut sich der USV-Präsident Jens Panse auf spannende Wettbewerbe in Erfurt.</span></p>
<p><span>Zuschauer*innen sind natürlich bei dem Event im Februar herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei!</span></p>
<p><span>Nähere Informationen zur Ausschreibung und den vorläufigen Zeitplan finden Sie unter: </span><a href="https://www.adh.de/kalender/details/dhm-leichtathletik-halle-4/"><span>https://www.adh.de/kalender/details/dhm-leichtathletik-halle-4/</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 09:19:00 +0100</pubDate>
                        <title>Universität Erfurt bekommt ein „Green Office“</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/universitaet-erfurt-bekommt-ein-green-office</link>
                        <description>An der Universität Erfurt wird ein sogenanntes „Green Office“ – zunächst für die Dauer von zwei Jahren – im Forschungsbau „Weltbeziehungen“ eingerichtet. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es soll Projekte und Aktivitäten im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit an der Universität koordinieren, bündeln und initiieren. Zugleich soll es als Nachhaltigkeitsplattform und Ideengeber fungieren, die es Studierenden und Mitarbeitenden ermöglicht, Nachhaltigkeit voranzutreiben. Die Finanzierung wird durch Mittel aus dem Projekt Klima-N ermöglicht. Das „Green Office“ wird von der Nachhaltigkeitsbeauftragten des Präsidiums zusammen mit dem Referat Nachhaltigkeit des Studierendenrats geführt.&nbsp;</p>
<p>In unserem Campusblog stellen wir das Projekt einmal genauer vor. <a href="https://www.uni-erfurt.de/studium/rund-ums-studium/campusleben-blog/green-office-an-der-universitaet-erfurt-wir-freuen-uns-auf-den-austausch-und-neue-ideen">Lesen Sie hier den Beitrag!</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Interne Serviceseiten</category>
                            
                                <category>Studierendenrat</category>
                            
                                <category>Service</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 17:10:00 +0100</pubDate>
                        <title>Veranstaltungsreihe zur Geschichte gehörloser und schwerhöriger Menschen in Deutschland und Österreich</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/veranstaltungsreihe-zur-geschichte-gehoerloser-und-schwerhoeriger-menschen-in-deutschland-und-oesterreich</link>
                        <description>Die Bundesvereinigung zur Kultur und Geschichte Gehörloser e.V. (KUGG) lädt in Kooperation mit der Professur der Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik an der Universität Erfurt und der “Aktion Mensch” im Wintersemester zu einer Veranstaltungsreihe &quot;Historische Bildung für alle: Barrierefreie öffentliche Veranstaltungsreihe zur Geschichte gehörloser und schwerhöriger Menschen in Deutschland und Österreich&quot; ein. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Dazu sind drei Online-Veranstaltungen (über Zoom) geplant:</span></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e45e77cb21ef420dd61b79749287ddb10"><span>Am Donnerstag, 19. Februar, geht es um "Gebärdensprache im Schatten: Lebenslange Konsequenz der Unterdrückung". Referent*innen sind Paula Mund (Universität Erfurt) und Christian Ebmeyer (Gehörlosenverein Hamburg).</span></li><li data-list-item-id="eb011bf747093e846813ce5bde746fcbe"><span>Am Dienstag, 17. März, referieren Dr. Lisa-Maria Hofer (Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim) und Clara Kutsch (Universität Wien) über "Die Situation der Deaf Community in der NS-Zeit in Österreich: Das GzVeN und die Euthanasiepraxis".</span></li><li data-list-item-id="e8bf3f0d71d7751f0c5cc6d0ab1991e77"><span>Und um die Frage, wie es um die Vermittlung und Forschung zu den Geschichten der Gehörlosen und Schwerhörigen (seit der Neuzeit) steht, geht es im dritten Vortrag am Mittwoch, 8. April. Referent*innen sind Juliane Wenke (Universität Erfurt) und Helmut Vogel (Bildungs- und Geschichtsbüro Deaf History Now, Frankfurt/Main).</span></li></ul><p><span>Alle Veranstaltungen finden in der Zeit von 19 bis 20.30 Uhr statt und werden mittels Gebärdensprachdolmetscher (deutsch und österreichisch) und Schriftdolmetscher übersetzt.</span></p>
<p><span>Wer dabei sein möchte, kann sich unter </span><a href="https://zoom.us/j/83944351451"><span>https://zoom.us/j/83944351451</span></a><span> in die jeweilige Online-Veranstaltung einwählen.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 15:37:00 +0100</pubDate>
                        <title>“Der Hügel auf dem Berg”: Studierende präsentieren ihre künstlerischen Arbeiten</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/der-huegel-auf-dem-berg-studierende-praesentieren-ihre-kuenst</link>
                        <description>Unter dem Titel &quot;Der Hügel auf dem Berg&quot; stellen Kunststudierende der Universität Erfurt vom 6. bis 15. Februar ihre Arbeiten aus dem Bachelor-Studium in der Defensionskaserne auf dem Erfurter Petersberg aus. Darin geben sie der Öffentlichkeit Einblicke in ihre künstlerischen Prozesse mit Video-Installation, Performance, Fotografie und Plastik/Objekt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Erfurt School of Education</category>
                            
                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3107</pid>
                        <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 12:32:15 +0100</pubDate>
                        <title>Boys‘ Day an der Universität Erfurt: Spannende Einblicke ins Grundschullehramt</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/boys-day-an-der-universitaet-erfurt-spannende-einblicke-ins-grundschullehramt</link>
                        <description>Bundesweit findet am Donnerstag, 23. April 2026, der Boys‘ Day statt – ein Aktionstag, bei dem es, ähnlich wie beim Girls‘ Day, um eine klischeefreie Berufs- und Studienwahl geht. Auch die Universität Erfurt ist wieder mit dabei und bietet Einblicke in das Grundschullehramt. Los geht’s um 8.30 Uhr. Eine Anmeldung für Jungen ab der 9. Klasse ist ab sofort möglich.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>„Beim Boys' Day haben Schüler die einzigartige Gelegenheit, in die vielfältige Welt der Berufe einzutauchen und dabei Geschlechterklischees zu durchbrechen. Der Tag ermöglicht es ihnen, abseits der klassischen Berufsbilder mit sozialen, pflegerischen oder erzieherischen Tätigkeiten in Berührung zu kommen, eröffnet ihnen neue Perspektiven und unterstützt sie dabei, eine fundierte Entscheidung für ihre berufliche Zukunft zu treffen“, erklärt Cornelia Hunold, Mitarbeiterin im Gleichstellungs- und Familienbüro der Universität Erfurt.</span></p>
<p><span>Wer sich also für den Beruf des Grundschullehrers interessiert und wissen möchte, was ihn im Studium und im Beruf später erwartet, ist am 23. April an der Uni Erfurt genau richtig. Die Besucher erwarten spannende Vorträge und Impulse, kreative Workshops und interessante Gesprächsrunden in den Fachbereichen Mathematik sowie Sachunterricht mit Schulgarten. Außerdem können sie in der Werkstatt für Medienbildung experimentieren und den Campus einmal live erleben.</span></p>
<p><span>Nähere Informationen zum „Boys‘ Day 2026 finden Sie auf unserer </span><a href="http://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/veranstaltungsreihen/boysday"><span>Website</span></a><span>. Wer dabei sein möchte, kann sich bis zum 15. April 2026 online über das bundesweite </span><a href="https://www.boys-day.de/.oO/Show/universitaet-erfurt.1/spannende-einblicke-ins-grundschullehramt-ein-tag-als-grundschullehrer.1"><span><strong>Boys' Day-Radar</strong></span></a><span> anmelden.</span></p>
<p><a href="https://www.boys-day.de/.oO/Show/universitaet-erfurt.1/spannende-einblicke-ins-grundschullehramt-ein-tag-als-grundschullehrer.1" class="button"><span>Jetzt anmelden!</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Erfurt School of Education</category>
                            
                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Gleichstellungsbüro</category>
                            
                                <category>Zentrale Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 15:34:00 +0100</pubDate>
                        <title>&quot;Dies Academicus&quot; zum Thema &quot;Neurodiversität&quot;</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/dies-academicus-zum-thema-neurodiversitaet</link>
                        <description>Die Universität Erfurt lädt am 3. Juni 2026 erneut zu einem &quot;Dies Academicus&quot; ein. Diesmal soll es um das Thema Neurodiversität in Studium, Lehre und Forschung gehen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Je nach Definition sind statistisch fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung neurodivergent. Im allgemeinen Bewusstsein sind diese neurologischen Dispositionen (z.B. AD(H)S, Autismus, Dyskalkulie, Dyslexie und Hochbegabung) jedoch kaum sichtbar; es gibt (zu) wenig Wissen und (zu) viele Klischees. Der Tag der Lehre zu “Neurodiversität auf dem Campus” im Juni soll Wissen und Bewusstsein stärken, die Präsenz und Relevanz des Themas in der universitären (besonders in der Lehrkräfte-)Bildung verdeutlichen, eigene Forschung zum Thema präsentieren, Informations-, Mitmach- und Austauschformate eröffnen und spezifische Bedürfnisse, Kompetenzen und Herausforderungen neurodivergenter Erwachsener in Studium und Lehre sichtbar machen.&nbsp;</p>
<p>Adressiert sind alle Universitätsangehörigen – ob neurotypisch oder neurodivergent, mit oder ohne bisherige Berührung mit Neurodivergenz. An dem (gremien- und lehrfreien) Tag gibt es in vier bis fünf Zeitslots (parallele) Angebote, beispielsweise Kurzvorträge und Expert*innen-Podien, Workshops und Posterpräsentationen zu einschlägigen Forschungs- und Lehrprojekten auf dem Campus, Vernetzungsangebote aber auch Infostände.</p>
<p>Nähere Informationen zum Programm finden Sie rechtzeitig auf unserer <a href="/universitaet/aktuelles/veranstaltungsreihen/dies-academicus">Website zum “Dies Academicus”</a> sowie in unserem <a href="https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/veranstaltungskalender/eventdetail/dies-academicus-neurodiversitaet-in-studium-lehre-und-forschung"><strong>Veranstaltungskalender</strong></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gleichstellungsbüro</category>
                            
                                <category>Interne Serviceseiten</category>
                            
                                <category>Lehre</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                                <category>Zentrale Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 10:08:28 +0100</pubDate>
                        <title>Gábor Gángó und Yue Dan erhalten Tandem-Fellowship der Gerda Henkel Stiftung</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/gabor-gango-und-yue-dan-erhalten-tandem-fellowship-der-gerda-henkel-stiftung</link>
                        <description>Die Gerda Henkel Stiftung vergibt für das akademische Jahr 2026/27 am Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt ein vier Monate dauerndes sogenanntes Tandem-Fellowship an Professor Dr. Gábor Gángó (assoziierter Fellow am Max-Weber-Kolleg) und Dr. Yue Dan (Shanghai). In diesem Rahmen wollen die beiden Wissenschaftler ein Buchmanuskript zu ihrem gemeinsamen  Forschungsprojekt „Leibniz’ chinesischer Spiegel und die Kritik an Pufendorfs Voluntarismus“ erstellen, in dem sie zeigen, wie die frühen europäischen Debatten über den göttlichen freien Willen und die rationale Ordnung wesentlich mit Begegnungen mit außereuropäischen Zivilisationen verknüpft waren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt integriert die Perspektiven des „Europäischen/Lokalen“ und des „Chinesischen/Globalen“ in die Untersuchung ethischer Krisen der Frühen Neuzeit und nutzt Leibniz als idealen Verbindungspunkt zwischen diesen beiden Sichtweisen. Durch die grundlegende philosophische Frage nach der Begründung der Ethik in der Vernunft oder im Willen verknüpfen Dan und Gángó auf organische Weise die Forschungsfragen (1) „Leibniz’ Kritik an Pufendorf“ und (2) „Leibniz’ Verteidigung der chinesischen natürlichen Theologie“. Gábor Gángó wird als Experte für Leibniz’ politisches Denken und seine Philosophie sowie für Leibniz’ Auseinandersetzung mit Osteuropa den kritischen theoretischen Rahmen bereitstellen, der notwendig ist, um Yue Dans Argumentation zu fundieren.</p>
<p>Der Antrag verspricht gut fundierte Forschungsergebnisse in zwei Bereichen von grundlegender Bedeutung innerhalb von Leibniz’ weit gefasstem politischen Denken. Darüber hinaus trifft derselbe Fragenkomplex auf zwei unterschiedliche kulturelle Kontexte. So könnten die daraus entstehenden kulturellen und intellektuellen „Frequenzinterferenzen“ Impulse und Synergien erzeugen, deren Charakter und Wirkung zum gegenwärtigen Stand der Untersuchung noch offen bleiben.</p>
<p>Dan und Gángó erklären: „Wir freuen uns darauf, durch unsere gemeinsame Arbeit in der inspirierenden intellektuellen Atmosphäre des Forschungszentrums Gotha, unter Einbeziehung der Expertise des Zentrums in Geistes-, Kultur- und Wissensgeschichte sowie durch die Nutzung der reichen Quellenbestände der Forschungsbibliothek Gotha – einer der größten deutschen Bibliotheken der frühen Neuzeit – und der Universitätsbibliothek Erfurt, diese Potenziale in Form wissenschaftlicher Ergebnisse realisieren zu können, die den Forschungsstand wesentlich voranbringen und neue Perspektiven für innovative Ansätze eröffnen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum Gotha</category>
                            
                                <category>Max-Weber-Kolleg</category>
                            
                                <category>SPF Religion. Gesellschaft. Weltbeziehung.</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 18:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Studierendenwerk stellt Pläne für die neue Mensa an der Universität Erfurt vor</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/studierendenwerk-stellt-plaene-fuer-die-neue-mensa-an-der-universitaet-erfurt-vor</link>
                        <description>Die Universität Erfurt bekommt eine neue Mensa. Das dafür zuständige Studierendenwerk Thüringen hat am 21. Januar 2026 in einer hochschulöffentlichen Veranstaltung im Kommunikations- und Informationszentrum (KIZ) auf dem Campus gemeinsam mit dem Planungsteam, ATP architekten ingenieure, die architektonischen Entwürfe vorgestellt, die die neue Mensa als zentralen Ort für Versorgung, Austausch und studentisches Leben schaffen sollen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.stw-thueringen.de/news/mensaneubau-in-erfurt-studierendenwerk-th%C3%BCringen-schafft-langfristig-versorgungs-und-begegnungsort.html" class="link link--external">Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Studierendenwerks dazu!</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 20:37:00 +0100</pubDate>
                        <title>„BO-LAB“ nimmt berufliche Orientierung in der Lehrkräfteausbildung in den Blick</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/bo-lab-nimmt-berufliche-orientierung-in-der-lehrkraefteausbildung-in-den-blick</link>
                        <description>Unter dem Titel „Berufsorientierung in der Lehrkräfteausbildung (BO-LAB)“ ist im Januar 2026 an der Erfurt School of Education der Universität Erfurt ein neues Forschungsprojekt gestartet. Es wird vom Thüringer Landesverwaltungsamt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaats Thüringen mit rund 178.000 Euro gefördert. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage, wie angehende und bereits tätige Lehrkräfte besser darauf vorbereitet werden können, Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung zu unterstützen. Ziel ist es, die gewonnenen Forschungsergebnisse direkt in den Schulalltag zu integrieren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dafür wollen die beteiligten Wissenschaftler*innen ein Qualifizierungsangebot zur Berufsorientierung entwickeln, das in allen Phasen der Lehrkräfteausbildung genutzt werden kann: im Studium, im Vorbereitungsdienst (Referendariat) sowie in der Fort- und Weiterbildung. Zentraler Bestandteil ist ein neu entwickeltes Lehrmodul, das insbesondere Studierenden des Lehramts für die Regelschule grundlegende Kenntnisse und Handlungskompetenzen im Bereich schulischer Berufsorientierung vermittelt. Das Modul wird im regulären Studienbetrieb getestet, wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Gleichzeitig soll es für den neuen dualen Studiengang im Regelschullehramt angepasst werden. So können die Studierenden das Gelernte frühzeitig in der Schule ausprobieren und anschließend reflektieren. Zudem soll das Thema Berufsorientierung künftig stärker in das Referendariat eingebunden werden. Gemeinsam mit dem Studienseminar Erfurt entwickeln die Forscher*innen dafür passende Inhalte und Lernformen, damit angehende Lehrkräfte auch in dieser Phase entsprechende Kompetenzen erwerben können. Und nicht zuletzt soll das Lehrmodul auch für Fort- und Weiterbildungen von Lehrkräften genutzt werden können.</p>
<p>Projektleiter PD Dr. habil. Benjamin Dreer-Göthe erklärt: „Unser Ziel ist es, ein Lehrkonzept für den Fortbildungsbereich zu entwickeln, das Lehrkräfte dabei unterstützt, Maßnahmen zur Berufsorientierung gut zu planen, umzusetzen und zu reflektieren.“ Geplant sei der Einsatz innerhalb der bestehenden Fortbildungsreihe „Berufliche Orientierung“ des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM). „Das Angebot richtet sich vor allem an Lehrkräfte, die bisher wenig Erfahrung mit Berufsorientierung haben, diese Aufgabe aber an ihrer Schule übernehmen sollen. Wir wollen sie mit dem dafür erforderlichen grundlegenden Wissen und wichtigen Basisfähigkeiten ausrüsten.“</p>
<p>Dr. Silvio Kaak, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt, ergänzt: „Uns ist es wichtig, die Erkenntnisse der Berufsorientierungsforschung für die schulische Praxis nutzbar zu machen. Mit dem neuen Lehrangebot zum Thema Berufsorientierung im Lehramtsstudium erweitern wir das bestehende Qualifizierungsangebot hin zu einem umfassenden Lehrprogramm für alle drei Phasen der Lehrkräftebildung.“&nbsp;</p>
<p>Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung untersuchen die Forscher*innen in „BO-LAB“ außerdem, ob sich die Einstellungen der Teilnehmenden zur Berufsorientierung verändern und ob sie durch die Schulungen tatsächlich neue Handlungskompetenzen erwerben.</p>
<p>Das Projekt ist im Januar 2026 gestartet und läuft über zwei Jahre.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Erfurt School of Education</category>
                            
                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>SPF Bildung. Schule. Verhalten.</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 10:54:15 +0100</pubDate>
                        <title>Bundestagsabgeordnete besuchen Internationales Begegnungszentrum der Universität Erfurt</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/bundestagsabgeordnete-besuchen-internationales-begegnungszentrum-der-universitaet-erfurt</link>
                        <description>In ihrem Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) hat die Universität Erfurt heute drei Abgeordnete des Deutschen Bundetages empfangen: Katrin Göring-Eckardt (Grüne), Michael Hose (CDU) und Bodo Ramelow (Die LINKE) waren gekommen, um sich den Ort, an dem die Universität regelmäßig Forscher*innen aus aller Welt begrüßt, einmal genauer anzuschauen. Hintergrund ist ein geplanter Austausch im Parlament über die Bedeutung der Internationalen Begegnungszentren in Deutschland.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das IBZ der Universität Erfurt in der Michaelisstraße 38 bietet vorrangig ausländischen Gastwissenschaftler*innen und ihren Familien während ihres Forschungsaufenthaltes in Erfurt ein Zuhause auf Zeit. Inmitten der Erfurter Altstadt gelegen, befinden sich in diesem Gebäude und einem Nebengebäude insgesamt 17 Wohnungen.</p>
<p>Das Haus selbst hat eine wechselvolle Geschichte: Seit 1395 trägt es den Namen „Haus zur großen Arche Noah und Engelsburg“. Es diente schon damals universitären Zwecken und war von 1392 bis 1395 Wohn- und Studienort des zweiten Rektors der alten Universität, Amplonius Rattingk de Bercka. 130 Jahre später richtete der Drucker Melchior Sachse in diesem Haus seine Werkstatt ein. Hier entstanden 224 Schriften, darunter so bedeutende wie Luthers Bibelübersetzung und die Nachdrucke der Straßburger Eulenspiegel-Ausgabe. Durch Fleiß zu Wohlstand gelangt, ließ Sachse 1565 das Gebäude so um-, aus- und zum Teil neu bauen wie es sich uns heute noch (bzw. wieder) in seiner äußeren Form präsentiert. Seit 1495 gehörte zum Besitz der Familie Sachse auch ein bis zum Breitstrom reichendes mehrgeschossiges Nebengebäude: Das im Winkel zur Furthmühlgasse gelegene Haus „Kleine Arche Noah“ gilt als Entstehungsort der 1515 und 1516 anonym veröffentlichten Spottverse Epistolae obscurorum virorum (Dunkelmännerbriefe).</p>
<p>Die jüngere Geschichte des Anwesens war weniger ruhmreich: Vorwiegend zu Wohnzwecken genutzt, überstand es zwar den Zweiten Weltkrieg beinahe unbeschadet, sein Bauzustand verschlechterte sich anschließend jedoch rapide. Bis zu 16 Mietparteien wohnten hier zwischenzeitlich unter zum Teil schwierigen hygienischen Bedingungen. Pläne, das Haus fachgerecht zu sanieren und neu zu nutzen, gab es viele, für die Umsetzung fehlte jedoch lange sowohl Geld als auch Baumaterial.</p>
<p>1996 übernahm die Alexander von Humboldt-Stiftung als Investorin das Objekt. In den Jahren 1998 bis 2000 wurde das denkmalgeschützte Haus aufwendig saniert und zum Internationalen Begegnungszentrum Erfurt umgebaut. Die feierliche Einweihung und Übergabe an die Universität Erfurt fand am 2. Oktober 2000 statt. Damit öffnete das bis dato 13. Internationale Begegnungszentrum der Alexander von Humboldt-Stiftung in den neuen Bundesländern seine Türen. Errichtet wurden sie, um den Wissenschaftlern und ihren Familien während ihres Forschungsaufenthaltes nicht nur eine angemessene Unterkunft zu bieten, sondern auch die Möglichkeit, vielfältige Kontakte zu Fachkolleg*innen zu knüpfen. Bereits vor mehr als 30 Jahren hat die Stiftung ein Programm zur besseren Integration ausländischer Gäste entwickelt – prägen doch neben der Arbeit vor allem Eindrücke und Erlebnisse aus dem Alltagsleben das Bild, das die Gäste von Deutschland mit nach Hause nehmen.&nbsp;</p>
<p>Mehr über die Geschichte und die Architektur des IBZ der Universität Erfurt finden Sie auf unserer <a href="https://www.uni-erfurt.de/fileadmin/Bilddatenbank/Gebaeude_Uni_Erfurt/Rundgang/IBZ_Geschichte.pdf">Campus-Rundgang-Website</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 09:20:04 +0100</pubDate>
                        <title>Akademisches Qualifizierungsprogramm startet in die nächste Runde</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/akademisches-qualifizierungsprogramm-startet-in-die-naechste-runde</link>
                        <description>Auch im Sommersemester 2026 und im Wintersemester 2026/27 stellt die Universität Erfurt ihren Wissenschaftler*innen und Lehrenden in allen Karrierephasen eine Vielzahl an Angeboten zur akademischen Qualifizierung bereit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Angebote dienen insbesondere dem Erwerb und der Weiterentwicklung fächerübergreifender Schlüsselkompetenzen sowie der Karriereplanung und -entwicklung. Interessierte können sich ab sofort für Workshops, Veranstaltungen oder auch für einen sechsmonatigen Zugang zu einer digitalen Lernplattform anmelden.</p>
<p>Weitere Informationen zu den einzelnen Angeboten und zur jeweiligen Zielgruppe entnehmen Sie bitte unserer <a href="https://www.uni-erfurt.de/universitaet/arbeiten-an-der-universitaet/personal-und-kompetenzentwicklung/akademische-personal-und-kompetenzentwicklung/akademische-qualifizierung">Webseite</a>.</p>
<p>Übrigens: Ab sofort können sich Doktorand*innen und Postdoktorand*innen in den neuen Mailverteiler „Akademisches Qualifizierungsprogramm – Aktuell" eintragen, um über Neuigkeiten des Programms informiert zu bleiben.&nbsp;</p>
<p><a href="https://flow.cleverreach.com/fl/3a139771-2c2f-46d3-ae67-a4af9081eb89/" class="button">Anmeldung zum Mailverteiler</a></p>
<p>Bei Fragen zum Akademischen Qualifizierungsprogramm wenden Sie sich bitte an Franziska Frank.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Interne Serviceseiten</category>
                            
                                <category>Service</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 16:44:00 +0100</pubDate>
                        <title>Vizepräsidentin übergibt 15 Deutschlandstipendien</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/vizepraesidentin-uebergibt-15-deutschlandstipendien</link>
                        <description>Die Universität Erfurt hat im aktuellen Wintersemester 2025/26 erneut 15 Stipendien im Rahmen des nationalen Stipendienprogramms – sogenannte Deutschlandstipendien – an besonders begabte, leistungsstarke Studierende vergeben. Möglich wurde dies durch die Unterstützung der Ernst-Abbe-Stiftung, der Vereinigten Kirchen- und Klosterkammer Erfurt, des „Freunde und Förderer Zonta“ e.V. sowie eines weiteren privaten Spenders. 125 Studierende hatten sich beworben, darunter auch internationale Studierende. Heute Nachmittag fand die feierliche Übergabe statt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das nationale Stipendienprogramm richtet sich an alle Studienanfänger sowie an bereits immatrikulierte Studierende in einem Bachelor- oder Master-Studiengang. Die Stipendien werden nach Begabung und Leistung in der Regel für die Dauer von zwei Semestern vergeben. Neben den bisher erbrachten Leistungen werden auch gesellschaftliches Engagement, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen oder besondere soziale, familiäre oder persönliche Umstände berücksichtigt. Die Stipendien in Höhe von 300 Euro werden jeweils zur Hälfte vom Bund, zur anderen Hälfte von Unternehmen, Stiftungen, Vereinen oder privater Hand finanziert. Die ersten Deutschlandstipendien hatte die Universität Erfurt 2012 vergeben.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Katholisch-Theologische Fakultät</category>
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Staatswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Willy Brandt School of Public Policy</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Erfurter Universitätsbibliografie</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/neue-erfurter-universitaetsbibliografie</link>
                        <description>Die Universitätsbibliothek schaltet am 20. Januar die neue Erfurter Universitätsbibliografie (EFUB) offiziell frei. Die technisch völlig überarbeitete Plattform verzeichnet online die Publikationen von Mitgliedern und Angehörigen der Universität, bietet einfache Möglichkeiten der Publikationsmeldung und macht die Publikationsleistungen der Universität Erfurt durch vielfältige grafische Auswertungsfunktionen anschaulich.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Die Bibliografie erfasst Publikationen, die während der Tätigkeit an der Universität Erfurt entstanden sind, einen entsprechenden Zugehörigkeitsvermerk (vgl. </span><a href="https://www.uni-erfurt.de/fileadmin/Hauptseiten/Forschung/Forschungsfoerderung/Affiliationsrichtlinie_15102025_final-unterzeichnet.pdf"><span>Affiliationsrichtlinie</span></a><span>) in der Publikation aufweisen und gedruckt oder digital dauerhaft öffentlich zur Verfügung stehen. Die Meldung von Publikationen kann erfolgen:</span></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e3e467897a5126bc2475ec1cfc50e8c49"><span>per </span><a href="https://bibliographie.uni-erfurt.de/newPublication.xed?lang=de"><span>Online-Formular</span></a><span> bei einzelnen Titeln mit Identifier wie DOI oder ISBN;</span></li><li data-list-item-id="ecb1f235aad565ece6f4c7c5604133204"><span>bei Publikationen ohne Identifier per E-Mail an: </span><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8zgzjgmepynfgc,szYslg+cpdspr,bc" data-mailto-vector="-2"><span>bibliographie.ub@uni-erfurt.de;</span></a></li><li data-list-item-id="e33be8be9b84c0ceeabaeee221bfc5889"><span>als Listen in beliebigem Format an: </span><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8zgzjgmepynfgc,szYslg+cpdspr,bc" data-mailto-vector="-2"><span>bibliographie.ub@uni-erfurt.de</span></a><span>.</span></li></ul><p><span>Gemeldete Publikationsdaten werden redaktionell geprüft und standardkonform bearbeitet, bevor sie in der Bibliografie online sichtbar sind. Publikationen aus der bisherigen Hochschulbibliografie (</span><a href="https://opac.uni-erfurt.de/DB=7/LNG=DU/"><span>HSB</span></a><span>) werden laufend ergänzt.</span></p>
<p><span>Das neue Bibliografiesystem bietet die Möglichkeit zur Erstellung persönlicher Publikationslisten in verschiedenen Ausgabeformaten. Darüber hinaus lässt es sich an persönliche ORCID-Profile anbinden. Details dazu sind auf den </span><a href="https://www.uni-erfurt.de/bibliothek/forschen-und-publizieren/publizieren-1/universitaetsbibliographie"><span>Webseiten der Universitätsbibliothek</span></a><span> zu finden.</span></p>
<p><span>Bei allgemeinen Fragen lohnt sich ein Blick auf die </span><a href="https://bibliographie.uni-erfurt.de/faq.xml?lang=de"><span>FAQ-Seite zur Bibliografie</span></a><span>. Das Redaktionsteam nimmt Fragen und Anregungen aber auch gern per E-Mail unter </span><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8zgzjgmepynfgc,szYslg+cpdspr,bc" data-mailto-vector="-2"><span>bibliographie.ub@uni-erfurt.de</span></a> entgegen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Interne Serviceseiten</category>
                            
                                <category>Universitätsbibliothek</category>
                            
                                <category>Service</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 19:34:00 +0100</pubDate>
                        <title>Geburtstagsgeschenke an Wikipedia</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/geburtstagsgeschenke-an-wikipedia</link>
                        <description>Zusammen mit mehr als 30 weitere Kultur- und Bildungseinrichtungen beteiligt sich die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Wikipedia, der größten freien Wissenssammlung der Welt, an einer gemeinsamen Aktion und schenkt der freien Online-Enzyklopädie jeweils 25 bislang nicht frei lizenzierte Inhalte, die am dem 15. Januar 2026 auf Wikimedia Commons veröffentlicht werden. Die Forschungsbibliothek Gotha trägt damit aktiv zur Weiterentwicklung von freiem, verlässlichem Wissen bei.</description>
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                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungskolleg Transkulturelle Studien</category>
                            
                                <category>Forschungszentrum Gotha</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Wed, 14 Jan 2026 09:37:00 +0100</pubDate>
                        <title>Trauer um Prof. Dr. Frank Ettrich</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/trauer-um-prof-dr-frank-ettrich</link>
                        <description>Die Universität Erfurt trauert um Prof. Dr. Frank Ettrich. Der Soziologe war bis zu seinem Ruhestand im Oktober 2024 Professor für „Strukturanalyse moderner Gesellschaften“ und von 2006 bis 2008 Vizepräsident für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und internationale Angelegenheiten an der Universität Erfurt. Er hat zudem über viele Jahre als stellvertretender Direktor und später als Direktor der Willy Brandt School of Public Policy gewirkt und deren Entwicklung entscheidend mitgestaltet. Am 11. Januar 2026 ist er im Alter von 67 Jahren verstorben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Frank Ettrich war ein charismatischer Hochschullehrer und Kollege, der mit seinem Wissen beeindruckte und sich auch nicht davor scheute, kontroverse Positionen zu vertreten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Staatswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Willy Brandt School of Public Policy</category>
                            
                                <category>Personalia</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 20:44:00 +0100</pubDate>
                        <title>Max-Weber-Kolleg verleiht Ehrendoktorwürde an Prof. Dr. Gudrun Krämer</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/max-weber-kolleg-verleiht-ehrendoktorwuerde-an-prof-dr-gudrun-kraemer</link>
                        <description>Im Rahmen seiner Akademischen Jahresfeier hat das Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt im Januar Prof. Dr. Gudrun Krämer die Ehrendoktorwürde verliehen. Es würdigt damit ihre herausragenden Leistungen als international renommierte Islamwissenschaftlerin, deren Arbeiten das Verständnis von Islam und Moderne maßgeblich geprägt und den wissenschaftlichen wie gesellschaftlichen Dialog nachhaltig bereichert haben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Gudrun Krämer ist eine der herausragendsten Islamwissenschaftlerinnen unserer Zeit und hat in ihrer jahrzehntelangen wissenschaftlichen Laufbahn nicht nur das Fachgebiet der Islamwissenschaft maßgeblich geprägt, sondern auch entscheidende Impulse für die interdisziplinäre Forschung und die akademische Auseinandersetzung mit dem Islam im globalen Kontext gesetzt.<br><br>Sie hat die moderne Islamwissenschaft durch ihre gründlichen und präzisen Analysen zur Geschichte und Gegenwart des Islams auf eine neue Ebene gehoben. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine bemerkenswerte methodische Vielfalt und Tiefe aus, die es ihr ermöglicht haben, sowohl historische als auch gegenwartsorientierte Themen mit einer seltenen Kombination aus Empathie und kritischer Distanz zu behandeln. Für ihre Forschung zu Geschichte, Kultur, Religion und zu den Wertvorstellungen von Muslim*innen erhielt sie 2010 den Gerda Henkel Preis und 2025 den Preis des Historischen Kollegs. In ihren Arbeiten hat sie dazu beigetragen, ein tieferes Verständnis für und ein differenziertes Bild von islamisch geprägten Kulturen und Gesellschaften zu vermitteln. Ihr Einsatz für eine differenzierte und vorurteilsfreie Betrachtung des Islams im westlichen Diskurs hat so dazu beigetragen, stereotype Darstellungen zu hinterfragen und einen respektvollen und offenen Austausch zu fördern. Darüber hinaus hat Prof. Krämer auch durch ihre internationale Ausstrahlung und ihre vielfältige Lehrtätigkeit im Ausland das Fach der Islamwissenschaft weltweit gefördert und immer wieder neue Akzente gesetzt. Ihre wissenschaftlichen Verdienste gehen somit weit über ihre zahlreichen Publikationen hinaus.<br><br>Neben ihrem Wirken als Forschende und Lehrende ist auch ihr großes Engagement in der wissenschaftlichen Gemeinschaft von herausragender Bedeutung. Gudrun Krämer hat in vielen akademischen und wissenschaftspolitischen Institutionen und Gremien mitgearbeitet, unter anderem als Sprecherin des wissenschaftlichen Beirats des Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt. Nun wurde ihr die Ehrendoktorwürde „in Würdigung ihrer herausragenden Leistungen im Bereich der Islamwissenschaft als vergleichende und verstehende Kultur- und Sozialwissenschaft, insbesondere ihre profunden Forschungen zum Verhältnis von Islam und Moderne“ verliehen, wie die Promotionsurkunde festhält. Hartmut Rosa und Jörg Rüpke, Direktor und Co-Direktor des Max-Weber-Kollegs dazu: „Wir gratulieren Gudrun Krämer und sind stolz, mit ihr eine weitere herausragende Wissenschaftlerin als Ehrendoktorin des Max-Weber-Kollegs ehren zu dürfen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Max-Weber-Kolleg</category>
                            
                                <category>Personalia</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 21:26:38 +0100</pubDate>
                        <title>„Heiliger Vater, helfen Sie uns!“ – Jüdische Holocaustopfer schreiben an den Papst</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/heiliger-vater-helfen-sie-uns-juedische-holocaustopfer-schreiben-an-den-papst</link>
                        <description>Tausende jüdische Menschen haben während des NS-Regimes Briefe nach Rom geschrieben und Papst Pius XII. und den Vatikan um Hilfe gebeten. Bis zur Öffnung der entsprechenden Archivbestände des Vatikans im März 2020 waren diese Briefe nicht zugänglich. Der Münsteraner Kirchenhistoriker Prof. Dr. Dr. hc. Hubert Wolf untersucht seit einigen Jahren mit einem Team im Rahmen des Forschungsprojekts „Asking the Pope for Help“ tausende dieser Bittbriefe an den Papst. In einer Akademie-Rede wird Wolf am Mittwoch, 21. Januar, in Erfurt über die Funde und die wissenschaftliche Arbeit daran berichten. Sein Vortrag steht unter der Überschrift „‘Heiliger Vater, helfen Sie uns!‘ Die Bittschreiben jüdischer Holocaustopfer in den Vatikanischen Archiven“. Die öffentliche Veranstaltung, zu der die Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt in Zusammenarbeit mit Professoren der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt herzlich einlädt, findet um 18 Uhr im Coelicum, Domstraße 10, statt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Briefe von Jüdinnen und Juden an den Papst lassen u. a. deutlich werden, welche Informationen aus erster Hand in Rom landeten und wie man darauf reagiert hat. Die Studien von Wolf und seinem Team werfen ein besonderes Licht auf die Zeit der Shoah. Sie geben in besonderer Weise Einblick in das Verhältnis des Vatikans zu Nationalsozialismus und Holocaust. Wolf fragt nicht allein, warum der Papst geschwiegen hat, sondern ob er dies überhaupt getan hat und was er über die Shoah wusste. Der Vortrag wird in aktuelle Forschung Einblick geben, die aus über viele Jahrzehnte nicht zugänglichen Akten schöpft.</p>
<p>Hubert Wolf ist Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Er ist Träger des Leibniz Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Darüber hinaus wurde ihm 2004 der Communicator-Preis zugesprochen. Für seine Forschungen zu den Briefen jüdischer Holocaustopfer ist er 2025 in das Langzeitprogramm der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften aufgenommen worden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Katholisch-Theologische Fakultät</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 11:59:00 +0100</pubDate>
                        <title>Zwischen Sprache und Spiel: 21. Kinderuniversität „Rund um das Buch“ startet im März</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/zwischen-sprache-und-spiel-21-kinderuniversitaet-rund-um-das-buch-startet-im-maerz</link>
                        <description>„Zwischen Sprache und Spiel“ lautet das Thema der Kinderuni „Rund um das Buch“, zu der die Universität Erfurt vom 2. bis 6. März 2026 wieder Kinder der Klassenstufen 3–5 auf den Campus einlädt. Ziel der Veranstaltung ist es, die Schüler*innen für Literatur zu begeistern. Nach einer Vorlesung zu einem spezifischen Genre vertiefen sie jeweils in von Studierenden angeleiteten Seminaren auf unterhaltsame Weise den literarischen Stoff.</description>
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                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Mon, 05 Jan 2026 07:47:00 +0100</pubDate>
                        <title>Freiheitsschock – Eine andere Geschichte Ostdeutschlands von 1989 bis heute</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/freiheitsschock-eine-andere-geschichte-ostdeutschlands-von-1989-bis-heute</link>
                        <description>Um &quot;35 Jahre Deutsche Einheit&quot; geht es bei der Ringvorlesung, zu der die Universität Erfurt, der Thüringer Landtag und die Funke Mediengruppe im Wintersemester 2025/26 alle Interessierten herzlich einladen. Nächter Gast ist der Historiker und Publizist Ilko-Sascha Kowalczuk. Er spricht am Donnerstag, 29. Januar, über &quot;Freiheitsschock – Eine andere Geschichte Ostdeutschlands von 1989 bis heute&quot;. Beginn ist um 18.15 Uhr im Plenarsaal des Thüringer Landtags. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Warum</span> wird die liberale Demokratie gerade in Ostdeutschland in Frage gestellt, wo die erste erfolgreiche Revolution auf deutschem Boden stattfand? Über Ostdeutschland wird gegenwärtig intensiv diskutiert, und Ilko-Sascha Kowalczuk ist eine der markantesten Stimmen dieser Debatte. Der Kampf um die Freiheit ist sein Lebensthema. Selbst in der SED-Diktatur groß geworden, hat er Standardwerke zur Geschichte der DDR und des Kommunismus vorgelegt, aber auch zur Revolution von 1989 und den Folgen der "Übernahme" der DDR durch die Bundesrepublik.&nbsp;</p>
<p>Kowalczuk möchte die Ostdeutschen aufrütteln: zu mehr aktiver Eigenverantwortung, zu einer Abkehr von der eigenen Opferrolle und zu einem Blick auf die Geschichte, bei dem die DDR nicht immer schöner wird, je länger sie her ist. Die Diktatur bleibt eine Diktatur und die Einheit eine Freiheitserfolgsgeschichte. Fakt ist: In der DDR war der Westen für viele ein Sehnsuchtsort. Doch auch die antiwestliche Propaganda der SED hatte weit zurückreichende Wurzeln. Sie wurden durch die Frustrationen des Vereinigungsprozesses verstärkt. Und sie hindern jetzt viele Ostdeutsche daran, sich die liberale Demokratie der Bundesrepublik zu eigen zu machen.&nbsp;</p>
<p>Der Vortrag beginnt um 18.15 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Um Anmeldung unter <a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/ringvorlesung">www.thueringer-allgemeine.de/ringvorlesung</a> wird gebeten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 17:29:00 +0100</pubDate>
                        <title>Vorgestellt: Neue Forschungsgruppe „SHIFT“</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/vorgestellt-neue-forschungsgruppe-shift</link>
                        <description>An der Universität Erfurt nimmt Anfang 2026 die neue Forschungsgruppe „Social &amp; Human Infrastructures for Future Transitions“ (SHIFT) ihre Arbeit auf. Sie bringt Expert*innen aus Politikwissenschaft, Soziologie, Psychologie, Kommunikations-, Bildungs- und Wirtschaftsforschung zusammen und wird zunächst drei Jahre lang universitätsintern gefördert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Beteiligt sind Prof. Dr. Achim Kemmerling, Prof. Dr. Johannes Bauer, Prof. Dr. Cornelia Betsch, Prof. Dr. Leyla Dogruel, Prof. Dr. Andreas Goldthau, Prof. Dr. Guido Mehlkop, Prof. Dr. Fabian Prochazka, Prof. Dr. Thorsten Thiel und Prof. Dr. Robert Böhm von der Universität Wien. Gemeinsam wollen die Wissenschaftler*innen eine der größten weltweiten Herausforderungen in den Blick nehmen: die sogenannte Doppel-Transformation – also den Klimawandel und die Disruptionen neuer, digitaler Technologien. „SHIFT“ wird dabei zwei bereits vorhandene Forschungslinien an der Universität Erfurt zu einem gemeinsamen, interdisziplinär zu bearbeitenden Forschungsvorhaben bündeln. In unserem Forschungsblog „WortMelder“ stellen wir die neue Forschungsgruppe einmal vor.&nbsp;</p>
<p><a href="/forschung/aktuelles/forschungsblog-wortmelder/shift" class="link link--internal">Lesen Sie hier den Beitrag!</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Institute for Planetary Health Behaviour</category>
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft</category>
                            
                                <category>SPF Bildung. Schule. Verhalten.</category>
                            
                                <category>SPF Wissen. Räume. Medien.</category>
                            
                                <category>Staatswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Willy Brandt School of Public Policy</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 07:40:00 +0100</pubDate>
                        <title>Ehrendoktorwürde der Ecole Normale Supérieure Lyon für Prof. Dr. Hartmut Rosa</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/ehrendoktorwuerde-der-ecole-normale-superieure-lyon-fuer-prof-dr-hartmut-rosa</link>
                        <description>Die Ecole Normale Supérieure Lyon, eine der renommiertesten Hochschulen in Frankreich, verleiht Prof. Dr. Hartmut Rosa, dem Direktor des Max-Weber-Kollegs der Universität Erfurt, im Rahmen einer internationalen Konferenz unter dem Titel „Acceleration, Alienation and Resonance: Forms of Connecting with the World“ am 15. Dezember 2025 in Lyon die Ehrendoktorwürde.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Auszeichnung würdigt seine bahnbrechenden Beiträge zur Soziologie, insbesondere seine wegweisende Forschung zum Phänomen der Beschleunigung in der modernen Gesellschaft und seine phänomenologisch-kritische Analyse der Weltbeziehungen. Hartmut Rosa hat mit seinem Konzept der „Resonanz“ eine neue Perspektive für die Sozialtheorie entwickelt, die über traditionelle Modelle hinausgeht und die menschliche Fähigkeit zur tiefen, authentischen Verbindung mit der Welt in den Mittelpunkt rückt. Seine Arbeiten haben nicht nur die akademische Diskussion in Deutschland und Europa entscheidend geprägt, sondern auch international eine breite Wirkung entfaltet und neue Impulse auch über die Sozialwissenschaften hinaus gesetzt.</p>
<p>Die Ecole Normale Supérieure Lyon ehrt Professor Rosa als herausragenden Gelehrten, der mit seiner interdisziplinären Haltung, seiner kritischen Intelligenz und seiner Fähigkeit, komplexe gesellschaftliche Phänomene zugänglich zu machen, die universitäre und gesellschaftliche Debatte nachhaltig bereichert hat.</p>
<p>Jörg Rüpke, Co-Direktor des Max-Weber-Kollegs der Universität Erfurt: „Wir freuen uns sehr über diese weitere internationale Auszeichnung, die mit Recht Hartmut Rosas Werk würdigt und zur Sichtbarkeit der Forschungen zu Weltbeziehungen am Max-Weber-Kolleg beiträgt.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Max-Weber-Kolleg</category>
                            
                                <category>Personalia</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 14:35:42 +0100</pubDate>
                        <title>Engagiert statt ohnmächtig – Strategien für demokratische Resilienz</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/engagiert-statt-ohnmaechtig-strategien-fuer-demokratische-resilienz-1</link>
                        <description>Unter dem Titel &quot;Engagiert statt ohnmächtig – Strategien für demokratische Resilienz&quot; laden Prof. Dr. Thorsten Thiel (Professur für Demokratieförderung und Digitalpolitik) und Dr. Hannah Vermaßen (Mitarbeiterin an der Professur für Politische Theorie) am Dienstag, 20. Januar, zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion auf den Campus der Universität Erfurt ein. Beginn ist um 18 Uhr im Hörsaal 2 des Kommunikations- und Informationszentrums (KIZ). Der Eintritt ist frei.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts des Erstarkens autoritär-populistischer Bewegungen, eines zunehmenden Vertrauensverlusts in demokratische Institutionen und der wachsenden Polarisierung öffentlicher Diskurse rückt die Frage nach der Resilienz der Demokratie in Thüringen, Deutschland aber auch global verstärkt in den Fokus. Die Podiumsdiskussion im Januar soll die Möglichkeit eröffnen, verschiedene Perspektiven und Ideen kennenzulernen, wie wir unsere Demokratie besser aufstellen und schützen können. Auf dem Podium diskutieren drei Persönlichkeiten, die die Diskussion um resiliente Demokratie in den vergangenen Jahren entschieden geprägt haben: Katrin Göring-Eckardt, seit 1998 Mitglied im Deutschen Bundestag für die Partei Bündnis 90/Die Grünen – ehemalige Vizepräsidentin des Bundestags und eine der bekanntesten Stimmen für die Demokratie aus Thüringen; Max Steinbeis, Gründer des Verfassungsblogs, Initiator von dessen Thüringen-Projekt und Autor des Buches “Die verwundbare Demokratie” sowie Franziska Wittau, die Leiterin der Landeszentrale für Politische Bildung in Thüringen.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Staatswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 15:04:33 +0100</pubDate>
                        <title>Zwei Projekte mit „Preis für Internationalisierung“ ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/zwei-projekte-mit-preis-fuer-internationalisierung-ausgezeichnet</link>
                        <description>Die Internationalisierung ihrer Lehre, Forschung und Verwaltung ist der Universität Erfurt seit Gründung ein sehr zentrales Anliegen, aber sie ist kein „Selbstläufer“, sondern bedarf engagierter Akteur*innen. Vor diesem Hintergrund hat die Universität Erfurt in diesem Jahr erneut ihren Internationalisierungspreis ausgeschrieben. Vier Projekte wurden nominiert. Im Rahmen der letzten Senatssitzung des Jahres wurden heute die beiden Preisträger bekanntgegeben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Mit dem Preis für Internationalisierung würdigen wir alle zwei Jahre Universitätsangehörige, die sich mit innovativen Projekten um die Internationalisierung besonders verdient gemacht haben“, erläutert Prof. Dr. Beate Hampe, die Vizepräsidentin für internationale Angelegenheiten an der Universität Erfurt. „Der Preis ist ein wichtiger Innovationsmotor, der engagierten Akteur*innen im Feld Internationales Ermutigung, Unterstützung und Sichtbarkeit geben soll. Die ausgezeichneten Projekte der vergangenen Jahre haben ohne Ausnahme das Internationalitätsprofil der Universität Erfurt nachhaltig geprägt und neue Entwicklungen auf dem Campus in den Bereichen Studium und Forschung in Gang gesetzt.“&nbsp;</p>
<p>Alle vier Nominierungen dieses Jahres erfüllen die eingangs genannten Kriterien, und so fiel die Entscheidung auch in diesem Jahr wieder denkbar knapp aus. Nominiert waren:</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e15fbfedfa6461da60adbcfb4122da164">das Projekt „Schule in der Einwanderungsgesellschaft: Schweden und Deutschland im Vergleich“ – eine Kooperation von Prof. Dr. Agnes Pfrang, Dr. Lisa Sauer und Judith Preiß aus der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät mit der Universität von Stockholm;</li><li data-list-item-id="e695bd2c5b29549fbd89c5d4057437b3a">das Studium-Fundamentale-Seminar „Wellbeing of the Child“ von Prof. Dr. Myriam Wijllens und Yeshica Umaña Calderón aus der Katholisch-Theologischen Fakultät;</li><li data-list-item-id="e7d39a56e61da050f6a9de4beac34bb7c">die International Graduate School „Resonant Self-World Relations in Ancient and Modern Socio-Religious Practices” – eine Kooperation des Max-Weber-Kollegs der Universität Erfurt (Prof. Dr. Jörg Rüpke) mit der Karl-Franzens-Universität Graz sowie</li><li data-list-item-id="ee0e6262283a7219b842ba20b9b470f2f">die langfristige Verankerung der Universität Erfurt im Kontext der Internationalen Forschung zum Nahen Osten sowie die ersten Schritte zur Einrichtung eines Global South Studies Centers – eine Initiative von Prof. Dr. Birgit Schäbler unterstützt von einer Reihe von Kolleg*innen aus allen Fakultäten.</li></ul><p>Am Ende fiel die Wahl auf die beiden erstgenannten Projekte, die jeweils mit einem Preisgeld von 2500 Euro bedacht wurden: „Das Projekt ‘Wellbeing of the Child’ hat inzwischen eine campusweite Strahlkraft im Bereich „Internationalisation@home“ entfaltet und erreicht eine große Zahl an Studierenden“, erläutert Prof. Dr. Beate Hampe die Entscheidung der Jury. Im Falle dieser Preisvergabe stehe der Würdigungscharakter stärker im Vordergrund. „Die Internationalisierung der Lehre über das Studium Fundamentale ist hier schon seit langer Zeit vorbildlich gelungen, das Projekt bietet interdisziplinäre englischsprachige Lehre, die zu einem großen Anteil durch renommierte internationale Gastlehrende angeboten wird – und zwar zu einem Thema, das ebenfalls im internationalen Maßstab beforscht und auch auf politischer Ebene hochrelevant ist, da es z.B. Aspekte in den Bereichen Digital World, Human Rights und Humanitarian Law einschließt. Die langjährige Qualität des Projekts lässt sich auch an seiner Aufnahme auf die Best-Practice-Liste durch die HRK ADVANCE (Digital-International-Interdisciplinary) 2023 ablesen. Der Preis soll aber auch die Innovationen und Weiterentwicklungen der vergangenen beiden Jahre honorieren, die zukünftige Weiterführung unterstützen und andere Lehrende auf dem Campus ermutigen.“&nbsp;</p>
<p>Der Preis für das Projekt „Schule in der Einwanderungsgesellschaft: Schweden und Deutschland im Vergleich“ würdigt indessen die ersten Projektergebnisse, zu denen auch die DAAD-Gastprofessur aus der Partnerhochschule zählt, möchte aber insbesondere die weitere Internationalisierung der Lehre im erziehungswissenschaftlichen Bereich/Primarpädagogik unterstützen, die durch diese Kooperation mit der Universität Stockholm auch mittel- und langfristig wirken soll. Das Projekt schließt zukünftig auch gemeinsame Lehre sowie transnationale bzw. transkulturelle gemeinsame Forschung – auch im Rahmen studentischer Projekte – ein und wird momentan durch die genannte DAAD-<span>Gastprofessur aus der Partnerhochschule in Stockholm vorbereitet. Hier soll der Preis insbesondere als Anschub, Ermutigung und Unterstützung für die nächsten Projektphasen wirken.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Katholisch-Theologische Fakultät</category>
                            
                                <category>International</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 08:42:00 +0100</pubDate>
                        <title>Ringvorlesung mit Matthias Gehler: &quot;Lügenpresse&quot; – Kampfbegriff oder Realität?</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/ringvorlesung-mit-matthias-gehler-luegenpresse-kampfbegriff-oder-realitaet</link>
                        <description>Im Wintersemester setzen die Universität Erfurt, der Thüringer Landtag und die Funke Mediengruppe ihre gemeinsame Ringvorlesung fort. Sie beschäftigt sich diesmal mit dem Thema &quot;35 Jahre Deutsche Einheit&quot;. Nächster Termin ist am Mittwoch, 10. Dezember. Dann spricht Matthias Gehler, der letzte DDR-Regierungssprecher, im Hörsaal 2 der Universität Erfurt über „Lügenpresse“ – Kampfbegriff oder Realität?. Beginn ist um 18.15 Uhr.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="articleContent">Welche Bedeutung hat der Vorwurf der „Lügenpresse“ – und wie verändert er die öffentliche Debatte über Medien, Politik und Vertrauen? In seinem Vortrag geht der Journalist Matthias Gehler der Frage nach, wie sich Kommunikation zwischen Staat, Medien und Gesellschaft in unterschiedlichen politischen Systemen gestaltet hat und welche Spuren diese Entwicklungen bis heute hinterlassen.</p>
<p class="articleContent">Ausgehend von seinen Erfahrungen als Sprecher der letzten DDR-Regierung, als Rundfunkgestalter und langjähriger Beobachter medialer Diskurse untersucht er, wie Informationsräume entstehen, wer sie prägt und welche Verantwortung Journalistinnen und Journalisten tragen. Gehler zeigt, dass mediale Glaubwürdigkeit kein statischer Zustand ist, sondern ein beständiges Ringen um Transparenz, Einordnung und kritische Distanz.</p>
<p class="articleContent">Zwischen staatlicher Propaganda in der DDR, den Umbrüchen der Wiedervereinigung und den digitalen Öffentlichkeiten der Gegenwart entfaltet er, wie sich Sprache, Narrative und Medienlogik verändern – und wie leicht Begriffe wie „Lügenpresse“ zu politischen Kampfmitteln werden können.</p>
<p class="articleContent">„Medien brauchen Freiheit – und Verantwortung“, betont Gehler und verweist darauf, dass unabhängige Berichterstattung nur dort möglich ist, wo Journalistinnen und Journalisten sich gegen Druck, Manipulation und populistische Vereinfachungen behaupten. Sein Vortrag verbindet persönliche Erinnerung, berufliche Expertise und analytische Schärfe zu einer Einladung, die Rolle von Medien als demokratisches Fundament neu zu bedenken – und den Wert freier Information im gesellschaftlichen Dialog zu verteidigen.</p>
<p><span>Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, jedoch wird um Anmeldung unter </span><a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/ringvorlesung"><span>www.thueringer-allgemeine.de/ringvorlesung</span></a><span> gebeten.</span></p>
<p><i><span>(Text: Thüringer Allgemeine)</span></i></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 18:33:25 +0100</pubDate>
                        <title>„Wir begrüßen die Möglichkeit, an der Gestaltung der Rahmenvereinbarung VI umfassend mitzuwirken!“</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/wir-begruessen-die-moeglichkeit-an-der-gestaltung-der-rahmenvereinbarung-vi-umfassend-mitzuwirken</link>
                        <description>Zusammen mit dem Land unterzeichnen die Thüringer Hochschulen am kommenden Mittwoch die Verlängerung ihrer bisherigen Rahmenvereinbarung V. Darüber hat die Hochschulleitung bereits im Senat, in der Personalversammlung und anderen Gremien berichtet. Diese Verlängerung soll auch dazu dienen, die nachfolgende Rahmenvereinbarung VI in Absprache zwischen Hochschulen und Land besser und umfassender als in den vergangenen Legislaturen und Finanzierungsrunden zu beraten und vorzubereiten. Entsprechend hat die Thüringer Landespräsidentenkonferenz in dieser Woche auf eine Presseanfrage hin auf den Wortlaut der um ein Jahr verlängerten Rahmenvereinbarung V hingewiesen: „Zudem werden die Hochschulen und die Landeswissenschaftskonferenz innerhalb des Jahres 2026 aktiv Überlegungen in den Diskussionsprozess mit dem für Wissenschaft zuständigen Ministerium zur langfristigen strukturellen Gestaltung der Thüringer Hochschullandschaft einbringen, um angesichts der erheblichen demografischen und haushalterischen Herausforderungen die Weichen für ein über das Jahr 2030 hinaus effizientes und zukunftsorientiertes Hochschulsystem im Freistaat zu stellen.“ </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Der Präsident der Universität Erfurt, Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg, erklärt dazu jetzt an die Uni-Angehörigen gerichtet: „Ziel dieser Verabredung zwischen den Hochschulen und dem Land ist es, auch über die Geltungsdauer der Rahmenvereinbarung VI hinaus eine zukunftsfeste Thüringer Hochschullandschaft zu sichern, die eben nicht wie in den vergangenen Jahren von Einschnitten durch Globale Minderausgaben überrascht wird. Denn unstete Finanzierungen treffen stets besonders befristete Anstellungsverträge, also unsere Qualifikationsstellen, was schadet und nicht sein soll. Dass derlei Zukunftsüberlegungen selbstverständlich auch Fragen der inhaltlichen Zusammenarbeit und Koordination sowie sinnhafter Profilschärfung aufwerfen oder gemeinsame Services in Verwaltung und Technik einbeziehen, ist naheliegend. Bereits jetzt werden bestimmte Aufgabenfelder in einem gemeinsamen Hochschul-IT-Zentrum oder im gemeinsamen Bibliotheksverbund erledigt. Wo wir Abläufe verbessern oder Angebote schärfen können, sollten wir das auch tun. Mit Blick auf die demografische Entwicklung und zukünftige Landeshaushalte wäre es sträflich nachlässig, ohne Konzepte der Weiterentwicklung planlos ins Unklare zu torkeln.&nbsp;</span><br><span>Die Hochschulen begrüßen daher ausdrücklich die Möglichkeit und Einladung, an der Gestaltung der Rahmenvereinbarung VI und darüber hinaus umfassend mitzuwirken. Nach Verabschiedung des Doppelhaushalts 2026/2027 und nach Unterzeichnung der Verlängerung der Rahmenvereinbarung V am 10. Dezember ist diese Konzeptionsphase für das erste Halbjahr 2026 geplant. Dass dabei die Hochschulstandorte nicht zur Disposition stehen, ist bereits im Regierungsvertrag klar geregelt.</span><br><span>Als Universität Erfurt wollen wir die besondere Chance einer zwischen den Hochschulen und mit dem Land abgestimmten Zukunftskonzeption dazu nutzen, unsere Universität im Konzert aller Hochschulen weiterhin bestens zu positionieren und vor allem eine langjährig verlässliche Planbarkeit herzustellen.“</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Interne Serviceseiten</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-181</pid>
                        <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 11:30:16 +0100</pubDate>
                        <title>eTeach-Netzwerk Thüringen fördert zwei neue &quot;Impulsprojekte&quot; an der Universität Erfurt</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/eteach-netzwerk-thueringen-foerdert-zwei-neue-impulsprojekte-an-der-universitaet-erfurt</link>
                        <description>Im Rahmen des Formats &quot;Impulsprojekte&quot; fördert das eTeach-Netzwerk Thüringen ab April 2026 für jeweils zwölf Monate zwei Vorhaben an der Universität Erfurt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Projekt <strong>“</strong><strong data-start="150" data-end="163">KI-TuProL”</strong>, initiiert von <a href="https://ai.fh-erfurt.de/kruse" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Prof. Rolf Kruse</a> (FH Erfurt) und <a href="/brandtschool/die-school/personen/fachbereich/dr-hasnain-bokhari" target="_blank" rel="noopener">Dr. Hasnain Bokhari</a> (Universität Erfurt), wird untersucht, wie Künstliche Intelligenz sinnvoll in projektbasierte Hochschullehre integriert werden kann. KI verändert Lernprozesse tiefgreifend – zugleich besteht die Gefahr, dass Studierende Ergebnisse erzeugen, ohne ein echtes Verständnis aufzubauen. In diesem Vorhaben sollen deshalb didaktische Methoden und Modelle entwickelt werden, die Studierende zum reflektierten und verantwortungsvollen Einsatz von KI befähigen und nachhaltigen Lernerfolg sichern. Im Mittelpunkt steht ein digitaler KI-Tutor, der Lernprozesse adaptiv begleitet und sowohl fachliche als auch methodische Unterstützung bietet. Der KI-Tutor wird prototypisch umgesetzt, in Lehrveranstaltungen erprobt und wissenschaftlich evaluiert. Die Innovation des Projekts liegt in der Verbindung technologischer Assistenz mit didaktischer Reflexion – ein Ansatz, der AI-Literacy, kollaboratives Arbeiten und selbstgesteuertes, projektbasiertes Lernen stärkt.</p>
<p>Im zweiten nun geförderten Projekt <strong>“MI(N)Tmachen! –</strong> <strong>Studierende gestalten Lernangebote für die Grundschule" </strong>unter der Leitung von <a href="/erziehungswissenschaftliche-fakultaet/fakultaet/profil/fachgebiete-und-professuren/grundschulpaedagogik-und-kindheitsforschung/kindheit-und-jugend-in-digitalen-bildungswelten/team/dagmar-brand" target="_blank" rel="noopener"><strong data-start="161" data-end="202">Dr. Dagmar Brand</strong></a><strong data-start="161" data-end="202"> (Universität Erfurt)</strong> und <a href="https://www.tu-ilmenau.de/universitaet/fakultaeten/fakultaet-maschinenbau/profil/institute-und-fachgebiete/fachgebiet-mechanik-nachgiebiger-systeme/team/sgriebel" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong data-start="207" data-end="247">Dr.-Ing. Stefan Griebel</strong></a><strong data-start="207" data-end="247"> (TU Ilmenau)</strong> entwickeln Lehramts- und Technikstudierende beider Hochschulen gemeinsam kindgerechte Zugänge zum Themenfeld Technik. In dem Projekt sollen in interdisziplinären Teams praxiserprobte Unterrichtskonzepte entstehen, die digitale Bildung und erste Programmierkenntnisse altersgerecht vermitteln – eingebettet in Mathematik, Sachunterricht und Werken. Auf Basis von Lego Education und Circuit Cubes werden erschwingliche, adaptierbare Materialien entwickelt, die sowohl die fachlichen als auch die digitalen Kompetenzen von Grundschulkindern stärken. Gleichzeitig sammeln Studierende wertvolle Praxiserfahrungen. Die Ergebnisse fließen als offene Bildungsressourcen in Unterricht und Lehramtsausbildung ein und schaffen nachhaltige Synergien zwischen beiden Hochschulen. Das Projekt verbindet innovative Programmiermaterialien mit den Thüringer Lehrplänen und zeigt ein tragfähiges Modell für zukunftsorientierte MINT-Förderung in der Grundschule.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Willy Brandt School of Public Policy</category>
                            
                                <category>Lehre</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 16:07:17 +0100</pubDate>
                        <title>&quot;IMPACTS&quot; für mehr gesundheitliche Chancengleichheit</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/impacts-fuer-mehr-gesundheitliche-chancengleichheit</link>
                        <description>Mit insgesamt rund 120.000 Euro fördert die German Alliance for Global Health Research (GLOHRA) bis Oktober 2026 ein neues Forschungsprojekt, das die Universität Erfurt gemeinsam mit dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg (BNITM) durchführt. &quot;IMPACTS&quot; untersucht, warum Menschen in Ghana und Nigeria Hautaufhellungsprodukte verwenden und welche Faktoren diese Nutzung fördern. Dafür analysiert das Forschungsteam um Dr. Lars Korn und Dr. Gbadebo Collins Adeyanju sowohl das Konsumverhalten (Nachfrage) als auch Verkaufs- und Marktstrukturen (Angebot). Ziel ist es, gesundheitliche Risiken besser zu verstehen, regulatorische Lücken aufzudecken und Ansatzpunkte für wirksame Public-Health-Maßnahmen und Kommunikationsstrategien zu entwickeln.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Hautaufhellung ist in vielen Ländern südlich der Sahara weit verbreitet und ein wachsendes Public-Health-Problem: Viele Produkte enthalten gesundheitsschädliche Substanzen, regulative Kontrollen sind lückenhaft und Nutzer*innen sind häufig falsch oder unzureichend informiert. Die bisherige Forschung konzentriert sich überwiegend auf Konsument*innen. Die Rolle der Händler, wirtschaftliche Anreize und irreführende Produktkennzeichnung sind jedoch kaum untersucht. Diese “Forschungslücke” soll nun geschlossen werden – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der zunehmenden Verbreitung und gesellschaftlichen Bedeutung des Phänomens.</span></p>
<p><span>Am Projekt sind neben dem BNITM und der Professur für Gesundheitskommunikation an der Universität Erfurt auch das Kumasi Centre for Collaborative Research (KCCR) in Ghana und die Kwame Nkrumah University of Science and Technology (KNUST) in Ghana beteiligt.&nbsp;</span></p>
<p><span>“Für uns ist es besonders spannend, beide Seiten des Marktes, also Konsument*innen und Händler, gleichzeitig zu betrachten”, sagt Dr. Gbadebo Collins Adeyanju. “So können wir besser verstehen, wie Schönheitsnormen, wirtschaftliche Zwänge, Fehlinformationen und regulatorische Lücken zusammenwirken. Außerdem bietet das Projekt eine einzigartige Gelegenheit, mit unseren Partnern in Ghana und Nigeria praxisnahe Lösungen zu entwickeln, die gesellschaftlich relevant und kulturell sensibel sind.”</span></p>
<p><span>“IMPACTS” leistet einen bedeutenden Beitrag zu Gesundheitsschutz, Regulierung und Gleichstellung. Das Projekt macht versteckte Risiken und unbewusste Exposition gegenüber gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen sichtbar und liefert wichtige Daten für gesundheitspolitische Maßnahmen, Aufklärung und Kampagnen. Gleichzeitig stärkt es langfristig die Umsetzung zentraler Sustainable Development Goals und trägt insgesamt zu einer sichereren Verbraucherschutzpolitik sowie zu mehr gesundheitlicher Chancengleichheit bei.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Institute for Planetary Health Behaviour</category>
                            
                                <category>Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft</category>
                            
                                <category>SPF Bildung. Schule. Verhalten.</category>
                            
                                <category>SPF Wissen. Räume. Medien.</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 15:13:32 +0100</pubDate>
                        <title>Klimaverhalten-Monitor: IPB veröffentlicht Ergebnisse der neuesten Erhebung</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/klimaverhalten-monitor-ipb-veroeffentlicht-ergebnisse-der-neuesten-erhebung</link>
                        <description>Das Institute for Planetary Health Behaviour (IPB) der Universität Erfurt hat soeben die Ergebnisse der neuesten Erhebung im Planetary Health Action Survey (PACE) veröffentlicht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Darin zeigen sich drei Tendenzen, die nun weiter beobachtet werden sollen:</p><ul class="list-normal"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e280c90f9a5d7e1625ec806ecf07ea7ba"><span><strong>Erstens ist die Handlungsbereitschaft – insbesondere die politische Beteiligung – im Vergleich zu früheren Erhebungen leicht zurückgegangen.</strong></span></li></ul><p>Die Bereitschaft zur politischen Beteiligung, wie etwa an Diskussionen, Petitionen oder Aktionen teilzunehmen, sinkt leicht. Dieser Trend besteht seit Ende 2024. Bei der Akzeptanz politischer Klimaschutzmaßnahmen, wie zum Beispiel dem Tempolimit oder dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ist ebenfalls ein leichter Abwärtstrend zu sehen, der jedoch nicht signifikant ist. Das individuelle Verhalten ist jedoch stabil geblieben. So hat sich der Fleischkonsum, die Anzahl der Flugstunden oder die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung über die Zeit nicht verändert. <span>Die Daten deuten laut IPB auf eine moderate Abnahme der politischen Handlungsbereitschaft der Befragten hin, während das alltägliche, klimafreundliche Verhalten weitgehend stabil bleibt. Die Ursachen hierfür sind noch unklar.</span></p><ul class="list-normal"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e8a25a108b28baf573a3ee4fa22d41d37"><span><strong>Zweitens ist die Wahrnehmung, wie stark sich die jeweils aktuelle Bundesregierung für Klimaschutz einsetzt, seit Oktober vergangenen Jahres (Ampel-Koalition) bis heute (schwarz-rote Koalition) deutlich gesunken.</strong></span></li></ul><p>Außerdem ist zu beobachten, dass die Befragten im November 2025 weniger Engagement der schwarz-roten Regierung beim Klimaschutz wahrnehmen als noch Ende 2024 bei der letzten Regierung (Ampel). Die Erwartung an die Regierung bleibt deutlich höher als das wahrgenommene politische Engagement der Bundesregierung für Klimaschutz. Das IPB interpretiert diesen Befund wie folgt: <span>Wunsch und Wirklichkeit gehen auseinander, Bürger und Bürgerinnen wünschen sich mehr Klimaschutz als sie von der Bundesregierung wahrnehmen.</span></p><ul class="list-normal"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="eef8bd7ab2bd19b48076837c787925498"><span><strong>Jedoch bleibt, drittens, der Wunsch nach mehr Engagement für den Klimaschutz durch Parteien und Regierung bestehen: Menschen wünschen sich mehr Klimaschutz als sie aktuell wahrnehmen.</strong></span></li></ul><p>Aus der hohen Erwartung an die Regierung und dem sinkenden Engagement entsteht eine deutliche Lücke, die auch auf parteipolitischer Ebene sichtbar wird: Die Befragten wünschen sich von nahezu allen Parteien mehr Engagement für den Klimaschutz, als sie aktuell wahrnehmen – mit Ausnahme von FDP und AfD, aber auch hier gibt es zumindest keinen Wunsch nach weniger Klimaschutz. Darauf deuten auch andere Ergebnisse hin: 44 Prozent der Befragten möchten, dass die Regierung den Klimaschutz verstärkt, 30 Prozent denken, er sollte gleich bleiben und nur 20 Prozent wollen ihn abschwächen (6 Prozent wissen es nicht). Nach Ansicht des IPB zeigt d<span>ie anhaltende Diskrepanz , dass große Teile der Bevölkerung ambitioniertere Klimapolitik erwarten, als derzeit politisch umgesetzt wird.</span></p>
<p><a href="/fileadmin/Verwaltung/Hochschulkommunikation/News_Pressemitteilungen/2025_NOV_PACE_Zusammenfassung_25.11.2025.pdf" class="link link--file">Details entnehmen Sie bitte der Zusammenfassung der neuen Erhebung im <span>Planetary Health Action Survey.</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Institute for Planetary Health Behaviour</category>
                            
                                <category>SPF Bildung. Schule. Verhalten.</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 11:27:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Universitätsbibliografie soll Anfang 2026 starten</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/neue-universitaetsbibliografie-soll-anfang-2026-starten</link>
                        <description>Die Universitätsbibliothek Erfurt plant, Anfang des kommenden Jahres die neue Erfurter Universitätsbibliografie freizuschalten. Die Vorbereitungen gehen mit großen Schritten voran, jetzt stehen die sogenannten &quot;Pre-Tests&quot; an.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Universitätsbibliografie ist im Rahmen des landesweiten Projekts „Thüringer Universitätsbibliografie“ entstanden und verfolgt die folgenden gemeinsamen Ziele:&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e56358459d7312ffa8a5f83f5f796e0d4"><span>Forschende so weit wie möglich von aufwendigen Meldeverfahren zu entlasten, indem automatisierte Verfahren für Publikationserfassung und -nachweis genutzt werden;</span></li><li data-list-item-id="e3b1691bff758f940611574de9128baf1"><span>Möglichkeiten für den Abruf und die Nachnutzung individueller Publikationslisten aus dem System heraus zu schaffen;</span></li><li data-list-item-id="efbf0300fa2f33be35705aabc101d715c"><span>durch kooperative Entwicklung Kosten zu minimieren;</span></li><li data-list-item-id="e665bf5f1a54dfc8d2beb1b2c8237c7f6"><span>einheitliche Standards für Thüringen zu schaffen;</span></li><li data-list-item-id="e1d89796c1b0b4aecc37f421df9cd3042"><span>Schnittstellen zu anderen in Thüringen eingesetzten Systemen (z.B. Forschungsinformationssystemen) zu nutzen sowie</span></li><li data-list-item-id="e3fedf168a752f1d4f5f5ddb714966200"><span>den Open-Access-Status von Publikationen sichtbar zu machen.</span></li></ul><p>Nun steht ein sogenannter <strong>„Pretest“</strong> an, für den die Universitätsbibliothek um Unterstützung und Feedback bittet: Gesucht werden dafür fünf bis zehn Personen aus dem Wissenschaftsbereich (wiss. Mitarbeitende, Forschende, Publizierende) wie auch dem wissenschaftsunterstützenden Bereich (Sekretariat, wiss. Assistent*innen). Ein Pretest dauert maximal 15 Minuten und wird online via Webex durchgeführt. Damit die UB das Feedback bestmöglich in die Weiterentwicklung einfließen lassen kann, werden die Pretests aufgezeichnet. (Wer keine Aufzeichnung wünscht, aber dennoch am Pretest teilnehmen möchte, kann dies bei der Anmeldung sagen.) Wer also Interesse daran hat, bereits vorab einen Einblick in die neue „Thüringer Universitätsbibliografie“ zu werfen und sich beteiligen möchte, kann sich bis <strong>Freitag, 5.12.2025</strong> zum Pretest <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8fmafqafsjzgzjgmepynfgc,szYslg+cpdspr,bc?qszhcar=Zlkcjbsle%0.xsk%0.Npcrcqr%0.Cpdsprcp%0.Slgtcpqgr%A1%Z2rqzgzjgmepynfgc&amp;zmbw=Qcfp%0.eccfprc%0.Bykcl%0.slb%0.Fcppcl%0A%.Z%.ZTgcjcl%0.Byli%0.d%A1%@Ap%0.Gfp%0.Glrcpcqqc,%0.Ugp%0.dpcscl%0.slq%0.qcfp%0.%A1%@Azcp%0.Gfpc%0.@cpcgrqafydr%0.xsp%0.Rcgjlyfkc%0.yl%0.cglck%0.Npcrcqr%0.bcp%0.Cpdsprcp%0.Slgtcpqgr%A1%Z2rqzgzjgmepynfgc,%.B%.ZDmjeclbc%0.Rcpkglc%0.qrcfcl%0.xsp%0.Zsquyfj,%0.@grrc%0.icllxcgaflcl%0.Qgc%0.kglbcqrclq%0.1%0.Uslqafrcpkglc%1Z%.B%.ZBgclqrye%0A%0..7,/0,0.03%1Z%.B%.Z.6%1Z..%0.+%0..6%1Z/3%.B%.Z.7%1Z..%0.+%0..7%1Z/3%.B%.Z/.%1Z..%0.+%0./.%1Z/3%.B%.Z/1%1Z..%0.+%0./1%1Z/3%.Z%.ZKgrrumaf%0A%0./.,/0,0.03%1Z%.B%.Z.6%1Z..%0.+%0..6%1Z/3%.B%.Z/.%1Z..%0.+%0./.%1Z/3%.B%.Z/1%1Z..%0.+/1%1Z/3%.B%.Z/3%1Z..%0.+/3%1Z/3%.Z%.ZBmllcpqrye%0A%0.//,/0,0.03%.B%.Z.6%1Z..%0.+%0..6%1Z/3%.B%.Z.7%1Z..%0.+%0..7%1Z/3%.B%.Z/.%1Z..%0.+%0./.%1Z/3%.B%.Z//%1Z..%0.+%0.//%1Z/3%.Z%.ZDpcgrye%0A%0./0,/0,0.03%.B%.Z.6%1Z..%0.+%0..6%1Z/3%.B%.Z.7%1Z..%0.+%0..7%1Z/3%.B%.Z/.%1Z..%0.+%0./.%1Z/3%.B%.Z//%1Z..%0.+%0.//%1Z/3%.Z%.ZKmlrye%0A%0./3,/0,0.03%.B%.Z.6%1Z..%0.+%0..6%1Z/3%.B%.Z/1%1Z..%0.+%0./1%1Z/3%.B%.Z/2%1Z..%0.+%0./2%1Z/3%.B%.Z/3%1Z..%0.+%0./3%1Z/3%.Z%.ZBgclqrye%0A%0./4,/0,0.03%.B%.Z.6%1Z..%0.+%0..6%1Z/3%.B%.Z/0%1Z1.%0.+%0./0%1Z23%.B%.Z/1%1Z/3%0.+%0./1%1Z1.%.B%.Z/2%1Z/3%0.+%0./2%1Z1.%.Z%.ZZsdxcgaflsle%0.ecqryrrcl%1Z%0.Hy%0.%0D%0.Lcgl%.Z%.ZTgcjcl%0.Byli%0.gk%0.Tmpysq,%.B%.ZPcbyirgmlqrcyk%0.Cpdsprcp%0.Slgtcpqgr%A1%Z2qzgzjgmepynfgc" data-mailto-vector="-2">anmelden</a>. Unter dem Link stehen Terminvorschläge zur Auswahl. Bitte wählen Sie Ihre drei bevorzugten Termine aus. Nach Ablauf der Frist sendet die UB spätestens am 08.12.2025 eine Webex-Einladung zu einem der gewählten Termine mit einem individuellen Link.</p>
<p><span>Über Details zu den konkreten Funktionalitäten der Bibliografie und zu den nächsten Schritten der Einführung informiert die Unibibliothek aktuell mit verschiedenen Beiträgen in ihrem </span><a href="https://www2.uni-erfurt.de/bibliothek/blog/"><span>„Lesezeichen“-Blog</span></a><span>.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Interne Serviceseiten</category>
                            
                                <category>Universitätsbibliothek</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 16:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Bundesverdienstorden für PD Dr. Annegret Schüle</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/bundesverdienstorden-fuer-pd-dr-annegret-schuele</link>
                        <description>Für ihre Verdienste als Leiterin des Erinnerungsortes Topf &amp; Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz ist PD Dr. Annegret Schüle, Honorarprofessorin an der Philosophischen Fakultät der Universität Erfurt, heute mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Überreicht wurde ihr das Verdienstkreuz am Bande von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir gratulieren Annegret Schüle herzlich zu dieser ganz besonderen Auszeichnung“, sagt Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg, Präsident der Universität Erfurt. „Annegret Schüle ist unserer Universität seit langer Zeit schon verbunden: Seit 2002 erforscht sie die Geschichte der Erfurter Firma J. A. Topf &amp; Söhne und veröffentlichte u. a. die Monografie ‚Industrie und Holocaust. Topf &amp; Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz‘, mit der sie 2012 an der Universität Erfurt habilitiert wurde. Heute lehrt sie selbst bei uns am Historischen Seminar. Mit einer Vielzahl an Veröffentlichungen, Vorträgen, Ausstellungen und Projekten hat sie ein beachtliches Oeuvre an Tätigkeiten im akademischen Umfeld vorzuweisen. Ihre Arbeit setzt Maßstäbe in der akademischen Forschung zu den nationalsozialistischen Gesellschaftsverbrechen und zur jüdischen Geschichte – für eine diskursive Erinnerungskultur und eine innovative Bildungs- und Vermittlungsarbeit. Wir sind froh und dankbar dafür, dass Annegret Schüle Teil unserer Universitätsfamilie ist und mit ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht nur die Forschung, sondern vor allem auch die Lehre am Historischen Seminar bereichert.“</p>
<p>PD Dr. Annegret Schüle sei es zu verdanken, dass der Erinnerungsort Topf &amp; Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz in Erfurt nicht nur Gedenkstätte, sondern v. a. lebendiger Lernraum ist, wo Schulklassen, Studierenden und Lehrkräften Geschichte nah- und greifbar übersetzt und aus der Schuld von damals Verantwortung für heute vermittelt würde. Die Wichtigkeit dieser Erinnerungsarbeit sei zugleich nachhaltige Demokratiearbeit, betonte Ministerpräsident Mario Voigt in seiner Laudatio.&nbsp;</p>
<p>Für Annegret Schüle ist der gegen Widerstände erstrittene Erinnerungsort Topf &amp; Söhne ein Beispiel dafür, wie gesellschaftlich relevant die Geschichtsforschung sein kann: Es seien zuerst die historischen Quellen gewesen, die vor über 20 Jahren die Abwehr einer Auseinandersetzung mit der Rolle von J. A. Topf &amp; Söhne im Holocaust bei den politisch Verantwortlichen in der Stadt erschüttert hätten. Die Auszeichnung ihrer Arbeit, sagt Schüle, „stärkt eine Erinnerungskultur zum nationalsozialistischen Unrecht, in der Wissenschaft, Vermittlung und Haltung für Demokratie und Menschenrechte untrennbar zusammengehören.“<br><br>PD Dr. Annegret Schüle gestaltet mit ihrer Bildungs- und Vermittlungsarbeit zeitgemäße Erinnerungskultur – sowohl als Dozentin als auch als Leiterin des Erinnerungsortes Topf &amp; Söhne. Für ihre wissenschaftlichen und wissensnahen Leistungen und die Verbindungen der Universität Erfurt mit der Stadtgesellschaft wurde sie erst im August auf Antrag der Philosophischen Fakultät zur Honorarprofessorin ernannt. Auch in diesem Wintersemester bietet sie eine Lehrveranstaltung zum Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus am exemplarischen Fall von Topf &amp; Söhne an.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>Personalia</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 07:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>„Orange the World“ – Uni Erfurt setzt ein Zeichen</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/orange-the-world-universitaet-erfurt-setzt-ein-zeichen</link>
                        <description>Gewalt – ob körperliche oder seelische – ist für Frauen auf der ganzen Welt noch immer Alltag. Darauf macht vom 25. November bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, eine weltweite Aktion unter dem Titel „Orange the World“ aufmerksam. Neben zahlreichen anderen Einrichtungen beteiligt sich auch die Universität Erfurt daran.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. November hisst die Universität Erfurt eine orangefarbene Flagge als sichtbares Zeichen der Solidarität und verteilt Postkarten mit dem internationalen Handzeichen für den stillen Hilferuf in Notlagen. Bereits seit dem 24. November und noch bis zum 17. Januar zeigt die Universität Erfurt darüber hinaus in der Universitätsbibliothek die<strong> </strong><a href="https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/gemeinsam-gegen-sexismus-ausstellung-in-der-universitaetsbibliothek-erfurt"><strong>Ausstellung „Gemeinsam gegen Sexismus“</strong></a><strong>. </strong>Sie ist parallel an mehreren Hochschulen in Thüringen zu sehen, setzt sich mit verschiedenen Facetten von Sexismus auseinander und soll ein Bewusstsein für dieses wichtige Thema schaffen. Die Eröffnung findet am Dienstag, 25. November, um 14 Uhr statt. Im Anschluss wird im Vortragsraum der Bibliothek der Film <a href="https://www.upig.de/micro/she-said"><strong>„She Said“</strong></a> gezeigt. Und auch die Antidiskriminierungsstelle des Studierendenrats der Universität Erfurt beteiligt sich mit einer Plakataktion an der „Orange the World“-Kampagne.</p>
<p>In Deutschland…</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e4cf56b468467f205d037184e9a156709">… findet fast jeden Tag ein Femizid statt;</li><li data-list-item-id="e820b3619d54c09fb9714ab6128e7315e">… tötet alle zwei Tage ein Mann seine (Ex-)Partnerin;</li><li data-list-item-id="eac53cbf64a5dba7ba69dc68492ce7b8c">… erleben 63 Prozent der politisch engagierten Frauen digitale Gewalt;</li><li data-list-item-id="e07a0c919ee0ef79fea2a78d0bd6b7c7a">… empfinden 90 Prozent der jungen Frauen starke bis extreme Angst, wenn sie nachts unbekannten Männern begegnen.*</li></ul><p>Die UN-Kampagne „Orange the World“ macht seit 1991 auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam. Sie ist seit 2008 Teil der „UNiTE to End Violence against Women“-Kampagne des UN-Generalsekretärs, die von UN Women durchgeführt wird. In diesem Jahr stellt UN Women Deutschland jene Gewalt in den Fokus der „Orange The World“-Kampagne, die Frauen und Mädchen täglich in der Öffentlichkeit erleben: auf der Straße, am Arbeitsplatz oder in digitalen Räumen. Die Moderatorin Hadnet Tesfai und der Comedian Moritz Neumeier sind „Orange The World“-Botschafter*innen 2025.</p>
<p><i><span>*Quellen: </span></i><a href="https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/Lagebilder/HaeuslicheGewalt/haeuslicheGewalt_node.html" class="link-external" data-tcl-font="16"><i>BKA: Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2023</i></a><i><span> / </span></i><a href="https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/StraftatenGegenFrauen/StraftatengegenFrauenBLB2023.html?nn=237578" class="link-external" data-tcl-font="16"><i>BKA: Bundeslagebild Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten 2023</i></a><i><span> / </span></i><a href="https://hateaid.org/wp-content/uploads/2025/01/hateaid-tum-studie-angegriffen-und-alleingelassen-kurzfassung-2025.pdf" class="link-external" data-tcl-font="16"><i>HateAid und Technische Universität München: „Angegriffen &amp; Alleingelassen“</i></a><i><span> / </span></i><a href="https://www.generation-thinking.de/" class="link-external" data-tcl-font="16"><i>Institut für Generationenforschung: Jugendtrendstudie 2025</i></a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gleichstellungsbüro</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 17:05:53 +0100</pubDate>
                        <title>Innovationen für die Zukunft: Auszeichnung für Master-Studierende der Brandt School</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/innovationen-fuer-die-zukunft-auszeichnung-fuer-masterstudierende-der-brandt-school</link>
                        <description>Idowu Adeyemi und Waseem Chandio setzen sich in Ländern des Globalen Südens für mehr Gerechtigkeit und nachhaltigen Wohlstand ein. Bei einer Präsentation im Rahmen des Programms „Global Solvers Accelerator“ wurden ihre Projekte von der Melton Foundation unter die drei besten gewählt. Mit dem Gewinn sind zusätzliche finanzielle Mittel und beratende Unterstützung für ihre Projekte verbunden. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits die Teilnahme am Programm „Global Solvers Accelerator“ (GSA) der Melton Foundation ist ein großer Erfolg, geht dieser doch ein aufwendiges Auswahlverfahren voraus. Die beiden studentischen Assistenten der Willy Brandt School of Public Policy an der Universität Erfurt, Idowu Adeyemi aus Nigeria und Waseem Chandio aus Pakistan, wurden nun für ihre Projektpräsentationen von der Stiftung ausgezeichnet. Auf ihrem Weg zu diesem Erfolg begleitet wurden sie u. a. von Prof. Dr. Heike Grimm, Vizedirektorin der Brandt School, in deren Seminaren sie sich in den Bereichen Non-Profit Management and Social Entrepreneurship spezialisieren konnten. <span>In diesen Kursen entwickeln Studierende soziale Projekte und Initiativen, die mit Methoden wie dem Social Business Model Canvas oder Pitch-Training bis zur Gründungsreife vorbereitet werden – in enger Zusammenarbeit mit der Melton Foundation und weiteren Partnern.</span></p>
<p><strong>Pionier für inklusive Bildung und digitale Chancen in Nigeria</strong><br>Idowu Olamilekan Adeyemi hat sein Master-Studium inzwischen mit Auszeichnung abgeschlossen, ist studentischer Assistent an der Brandt School und setzt sich seit seiner Kindheit im nigerianischen Ibadan für eine bessere Inklusion ein. Sein Ziel war und ist es noch immer, systematische Barrieren für Menschen mit Behinderungen abzubauen, insbesondere in der Bildung und auf dem Arbeitsmarkt. Mit „Archivan Consulting Limited“ hat Idowu Adeyemi ein Sozialunternehmen gegründet, das jungen Nigerianer*innen und Nigerianer*innen mit Behinderungen Schulungen zu den Themen digitale Kompetenzen, Employability und Unternehmertum anbietet, um sie so zu befähigen, in einer zunehmend technologisierten Wirtschaft erfolgreich zu sein. „Archivan“ wirkt dabei zweifach: Es verringert die Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt und definiert neu, wie Inklusion in der Praxis aussehen kann. Adeyemi möchte „Archivan“ weltweit etablieren und so beweisen, dass inklusive Innovation nicht nur möglich, sondern unverzichtbar ist.&nbsp;</p>
<p><strong>Faire Zukunftsperspektiven für Pakistans Lederhandwerk</strong><br><span>Waseem Iqbal Chandio </span>studiert im Master an der Willy Brandt School of Public Policy und arbeitet dort ebenfalls als studentischer Assistent. Genau wie Idowu Adeyemi verbindet Waseem Chandio sein akademisches Studium an der Universität Erfurt mit Erfahrungen in gemeinnützigen Einrichtungen. Mit „Lederbrücke“ hat er ein Projekt gegründet, das pakistanische Lederhandwerker*innen durch faire, fest bezahlte Arbeitsplätze, einen direkteren Zugang zu globalen Märkten und eine nachhaltige Produktion stärken soll. Auf ausbeuterische Zwischenhändler*innen soll verzichtet, EU-Produktionsstandards eingehalten und umweltbewusste Alternativen wie etwa Kunstleder eingeführt werden. Durch die Verbindung von PR-Storytelling, Handwerkskunst und strategischen Partnerschaften im Einzelhandel positioniert Waseem Chandio die Handwerker*innen zwischen Tradition und Innovation.<br><br>Idowu Adeyemi und Waseem Chandio konnten sich unter den 20 Teilnehmenden der diesjährigen Kohorte des GSA-Programms durchsetzen und überzeugten als künftige Führungskräfte mit ihren Ideen für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft. Mit der Auszeichnung erhalten sie von der Melton Foundation einmal mehr Unterstützung, um die Wirksamkeit ihrer Projekte ausweiten zu können.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Willy Brandt School of Public Policy</category>
                            
                                <category>Entrepreneurship and Public Policy</category>
                            
                                <category>Lehre</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 19:22:00 +0100</pubDate>
                        <title>„Großer Bahnhof“ zum 25-jährigen Bestehen der Staatswissenschaftlichen Fakultät</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/grosser-bahnhof-zum-25-jaehrigen-bestehen-der-staatswissenschaftlichen-fakultaet</link>
                        <description>Zum Ende des Jahres gibt’s auf dem Campus der Universität Erfurt noch einmal etwas zu feiern: die Gründung der Staatswissenschaftlichen Fakultät vor 25 Jahren. Zur Jubiläumsfeier im Kommunikations- und Informationszentrum (KIZ) werden am Mittwoch, 3. Dezember, auch prominente Gäste erwartet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem Grußwort des Thüringer Ministerpräsidenten, Prof. Dr. Mario Voigt, wird Bundespräsident a. D. Joachim Gauck seine Festrede über „Die liberale Demokratie in Zeiten der Erschütterungen“ halten. Daran schließt sich eine Podiumsdiskussion an, in der Prof. Dr. Bettina Rockenbach (Präsidentin der Leopoldina), Liv Volkmann, Dr. Fabian Disselbeck und Prof. Dr. Michael Riegner über die „Staatswissenschaften Damals – Heute – Morgen“ sprechen. Dazwischen gibt's Musik und beim Ausklang im Foyer haben die Gäst<span>e Gelegenheit für gemeinsame Erinnerungen und Austausch.&nbsp;</span></p>
<p>Im Vorfeld der Feierlichkeiten haben für unseren <strong>Campusblog </strong>mit Prof. Dr. Miriam Zschoche, der Dekanin der Staatswissenschaftlichen Fakultät, gesprochen – darüber, wie damals alles angefangen hat, wie die Fakultät heute dasteht und mit welchen Ideen sie in die Zukunft gehen möchte.</p>
<p><a href="/studium/rund-ums-studium/campusleben-blog/25-jahre-staatswissenschaftliche-fakultaet#jump" class="button">Lesen Sie das Interview hier!</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Staatswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 17:21:16 +0100</pubDate>
                        <title>Perthes im Gespräch: „Original oder abgekupfert – Aufbau einer Genealogie von Altkarten mit Hilfe digitaler Methoden“</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/perthes-im-gespraech-original-oder-abgekupfert-aufbau-einer-genealogie-von-altkarten-mit-hilfe-digitaler-methoden</link>
                        <description>Ein letztes Mal für dieses Jahr lädt die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt zu ihrer Reihe „Perthes im Gespräch“ ein. Darin spricht Dr. Karl Solchenbach am Mittwoch, 10. Dezember, zum Thema „Original oder abgekupfert – Aufbau einer Genealogie von Altkarten mit Hilfe digitaler Methoden“. Der Vortrag findet im Ahnensaal der Sammlung Perthes im Perthes-Forum statt. Beginn ist um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Der Vortrag ist aus dem Umfeld von Solchenbachs Dissertation erwachsen, mit der er an der Universität Luxemburg promoviert wurde und wo er ein Forschungsprojekt zur „Vergleichende Analyse historischer Karten des Rhein-Maas-Moselraums vom späten 15. Jahrhundert bis zum Wiener Kongress“ leitete. Ausgangpunkt der Forschung von Dr. Karl Solchenbach waren Schätzungen, denen zu Folge 90 Prozent der gedruckten Altkarten (vor 1800) mehr oder weniger direkte Kopien älterer Karten sind. Autoren und Verlage scheuten vielfach nicht vor Plagiaten zurück, um die Kosten für Landkarten niedrig zu halten. Solchenbach geht in seinem Vortrag der Frage nach, wie man feststellen kann, ob eine alte Karte originäres Wissen enthält, das z.B. durch Landesaufnahmen gewonnen wurde, oder ob sie eine abhängige Kopie ist, deren Inhalt fragwürdig und zeitlich überholt ist. Der studierter Mathematiker, der in der IT-Branche gearbeitet hat, wird zeigen, dass mit Hilfe einer interdisziplinären Verbindung digitaler Berechnungen mit einer klassischen Quellenkritik Abhängigkeiten zwischen Karten mit hoher Sicherheit erkannt werden können. Mit dieser Methodik hat er am Beispiel von Altkarten der Region Trier-Luxemburg eine Kartengenealogie aufgebaut.</span></p>
<p><span>Zum Ausklang des Abends lädt der Freundeskreis der Forschungsbibliothek Gotha e.V. zu einem kleinen Empfang ein.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3107</pid>
                        <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 10:51:22 +0100</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Anke Holler zur neuen Präsidentin der Universität Erfurt gewählt</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/prof-dr-anke-holler-zur-neuen-praesidentin-der-universitaet-erfurt-gewaehlt</link>
                        <description>Prof. Dr. Anke Holler ist zur neuen Präsidentin der Universität Erfurt gewählt worden. Nach einer hochschulöffentlichen Vorstellung der Kandidat*innen am vergangenen Freitag hat sich die Hochschulversammlung heute mehrheitlich für sie ausgesprochen. Sie war vorab als eine von drei Kandidat*innen von einer Findungskommission vorgeschlagen worden, in der sowohl Mitglieder des Senates als auch des Universitätsrates vertreten waren. Mit Prof. Dr. Anke Holler wird 2026 erstmals eine Frau an der Spitze der Universität Erfurt stehen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Hochschule</category>
                            
                                <category>Personalia</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 16:25:17 +0100</pubDate>
                        <title>Förderpreis beim Albertus-Magnus-Fest verliehen</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/foerderpreis-albertus-magnus-fest</link>
                        <description>Im Rahmen ihres Patronatsfestes „Albertus Magnus“ hat die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt heute Weronika Vogel mit dem Preis für die beste Abschlussarbeit ausgezeichnet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In ihrer Masterarbeit <span>„Katholiken in der Nationalen Volksarmee – Zwischen Rosen- und Ährenkranz“ untersucht Weronika Vogel (Studiengang Theologie und Wirtschaft) die Situation von Katholiken im Grundwehrdienst der Nationalen Volksarmee und stellt die Frage, ob diese zwischen Rosen- und Ährenkranz innerlich zerrissen gewesen sind. Mit ihren Befunden bereichere Vogel die Wissenschaft und die Reflexionsmöglichkeiten über das Selbstverständnis des Katholischseins zu DDR-Zeiten, erklärte Prof. Dr. Jörg Seiler in seiner Laudatio, die von Tobias Hohenberger, Vorstand des Freundeskreises der Katholisch-Theologischen Fakultät</span>,<span> verlesen wurde. Der jährlich vergebene Förderpreis für die beste Abschlussarbeit ist mit 500 Euro dotiert und wurde auch in diesem Jahr vom Freundeskreis der Katholisch-Theologischen Fakultät gestiftet.</span></p>
<p><span>Das Patronatsfest hatte am Freitagmorgen mit einem Gottesdienst im Dom begonnen. In seinem Festvortrag „Leben 3.0: Das Paradies im Diesseits“ sprach Prof. Dr. Patrick Becker, Inhaber der Professur für Fundamentaltheologie und Religionswissenschaft, über den in der Gesellschaft nahezu allgegenwärtigen Glauben an den technischen Fortschritt als moderne Täuschung. Für die Kirche entscheidend sei, wie sehr diese Zukunftserzählung das Verhältnis von Schöpfer und Geschöpf verschiebt und theologische Reflexion herausfordert. Der technische Fortschritt werde nicht nur Maschinen verändern, sondern auch die Menschen selbst. Er sei Träger einer Zukunftshoffnung, wie kulturübergreifend feststellbar sei. „Leben 3.0“ bezeichne eine neue Schöpfung, die der Mensch selbst geschaffen hat und mit der er sich selbst perfektionieren wolle. An die Stelle Gottes trete nun nicht der Schöpfer, sondern das Geschöpf. Dazu sagte Becker: „Leben 3.0 ist fraglos eine ernstzunehmende Heilsvision mit hoher gesellschaftlicher Wirkmöglichkeit, die theologisch zu reflektieren ist.”</span></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Katholisch-Theologische Fakultät</category>
                            
                                <category>Lehre</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 12:12:00 +0100</pubDate>
                        <title>„Gemeinsam gegen Sexismus“ – Ausstellung in der Universitätsbibliothek Erfurt</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/gemeinsam-gegen-sexismus-ausstellung-in-der-universitaetsbibliothek-erfurt</link>
                        <description>Im Rahmen ihrer Bemühungen um die Förderung von Gleichstellung und Respekt innerhalb der Hochschule zeigt die Universität Erfurt ab dem 24. November 2025 in der Universitätsbibliothek die Ausstellung „Gemeinsam gegen Sexismus“. Sie ist dann bis zum 17. Januar 2026 zu den regulären Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Diese Ausstellung, die parallel an mehreren Hochschulen in Thüringen gezeigt wird, setzt sich mit verschiedenen Facetten von Sexismus auseinander und soll ein Bewusstsein für dieses wichtige Thema schaffen. Die Eröffnung findet am Dienstag, 25. November, um 14 Uhr statt. Im Anschluss wird im Vortragsraum der Bibliothek der Film <a href="https://www.upig.de/micro/she-said">„She Said“</a> gezeigt. Der 25. November ist zugleich der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen, auf den die Universität Erfurt auch in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Aktionen aufmerksam gemacht hat.</p>
<p>Zum Abschluss der Ausstellung ist am 14. &nbsp;Januar eine hochschulöffentliche Veranstaltung mit der Autorin Franziska Saxler geplant, die aus ihrem Buch <a href="https://www.ullstein.de/werke/er-hat-dich-noch-nicht-mal-angefasst/hardcover/9783550202780">„<strong>Er hat dich noch nicht mal angefasst. Sexualisierte Belästigung und Machtmissbrauch im Job – und wie wir uns davor schützen können“</strong></a> liest. Anschließend besteht die Möglichkeit, über das Thema ins Gespräch zu kommen. Beginn ist um 16 Uhr im Vortragsraum der Universitätsbibliothek.&nbsp;</p>
<p>Zu all dem sind Interessierte herzlich eingeladen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gleichstellungsbüro</category>
                            
                                <category>Universitätsbibliothek</category>
                            
                                <category>Zentrale Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 09:33:00 +0100</pubDate>
                        <title>Herzlich willkommen, Dr. Thiago Pezzuto!</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/herzlich-willkommen-dr-thiago-pezzuto</link>
                        <description>Wir begrüßen Dr. Thiago Pezzuto auf dem Campus. Er ist der erste Inhaber des &quot;Academic Freedom Fellowships&quot; – ein Programm, das Prof. Dr. Michael Riegner und Prof. Dr. Andreas Goldthau an der Universität Erfurt ins Leben gerufen haben, um internationale Nachwuchswissenschaftler*innen zu unterstützen, die in ihrer Wissenschaftsfreiheit bedroht oder verletzt wurden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>“Weltweit sind Wissenschaftler*innen in frühen Phasen ihrer akademischen Karriere von staatlichen und nicht-staatlichen Eingriffen in die Wissenschaftsfreiheit betroffen – ganz besonders, weil sie sowohl in finanzieller Abhängigkeit stehen als auch gleichzeitig hohem Publikationsdruck ausgesetzt sind”, erklärt Prof. Dr. Andreas Goldthau den Hintergrund des neuen Fellowships. Und Prof. Dr. Michael Riegner ergänzt: “Indem wir diese Personen unterstützen, sich in der PostDoc-Phase an der Universität Erfurt wissenschaftlich zu etablieren, reagieren wir auf die wachsende Bedrohung eines der zentralen Prinzipien offener Gesellschaften. Und wir sehen zugleich die Möglichkeiten<span>, die sich auch für Deutschland als Wissenschaftsstandort ergeben, wenn wir diesen Kolleg*innen hier eine Perspektive eröffnen. Insofern freuen wir uns auf den wissenschaftlichen Austausch mit Dr. Thiago Pezzuto".</span></p>
<p>Der gebürtiger Brazilianer kommt von der University of Maryland (USA), wo Elon Musks “Department of Government Efficiency” (DOGE, deutsch: Abteilung für Regierungseffizienz) <span>s</span>eine PostDoc-Finanzierung gestrichen hat. Die kommenden sechs Monate möchte er das Fellowship an der Universität Erfurt nutzen, um für seine Forschung eine neue Finanzierung aufzubauen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Willy Brandt School of Public Policy</category>
                            
                                <category>Entrepreneurship and Public Policy</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Personalia</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 19:44:07 +0100</pubDate>
                        <title>Patrick Rössler ist Erfurts erster Hochschulbotschafter</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/prof-dr-dr-patrick-roessler-ist-erfurts-erster-hochschulbotschafter</link>
                        <description>Die Stadt Erfurt hat erstmals einen Hochschulbotschafter. Eine Jury aus Vertreter*innen der Hochschulen und der Politik hat Prof. Dr. Dr. Patrick Rössler, Kommunikationswissenschaftler an der Universität Erfurt, für dieses Amt ausgewählt. Die feierliche Ernennung fand heute im Rathausfestsaal beim Empfang des Oberbürgermeisters für die neuberufenen Erfurter Professor*innen statt – im Beisein zahlreicher Kolleg*innen und Vertreter*innen aus Politik und Stadtgesellschaft.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Als Hochschulbotschafter wird Patrick Rössler in den kommenden zwei Jahren für den Hochschulstandort Erfurt werben. Die Idee zu diesem Amt war im Kommunalen Hochschul- und Studierendenbeirat entstanden, der Stadtrat hatte sie schließlich befürwortet. Bewerben konnten sich alle Mitglieder des wissenschaftlichen Hochschulpersonals der fünf Erfurter Hochschulen, die einen Wohnsitz in Erfurt haben, mit der Stadt eng verbunden sind und sich ausgewiesene Verdienste in der Wissenschaft, bei der Entwicklung der Stadt oder in der Stärkung des Hochschulstandortes erworben haben.&nbsp;</p>
<p>Dass Prof. Dr. Dr. Patrick Rössler eine solche Person ist, daran ließ Oberbürgermeister Andreas Horn in seiner Laudatio keinen Zweifel: Er bringe nicht nur eine “beeindruckende wissenschaftliche Expertise mit”, sondern habe auch mit innovativen Lehrformaten das Erfurter Modell der Kommunikationswissenschaft vorangetrieben, die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen anderer Hochschulen gesucht und mit verschiedenen Projekten in die Stadt hineingewirkt. “Seine Arbeit findet in der Stadtgesellschaft eine breite Resonanz und Wertschätzung”, erklärte der Oberbürgermeister.</p>
<p>Rössler zeigte sich bewegt und dankbar für die Möglichkeit, als Hochschulbotschafter in den kommenden beiden Jahren dazu beitragen zu können, Erfurt als einen weltoffenen und lebendigen Hochschulstandort zu präsentieren. Er fand aber auch mahnende Worte zum “Elefanten im Raum”. Mit Blick auf den zunehmenden Rechtsextremismus, der auch mit Wissenschaftsfeindlichkeit daherkomme, erklärte er: "Wir müssen handeln." Denn eine freie akademische Welt, Austausch und Kooperation seien entscheidend für die Zukunft der Hochschulstadt Erfurt. Zugleich betonte Rössler die Bedeutung der öffentlich-rechtlichen Qualitätsmedien dabei. Und wiederholte: “Wir haben keine Zeit, zu warten bis der Sturm vorübergezogen ist. (…) Wir müssen handeln.”</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Katholisch-Theologische Fakultät</category>
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft</category>
                            
                                <category>Staatswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Willy Brandt School of Public Policy</category>
                            
                                <category>Personalia</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 19:44:00 +0100</pubDate>
                        <title>Räume des Widerstands in Diktatur und Demokratie</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/raeume-des-widerstands-in-diktatur-und-demokratie</link>
                        <description>Im Wintersemester setzen die Universität Erfurt, der Thüringer Landtag und die Funke Mediengruppe ihre gemeinsame Ringvorlesung fort. Sie beschäftigt sich diesmal mit dem Thema &quot;35 Jahre Deutsche Einheit&quot;. Nach dem Auftakt mit Rainer Eppelmann, spricht nun am Montag, 17. November, die Künstlerin Gabriele Stötzer im Hörsaal 2 der Universität über &quot;Räume des Widerstands in Diktatur und Demokratie&quot;.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie entstehen Räume des Widerstandes – und was geschieht mit ihnen, wenn sich die politischen Verhältnisse wandeln? In ihrem Vortrag widmet sich die Erfurter Künstlerin und Autorin Gabriele Stötzer der Frage, wie sich individuelle und kollektive Formen des Widerstands in unterschiedlichen gesellschaftlichen Systemen entfalten können. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen als Oppositionelle in der DDR und ihrem späteren Wirken in der demokratischen Gesellschaft untersucht sie, welche Rolle Orte, Gemeinschaften und künstlerische Ausdrucksformen im Ringen um Freiheit und Selbstbestimmung spielen.&nbsp;</p>
<p>Stötzer zeigt, dass Widerstand nicht nur eine historische Kategorie ist, sondern auch eine gegenwärtige Haltung. Räume des Widerstands entstehen überall dort, wo Menschen den Mut finden, gesellschaftliche Zwänge infrage zu stellen und sich gegen Ungerechtigkeit, Gewalt oder politische Willkür zu behaupten. Dabei geht es ihr nicht allein um politische Aktionen, sondern auch um die Kraft der Kunst, der Sprache und der Solidarität. Diese können Räume öffnen – reale wie symbolische –, in denen sich neue Formen des Denkens und Handelns entwickeln. "Wir leben nicht im luftleeren Raum", sagt Stötzer, "aber so sehr, wie uns der Raum begrenzt, können wir ihn gestalten, indem wir ihn zu unserem Raum machen." Ihr Vortrag verbindet persönliche Erinnerung, künstlerische Reflexion und politische Analyse zu einer eindringlichen Ermutigung, Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst, für andere und für die gemeinsame demokratische Zukunft.</p>
<p>Weitere Gastredner werden Matthias Gehler, Sprecher der letzten DDR-Regierung, am 10. Dezember und der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk am 29. Januar sein.&nbsp;</p>
<p><span>Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, jedoch wird um Anmeldung unter </span><a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/ringvorlesung"><span>www.thueringer-allgemeine.de/ringvorlesung</span></a><span> gebeten.</span></p>
<p><i>(Text: Thüringer Allgemeine)</i></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 07 Nov 2025 10:40:06 +0100</pubDate>
                        <title>Aus DFN-Cloud wird „Uni Erfurt Cloud“</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/aus-dfn-cloud-wird-uni-erfurt-cloud</link>
                        <description>Das Universitätsrechen- und Medienzentrum (URMZ) informiert darüber, dass am Montag, 10. November, an der Universität Erfurt der Dienst „Uni Erfurt Cloud“ startet. Er ersetzt die bislang zur Verfügung gestellt DFN-Cloud und bietet gegenüber dem bisherigen Cloud-Speicherdienstansatz eine Vielzahl von Erweiterungen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>„Uni Erfurt Cloud“ basiert dabei wie die DFN-Cloud auf Nextcloud und wird als Dienst des IT-Zentrums der Thüringer Hochschulen am Standort Ilmenau für die Universität Erfurt erbracht. <strong>Mit der Einführung wird zum Ende dieses Jahres der bisherige Dienst DFN-Cloud eingestellt.</strong> Alle Nutzer*innen sind deshalb aufgefordert, ihre Daten in die „Uni Erfurt Cloud“ zu übertragen. Das URMZ hat dafür eine Anleitung erstellt.</span></p>
<p><span>Für die Nutzung der „Uni Erfurt Cloud“ müssen Mitarbeitende (inkl. Assistent*innen) keinen gesonderten Antrag stellen. Weitere Nutzer*innen können auf Anfrage berechtigt werden. Dafür genügt eine E-Mail an das URMZ. Die Ausweitung des Dienstes auf Studierende ist für das Sommersemester 2026 in Planung. Anfragen von Studierenden werden deshalb nur in begründeten Ausnahmefällen genehmigt.</span></p>
<p>Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der <a href="/universitaetsrechen-und-medienzentrum/beratung-und-hilfe/studium-lehre/uni-erfurt-cloud">Website des URMZ</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Interne Serviceseiten</category>
                            
                                <category>URMZ</category>
                            
                                <category>Service</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 14:24:00 +0100</pubDate>
                        <title>Universität Erfurt erhält „Thüringer Siegel für Gesunde Arbeit“ </title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/universitaet-erfurt-erhaelt-thueringer-siegel-fuer-gesunde-arbeit</link>
                        <description>Die Universität Erfurt ist für ihre Gesundheitsförderung mit dem „Thüringer Siegel für Gesunde Arbeit“ ausgezeichnet worden. Zum „Tag der Gesunden Arbeit“ wurde das Siegel gestern in der Aula der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena an Nadine Pippus-Wehlisch, die Leiterin des Dezernats 2: Personal, und das Gesundheitsteam der Universität Erfurt übergeben. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>„Das ist für uns eine große Ehre und Wertschätzung für die in den vergangenen zehn Jahren an der Universität geleistete Arbeit in dem Bereich und ein Aushängeschild für unsere Arbeitgebermarke. Vor allem aber eine Motivation dafür, unseren Beschäftigten auch weiterhin gesunde Arbeitsbedingungen zu ermöglichen“, freut sich die Leiterin des Personaldezernats, in dem das Universitäre Gesundheitsmanagement angesiedelt ist.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Service</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 13:22:02 +0100</pubDate>
                        <title>Autor Steffen Schroeder erhält Gothaer Bibliotheksstipendium 2025 </title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/autor-steffen-schroeder-erhaelt-gothaer-bibliotheksstipendium-2025</link>
                        <description>Der Schriftsteller und Schauspieler Steffen Schroeder erhält das Gothaer Bibliotheksstipendium und wird im November 2025 einen Monat lang in der Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt forschen, schreiben und entdecken.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen Handschriften, naturkundlichen Studien und theaterhistorischen Dokumenten sucht Schroeder nach Spuren zweier außergewöhnlicher Persönlichkeiten: Schmetterlingsforscher, Bühnenkünstler, Zeitzeugen der Goethe-Ära. Ihr Wirken, lange in Vergessenheit geraten, will er literarisch neu beleben. „Wie schon bei meinen letzten beiden historischen Romanen gilt es auch bei diesem Projekt sehr viel zu recherchieren“, sagt der Potsdamer Autor, der gerade mit seinem Roman „Der ewige Tanz“ für Aufsehen sorgt. „Ich war dazu bereits in großen Archiven, in der Österreichischen Nationalbibliothek und der Staatsbibliothek Berlin. Als ich entdeckt habe, dass die Forschungsbibliothek Gotha ebenfalls relevante Bestände zu meinem Thema besitzt, habe ich mich sofort beworben.“<br><br>Sein Ansatz ist präzise, seine Neugier grenzenlos. In Gotha will Schroeder alte Illustrationen von Schmetterlingen, historische Schauspielerbiografien und zeitgenössische Zeitschriften studieren – Quellen, aus denen sich lebendig gewordene Geschichte entfalten kann. Besonders fasziniert ihn dabei der Gedanke, die Grenzen zwischen Naturkunde, Theaterkunst und den intellektuellen Strömungen der Goethezeit zu durchdringen. Schroeder ist bekannt für seine dichte Verbindung von Literatur und Forschung. Ob bei seinen Arbeiten über den Physiker Max Planck oder die Tänzerin Anita Berber – oft führten ihn zufällige Funde auf neue, unerwartete Wege. „Manchmal nimmt der Roman dann auch einen ganz anderen Verlauf, als ursprünglich geplant“, erzählt er. „Genau diese Dynamik, die aus der Recherche entsteht, ist für mich das Spannende.“<br><br>Nicht nur die wissenschaftliche Arbeit zieht ihn nach Thüringen:</p><blockquote><p>Ich mag Thüringen sehr. Nun Gotha selbst zu erleben – und täglich in den historischen Beständen arbeiten zu können – wird für mich ein großes Privileg.“ <strong>Steffen Schroeder&nbsp;</strong></p></blockquote><p>Am <strong>Mittwoch, 26. November 2025, um 18 Uhr </strong>wird Steffen Schroeder in der <strong>Wunderkammer</strong> der Friedensteinstiftung Gotha (Jüdenstraße 1) aus seinen bisherigen Arbeiten lesen und erste Einblicke in sein neues Projekt geben.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>Personalia</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 18:12:56 +0100</pubDate>
                        <title>Ankündigung des Studierendenwerks: Semesterbeitrag und Essenspreise steigen</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/ankuendigung-des-studierendenwerks-semesterbeitrag-und-essenspreise-steigen</link>
                        <description>Das Studierendenwerk Thüringen hat heute in einer Pressemitteilung angekündigt, dass sowohl der Semesterbeitrag für Studierende als auch die Essenspreise steigen werden. Hintergrund sei, dass die dem Studierendenwerk für das Jahr 2025 vom Freistaat Thüringen zur Verfügung gestellten Finanzmittel für das nächste Jahr um rund 800.000 Euro gekürzt würden. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ab dem Sommersemester 2026 wird sich demnach beim Semesterbeitrag der Anteil für das Studierendenwerk um zehn Euro erhöhen und dann 95 Euro betragen. Damit liegt das Studierendenwerk Thüringen weiterhin unter dem bundesweiten Durchschnitt von 103,96 Euro. Mit der Erhöhung des Semesterbeitrags solle sichergestellt werden, dass das breite und stark nachgefragte Angebotsspektrum des Studierendenwerks Thüringen aufrechterhalten werden könne, heißt es in der Pressemitteilung.&nbsp;</p>
<p>Die Essenspreise steigen dagegen nur für die Beschäftigten und Gäste der Thüringer Hochschulen – und zwar ab dem neuen Jahr in folgenden Staffelungen:</p><ul class="list-normal"><li><span>Die Essenspreise aus den zwei günstigsten Preiskategorien erhöhen sich um je 40 Cent (für Mitarbeitende auf 4,40 Euro und 4,60 Euro; für Gäste auf 5,80 Euro und 6,00 Euro).</span></li><li><span>Die Essenspreise der Kategorien 3 und 4 erhöhen sich um je 30 Cent.</span></li><li><span>Die Essenspreise der Kategorien 5 und 6 erhöhen sich um je 20 Cent.</span></li><li><span>Ab Kategorie 7 (für Mitarbeitende: 6,20 Euro; für Gäste: 7,60 Euro) bleiben die Essenspreise auch für Mitarbeitende und Gäste unverändert.</span></li></ul><p>Überdies kündigt das Studierendenwerk an, dass für Mitarbeitende und Externe Einzelpositionen wie z.B. die Inanspruchnahme der flexiblen Kinderbetreuung angepasst würden.&nbsp;</p>
<p>Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der <a href="https://www.stw-thueringen.de/news/studierendenwerk-thueringen-muss-gekuerzte-finanzmittel-ausgleichen.html">Pressemitteilung</a>.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Interne Serviceseiten</category>
                            
                                <category>Service</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-181</pid>
                        <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 13:28:00 +0100</pubDate>
                        <title>Stiftung Innovation in der Hochschullehre fördert zwei „Freiraum“-Projekte an der Universität Erfurt</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/stiftung-innovation-in-der-hochschullehre-foerdert-zwei-freiraum-projekte-an-der-universitaet-erfurt</link>
                        <description>Zwei Bewerbungen der Universität Erfurt sind in der diesjährigen „Freiraum“-Förderrunde der Stiftung Innovation in der Hochschullehre erfolgreich gewesen: So wird das Projektvorhaben von Professorin Dr. Daniela Merklinger, Inhaberin der Professur für Deutschdidaktik für die Primarstufe an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät, zum Thema „SchriftEXPRESS am Schulanfang“ für zwei Jahre mit rund 300.000 Euro gefördert. Weitere Fördermittel in Höhe von rund 235.000 Euro gehen an Dr. Sabine Best, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Gesundheitskommunikation, für ihr Projekt zum Thema „Creating Prototypes for Global Health“.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ziel des Projekts &nbsp;<a href="/studium/rund-ums-studium/campusleben-blog/freiraum-fuer-mehr-bildungsgerechtigkeit#jump">„SchriftEXPRESS am Schulanfang“</a> ist die Stärkung der Theorie-Praxis-Verzahnung und des forschungsorientierten Lernens an zentralen Inhalten des Schriftspracherwerbs. Studierende des Lehramtes Primarpädagogik sollen dabei im Rahmen von Projektseminaren einmal pro Woche in kooperierende Grundschulen gehen und vor Ort Lese- und Schreibanfänger*innen im Schriftspracherwerb unterstützen, indem sie mit ihnen in Kleingruppen ein Semester lang lese- und schreibbezogene Aktivitäten durchführen. Ausgangspunkt ist dabei die Auseinandersetzung mit aktuellen Bilderbüchern, denn im Schriftspracherwerb spielen Geschichten, spielt das gemeinsame Eintauchen in literarische Welten eine zentrale Rolle.&nbsp;</p>
<p>Das Projekt „Creating Prototypes for Global Health“ adressiert aktuelle Herausforderungen der globalen Gesundheitsversorgung. Darin sollen Studierende des M.Sc. Gesundheitskommunikation (Universität Erfurt) und des M.Sc. Photonics (FSU Jena) ein stark interdisziplinäres Lehrkonzept erproben und in zwei aufeinander aufbauenden Lehrveranstaltungen nutzerzentrierte Prototypen und zielgruppengerechte Kommunikationsmaßnahmen für reale Herausforderungen im Globalen Süden entwickeln. Ausgangspunkt sind konkrete „Challenges“, die vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) eingebracht werden, beispielsweise die Entwicklung kostengünstiger Diagnostiksysteme für Infektionskrankheiten oder technischer Lösungen zur Wasserqualitätsüberwachung. In einer zweiten Phase sollen die besten Prototypen vor Ort mit Anwender*innen getestet und weiterentwickelt werden. Das Lehrformat verknüpft damit problemorientiertes Lernen, Methodenkompetenz und einen hohen Praxisbezug und integriert erstmals konsequent Implementationsforschung in die akademische Ausbildung im Bereich Global Health.</p>
<p><span>„Es ist uns ein großes Anliegen, die Qualität unserer Lehre in der sich ständig verändernden Bildungslandschaft kontinuierlich zu verbessern und innovative Lehrmethoden zu fördern. Nur so können wir unsere Studierenden bestmöglich auf ihre berufliche Zukunft vorbereiten“</span>, sagt Prof. Dr. Julia Knop, die Vizepräsidentin für Studienangelegenheiten an der Universität Erfurt. „Dass hier nun erneut zwei Erfurter Projekte für die ‘Freiraum’-Förderung ausgewählt wurden, freut mich deshalb ganz besonders. Und es macht Mut, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Institute for Planetary Health Behaviour</category>
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft</category>
                            
                                <category>Lehre</category>
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3107</pid>
                        <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:21:04 +0100</pubDate>
                        <title>Universität Erfurt begrüßt 1046 neue Studierende zum Wintersemester</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/universitaet-erfurt-begruesst-1046-neue-studierende-zum-wintersemester</link>
                        <description>Die Universität Erfurt ist mit insgesamt 5606 Studierenden ins Wintersemester 2025/26 gestartet. Die Zahl der Studienanfänger*innen liegt dabei mehr als neun Prozent über dem Vorjahresniveau.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Die Zahl der Studienanfänger*innen im 1. Hochschulsemester an der Uni Erfurt, also derer, die zum ersten Mal an einer deutschen Hochschule studieren, lag zum Stichtag 30. Oktober bei 1046. Davon kommen 144 Studienanfänger*innen mit einer Hochschulzulassungsberechtigung aus dem Ausland. Zum Wintersemester 2025/26 haben darüber hinaus 656 Studierende ein Master-Studium aufgenommen.</span></p>
<p><span>Auf mehr Interesse stießen bei den Studienanfänger*innen in diesem Jahr die Bachelor-Studienrichtungen Staatswissenschaften–Wirtschaftswissenschaft, Internationale Beziehungen und Erziehungswissenschaft, aber auch die Master-Studiengänge Psychologie, Globale Kommunikation sowie Kinder- und Jugendmedien.</span></p>
<p><span>„Wir freuen uns, dass wir trotz der enormen Herausforderungen der vergangenen Jahre und insgesamt sinkender Abiturientenzahlen wieder so viele Studienanfänger*innen auf dem Campus begrüßen können“, sagt Prof. Dr. Julia Knop, Vizepräsidentin für Studienangelegenheiten an der Universität Erfurt. „Das zeigt, dass wir mit unserem Studienangebot, einer guten Betreuung von Anfang an und vergleichsweise kurzen Studienzeiten nach wie vor punkten können. Darüber hinaus freuen wir uns, dass wir gemeinsam mit den Schulämtern die Zahl der Studienanfänger*innen im dualen Studium für das Regelschullehramt in diesem Jahr von 50 auf 72 erhöhen konnten – neben unserer regulären Lehramtsausbildung ein weiterer und wichtiger Beitrag, um dem Lehrkräftemangel an Thüringer Regelschulen zu begegnen.“</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3107</pid>
                        <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 12:40:00 +0100</pubDate>
                        <title>„Policy Ultra-Briefs“ – Neue Brücken zwischen Forschung und Praxis</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/policy-ultra-briefs-neue-bruecken-zwischen-forschung-und-praxis</link>
                        <description>Politische Akteur*innen stehen häufig unter hohem Zeitdruck und müssen Entscheidungen zu zunehmend komplexen Themen treffen. Jedoch fehlt den Entscheidungsträger*innen oft die Zeit für die tiefergehende Recherchen zu praxisrelevanten Fragen. Die neue Reihe „Policy Ultra-Briefs“ von Wissenschaftler*innen aus der Psychologie und angrenzenden Verhaltenswissenschaften soll ihnen künftig mit kurzen, prägnanten Zusammenfassungen einfachen Zugang zu für sie relevanten wissenschaftlichen Erkenntnissen bieten. Ziel ist es, den Dialog zwischen Wissenschaft und Politik zu stärken und Parlamenten, Ministerien, aber auch Journalist*innen, die diese Prozesse als vierte Gewalt begleiten, sozial- und verhaltenswissenschaftliche Expertise für die konkrete Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft bereitzustellen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In der ersten Reihe, die sich um das Thema „Klimaschutz“ dreht und am 30. Oktober startet, erscheinen insgesamt zwölf Beiträge. Inhaltlich greifen sie zentrale Fragen im Kontext der sozial-ökologischen Transformation auf – von grundlegenden psychologischen Erkenntnissen wie „Wann und warum unterstützen Menschen Klimapolitiken?“ bis zu konkreten Anwendungsszenarien: „Wie kann Klimakommunikation hitze- und gesundheitsbewusst gestaltet werden? Was hilft gegen Desinformation im Kontext von Klimaschutz?“.&nbsp;</p>
<p>Das neue Format liefert kompakte und verständliche Informationen, klar strukturiert und in zugänglicher Sprache. Die Beiträge sind wissenschaftlich fundiert – von Expert*innen geschrieben, basierend auf aktueller verhaltenswissenschaftlicher Forschung, die über eine farbcodierte Evidenzskala transparent eingeordnet wird. Sie fokussieren praxisrelevante Themen mit konkreten Handlungsoptionen. Und nicht zuletzt ist die Qualität der Beiträge durch ein wissenschaftliches Peer-Review-Verfahren sichergestellt.</p>
<p>Die „Policy Ultra-Briefs“ sollen in regelmäßigen Abständen auf der Website „Policy Ultra-Briefs aus der Psychologie und angrenzenden Verhaltenswissenschaften“ (<a href="https://psychologie.de/">https://psychologie.de/</a>) erscheinen, die vom Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID), der <span>Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs)</span> und dem <span>Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e. V. (BDP) </span>betrieben wird, und über beteiligte Netzwerke verbreitet bzw. verlinkt werden. Weitere Reihen zu gesellschaftlich relevanten Themen befinden sich bereits in Vorbereitung.</p>
<p>„Die Sozial- und Verhaltenswissenschaften haben viele Erkenntnisse erarbeitet, die für die Gestaltung von Veränderungen und die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit wertvolle Impulse geben“, erklären die Herausgeber*innen Prof. Dr. Wilhelm Hofmann (Ruhr-Universität Bochum), Dr. Ann-Katrin Hosch (Universität Bremen), Jean-Henri Huttarsch, M.Sc. (Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit, RIFS, Potsdam), Prof. Dr. Ellen Matthies (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg), Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier, (Universität Greifswald) und Prof. Dr. Cornelia Betsch (Institute for Planetary Health Behaviour der Universität Erfurt). „Mit den Policy Ultra-Briefs möchten wir nun neue Brücken zwischen Forschung und Praxis bauen.“</p>
<p><a href="https://psychologie.de/oeffentlichkeit/policy-ultra-briefs/" class="button"><span>Website zu den „Policy Ultra Briefs“</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Institute for Planetary Health Behaviour</category>
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft</category>
                            
                                <category>SPF Bildung. Schule. Verhalten.</category>
                            
                                <category>SPF Wissen. Räume. Medien.</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3107</pid>
                        <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 14:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Rund 7500 Besucher*innen bei Jahresausstellung zum Gothaischen Hofkalender</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/mehr-als-6000-besucherinnen-bei-jahresausstellung-zum-gothaischen-hofkalender</link>
                        <description>Mit ihrer Ausstellung „ADEL MACHT STAAT. Der Gothaische Hofkalender 1763 bis 1944“ hat die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt in diesem Jahr nicht nur spannende Einblicke in die Adelsgeschichte geliefert, sondern auch einen besonderen Beitrag zum 1250-jährigen Jubiläum der Stadt Gotha geleistet. Das Interesse war groß – rund 7500 Besucher*innen sahen die Ausstellung, die am Sonntag zu Ende geht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>„Wir freuen uns sehr über diese Resonanz und die vielen begeisterten Einträge in unserem Gästebuch“, sagen Dr. Petra Weigel und Sven Ballenthin, die beiden Kuratoren. „Die Ausstellung war für uns eine wunderbare Möglichkeit, den ‚GOTHA‘ als eines der Spitzenobjekte der Sammlung Perthes in all seinen Facetten zu präsentieren und dabei auch ein Stück Adelsgeschichte zu erzählen. Zugleich haben wir einmal mehr zeigen können, welche Bedeutung der Perthes Verlag für den Ruf der Stadt Gotha selbst hatte. Dass wir anlässlich des Jubiläums der Stadt Gotha 2025 genau dieses Thema für unsere Jahresausstellung ausgewählt haben, ist deshalb auch kein Zufall: Denn die Geschichte Gothas wäre ohne ‚den GOTHA‘ und den Perthes Verlag unvollständig.“</span></p>
<p><span>Die Ausstellung erzählte erstmals in zwölf Kapiteln die Geschichte des berühmten Hofkalenders – ergänzt um ein umfangreiches Rahmenprogramm aus Vorträgen, Gesprächen und mehr als 25 Führungen. Das Konzept basierte u.a. auf den neuesten Forschungsergebnissen des von der DFG geförderten Forschungsprojekts </span><a href="/forschungsbibliothek-gotha/forschung/projekte/erschliessung-und-erforschung#c127571"><span>„The Gotha – A study of the most important genealogical reference work in modern Europe“</span></a><span> von Prof. Dr. Markus Friedrich und Hannah Boeddeker von der Universität Hamburg.</span></p>
<p><span>Wer die Ausstellung verpasst hat, dem sei der Katalog empfohlen, der unter dem Titel „ADEL MACHT STAAT. Der Gothaische Hofkalender/Almanach de Gotha 1763 bis 1944“ Anfang 2026 erscheint und in der Forschungsbibliothek Gotha erhältlich sein wird. Geplant ist auch eine digitale Version der Ausstellung, die 2026 im </span><a href="/forschungsbibliothek-gotha/bibliothek/aktuelles/ausstellungen/digitale-ausstellungen"><span>Ausstellungsportal der Forschungsbibliothek</span></a><span> präsentiert wird.</span></p>
<p><span>Einblicke in den „GOTHA“ liefert auch der Beitrag </span><a href="/forschung/aktuelles/forschungsblog-wortmelder/zum-nutzen-und-vergnuegen-der-gothaische-hofkalender-im-wandel-der-zeit#jump"><span>„Zum Nutzen und Vergnügen – Der Gothaische Hofkalender im Wandel der Zeit“</span></a><span> von Sven Ballenthin im Forschungsblog der Universität Erfurt. Überdies hat die Universität soeben eine neue Folge ihres </span><a href="https://www.uni-erfurt.de/forschung/aktuelles/forschungsblog-wortmelder/gotha-grosse-wandelbarkeit-eines-hofkalenders#jump"><span>Podcasts „WortMelder“</span></a><span> veröffentlicht, in der die beiden Kuratoren, Dr. Petra Weigel und Sven Ballenthin, noch einmal ein besonderes Schlaglicht auf den Gothaischen Hofkalender werfen.</span></p>
<p><i><span>Hinweis: Diese Meldung wurde am 6. November aktualisiert. Die Besucherzahl wurde von “mehr als 6000” auf “rund 7500” geändert.</span></i></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 20:19:51 +0100</pubDate>
                        <title>Wissen im Gespräch: IPB lädt zu Nexus Dialogen ein</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/wissen-im-gespraech-ipb-laedt-zu-nexus-dialogen-ein</link>
                        <description>Mit seinen &quot;Nexus Dialogen&quot; eröffnet das Institute for Planetary Health Behaviour (IPB) der Universität Erfurt am Donnerstag 30. Oktober, eine neue, hochschulöffentliche Vortragsreihe an der Schnittstelle von Klima, Gesundheit und Demokratie. Ziel ist es, gemeinsam zentrale Zukunftsfragen zu diskutieren und Antworten zu entwickeln.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>“In der neuen Veranstaltungsreihe teilen Expert*innen ihre Erkenntnisse zu Klima, Gesundheit und Demokratie und treten in einen offenen Dialog mit dem Publikum. So entsteht ein lebendiger Austausch zwischen den Disziplinen, die wir in unsere Arbeit und die Gesellschaft tragen”, erklärt Dr. Mirjam Jenny, wissenschaftliche Geschäftsführerin des IPB. “Alle, die sich für die großen Herausforderungen unserer Zeit interessieren und den Dialog zwischen Forschung und Alltag aktiv mitgestalten möchten, sind herzlich eingeladen.”</span></p>
<p>Gast ist der Auftaktveranstaltung am 30. Oktober um 14 Uhr im Forschungsbau “Weltbeziehungen” auf dem Campus der Universität Erfurt ist<span> der Psychologe Prof. Dr. Ralph Hertwig, der Direktor des Forschungsbere</span>ichs Adaptive Rationalität am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Er spricht über die Frage: “Warum und wann wir uns entscheiden, nicht zu wissen?” und zeigt, dass “gewolltes Nichtwissen” kein Zeichen von Ignoranz ist, sondern oft eine kluge, schützende oder sozial funktionale Entscheidung. Von genetischen Informationen über politische Aufarbeitung bis hin zu alltäglichen Beziehungen: Nichtwissen kann Frieden wahren, Diskriminierung vermeiden – oder den Blick auf Wesentliches schärfen. D<span>och wo liegen die Grenzen? Der Vortrag lädt ein, dieses faszinierende Spannungsfeld zwischen Wissen, Entscheidung und Verantwortung neu zu betrachten.</span></p>
<p><span>Alle weiteren Termine dieser Reihe und nähere Informationen zu den Vorträgen finden Sie jeweils rechtzeitg auf der Website des </span><a href="/institute-for-planetary-health-behaviour/aktuelles/veranstaltungen/nexus-dialoge"><span>Institute for Planetary Health Behaviour der Universität Erfurt.</span></a><span> Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Institute for Planetary Health Behaviour</category>
                            
                                <category>Katholisch-Theologische Fakultät</category>
                            
                                <category>Max-Weber-Kolleg</category>
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft</category>
                            
                                <category>Staatswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 19:18:36 +0100</pubDate>
                        <title>Über die Moral in der geschichtswissenschaftlichen Forschung</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/ueber-die-moral-in-der-geschichtswissenschaftlichen-forschung</link>
                        <description>Die Forschungsgruppe &quot;Freiwilligkeit&quot;, in der Wissenschaftler*innen der Universitäten Erfurt, Jena und Oldenburg zusammenarbeiten, veranstaltet unter dem Titel &quot;Moral History&quot; im Dezember einen Workshop auf den Campus der Universität Erfurt. Darin wird es um Fragen der Moral in der geschichtswissenschaftlichen Forschung gehen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Rahmen lädt die Forschungsgruppe zu zwei öffentlichen Veranstaltungen in den Forschungsbau "Weltbeziehungen" ein: Benjamin Möckel von der Universität Göttingen spricht in seinem Vortrag am Donnerstag, 4. Dezember, um 18 Uhr über "Ökonomien der Moral. Konsum als moralische Praxis in der Moderne".&nbsp;</p>
<p>Und am Freitag, 5. Dezember, geht es bei einer Podiumsdiskussion um die Frage, ob Historiker*innen als reflexives moralisches Subjekt die neue “Normalität” darstellen oder diese Perspektive als eine neue Herausforderung für sie zu verstehen ist. Hintergrund ist der Befund, dass die akademische Forschung aktuell erneut unter politischer Beobachtung steht. Wissenschaftler – insbesondere in den Geisteswissenschaften –, die sich kritisch mit der historischen Vergangenheit auseinandersetzen und nicht-westliche oder marginalisierte Perspektiven in den Vordergrund rücken, sehen sich nicht selten dem Vorwurf der “ideologischen Voreingenommenheit” oder “Identitätspolitik” ausgesetzt. Wie kann sich die Geschichtswissenschaft auf diese Herausforderung vorbereiten? Gehen Werte und Moral zwangsläufig der historischen Wissensproduktion voraus, wenn wir anerkennen, dass Wahrheit und Objektivität diskursiv produzierte und historisch bedingte Kategorien sind? Sollten Historiker tiefer über ihre parteiischen Perspektiven nachdenken? Oder stellt die Anerkennung persönlicher, politischer und moralischer Werte in ihrer Arbeit ein berufliches Risiko dar?</p>
<p>Die von Jürgen Martschukat (Universität Erfurt) moderierte Podiumsdiskussion mit Tania Al Hashimi (University of Oxford), Meike Katzek (Universität Erfurt) und Alexander Stöger (Universität des Saarlandes) wird sich diesen Fragen aus drei verschiedenen Perspektiven nähern: Zunächst soll die Geschichte des Historikers als (reflexives) moralisches Subjekt untersucht werden und die Frage, wie Moral, Tugenden und Laster in der Geschichtswissenschaft in der Vergangenheit konstituiert, umstritten und instrumentalisiert wurden. Zweitens wird es um die historische Fallstudie der Wissenschaftskriege gehen, um Vorwürfe der “ideologischen Voreingenommenheit” zu historisieren, die in den 1990er-Jahren gegen kritische Wissenschaftsstudien erhoben wurden. Drittens wendet sich die Diskussion aktuellen Fragen zu, wie sich Historiker*innen im gegenwärtigen politischen Klima positionieren können. Wie können wir unsere Forschung beispielsweise auf der bedingungslosen Anerkennung der Menschenrechte aufbauen und dennoch ihre Historizität anerkennen?</p>
<p>Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Beginn ist um 10 Uhr im Seminarraum des Forschungsbaus "Weltbeziehungen" (<span>Raum C19.00.02_03). </span>Um Anmeldung per E-Mail an <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8de,dpcgugjjgeicgrYslg+cpdspr,bc" data-mailto-vector="-2">fg.freiwilligkeit@uni-erfurt.de</a> wird gebeten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Philosophische Fakultät</category>
                            
                                <category>Historisches Seminar</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pid>news-3106</pid>
                        <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 11:21:31 +0200</pubDate>
                        <title>„Im Streit mit dem GOTHA: Wie die von Mallinckrodts uradlig wurden – und es zu bleiben versuchten“</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/im-streit-mit-dem-gotha-wie-die-von-mallinckrodts-uradlig-wurden-und-es-zu-bleiben-versuchten-1</link>
                        <description>Im Rahmen des Begleitprogramms der Jahresausstellung der Forschungsbibliothek Gotha &quot;ADEL MACHT STAAT. Der Gothaische Hofkalender von 1763 bis 1944&quot; spricht Prof. Dr. Markus Friedrich (Universität Hamburg) am Dienstag, 28. Oktober, zum Thema „Im Streit mit dem GOTHA: Wie die von Mallinckrodts uradlig wurden – und es zu bleiben versuchten“. Beginn ist 18.15 Uhr im Spiegelsaal auf Schloss Friedenstein. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>In den Jahrzehnten um 1900 startete die in Köln beheimatete Familie (von) Mallinckrodt eine eindrucksvolle Kampagne zur Erforschung ihrer eigenen Genealogie. Diese Bemühungen hingen zusammen mit dem – zuerst erfolgreichen – Versuch, einen vermeintlich alten Adelstitel wieder anerkannt zu bekommen. Im GOTHA von 1904 wurde die Familie als Uradelsfamilie “von Mallinckrodt” aufgenommen. Jahrzehnte später jedoch geriet das genealogische Fundament dieses Adelsstatus in wissenschaftliche Kritik, der GOTHA verzichtete nach dem Ersten Weltkrieg darauf, die Familie noch als Uradel zu führen. Ein jahrelanger “Krieg” (bellum) zwischen Experten und der Familie begann, in dem der soziale Status der Familie kontrovers und mit Haken und Ösen geführt wurde. Der Vortrag am 28. Oktober wird diesen spektakulären Fall nutzen, um die Bedeutung von Genealogie für den Adel im Kaiserreich und in der Weimarer Republik zu beleuchten.</span></p>
<p><span>Prof. Dr. Markus Friedrich hat seit 2013 die Professur für Europäische Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Hamburg inne. Er hat zum Jesuitenorden und zum frühneuzeitlichen Archivwesen geforscht. Derzeit leitet er u.a. das von der DFG geförderte Projekt „The Gotha – A study of the most important genealogical reference work in modern Europe“ der Universität Hamburg, das sich in enger Kooperation mit der Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt der Erforschung des Gothaischen Hofkalenders/Almanach de Gotha und seiner Unterreihen, den genealogischen Taschenbüchern, widmet.</span></p>
<p><span>Zum Abschluss des Abends lädt der Freundeskreis der Forschungsbibliothek Gotha e.V. zu einem kleinen Empfang ein.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Campus Gotha</category>
                            
                                <category>Forschungsbibliothek Gotha</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pid>news-181</pid>
                        <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 10:36:38 +0200</pubDate>
                        <title>Projekt &quot;Bewegte Kinder – Gesündere Kinder&quot; wird weitere drei Jahre gefördert</title>
                        <link>https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/projekt-bewegte-kinder-gesuendere-kinder-wird-weitere-drei-jahre-gefoerdert</link>
                        <description>Das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK) fördert das Projekt &quot;Bewegte Kinder – Gesündere Kinder&quot; (BeKiGeKi) in den kommenden drei Jahren mit weiteren rund 328.000 Euro. &quot;Das ist die bislang höchste und längste Förderung, die wir für das Forschungsprojekt erhalten haben und ein deutliches Signal der Politik in Richtung Förderung der bewegungsbezogenen Kompetenzen in der Grundschule&quot;, freut sich Projektleiter Dr. Florian Bähr von der Universität Erfurt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Das Projekt “Bewegte Kinder – Gesündere Kinder” ist ein strukturell verankertes Primärpräventionsprogramm und wird seit 2017 kontinuierlich fortgeführt. Es untersucht landesweit die körperliche Fitness (KF) von Drittklässlerinnen und Drittklässlern an allen Thüringer Grundschulen. Ziel ist es, die Fitness und Gesundheit der Kinder objektiv zu erfassen, individuelle Handlungsempfehlungen abzuleiten und langfristige Trends zur Bewegungsentwicklung im Freistaat zu dokumentieren.</span></p>
<p><span>Jährlich nehmen im Rahmen des Projekts rund 16.000 Kinder an über 450 Schulen an standardisierten Bewegungs-Checks teil. Getestet werden Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit, Sprung- und Wurfkraft sowie Gleichgewicht. Die Ergebnisse werden anonymisiert ausgewertet und sowohl den Kindern als individuelle Fitnessprofile mit Empfehlungen als auch den Schulen in aggregierter Form zurückgemeldet. Auf dieser Grundlage werden gezielte Fördermaßnahmen und Kooperationen mit dem Landessportbund Thüringen umgesetzt. </span>Auch in der neuen Förderphase bleibt<span> die Testung Kern des Projekts. Daneben sind neue Interventionen geplant, die die Kerntestung erweitern sollen. Dazu gehören vor allem der Einfluss von kurzen Bewegungspausen auf die kognitive Leistungsfähigkeit.</span></p>
<p><span>“Unser Projekt trägt dazu bei, regionale, sozioökonomische, geschlechtsspezifische und körperliche Unterschiede in der körperlichen Fitness sichtbar zu machen und die Chancengleichheit im Bildungsprozess zu stärken”, erklärt Dr. Florian Bähr. “Gleichzeitig sensibilisiert es Kinder, Eltern und Schulen für die Bedeutung von Bewegung und Gesundheit.”&nbsp;</span></p>
<p><span>Die Ergebnisse werden regelmäßig auf </span><a href="http://bekigeki.github.io"><span>bekigeki.github.io</span></a><span> veröffentlicht.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Erziehungswissenschaftliche Fakultät</category>
                            
                                <category>SPF Bildung. Schule. Verhalten.</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
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