Obwohl die dialektisch verbundenen sozialphilosophischen und sozialwissenschaftlichen Konzepte Entfremdung und Verdinglichung auf einen langen Verwendungszusammenhang verweisen und das Potenzial bergen, Fehlentwicklungen spätmoderner Gesellschaften thematisierbar zu machen, wurden sie im Kontext von Schultheorie und -forschung bisher nur rudimentär aufgegriffen. Der von unserem Wissenschaftlichen Mitarbeiter Ralf Parade und André Epp herausgegebene Themenschwerpunkt schließt an diese Leerstelle an. Die einzelnen Beiträge kreisen dabei etwa um die Frage, wie Entfremdung und Verdinglichung rekonstruktiv erschlossen werden können und welche Gefahren damit verbunden sind (Sascha Kabel & Marion Pollmanns), zeigen auf, wie Entfremdungs- und Verdinglichungsprozesse in Erleidensbiografien von Lehrpersonen miteinander verwoben sein können (Ralf Parade & André Epp) und verdeutlichen Bearbeitungsmodi von Entfremdung und Verdinglichung im digitalen Unterricht (Eike Wolf & Sven Thiersch). Ein Postskriptum (Roland Reichenbach) kommentiert die Beiträge und lädt zum Weiterdenken ein.
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In dem unlängst erschienenen Sammelband zur Literaturvermittlung im virtuellen Raum ist ein Beitrag von Judith Preiß, unserer wissenschaftlichen Mitarbeiterin, und Prof.in C. Führer (Uni Tübingen) erschienen.
Der Beitrag hat den Titel: "Ästhetische Rezeptionsfähigkeiten im digital gestützten Literaturunterricht fördern? Chancen am Beispiel von szenischen Videointerpretationen und Litmaps" (Judith Preiß/Carolin Führer)"
Nachlesen kann man den Beitrag hier.
Diese Exkursion wurde gesponsert durch ELsA - Erfurter Lehramtsstudierende im Ausland
Wir (Isabel, Romi, Belinda, Marie und Sidney) waren vom 28. Oktober bis zum 1. November 2024 in Granada, dank des Seminars „Inklusion in pädagogischen Feldern unter Berücksichtigung von Partizipation und demokratischer Bildung“. Während unserer Zeit dort hatten wir die Möglichkeit, verschiedene Aspekte der Inklusion zu erkunden und neue Perspektiven zu gewinnen. Es war eine bereichernde Erfahrung, die uns nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weitergebracht hat.
Tag 1 - Anreise
Am Anreisetag hatten wir unterschiedliche Flüge, was dazu führte, dass wir zu verschiedenen Zeiten ankamen. Belinda war die Erste von uns die landete und die Ankunftszeit optimal nutzte, während Romi als Letzte ankam. Nach einem langen Tag der Reisen freuten wir uns auf unser Abendessen und entschieden uns, zu McDonald’s zu gehen. Es war eine entspannte Möglichkeit, den Tag ausklingen zu lassen. Außerdem waren wir mit dem Hotel sehr zufrieden – dieses bot einen komfortablen und angenehmen Aufenthalt für unsere Gruppe.
Tag 2
Am zweiten Tag stand eine Stadterkundung und unser erster Uni-Tag auf dem Programm. Leider war das Wetter sehr schlecht, was unsere Pläne beeinträchtigte. Trotzdem nutzten wir die Gelegenheit, die Universität kennenzulernen und machten uns einen ersten Eindruck von den Räumlichkeiten und der Atmosphäre. Da das Wetter jedoch nach wie vor unangenehm war, entschieden wir uns, abends ins Hotel zurückzukehren. Dort verbrachten wir den Abend entspannt mit Spielen und genossen die Zeit miteinander.
Tag 3
Am dritten Tag besuchten wir die Grundschule „Ave Marie San Isidro“, was unglaublich interessant und niedlich war. Wir erhielten einen tiefen Einblick in das spanische Schulsystem und die Abläufe vor Ort. Nach unserem Schulbesuch machten wir einen Stadtbummel mit Frau Pfrang und Frau Sauer, bei dem wir ein leckeres Tapas-Mittagessen genossen.
Am Nachmittag stand ein Seminar auf dem Programm. Der Weg zurück zum Hotel, der normalerweise nur 45 Minuten dauern sollte, zog sich aufgrund vieler Ablenkungen auf stolze zwei Stunden. Es gab einfach zu viele spannende Dinge zu entdecken und zu besprechen, was den Rückweg zu einem unterhaltsamen Abenteuer machte.
Tag 4
Unser letzter und vierter Tag war geprägt von faszinierenden Erlebnissen. Zuerst hatten wir einen super interessanten Kurs mit Menschen mit Beeinträchtigungen, die uns total offen und herzlich begegneten. Anschließend besuchten wir die Alhambra, leider waren die Tickets ausverkauft, sodass wir nur die Außenanlagen erkunden konnten.
Zum Abschluss genossen wir ein Abschiedsessen mit Frau Pfrang und Frau Sauer, was eine schöne Möglichkeit war, unsere gemeinsame Zeit ausklingen zu lassen. Der Rückweg zum Hotel wurde erneut zu einem abenteuerlichen Spaziergang, bei dem uns viele Leute in tollen Kostümen begegneten. Es war ein unvergesslicher Abschluss unserer Reise!
Tag 5 - Abreise
Leider war es der Abreisetag, und wir hatten gemischte Gefühle. Am Morgen frühstückten wir entspannt und nutzten die Gelegenheit, unsere letzte gemeinsame Zeit zu genießen. Es war schön, noch einmal miteinander zu plaudern und Erinnerungen auszutauschen, während wir uns auf den Abschied vorbereiteten.
Nach dem Frühstück nahmen wir den Bus zum Flughafen. Die Fahrt war eine letzte Chance, die Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. Am Flughafen angekommen, setzten wir uns zusammen, um eine PowerPoint-Präsentation zu erstellen, in der wir die Höhepunkte unserer Reise festhielten. Dabei reflektierten wir über die schöne Zeit, die wir miteinander verbracht hatten – von den spannenden Kursen über die Erkundung der Stadt bis hin zu den lustigen Momenten und neuen Freundschaften.