Ein breites Bündnis aus 15 deutschlandweit aktiven Organisationen fordert: Wer Lehrerin oder Lehrer werden will, soll lernen, wie man Kinder schützt – vor Vernachlässigung, psychischer, körperliche und sexuelle Gewalt. An der Universität Erfurt ist das bereits gelebte Praxis...
25 Jahre nach 9/11 blickt Prof. Dr. Sophia Hoffmann selbstkritisch auf ihre damalige Reaktion und die Folgen des „War on Terror“ zurück. Was hat der Anschlag mit unserer Sicht auf Gewalt, Politik und Menschlichkeit gemacht?
Die Wissenschaftsfreiheit gerät weltweit und zunehmend auch in Deutschland unter Druck: Was bedeuten politische Eingriffe für Hochschulen und Forschung? Dr. Ilyas Saliba zeigt, welche Muster hinter Angriffen auf Wissenschaftsfreiheit stehen und warum auch Verlage eine wichtige Verantwortung tragen.
Prof. Dr. Jürgen Martschukat erklärt, weshalb die Geschichte der Sklaverei untrennbar zur Staatsgründung der USA gehört. Er plädiert für eine kritische Auseinandersetzung mit nationalen Gründungsmythen und eine vielfältigere Erinnerungskultur.
Metaphern sind mehr als sprachlicher Schmuck: Sie beeinflussen Denken, Kulturverständnis und Kommunikation. Eine stärkere Einbindung dieser sprachlichen Bilder in den Deutsch- und Fremdsprachenunterricht kann Sprachbewusstheit, interkulturelle Kompetenz und nachhaltige Lernprozesse fördern.
Nach acht Jahren geht das von der DFG geförderte Projekt „Religion und Urbanität“ nun zu Ende. Zeit, Bilanz zu ziehen. Für unseren Forschungsblog „WortMelder“ sprachen wir darüber mit Dr. Anke Blümm, der Koordinatorin der Kollegforschungsgruppe…
Neurodivergente Menschen erleben ihren Studienalltag oft anders – doch echte Barrieren entstehen erst durch starre Strukturen und unausgesprochene Erwartungen. Dr. Mechthild Richter und Dr. Cedric Steinert erklären, wie neuroinklusive Hochschulen gelingen können und warum davon alle profitieren.
Wie lernen Kinder eigentlich, über Gefühle wie Angst, Wut oder Traurigkeit zu sprechen? Sprachtherapeutin und Sprechwissenschaftlerin Dr. Stephanie Kurtenbach erklärt, wie sich Emotionssprache bei Kindern entwickelt und wie Eltern und pädagogische Fachkräfte sie dabei unterstützen können.
Prof. Dr. Michael Riegner kritisiert die Nutzung von Ramstein als mögliche Beteiligung Deutschlands an völkerrechtswidrigen Militäreinsätzen. Er fordert eine stärkere parlamentarische Kontrolle und klare Grenzen durch die Einhaltung des Grundgesetzes.
Prof. Dr. Achim Kemmerling beschreibt den politischen Wandel in Ungarn unter Viktor Orbán als tiefgreifende Transformation hin zu autoritären Strukturen. Den jüngsten Machtwechsel bewertet er zugleich als historisch und fragil mit offenen Fragen für einen demokratischen Neustart.