Dr. Kevin Tiede ist Psychologe und forscht an der Schnittstelle von Entscheidungsforschung, Risiko- und Klimakommunikation. Nach der Promotion an der Universität Konstanz arbeitete Kevin Tiede als Postdoctoral Fellow am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Seit 2024 ist Kevin Tiede Mitglied des Instituts sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Gesundheitskommunikation im Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft.
Der Klimawandel und seine Folgen für die planetare Gesundheit stellen Menschen, Politik und Gesellschaft vor komplexe Entscheidungen. Gemeinsam mit den Kolleg*innen am IPB möchte ich dazu beitragen, besser zu verstehen, wie Menschen solche Entscheidungen treffen und wie Informationen – etwa zu wissenschaftlichen Erkenntnissen oder Lösungen für den Klimaschutz – so kommuniziert werden können, dass sie informierte und gesellschaftlich tragfähige Entscheidungen unterstützen.“,
so Kevin Tiede mit Blick auf die neue Aufgabe. Dabei freut sich Kevin Tiede besonders darauf, Forschung, die Förderung von Nachwuchswissenschaftler*innen und den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Gesellschaft miteinander zu verbinden. Institutsdirektorin Prof. Dr. Cornelia Betsch betont: „Mit Kevin Tiede gewinnt das Institute for Planetary Health Behaviour einen ausgewiesenen Experten für Entscheidungs- und Risikoforschung. Die interdisziplinäre Perspektive von Kevin Tiede wird die strategische Weiterentwicklung unseres Profils maßgeblich stärken.“
Dr. Kevin Tiede folgt auf Dr. Mirjam Jenny, die zum 1. März 2026 die Leitung der Geschäftsstelle der Jungen Akademie in Berlin übernommen hat. Das Direktorium dankt Mirjam Jenny herzlich für ihr außerordentliches Engagement sowie maßgebliche Beiträge zum Aufbau des Instituts und zur Entwicklung des Bereichs Science2Society. „Mirjam Jenny hat entscheidend dazu beigetragen, das Institut strategisch zu positionieren und den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Gesellschaft und Politik zu stärken. Dafür sind wir sehr dankbar und freuen uns auf weitere Überschneidungen unserer Wirkungsbereiche“, so Betsch.

