Der Preis „Bestes Forschungsumfeld“ wird 2026 zum zweiten Mal vergeben. Aus mehr als 170 Bewerbungen wählte die Jury bundesweit 15 Teams aus, die mit ihren Arbeits- und Forschungsstrukturen überzeugen konnten. Die Aufnahme in die Shortlist gilt bereits als Auszeichnung für Forschungsumfelder, die sich durch Offenheit, transparente Zusammenarbeit, kreative Forschungsansätze sowie eine wertschätzende Arbeitskultur auszeichnen.
Das Institute for Planetary Health Behaviour erforscht, wie Menschen gesundheits- und klimaschonend handeln und wie sich Verhalten durch Kommunikation, Politik und Interventionen verändern lässt. Auszeichnungswürdig erachtet die Jury die Verbindung von klarer Mission, interdisziplinärer Forschung (8 Professuren, 41 Mitglieder) und gezieltem Transfer. Interdisziplinäre Teams, Dialogformate und internationale Netzwerke fördern Kooperation, Praxisbezug und die frühe Einbindung von Nachwuchswissenschaftler*innen. Der Beirat würdigt besonders die Verbindung von Forschung und praxisrelevantem Transfer.
Shortlist-Seite des Institute for Planetary Health Behaviour
Ich bin stolz über diese Auszeichnung – aber vor allem darauf, dass sie von unseren Jungwissenschaftler*innen angestoßen wurde. Es zeigt doch, dass die Idee des IPB - Forschung und Wirkung als Teil einer lebendigen Gesellschaft - aufgeht und wertgeschätzt wird. Und dazu tragen alle bei, jeden Tag,
sagt Prof. Dr. Cornelia Betsch, Direktorin des IPB, über diese Anerkennung.
Unter den 15 gleichrangigen Shortlist-Teams werden am 27. Juni 2026 fünf Teams ausgelost, die jeweils ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro erhalten.

